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Thompson Creek Metals (Blue Pearl Mng)


Beiträge: 22.073
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Thompson Creek . kein aktueller Kurs verfügbar
 
Garfield1:

einer geht noch ...

6
14.07.07 15:55

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Spoeka:

Garfield, hast Du etwa

2
14.07.07 16:39
den ganzen bisherigen Samstag damit verbracht, News über TCM auszugraben? Ist ja super - da sag ich doch einfach mal vielen Dank im Namen der ganze Crew hier! Und wünsche noch ein schönes WE.

LG, Spoeka
Antworten
Warf:

wow garfield, danke.

 
14.07.07 17:54
komme grad aussem schimmbad und du warst die ganze
zeit im netz.werd jetzt mich erst mal durchackern
und dann:gggggggggggrrrrrrrrrrrrriiiiiiiiiiilllllllllleeeeeeeeeeeennn­nnnn.

bis heut abend
Antworten
Stratocruiser:

Dank Dir, Garfield!

 
14.07.07 20:39
Das sieht ja alles sehr sehr gut für uns aus!
Und es kommen immer neue sehr gute Prognosen hinzu.
Die letzten Tage waren im WO auch sehr gute Beiträge.
Am liebsten würde ich nochmal das X-fache erben oder leihen um massiv einzusteigen bei unserer Perle. Wie gesagt, am liebsten!
MfG,  Strato
Antworten
caddy1967:

hi leutz,

9
14.07.07 21:38

danke für die infos garfield und für deinen einsatz an einen so heißen tag.

ich bring euch auch ne schöne story über moly mit. ist ein sehr langer artikel aber es lohnt sich den sehr genau durchzulesen. den hat cuba vom W:O eingestellt.

 

vom prof brocker gibt´s was neues (in irgendeinem zusammenhang hatten wir den hier bereits schon mal, der mann hatte wenn ich mich richtig erinnere auf irgendeiner konferenz referiert...)

 Thompson Creek Metals (Blue Pearl Mng) 3425113

Veröffentlicht von Prof. Dr. Hans J. Bocker am   19.07.2007  Thompson Creek Metals (Blue Pearl Mng) 3425113  um 10:28 Uhr
Molybdän - Ein neuer Stern am Rohstoffhimmel

Unbekannt und ungenannt - nicht mehr lange

Noch bis vor kurzer Zeit weckte der Mehrzahl der Leser der Tagespresse die Nennung des Fremdbegriffes "Molybdän" (in der Umgangssprache kurz "Moly") bestenfalls Assoziationen an einer molligen Dänin oder deren Hund, dem Grossen Dänen. Ansonsten folgte ein mattes Gähnen. Doch gähnen mittlerweile immer weniger, denn nach Preissteigerungen von 3 auf über 40 $ pro Pfund in wenigen Jahren - genauer, seit 2001 - (derzeit im Bereich von 32 $ im Angebot) wurden sogar verwöhnte Investoren argwöhnisch. Es musste ja auffallen, dass derlei Preisanstiege diejenigen von Gold und Silber im gleichen Zeitraum um ein Mehrfaches übertrafen: Grob gesprochen: Eine Verzehnfachung gegenüber einer Verdreifachung. Damit aber kam die an den Börsen so typische Gier - Verzeihung - lebhaftes Interesse - auf. Steile Preissanstiege oder markante Kursgewinne irgendeiner Aktie, Währung, eines Rohstoffes oder Metalles senden nun einmal Adrenalinstösse in die Blutkreisläufe der Investorengemeinschaft, wenngleich manchmal mit Verspätung.

Die kanadische Finanzfirma Sprott Securities, die sich auf Metalle, und insbesondere Molybdän spezialisiert hat, geht sogar davon aus, dass das alte Preis-Hoch von über 40 $ pro Pfund bis Jahresende nominal wieder erreicht wird: Eine gute Nachricht für Anleger, die sich hier bereits engagiert haben. Bezeichnenderweise hat dieses kanadische Wertpapierhaus auch gleich noch einen Exchange Traded Fund, also einen börsengehandelten Fond, kurz ETF, aufgelegt. Ganz ähnlich wie bei den entsprechenden ETF - Schwester-Institutionen für Gold und Silber werden diese Titel sowohl mit Aktien (mit Molybdän-Bezug) wie auch mit physischem Metall - hinterlegt. In einem allerersten Schritt hat man für diesen Fond mit dem appetitlichen Namen "Sprott Moly" (nicht zu verwechseln mit Massenschwärmen kleiner Fische und ausführlich: Sprott Molybdenum Participation Corp.) 150 Millionen kan. $ eingesammelt.

Diese Aktion hatte eine Art Schlaglicht-Wirkung in dessen Scheinwerferstrahlen das bisher unbekannte Moly steht. Endlich spricht jemand aus der Familie die Wertpapierhäuser diesem unbekannten Metall eine erste Anerkennung aus.

Hinzu kommt, dass der globale Verbrauch von Molybdän seit Ende der 60-er Jahre um über 400% zugenommen hat. Solange China, Indien und Rest-Asien ihre Volkswirtschaften, insbesondere deren Metall-, Öl- und Kunststoffindustrien, im Schnellgang am Laufen halten - wobei insbesondere der Stahlindustrie (Südkorea führt) eine führende Rolle zukommt - sind weitere Steigerungen der Nachfrage klar vorprogrammiert.

