Der Chef der Edelmarke sieht das Sterben der Bierbrauer erst am Anfang.
Frankfurt/Main/Warstein - Die Übernahme von Henninger- Bräu durch den Binding-Konzern ist erst der Beginn des Brauereisterbens in Deutschland.
"Viele Unternehmen werden verschwinden", prophezeit Frank Spitzhüttl, Chef der sauerländischen Brauerei Warsteiner, in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die klassischen Regionalbrauereien haben kaum noch eine Chance", heißt es weiter.
Die Mittelständler werden nach Ansicht Spitzhüttls zerrieben zwischen Spitzenmarken und Billigbieren. "Die haben die letzten 20 Jahre völlig verschlafen, haben verpasst, ihre Marke aufzubauen. Das ist nie mehr aufzuholen."
Marktführer Warsteiner habe nicht vor, kriselnde Unternehmen aufzukaufen, betont Spitzhüttl. "Das bringt uns nichts. Wir streben eine strategische Partnerschaft mit fünf, sechs Partnern im Ausland an."
Frankfurt/Main/Warstein - Die Übernahme von Henninger- Bräu durch den Binding-Konzern ist erst der Beginn des Brauereisterbens in Deutschland.
"Viele Unternehmen werden verschwinden", prophezeit Frank Spitzhüttl, Chef der sauerländischen Brauerei Warsteiner, in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die klassischen Regionalbrauereien haben kaum noch eine Chance", heißt es weiter.
Die Mittelständler werden nach Ansicht Spitzhüttls zerrieben zwischen Spitzenmarken und Billigbieren. "Die haben die letzten 20 Jahre völlig verschlafen, haben verpasst, ihre Marke aufzubauen. Das ist nie mehr aufzuholen."
Marktführer Warsteiner habe nicht vor, kriselnde Unternehmen aufzukaufen, betont Spitzhüttl. "Das bringt uns nichts. Wir streben eine strategische Partnerschaft mit fünf, sechs Partnern im Ausland an."