"Japans Strategie für Seltene Erden konfrontiert Chinas Verarbeitungsmonopol:
Neue Studie skizziert einen pragmatischen Weg nach vorn"
14 Dezember 2025
Auszug:
Wichtigste Erkenntnisse:
Chinas Dominanz in der Verarbeitung ist der eigentliche Engpass
Eine zentrale Erkenntnis ist, dass die Anfälligkeit für Seltene Erden weniger mit dem Abbau als vielmehr mit der Verarbeitung zusammenhängt. Seltene Erden sind zwar geologisch weit verbreitet, doch die Umwandlung von Erz in nutzbare, hochreine Oxide, Metalle und Magnete ist technisch komplex, umweltsensibel und kapitalintensiv. China hat diese Kapazität über Jahrzehnte durch staatliche Förderung, Skaleneffekte und in früheren Jahren weniger strenge Umweltauflagen aufgebaut.
Selbst unter optimistischen Annahmen, dass neue Projekte in Australien, den USA und Südostasien in Betrieb gehen, kommt die Studie zu dem Schluss, dass China voraussichtlich mindestens bis 2035 der größte Verarbeiter bleiben wird. Ein Szenario, das auch die Einschätzung der Rare Earth Exchanges bestätigt. In einem „zentralen“ Szenario könnte Chinas Anteil am globalen Abbau von derzeit etwa 70 % auf rund 50–55 % sinken, sein Anteil an der Raffination bliebe jedoch weiterhin dominant. Anders ausgedrückt: Diversifizierung reduziert das Risiko, beseitigt aber nicht die Abhängigkeit.
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