Die Preise für das Metall kletterten in den 70-er Jahren auf 50 $ pro Pfund (inflationsbereinigt heute etwa 148 $), fielen in den 80-er Jahren, dem Downswing des Rohstoffzyklus’ folgend, auf etwa 8-10 $ und in den 90-ern sogar auf etwa 3 $. Sie liegen derzeit etwas über 30 $ je Pfund. Kürzlich wurden in China sogar 36 $ am Spotmarkt gefordert. Um das alte Hoch der 70-er Jahre nach Kaufkraft zu erreichen, müsste der Preis also auf etwa 148 $ pro Pfund steigen, was in etwa einer Verfünffachung des heutigen Niveaus entspräche. Längerfristig wurden im Verlauf der Rohstoffzyklen die alten Höchststände nicht nur wieder erreicht, sondern auch deutlich überschritten. Man wird abwarten müssen, ob die Gesetze der Zyklen auch in künftigen Zeiten noch ihre Gültigkeit behalten. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist sehr hoch.

Auch an den Terminmärkten ist das Metall noch weitgehend unbekannt und unentwickelt. Man kann auf fast alle Metalle Options- und Futureskontrakte eingehen bzw. abschliessen, jedoch nicht für Molybdän!
Das dürfte sich bald ändern. Eine gewisse Anerkennung in diesem Bereich ist hier überfällig.

Der über 15 Jahre anhaltende Bullenmarkt für Rohstoffe in den 60-er und 70-er Jahren wurde vom Aufstieg Japans (120 Millionen Einwohner) zur industriellen Grossmacht getragen. Die Situation im heutigen Bullenmarkt ist ähnlich - mit einem wichtigen Unterschied: Diesmal sind mehr als 20 Mal so viele Menschen in Asien involviert, was auf ein langes Leben des Rohstoffbooms hoffen lässt. Die verbrauchten Mengen sind enorm.

Beispiel Kupfer: Der tägliche Verbrauch der Welt passt in vier (4) Güterzüge mit je 100 Waggons und einer Länge von jeweils 1,6 Kilometer Länge. Die derzeit weltweit gehaltenen Kupfer-Vorräte reichen gerade für 4½ Tage des globalen Verbrauches. Die Neuentwicklungen so gut wie aller Metallminen reichen nicht aus, die Abbauraten der alten noch laufenden Minen zu ersetzen. Es gibt keinen zweiten chilenischen Kupfergürtel oder keine weiteren hochhaltigen Molybdänminen im Megaformat. Immer wildere grüne Vorschriften, lokale Proteste, immer grössere Hürden bei der Ausreichung von Bergbau-Permits, Enteignungen durch "volksnahe" Regierungen und immer längere Entwicklungszeiten für oft zweitklassige Vorkommen (erstklassige sind im Aussterben begriffen) sowie rasant steigende Kosten schaffen Preisauftriebe. Alles spricht für lukrative Rohstoff- und Metallinvestitionen in der richtigen Gegend und der richtigen Gesellschaft. Natürlich wird der Zyklus enden, doch dürften darüber noch viele Tonnen schwach konzentrierter Moly-Erze jahrelang unter den Brücken der Röstanlagen hinunter fliessen.

Das Metall und seine Bedeutung

Das chemische Element mit der zinnweiss-silbrigen Farbe findet sich unter "Mo" in der Gruppe 6 des Periodensystems der Elemente. Schon die alten Griechen kannten das mit vielen anderen Metallen legierbare, feste Schwermetall. Sie nannten es "molybdaina", was soviel wie Bleimasse oder Bleikugel bedeutet und sich von molybdos = Blei ableitet. Im Mittelalter wurde es häufig mit Bleiglanz verwechselt und auch "Wasserblei" oder "Reissblei" (wegen einer gewissen Sprödigkeit beim Verarbeiten) genannt. In der moderneren Welt entdeckte es Carl Wilhelm Scheele 1778 (Mozart war 22 Jahre alt) "offiziell": Damit war seine amtliche Einreihung ins Periodensystem gesichert.

Mit einer Protonenzahl von 42, einem kubisch-raumzentrierten Schichtgitter (daher die ausgezeichneten Schmierwirkungen), einer Dichte von 10,22 g/ml (also 10 Mal so schwer wie Wasser und halb so schwer wie Gold) und einer relativen Atommasse von 95,94 stellt sich der Schmelzpunkt auf 2.617°C (fast doppelt so hoch wie Kohlenstoffstahl) und der Siedepunkt auf 5.560°C (einer der höchsten aller Stoffe überhaupt). Für pflanzliche, tierische und menschliche Organismen ist das Metall ein essentielles und absolut unentbehrliches Spurenelement. Moly-Kunstdünger - Gaben verhindern das Gilben der Blätter und kräftigen den Pflanzenwuchs.

Wegen des hohen Schmelz- und des extrem hohen Siedepunktes verleiht es Kunststoffen und Plastik Feuerfestigkeit und dämpft auch die Rauchentwicklung sehr stark, beides Eigenschaften, die in einer Welt immer strengerer "grünen" Sicherheitsvorschriften und im Umweltschutz gesucht sind. Wenn Autos, die enorme Mengen Kunststoff (250 kg und mehr sind keine Seltenheit) enthalten, Küchen, Häuser oder technische Anlagen brennen oder schmoren, reduzieren schon kleine Moly-Beigaben Erstickungsgefahr und (Sicht- ) Vernebelungseffekte. Im Brandfalle bleibt dem Betroffenen wenigstens die Freude rauchfreier Entwicklung und der guten Übersicht über den fortschreitenden Raub der Flammen.

Molybdän ist ein duktiles, nicht ganz leicht formbares Schwermetall. Eine dünne Oxydschicht gewährt Luftbeständigkeit. Von Wasser sowie der Mehrzahl der Säuren und Laugen wird es nicht angegriffen. Deshalb wird es in großen Quantitäten zur Herstellung von säure- und laugebeständigen Edelstählen und Nickelwerkstoffen eingesetzt. In seinen chemischen (kaum aber seinen physikalischen) Eigenschaften steht es Wolfram recht nahe.

