ich frage mich und euch, was von den unten stehenden dingen (empfehlung vom juni 2007) nicht mehr gilt. ich selber stelle fest, dass (bis auf den kurs) ALLES was dort veranschlagt ist, auch heute noch zutrifft. alles andere steht doch nach wie vor. die vorkommen in der thompson creek mine und in der endako mine. der molybdän-preis. es gibt keinen nachhaltigen grund, warum die aktie mit der überwindung des erdrutsches, des harten erzes und der momentan gringen gehalte (durch die minenplanung von vor ein paar jahren) nicht wieder zu alter stärke zurückfindet. der molybdän-preis wird 2008 mindestens stabil bleiben. die nachfrage steigt und die produktion kommt nicht hinterher. haltet mal alle den ball flach, schaut nicht auf jeden zuckler am kurs. lest die fundamental-daten und entscheidet dann. klar hätt ich auch lieber bei 18 euro verkauft und bei 11 nachgekauft, aber die börse ist kein picknick. aber es wird sicher wieder nach oben gehen, da kann mir niemand was erzählen. subprime-krise hin oder her, ein unternehmen, was geld aus dem boden zieht, wird wieder im kurs steigen.
mir kann auch keiner erzählen, dass mit dem weggang von ian mc donald jetzt dort keiner mehr ahnung hat. die leute dort haben die tcm-mine und die endako mine zuvor zu dem gemacht, was es ist, ein annerkannter, wirtschaftlicher molybdän-produzent mit einem guten namen und kunden in der ganzen welt.
im übrigen steht unten ein preis für die erschliessung der davidson-mine von 55 millionen, lougrey hat neulich von unter 100 millionen gesprochen, beides summen, die man aus dem cash flow bezahlen kann, insbesondere, wenn die produktion wieder hoch gehen wird.
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldanlage-Report" halten die Aktie von Thompson Creek (ISIN
CA8847681027/ WKN
A0MR6Q) für ein interessantes Investment.
Die nordamerikanischen Thompson Creek Metals (ehemals Blue Pearl Minerals) dürfte sich heute bereits als größter reiner börsennotierter Molybdän-Produzent bezeichnen. Insgesamt drei verschiedene Liegenschaften in der kanadischen Provinz British Columbia würden zu Thompson Creek gehören.
Die wichtigste davon sei die gleichnamige Mine, die bereits 1983 von Standard Oil gebaut worden und weltweit die zweitgrößte Molybdän-Mine sei, wo im Tagebau gefördert werden könne. Die derzeit nachgewiesenen Reserven und Ressourcen würden für einen weiteren Abbau von zehn Jahren reichen. Aktuell gebe es 170 Millionen Pfund wirtschaftlich abbaubare Reserven, 370 Millionen Pfund nachgewiesene Ressourcen und 420 Millionen Pfund vermutete Reserven.
Angesichts des explodierenden Molybdän-Preises und der geologischen Beschaffenheit dürften sich die wirtschaftlich abbaubaren Reserven in den kommenden Jahren sogar noch deutlich erweitern lassen. Aktuell würden bereits 30.000 Tonnen täglich abgebaut, 2008 solle dies auf 50.000 Tonnen gesteigert werden.
Bei der zweiten Tagebaumine, Endako, hätten jüngst dank erfolgreicher Exploration die Reserven massiv nach oben angepasst werden können. Nun werde von im Boden befindlichen Vorräten von 282 bis 463 Millionen Pfund Molybdän sowie einer Minenlaufzeit zwischen 21 und 35 Jahren ausgegangen. In diesem Jahr solle mit einer Studie nachgewiesen werden, dass sich diese auch wirtschaftlich abbauen lassen würden.
Hoffnungsträger der Kanadier sei das Davidson-Projekt, wo die größte Molybdän-Untertage-Mine der Welt aufgebaut werden solle. Die Besonderheit dabei seien die extrem hohen Konzentrationen von 0,36 bis 0,38 Prozent, die weltweit einzigartig seien. Die Kosten für den Minenbau sähen die Analysten von GMP Securities bei 55 Millionen US-Dollar. Weil Thompson Creek derzeit täglich (!) rund 1,2 Millionen US-Dollar verdiene, könnten die Kosten aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden.
Ein weiterer wichtiger Vorteil: Das Erz könne direkt nach der Förderung zur weiteren Verarbeitung per LKW zur Endako-Liegenschaft befördert werden. Die Gesamtkosten könnten dadurch sehr niedrig gehalten werden. Zum Vergleich: Die Errichtung einer ganz neuen Mine koste durchschnittlich circa 500 Millionen US-Dollar. Die Konkurrenz müsse diesen Betrag zunächst einmal finanzieren und könne dann erst zum Produzenten werden.
Zuletzt sei es bei dem Senkrechtstarter sogar noch besser als erwartet gelaufen. Der Umsatz habe von 151 Millionen auf 275 Millionen US-Dollar zugelegt, dabei sei ein Cash-Flow von 105 Mio. US-Dollar erwirtschaftet worden. Der Gewinn je Aktie sei auf 0,46 US-Dollar geschnellt. Analysten seien zuvor im Schnitt nur von 0,31 US-Dollar ausgegangen. Die Schulden seien planmäßig von 320 Millionen auf 302 Millionen US-Dollar reduziert worden.
Kein Wunder, dass die Analysten im Anschluss ihre Schätzungen reihenweise angehoben hätten. Sprott Securities setze das Kursziel beispielsweise auf 28 Kanadische Dollar, sofern sich der Molybdän-Preis über 20 US-Dollar halten sollte. Aktuell notiere die Aktie bei 18,37 US-Dollar und peile damit nach einer Konsolidierung die alten Höchststände von 19,09 US-Dollar von Ende April an.
Es sei momentan kein Ende des Molybdän-Booms in Sicht. Molybdän-Anleger sollten aber genau die Stahlkonjunktur beobachten. Ein Einbruch dort dürfte auch zu kräftigen Einbrüchen beim Molybdän-Preis führen. Alle drei Hauptnachfrager befänden sich momentan in einer Boomphase: Stahl, Flugzeugbau und Ölindustrie. Gleichzeitig könne die Produktion nicht ausreichend stark gesteigert werden. Es bestehe ein Angebotsdefizit.