Sind Staatsanleihen wirklich sicherer?
Panik wie zu Zeiten der Großen Depression
Die Anleger und Investoren sind so verunsichert, dass sie ihr Geld dem Staat überlassen - und dafür keine Zinsen verlangen. Hintergrund ist die offensichtliche Angst, dass Banken Pleite gehen könnten, während sie das Geld verwahren. Am Dienstag schlossen dreimonatige US-Schatzwechsel zum ersten Mal seit 1940 mit einer negativen Rendite. Das Finanzministerium begab 30 Mrd. $ an Schatzwechseln mit viermonatiger Laufzeit zu einem Zinssatz von null Prozent. Das gab es seit der Premiere dieses Schuldeninstruments im Jahr 2001 noch nie. Die höchste Rendite datiert vom 29. Januar 2007, als sie auf 5,175 Prozent gestiegen war.
"Im Markt herrscht nackte Angst. Die Anleger bezahlen die Regierung dafür, dass sie ihr Geld annimmt. Irgendetwas stimmt nicht", sagte Joe Saluzzi, Leiter Handel bei Themis Trading. Der unabhängige Analyst Edward Yardeni vergleicht die Situation mit der Großen Depression in den 30er-Jahren. "Wenn die Menschen so beschäftigt sind, ihr Bargeld zu schützen, ist das alles andere als ein gutes Zeichen."
www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...ld-leihen/449596.html?p=2
Panik wie zu Zeiten der Großen Depression
Die Anleger und Investoren sind so verunsichert, dass sie ihr Geld dem Staat überlassen - und dafür keine Zinsen verlangen. Hintergrund ist die offensichtliche Angst, dass Banken Pleite gehen könnten, während sie das Geld verwahren. Am Dienstag schlossen dreimonatige US-Schatzwechsel zum ersten Mal seit 1940 mit einer negativen Rendite. Das Finanzministerium begab 30 Mrd. $ an Schatzwechseln mit viermonatiger Laufzeit zu einem Zinssatz von null Prozent. Das gab es seit der Premiere dieses Schuldeninstruments im Jahr 2001 noch nie. Die höchste Rendite datiert vom 29. Januar 2007, als sie auf 5,175 Prozent gestiegen war.
"Im Markt herrscht nackte Angst. Die Anleger bezahlen die Regierung dafür, dass sie ihr Geld annimmt. Irgendetwas stimmt nicht", sagte Joe Saluzzi, Leiter Handel bei Themis Trading. Der unabhängige Analyst Edward Yardeni vergleicht die Situation mit der Großen Depression in den 30er-Jahren. "Wenn die Menschen so beschäftigt sind, ihr Bargeld zu schützen, ist das alles andere als ein gutes Zeichen."
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