Molybdän wurde früher oft mit Bleiglanz oder Graphit verwechselt. Wegen seiner schwierigen Bearbeitbarkeit (es reisst leicht) fand Molybdän jahrhunderte hindurch kaum Beachtung. Erst gegen 1890 herum fanden die Ingenieure des französischen Rüstungsunternehmens deutschen Ursprungs Schneider & Co. ein kleines Geheimnis heraus. Wie so oft ist der Krieg der Vater aller Dinge: Bei der Herstellung von Panzerplatten verbesserten schon geringe Mo-Beimischungen deren Eigenschaften, wie Zähigkeit, Durchschlagswiderstand und Verbeulungseffekte in erstaunlicher Weise. Dieses Geheimnis blieb nicht lange in den französischen Rüstungsfabriken verborgen. Die Deutschen und später auch Engländer und Amerikaner begannen ihre Stähle ebenfalls mit Molybdän zu legieren und somit war ein erster grosser Nachfrageschub geboren. Die beiden Weltkriege trieben diese Nachfrage auf immer neue Höhen.

Doch nach WK II stürzten die Preise ab. Im Zivilbereich blieb die Nachfrage gedämpft und Europa blieb abhängig vom Fremdbezug. Die einzige westeuropäische Mine wurde bis zum Jahre 1973 im norwegischen Knaben betrieben.

Wachsende Nachfrage

Wie schon erwähnt, war Molybdän der Öffentlichkeit und der weltweiten Investorengemeinschaft so gut wie unbekannt. Das Metall ist keineswegs so sexy wie Gold, Silber, Diamanten oder Platin und Palladium. 2006 stieg der Molybdänverbrauch weltweit um etwa 6%, und der chinesische Verbrauch um 20%. China, einst für fast 80% der weltweiten Mo-Lieferungen verantwortlich, stoppte im letzten Jahr die Ausfuhren und belegte die Exporte sogar mit Strafzöllen. Rasant steigender Eigenbedarf wie auch strategische Überlegungen spielten bei den entsprechenden Entscheidungen Pekings die Hauptrolle.

Der globale Verbrauch wird Schätzungen zufolge bis 2018 von derzeit 400 Millionen Pfund auf 800 oder sogar 900 Millionen Pfund steigen. Woher diese Mengen kommen sollen, bleibt vorerst absolut rätselhaft. Neue Minen sind Seltenheiten, brauchen 5-10 Jahre bis zur Produktionsreife und Neufunde wiesen und weisen immer schwächere Konzentrationen auf. Auf jeden Fall sieht es gar nicht danach aus, als ob dramatische Preiseinbrüche zu erwarten wären. Die Welt-Stahlproduktion wächst um 10-11% pro Jahr. Die hierfür benötigten Moly-Mengen wachsen im Bedarf parallel mit.

Ausserdem: Die grössten Mengen stammen als anfallendes Nebenprodukt aus der Kupfergewinnung. Doch hier vollzieht sich ein für die Moly-Preise günstiger Wandel: Weltweit erschöpfen sich die Minen mit Kupfer-Molybdän-Porphyr - Erzen rasch. Es wird zunehmend und notgedrungen auf Minen eines anderen Typus (insbesondere in Afrika) ausgewichen. Deren Gruben und Schächte jedoch enthalten vorwiegend Kupfer-Kobalt-Erze und kein oder nur sehr wenig Molybdän. "The trend is your friend": Dies trifft hier für die Moly-Preise und die Investoren der Branche eindeutig zu.

Es gilt somit festzuhalten: "Reine" Molybdänvorkommen (also ohne physikalische Beimischung anderer Metalle, jedoch nicht in metallischer Form) sind also relativ selten (zu beachten: "reines" metallisches Moly tritt überhaupt nirgendwo auf, nur in chemischen Verbindungen, meist als Molybdänglanz). Ganz ähnlich wie Silber fällt es als Nebenprodukt, sozusagen zwangsweise, im Rahmen des Gewinnungsprozesses an (wer Rinder verarbeitet erhält ausser den begehrten Steaks auch Horn- und Knochenmehl, Häute und Eingeweide, erwünscht oder nicht).

Nur jede fünfte aller "Moly"-Minen gehören zu diesem "reinen" Typ (wie beispielsweise New Cantech oder Blue Pearl), was dort die anderenfalls erzwungenen aufwendigen teueren Trenn- und Reinigungsverfahren erspart. Im Gegensatz hierzu fallen rund vier Fünftel des weltweit gewonnenen Schwermetalls (genau wie im Falle von Silber) als Nebenprodukt beim Abbau anderer Industriemetalle (meist mit Kupfer -physisch, nicht chemisch - verunreinigt) mit an.

Weiterhin: Nickel ist derzeit wirkungs- und effekt-bezogen rund 5 Mal so teuer wie Moly (150 $ gegenüber 30 $ für gleiche Wirkung). In vielen Anwendungen in der Stahlindustrie bewirkt ein Pfund Molybdän das gleiche wie 5-7 Pfund Nickel. Daher wird Nickel zunehmend durch Moly ersetzt wobei die Stahlindustrie in diesem Verdrängungsprozess führt. Dieser Substitutionseffekt tritt vor allem in Bereich der Edelstahlproduktion auf, wo Rostfreiheit, Zähigkeit, Korrosionswiderstand, Druckfestigkeit, Säure- und Basenresistenz, Alterungsbeständigkeit (keine gefährlichen Alters-Mikrorisse bei Turbinenschaufeln und Rotoren) sowie Hoch- und Tieftemperaturverträglichkeit gefragt sind. Selbst wenn der Moly-Preis von derzeit etwa 30 auf demnächst 50 $ pro Pfund stiege, betrüge diese Preis-Nutzen-Differenz immer noch das Dreifache. Solange die Nickelpreise nicht in dramatischer Weise fallen, sind hier also Preisuntergrenzen für Moly eingebaut. Zumindest bis zu einem potentiellen Preissturz für Nickel wird die Stahlbranche diese Sparpotentiale keinesfalls übersehen.

