back again from hospital.... ihr habt den Kahn sehr schön auf Kurs gehalten, Danke
zum Moly-Preis, Nachfrage, Exportminimierung.......
ich kann mich hier nur chartex anschliessen, das, wenn China den Export drosselt, der Molypreis erst mal weitersteigen wird, denn China denkt etwas längerfristig....
wer zum Schluss noch Moly hält, macht den Preis bzw. kann hochwertigen Stahl weiter verbauen, dies aus der Sicht des jetzigen Zeitpunktes gesehen, wo es keine wirkliche Alternative zum Moly gibt und da es, wie wir gelernt haben, ein Element ist, wohl auch so schnell nicht so einfach zu ersetzen bzw. künstlich herzustellen geht.....
also, China sitzt hier an einem sehr langen Hebel, sind NICHT Finanziell auf den Export angewiesen, bunkern was das Zeug hält wenn die Regelung durch ist.......
hierzu noch etwas von chartex...
China ist Netto-Exporteur, was Moly angeht. Es wurde viel exportiert und, wenn überhaupt (da habe ich keine speziellen Erkenntnisse), wenig importiert.
Ich bin zu müde, jetzt nach den genauen Zahlen zu suchen. Die Exporte sind in den letzten Jahren jedoch stark zurückgegangen, es wurde also weniger exportiert. Dies trug dazu bei, dass Moly auf dem Weltmarkt immer knapper wurde.
In den letzten Tagen waren im Forum Berichte zu lesen, dass chinesische Unternehmen die Molyproduktion gedrosselt haben, da sie Absatzprobleme durch die Einführung der Exportquoten befürchten. Dies spricht gegen eine Molyknappheit innerhalb der chinesischen Grenzen. Gäbe es eine solche Knappheit, dann wäre eine Produktionsdrosselung sinnlos.
Soweit mir bekannt, ist der Grund für die Exportdrosselung ein vollkommen anderer:
Rohstoffe zu exportieren bringt wenig Wertschöpfung im eigenen Land (das alte Problem der 3.-Welt-Länder - es werden billig Rohstoffe exportiert, die Industriestaaten verarbeiten diese, haben so den größten Teil der Wertschöpfung auf eigenem Boden, und verkaufen die hochpreisigen Fertigwaren dann wieder an die 3. Welt). China möchte die Rohstoffe lieber dazu verwenden, im eigenen Land die Verarbeitung vorzunehmen und dann die teuren Fertigprodukte auf dem Weltmarkt verkaufen.
Sehr langfristig gesehen kann dies dazu führen, dass in China die entprechenden Produktionsanlagen massiv ausgebaut werden und der Weltmarkt von China aus mit den Fertigprodukten beliefert wird.
Alles was zu diesem zukünftigen Zeitpunkt in China produziert wird, braucht natürlich nicht anderswo produziert werden. Insofern würde tatsächlich das in China verarbeitete Moly in anderen Teilen der Welt eingespart werden.
Dies ist allerdings ein wirklich sehr langfristig zu sehender Prozess. Auf kurze Sicht, und darunter verstehe ich zunächst einmal 2-4 Jahre, kann die Produktionskapazität in China gar nicht so schnell ausgebaut werden, dass ein wesentlicher Teil dieser Mehrproduktion tatsächlich dort stattfinden kann.
Ein im chinesischen Inland niedriger Molypreis würde diesen Ausbau (Stichwort bessere Konkurenzfähigkeit durch niedrige Kosten) allerdings begünstigen und ist möglicherweise ein durchaus erwünschter Effekt.
Was den Weltmarkt angeht, fehlt dieser chinesische Molyanteil zunächst einfach mal und, dazu stehe ich, ist geeignet, die Preise weiter nach oben zu treiben.
TCM-Fakten-Thread (Bitte Nur zum Lesen!)
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