Über die Bedeutung des unbekannten Metalls geben auch die Verbrauchszahlen Auskunft: Im Jahre 2006 beispielsweise, wurden weltweit für Kupfer, Uran und Silber jeweils rund 8,6 Milliarden $ ausgegeben. Für Molybdän jedoch mussten kumulativ fast 11 Milliarden $ bezahlt werden. Der Markt ist also grösser als derjenige dieser drei individuell genannten und sehr bekannten Rohstoffe bzw. Metalle. Auch diese Tatsache ist weitgehend unbekannt. Der Markt hat gesprochen, sein Urteil war eindeutig, doch kaum jemand nahm diesen Urteilsspruch zur Kenntnis.

Vorkommen

Der Anteil von Molybdän in der Erdkruste beläuft sich auf ca. 0,00015 Gewichtsprozent. Es ist also relativ selten und die Konzentrationen bleiben sehr gering. Dies erschwert und verteuert einen wirtschaftlichen Abbau grundsätzlich. Die Vorkommen als solche sind weit verbreitet aber die Konzentrationen extrem niedrig. (Ludwig Thoma hat diese typische Grundsituation in "Josef Filsers gesammelten Briefwechsel" wie folgt ausgedrückt: er bäuerliche Landtagsabgeordnete Filser (für die führende Mehrheits-Partei der katholisch-königlich-Konservativen) wird gefragt, wie denn der Zahlenproporz im bayerischen Landtag wäre und die es um die Dominanz redegewandter Hochintellektueller der viel kleineren Gegenpartei bestellt sei. Darauf Filser: "Die Dimmeren sei mer schoh, aber die Mehreren sei mer ah." Die weltweit gestreuten Molybdän-Vorkommen reflektieren genau diesen Sachverhalt. Viel, aber "sehr dünn". Typische Prozentzahlen der Gehalte, wie sie die Minen veröffentlichen, beginnen daher mit 0,1...%.

Das Metall tritt in freier Natur stets gebunden auf. Metallisch reine Vorkommen wurden bisher nicht bekannt. Als wichtigste dieser Bindungen bzw. der Molybdän-Mineralien gelten Molybdänit oder Molybdänglanz (MoS2, ein bleigrau bis blau-metallisch glänzendes Mineral), Powellit (Ca, Mo, WO4) und auch Wulfenit (Gelbbleierz, PbMoO4). Gelegentlich findet sich auch Molybdän(VI)-oxid und Molybdän(IV)-sulfid in den üblichen, sehr schwachen Konzentrationen.

Ein erheblicher Teil der der Fachwelt bekannten Molybdän-Vorkommen der Erde finden sich in schwer zugänglichen Gebieten mit denkbar schwacher Infrastruktur oder auch in politisch instabilen Ländern bzw. in diktatorisch geführten Nationen wie China.

Experten und deren Schätzungen zufolge sind die weltweit bekannten und vermuteten Moly-Reserven bis zum Jahre 2040 oder 2045 vollständig verbraucht. Neue Vorkommen werden im Prinzip quantitativ immer kleiner, weisen qualitativ immer schwächere Konzentrationen auf, sind regional immer schwerer zugänglich und liegen in grösseren Tiefen. Ergebnis: Höhere Kosten und damit steigende Preise!

Ein bedenklicher Trend: Im Falle von Gold, Silber, Platin oder den meisten der übrigen Schlüsselrohstoffe wie Kupfer und Zink sind die billigen, "leichten", und großen Lager längst gefunden und weitgehend ausgebeutet worden (wie auch bei Öl). Dieser weltweit wirksame Trend mit dem die Volkswirtschaften künftig noch voll konfrontiert werden, schliesst Molybdän natürlich nicht aus. Die langfristig angelegten Sicherungsstrategien der vorausschauenden Asiaten, insbesondere Chinas und Südkoreas in Afrika, Südamerika und in anderen Ländern, wie Kanada, tragen dieser Tatsache voll Rechnung.

Hilfreich für die künftige Preisentwicklung ist schliesslich auch die abzusehende Schliessung der grössten Moly-Mine der Welt: Henderson in Colorado wird in etwa fünf Jahren wegen Erschöpfung der Lagerstätten ausfallen. Die Vorräte sind am Ende und dürften ein Loch von ungefähr 17% in den weltweiten Angebotsstrom reissen. Mithin sind Verknappungen und somit wiederum Preissteigerungen vorprogrammiert. Der Kampf um die letzten Vorräte dürfte - ganz ähnlich wie bei Rohöl (und danach Wasser) - schon in wenigen Jahren einsetzen.

Bedarf

Der weltweite Bedarf für Molybdän steigt, wie schon erwähnt, jährlich mit einer Rate um 6%, während auf der Gegenseite die Produktionsmengen um wenigstens 1-2% pro Jahr zurückgehen, und dies ungeachtet der Tatsache, dass Chile als wichtigster Kupferproduzent seinen Ausstoss für 2008 und 2009 steigern will, was ein etwas höheres Moly-Angebot (Nebenprodukt) aus dieser Region zur Folge hätte. China verbraucht zurzeit ungefähr 14% der Weltproduktion mit Steigerungsraten um 20%. Das Land dürfte in wenigen Jahren mindestens 20 % absorbieren, falls seine Volkswirtschaft nicht in eine schwere Rezession verfällt. Geschähe dies und würde dieses möglicherweise noch mit einer massiven Rezession der USA Hand in Hand gehen, dann allerdings könnten die Molybdänpreise unter Druck geraten. Den gleichen Effekt könnte ein gigantischer Molybdänfund irgendwo auf der Welt auslösen. Geologen halten ein solches Ereignis jedoch für höchst unwahrscheinlich.

Solange die Ölpreise hoch bleiben und tendenziell weiter steigen, wird auch Moly hoch bepreist, da die Ölindustrie mit Moly eng liiert, ja fast verheiratet ist: Stähle aller Art, Bohrgeräte, Gestänge, Bohrköpfe, Röhren, Behälter, Tanks, Pumpen, Ventile, Flansche, Hochdruckeinrichtungen, Tanker, Hafenanlagen, Raffinerien mit einer Vielfalt technischer Anwendungen, Grosstanklager, Tankwagen, Kanister, Motoren, Ölzusätze, Schmiermittel, feuerfeste Werkstoffe aller Art, Auspuffanlagen, Katalysatoren, Werkzeuge, Werkstätten, Reparaturanlagen, Werften, Kräne, Sonderfahrzeuge usw. - nichts läuft ohne Molybdän. Und die hier absorbierten Mengen sind hoch - bei steigender Tendenz. In der Vergangenheit liefen die Preisentwicklungen von Rohöl und Moly nahezu parallel. Höhere Ölpreise würden also nahezu automatisch preistreibend für Molybdän wirken. Ohne dieses strategische Metall kann "Big Oil" schlicht nicht existieren. Den gleichen Zwängen unterliegt sinngemäss auch die Schwesterbranche: Erdgas.

Das Scheichtum Dubai plant den Bau einer Seewasser-Entsalzungsanlage von gewaltigen Ausmassen. Diese soll weit über 100 Jahre halten. Man denkt hierbei an die Nach-Öl-Zeit mit ihren fallenden Einnahmen, die bereits langsam aber sicher heraufzieht. Dauerhafte Grossprojekte sollen diesen Effekt der heraufziehenden Verarmung mildern. Diese Anlage soll voll mit Molybdän ausgekleidet werden (um die Lebensdauer auf Generationen hinaus zu verlängern), was mit den zu erneuernden Pipelines im Lande und in den Nachbarstaaten, eine gesamte Welt-Jahresproduktion absorbieren könnte. Die finanziellen Mittel, die notwendig wären, ein derartiges Megaprojekt durchzuziehen, könnte der Ölstaat im Prinzip aufbringen.

Im Einsatz unentbehrlich

Wolframverknappungen, wie sie in den Weltkriegen auftraten, führt stets zu vermehrtem Einsatz von Molybdän in der Produktion hochfester Werkstoffe. Als Legierungselement zur Steigerung von Festigkeit, Korrosions-, Alterungs-, Hitze- und Kältebeständigkeit trat es im Laufe der Jahrzehnte seinen metallurgischen Siegeszug an und wurde immer unentbehrlicher. Molybdänhaltige Hochleistungswerkstoffe wie beispielsweise Nicrofer, Hastelloy X, Inconel 718, Waspalloy, Haynes 282, Udimet 720, Rene 41, M963 oder Incoloy ermöglichen überhaupt erst eine Vielzahl technischer Verfahren und Prozesse und machen diese wirtschaftlich.

Als ideales Schmiermittel kommt Molybdändisulfid auch bei erhöhten Temperaturen zum Einsatz. Es schmiert sowohl als Feststoff (besser noch als Graphit) als auch in Lösungen suspendiert (Motoren- und andere Öle). Die Schmierstoff und Ölbranche kann ohne Moly nicht mehr auskommen.

Auch in elektronischen Bauteilen ist Molybdän zu finden. Hier dient das Metall den TFTs (Dünnschichttransistoren) als die leitende Metallschicht. Um Gasdichte für Stromdurchführungen zu erzielen, werden Molybdänfolien in der Quarzglasproduktion, für Halogenglühlampen und für Hochdruck-Gasentladungslampen benötigt. Molybdate werden zur Imprägnierung von Stoffen gebraucht, um Entflammbarkeit und Rauchentwicklungen (siehe oben) im Brandfalle drastisch zu senken. In der Röntgendiagnostik findet Moly als Targetmaterial in der Anode Verwendung (Röntgenröhren mit Molybdänanoden). Dies senkt die Energie der Strahlung und damit die Gefahr von Verbrennungen oder Bestrahlungsschäden sowohl für Patienten als auch für das die Apparate bedienende Personal in markanter Weise.

Die Nuklearmediziner setzen Spalt-Molybdän in Radionuklidgeneratoren (RNG) ein. Wegen der günstigen Zerfallzeiten können wichtige Technetium-Isotope direkt vor Ort für Untersuchungszwecke gewonnen werden.

Eine weitere erfreuliche Eigenschaft: Von allen Schwermetallen wirkt es offenbar am wenigsten toxisch auf menschliche Organismen.

Wie schon angedeutet ist Molybdän für pflanzliches Leben absolut essentiell und stellt einen unentbehrlichen Mikronährstoff dar, der entscheidenden Einfluss auf die Assimilationsfähigkeit hat. Beispielsweise würden die in der Landwirtschaft so wichtigen Legumen aller Art - ohne das Spurenelement - für die menschliche Ernährung sowie als Tierfutter ausfallen. Die Bildung von Stickstoffsammlern wäre unmöglich.

Molybdänmangel macht Böden unfruchtbar. Knöllchenbakterien beispielsweise und andere Pflanzensymbionten sterben ab. Sie können keinen Luftstickstoff mehr binden, keine Enzyme produzieren und keine schädlichen Nitrate mehr reduzieren oder neutralisieren. Dadurch fällt die natürliche Entgiftung der Böden weg. Das Gleiche gilt für Tiere und Menschen, die auf Harnsäurebildung und nachfolgender Entgiftung über die Nieren angewiesen sind. Ohne Moly geraten alle diese lebensnotwendigen De-Toxifizierungs-Prozesse ins Stocken. Menschliche Ernährung ohne Molybdän führt folglich zu schweren Störungen. 50-100 µg Molybdän pro Tag werden unbedingt benötigt. Manche Tierarten wachsen dank Molybdängaben im Futter sogar schneller. Moly-Dünger (siehe Tabelle) wird eingesetzt, wenn gilbende Blätter und andere Störungen im Pflanzenwuchs auf akuten Molybdänmangel hinweisen.

Die sektoralen Verbräuche von Molybdän (sie sind alle "kritisch" für Wirtschaft) teilen sich grob gesprochen auf wie folgt:
Edelstähle (rostfrei): 27 %
Voll legierte Stähle: 13 %
Werkzeug- und Hochgeschwindigkeits-Stähle: 10 %
HSLA Stähle: 9 %
Kohlenstoff Stähle: 9 %
Katalysatoren: 8 %
Molybdän Legierungen: 7 %
Hochleistungs-Legierungen: 6 %
Gusseisen: 3 %
Schmierstoffe und Pigmente: 5 %
Andere Anwendungen: 3 %

Pipelines wurden nicht als Extra-Kategorie aufgeführt. Der entsprechende Bedarf steckt in den Zahlen für die Stähle.

Wäre eine Wirtschaft ohne Molybdän denkbar? Ja, im Sinne der mittelalterlichen Agrarwirtschaft. Die Schaufeln und Hacken der Pächter und Halbsklaven-Heere (auf deren Niveau dann 95% der Bevölkerung absinken müsste), würden sich allerdings rasch abnutzen. Wäre der Wohlfahrtsstaat, ja wären Kriege ohne das Metall denkbar? Nein, unmöglich. Selbst die Gelddruckmaschinen benötigen Moly.

Breitgefächerte Anwendungspalette

Die Anwendungsbereiche für Molybdän sind also offenbar sehr vielfältig und Ersatz- bzw. Substitutionsstoffe sind nur in seltensten Fällen überhaupt zu finden, oder wenn, dann wären sie in der Anwendung einfach zu teuer. Gold und Silber könnten als Legierungsmetalle mit technisch erstaunlichen Wirkungen durchaus zum Einsatz kommen, doch verbieten die entsprechenden Preisstrukturen derartigen technologischen Einsatz. Was einem Ersatzstoff (mit weniger günstigen Eigenschaften) eventuelle noch am nächsten käme, ist teures und knappes Wolfram. Wie man es auch drehen und wenden mag, die moderne Wirtschaft ist in jedem Fall dringend auf Molybdän und seine regelmässigen Lieferungen angewiesen.

Einige Anwendungsbereiche wurden bereits erwähnt. Doch ist die Anwendungspalette sehr viel weiter gespannt bzw. gefächert. Sie erstreckt sich u.a. über die Bereiche/Gebiete/Branchen:
 http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyi…

Antworten
klaus3132:

moin crew :-)

3
14.07.07 22:00
da bin ich wieder,konnte freitag leider nicht mitreden,hatte petersilienhochzeit und wer freunde hat braucht seine feinde nicht fürchten, die hatten uns so richtig verarscht *gg*

jeap caddy, der hatte seinen auftritt bei NCV man nannte ihn dort „den verrückten professor“ ;-)
na ja,aber vlt. hat er fachlich was drauf ;-)
allen noch ein schönes wochenende.....

mfg
me


Antworten
caddy1967:

jepp klaus,

 
14.07.07 22:05
zumindest in diesem artikel scheint er sich auszukennen, jedenfalls was die details angeht. mit sprott und so.
naja, nur den inflationbereinigten moly-preis werden wir wohl nich sehen.

schade eigentlich. ;)
Antworten
caddy1967:

so,

 
14.07.07 22:07
me geht jetzt in die haija.

guts nächtle.
Antworten
Wolle1307:

Hab mal eine Frage...

 
14.07.07 22:56
..an die Chart-Experten....
Bin auch beim TCM drin..allerdings "nur" mit 30% im Plus...;-)
Wollte jetzt mal langsam anfangen einen SL zu setzen....was würdet ihr mir raten??
Würd mich über ein paar Meinungen freuen...
Gruß
Wolle
Antworten
Warf:

mein lieber schwan caddy.

 
14.07.07 23:35
das mußt ich mir erst mal kopieren.
das war zu lang für die uhrzeit.

gn8bismooderspäter
Antworten
Warf:

bis montag oder später.

 
14.07.07 23:51
habs grad gesehen das,dass kein mensch checken kann.
Antworten
CaptainSparro.:

G´day Crew....

6
15.07.07 09:37
so, sitze gerad im Garten und schmore so vor mich hin beim Lesen all der Postings, nach den ganzen Vorbereitungen und der Feierei gestern endlich etwas Zeit dafür.....
Erst einmal Danke an Garfield für all die Beiträge.....
Amüsant aber auch sehr detailliert fand ich den *Professor*, hier mein Lieblingssatz:
Wenn Autos, die enorme Mengen Kunststoff (250 kg und mehr sind keine Seltenheit) enthalten, Küchen, Häuser oder technische Anlagen brennen oder schmoren, reduzieren schon kleine Moly-Beigaben Erstickungsgefahr und (Sicht- ) Vernebelungseffekte. Im Brandfalle bleibt dem Betroffenen wenigstens die Freude rauchfreier Entwicklung und der guten Übersicht über den fortschreitenden Raub der Flammen.....
aber, ich muss sagen da steckt viel fundamentales Moly-Wissen drin, Respekt.....
so, wünsche euch noch einen schönen Sonntag, ich denke wir werden nächste Woche wieder schönes Grün sehen...


TCM-Fakten-Thread (Bitte Nur zum Lesen!)
http://www.ariva.de/board/281353
TCM-Charts
http://www.ariva.de/Thompson_Creek_Metals_Charts_t291779
- das Sperren dieses Users löst schwere Depressionen bei der Thompson Creek Mannschaft aus -
Thompson Creek Metals (Blue Pearl Mng) 109103
Antworten
rekiwi:

Prof Brocker

8
15.07.07 09:41
da hat es der Frick seinerzeit geschafft einen Prof. vor seinen Karren zu spannen. Viele sind auf den Zug aufgesprungen und haben-wie kann es anders sein weit über 50 % Verlust gemacht.
Der Vortrag vom Prof. Brocker ist allerdings fundiert und informativ und lässt hoffen, dass auch NCT nochmal aus den Puschen kommen.
Einen schönen, sonnigen Sonntag
wünscht euch
rekiwi
 
Antworten
CaptainSparro.:

ay Wolle....

10
15.07.07 10:01
das mit dem SL is immo ne Sache für sich, der Kurs fällt teilweise massiv um dann massiver zu steigen..... meiner bescheidenen Meinung nach ist im Moment die Käuferseite die dominantere, da noch die News zu Davidson ausstehen, Im Markt derzeit die Übernahme-Gerüchte-Küche brodelt, der Moly-Preis demnächst anziehen sollte usw....
für mich alles klare bullishe Zeichen.....
wenn du dir den Strato-Chart anschaust kannst du eine schöne Range erkennen in der unsere Perle immo läuft.... wenn überhaupt jetzt einen SL dann würde ich den knapp unterhalb derer setzen, da dann normalerweise der Trend gebrochen wird, aber was ist schon normal? eine klare Antwort auf deine 'SL-Frage kannst du einfach nicht bekommen, das musst du selber entscheiden, es gibt wie beim Roulette nur 2 Möglichkeiten, entweder du setzt auf Rot oder schwarz (Grün)......
auf jeden Fall ist bis zu den Q2-Zahlen im August noch ne Menge Aufwärtspotenzial durch vorgenannte Gründe vorhanden, was aber der Markt bis dahin macht.... das werden wir erst noch sehen....

TCM-Fakten-Thread (Bitte Nur zum Lesen!)
http://www.ariva.de/board/281353
TCM-Charts
http://www.ariva.de/Thompson_Creek_Metals_Charts_t291779
- das Sperren dieses Users löst schwere Depressionen bei der Thompson Creek Mannschaft aus -
Thompson Creek Metals (Blue Pearl Mng) 109104
Antworten
Fungi 08:

@Wolle !

9
15.07.07 12:37
Eine vernünftige SL-Marke wirst du bei TCM jetzt nicht finden.Ich gehe davon aus,dass du ca bei 12 Euro eingestiegen bist.Also eine SL-Marke hätte ich z.B.bei 13,3 herausgefunden,aber die ist dir wahrscheinlich zu weit vom aktuellen Kurs entfernt,könnte ich mir denken.
So bleibt dir nur noch eine Strategie offen,die so lautet: Du setzt dir gedanklich ein SL das 10% unter dem Schlusskurs von Freitag ist und sollte die Aktie weitere Höchstände auf Schlusskursbassis generiern,ziehst auch du dein gedankliches SL nach.
Natürlich könntest du dein SL noch enger setzen z.B. 5% unter dem Freitagsschlusskurs,aber da besteht doch die erhebliche Gefahr,dass du zu früh verkaufst,denn die Volatilität der Aktie wird auch nächste Woche sehr hoch bleiben.
bei diesem System das ja wirklich watscheneinfach ist,brauchst du auch keine besonderen charttechnische Kenntnisse und darum ist es auch für Börsenanfänger bestens geeignet,grosse Verluste zu vermeiden und Gewinne laufen zu lassen.
fungi
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klaus3132:

ay captain.....

8
15.07.07 15:26
mußte gerade mal aus der sonnenliege raus,is mir doch nen bissel to hot *gg*

tja wolle,is schon nen prob das man da mit der perle hat gelle ;-)
ich würde dir vorschlagen in den fakten-thread zu schauen,arbeite dich da mal durch,auch wenn das zeit in anspruch nimmt,es könnte sich aber finanziell für dich lohnen.ich meine das nicht böse,aber ich glaube du hast die story von TCM noch nicht verstanden oder deine anlagestrategie ist mehr im kurzanlagen bereich zu finden.
klar kann man eine SL bei 5%,10% oder auch 20% setzen wie fungi schon schrieb,nur frag mal hier in der runde wie schnell die kommen bzw. hab mal nen blick auf den chart um zu sehen wie schnell unsere perle auch wieder nach oben zieht.fungi und ich können da mitreden,mitunter schaut man dem kurs hinterher ;-)
wenn du nur an kurzinvest interesse hast,solltest du montag verkaufen und dich an deinen gewinn freuen,aber schaue nicht am jahresende auf den kurs von TCM ;-)
also ich kann nur jedem raten in TCM investiert zu bleiben solange sich am umfeld zu moly oder TCM nicht ändert.eine SL bei unserer perle halte ich aus meiner sicht (long)für falsch....aber das ist nur meine meinung ;-)
so,euch allen noch nen schönen sonnigen tag....*boah,ich werde mich wieder auf die liege quälen* :-)

mfg
me


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Garfield1:

@ wolle

10
15.07.07 16:32

Einen SL bei TCM auf dem heutigen Niveau zu setzen, halte ich für problemtisch. Es kommt alles auf deinen Anlagehorizont an und auf die Frage, ob du auch eventuell eine steuerliche Komponente berücksichtigen musst.

Ich habe z.b. meine ersten Stücke unter 2 € gekauft und immer wieder nachgelegt. Ich habe ein Langfrist- und ein Tradingdepot. Die Stücke im Tradingdepot sind sukzessive jedoch ins Langfristdepot gewandert, weil ich realisiert habe, dass es wenig Sinn macht, TCM zu traden und ich mit einer Longstrategie viel erfolgreicher sein kann, da du weder das Tief noch das Hoch jemals triffst.

Nun, warum sage ich dir das ? Ganz einfach:

Wenn du einen Anlagehorizont von 12-18 Monaten hast, spare dir den SL und freu dich nach dieser Zeit über steuerfreie Gewinne. Es gehört aber natürlich auch dazu, dass du Rücksetzer von 10 oder 20 % aushalten kannst. Das setze ich allerdings voraus, wenn man in Rohstoffwerte investiert. Bei dieser Anlageklasse sind Volatilitäten von bis zu 30 % oder mehr keine Seltenheit. Genauso schnell wie es nach unten gehen kann, kann es auch wieder nach oben gehen. TC;M ist hier das passende Beispiel.

Egal, welche Strategie du verfolgst, auf alle Fälle viel Glück dabei.

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klaus3132:

na klasse Garfield1.....

5
15.07.07 16:59
mußt du meine alten wunden wieder aufreißen ?????
ich hatte auch mal perlen zu unter 2€ *heul*
nur ich trottel hatte es damals nicht geblickt und diese schönen perlen wieder verkauft*flenn*....hatte das schon zeitweise verarbeitet und nun kommst du damit an *schlurchz*....börse kann so gemein sein *gg*

und die moral von der geschicht,auch späte erkenntnis lohnt sich ;-)


mfg
me


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Berserker:

@klaus da können

11
15.07.07 17:32
wir uns die hand reichen hatte 10k perlen für im schnitt zu 1,75€ heul :-( hab sie genau zwei tage bevor der run nach oben ging verkauft ,könnte mich immer noch in den ar.. beissen schlutzt .
habe nun einen schnitt von 6,14€ :-) und leider ne kleinere stückzahl :-(


Der Berserker
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Garfield1:

@ klaus

8
15.07.07 18:13

Sorry Thompson Creek Metals (Blue Pearl Mng) 3425748

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rekiwi:

Prognose TCM auf onvista

6
15.07.07 21:12
habe gerade  bei Onvista gesehen, dass TCM in der Monatsprognose für den 17.12.2007 mit 37,65 € angegeben ist. Zugegeben, die (3 )Analysten müssen ja nicht recht haben - auch wenn das schön wäre. Interessant finde ich es allemal. Vielleicht hilft das bei der Stopp-Loss Entscheidung etwas weiter.
LG
rekiwi
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Garfield1:

Bernanke

 
15.07.07 22:41
Pichon:

Guten Morgen zusammen!

3
16.07.07 06:53
Nach einer heißen TCM-Woche und dem wunderschönen Wochenende kann es von mir aus so weitergehen. Der Kaffee ist fertig und während ich auch einen lecker Eiskaffee für diese tropischen Temperaturen zubereitet habe, konnte ich lesen, dass nicht nur unsere Perle so richtig Freude macht.

DAX - Das macht richtig Freude
DAX

Kursstand: 8.092 Punkte



Rückblick: Seit Mitte Juni spielte sich das Kursgeschehen unterhalb der Marke des Allzeithochs bei 8.136 Punkten ab. Es gibt mittlerweile 3 Attacken auf diese 8.136. Sehr positiv ist zu werten, dass der zeitliche Abstand zwischen der zweiten und dritten Attacke sehr kurz ist. Je schneller ein Widerstand attackiert wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs. Zeigt dies doch an, dass sich zunehmend Kaufdruck aufbaut. Wiederholend läßt sich zum Ende dieses kurzen Rückblicks darauif verweisen, dass die Aufwärtsbewegung seit März 2007 sauber intakt ist.

Charttechnischer Ausblick: Steigt der DAX über 8.152 Punkte an, generiert dies das Kaufsignal mit nächstem Etappen-Kursziel bei 8.400 Punkten. Insofern läßt sich sinnvoll mit Stoppbuy Orders arbeiten. Solange der DAX über 7.750 Punkten notiert, ist die Luft aus Sicht der Bullen rein.

Die Aktienmärkte zeigen sich von ihrer angenehmen Seite. Sie steigen. Und das relativ direkt. Professionelle Marktteilnehmer arbeiten mit einem ausgeklügelten Risiko- und Moneymanagementsystem und exkludieren dabei emotionale Faktoren. Ganz anders bei Einsteigern. Für Einsteiger stellt der Kursverlauf eine regelrechte Stimmungskursve dar. Steigt der Markt und man ist investiert, ist die Freude groß. Fällt der Markt, beginnen die emotionalen Qualen. So mancher Anleger läuft Gefahr, in Grundzügen manisch-depressiv zu werden.  Insofern an dieser Stelle der energische Hinweis, bestehende Risiko- und Moneymanagementregeln nicht aufzuweichen.

Nach dem Überschreiten des Rekordhochs dürfte der DAX  Experten zufolge auch in der neuen Woche weiter moderat zulegen. Vom Start der Berichtssaison erwarten Börsenprofis neuen Schwung für die zuletzt etwas nachrichtenarme Welt des Aktienhandels. Richtungweisend sollten vor allem auch Konjunkturdaten wirken, die in der neuen Woche vor allem aus den USA zur Veröffentlichung anstehen.




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Harleyman500:

guten Morgen zusammen

 
16.07.07 07:07
auf eine schöne neue grüne Börsenwoche!
Pichon, heute muß/will ich mal woanders frühstücken. Mein Heimatort hat dieses Wochenende Schützenfest. Gleich geht es zum antreten und danach wird zünftig gefrühstückt. Paßt mir daher mal jut auf unser Perlchen auf, aber ich bin sicher das werdet Ihr sowieso. ;-)
Auch von meiner Seite aus noch mal vielen Dank an Garfield für das fleißige posten! Sehr interessante Artikel.

LG, Harley


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Pichon:

Dann wünsche ich dir viel Spaß

 
16.07.07 07:14
Harley! Bist hier ja auch noch pünktlich angetreten, gut so.
Bring dir auf die Schnelle noch ein paar gute Gedanken vorbei.
Thompson Creek Metals (Blue Pearl Mng) 109175
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