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Meldung des Tages: 20-Mrd.-USD-Markt im Visier: Warum dieser Drohnen-Spezialist jetzt Investoren anzieht

LENOVO 894983

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Beiträge: 53
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Lenovo Group Ltd 1,0275 € +2,29% Perf. seit Threadbeginn:   +254,31%
 
falke65:

LENOVO 894983

 
21.09.04 09:44
wie wird es weiter gehen mit der aktie...www.legendgrp.com/
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falke65:

hat überhaupt jemand diese aktie... o. T.

 
21.09.04 10:01
Antworten
rotezahl:

jo...ikke

 
21.09.04 10:07
gestern aber 40% zu 31c verhökert...bin aber noch voll dabei ....

halte im moment 20K    waren beim kurs 21c aber 35K

(is nen bisschen heissgelaufen)

also viel glück !!
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bammie:

hallo falke

 
21.09.04 10:11
Lenovo ist ein sehr gutes Langzeitinvestment, schau mal dazu auch in den großen Chinathread ;)



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falke65:

gestern und heute ..aktie ist ruhig... o. T.

 
22.09.04 10:00
Antworten
falke65:

seit 03.12.04 kein handel...

 
08.12.04 15:19
warum!!!!!!!!!
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DaxMix:

Lenovo ? Die haben doch

 
08.12.04 15:37
die Computersparte von IBM gekauft.

Wie beurteilt ihr den Deal ? Wird Lenovo eine chinesische Dell ?
Antworten
bammie:

ich meine,das war ein sehr guter Schachzug

 
08.12.04 15:44
Wenn ich mich nicht irre war die PC Sparte von IBM in 80iger Jahren die Highflyer.
Heute laufen sie eher lau. Von daher ist der Deal gut durchdacht.
Endlich ein Standbein auch, außerhalb Chinas. Speziell dazu sind sie nun auch noch 3. größter Herrsteller und werden Dell und HP ordentlich Beine machen.

m.M. nach war das eh nur noch eine Frage der Zeit , wann sie über ihre Grenzen springen.

Siehe dazu auch TCL, Gerüchte sagen, das sie Loewe kaufen wollen und nicht Sharp, warten wirs ab

 
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bammie:

ANALYSE: Lenovo nach Übernahme

 
08.12.04 20:47
ANALYSE: Lenovo nach Übernahme der IBM-PC-Sparte vor großen Herausforderungen

FRAMINGHAM (dpa-AFX) - Die Analysten des Marktforschungsinstituts IDC sehen den chinesischen Computerhersteller Lenovo nach der Übernahme der PC-Sparte von IBM (NYSE: IBM - Nachrichten) vor großen Herausforderungen. In einer am Mittwoch vorgelegten Studie nennen sie die mangelnde Bekanntheit der Marke im Ausland, die Notwendigkeit, mit der aggressiven Preispolitik im PC-Markt Schritt zu halten, und mögliche Schwierigkeiten bei der Integration der Akquisition.

Der Reiz des Deals liege darin, dass er die Marke IBM und deren Technologie mit den Möglichkeiten Lenovos zur kostengünstigen Produktion zusammenbringe. Als drittgrößter Hersteller habe das Unternehmen die erforderliche Marktmacht auf den Komponentenmärkten, um es mit der aggressiven Preispolitik von Dell (NASDAQ: DELL - Nachrichten) und Hewlett-Packard (HP) aufzunehmen. Auch für IBM habe das Geschäft mit Lenovo positive Seiten: "Für IBM war es ein Kampf, die PC-Sparte in den letzten Jahren rentabel zu halten", heißt es in der Analyse.

Dell und HP werden nach Ansicht der Marktforscher jede mögliche Verunsicherung der IBM-Kundschaft für sich zu nutzen wissen. Die Firmenzentrale mit dem IBM-Mann Steve Ward als CEO in New York anzusiedeln. sei eine weise Entscheidung gewesen, um diese Kunden zu beruhigen. Andererseits könnte die ansonsten sehr loyale IBM-Kundenbasis die Übernahme zum Anlass nehmen, ihre Optionen im PC-Bereich zu prüfen. Man müsse sich fragen, für wie viele von ihnen die Ausstattung mit PCs der Marke IBM ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Geschäfts mit IBM seien./hi/zb



Die agressive Preispolitik, darauf kommts an. Die müssen nun erstmal den maroden Laden wieder flott machen.
Antworten
bammie:

Neuordnung im PC-Markt

 
08.12.04 21:08
Mit einem Schlag ist der weltweit wenig bekannte chinesische Computerhersteller Lenovo zum globalen Mitspieler geworden. 1984 von einigen Akademikern mit 25.000 US-Dollar Startkapital von der Akademie der Wissenschaften in Peking gegründet, gehört Lenovo zu den Erfolgsgeschichten der Volksrepublik. Die Erben von Karl Marx und Mao Tsetung kaufen jetzt für 1,75 Milliarden US-Dollar nicht nur die PC-Sparte der International Business Machines, sondern mit dem Namen IBM für die PC-Sparte auch einen der neben Coca Cola und Microsoft bekanntesten Markennamen des Kapitalismus.


Schon als die Geschäftsgründer in den 80er Jahren im Zuge der ersten Marktreformen von Deng Xiaoping in China mit Computerhandel anfingen, verkauften sie IBM-Computer. "Xiahai -- ins Meer springen" oder besser ins Geschäftsleben einsteigen, lautete später die Losung, die das Milliardenvolk befolgte. Mit ihren guten Beziehungen begannen die Pioniere 1990 mit der Produktion eigener Computer, die unter dem Namen Legend auf den Markt kamen. Da ihnen kapitalistische Methoden keineswegs fremd waren, folgte 1994 der Börsengang in Hongkong, doch behielt die Akademie den Mehrheitsanteil.

Dass IBM-Computer jetzt "chinesisch" werden, scheint eine logische Konsequenz. "Die Idee ist gut", sagte auch der deutsche Unternehmensberater Roland Berger am Mittwoch in Peking. "Die beiden Marken passen zusammen." IBM habe Probleme auf der Kostenseite, weniger mit der Technik. Lenovo wiederum kann sich auf eine günstige Produktionsbasis in China stützen. Den dritten Platz weltweit könnten beide aber nur wahren, wenn die Unternehmensführung klappe, sagte Berger. "Die Managementfrage ist nicht so leicht zu bewältigen." Die Chinesen könnten leicht viele Chinesen anleiten -- "aber der amerikanische Stil der Geschäftsleitung ist ganz anders".

Das Klima im weltweiten Computergeschäft sei rau. Es würde ihn nicht wundern, wenn die Hauptkonkurrenten Dell und Hewlett-Packard die jetzt kommende Integrationsphase für Lenovo und IBM ausnutzen würden, um Marktanteile zu gewinnen. "Lenovo ist eine ausgezeichnete Firma", betonte Berger. "Aber einen neuen Geschäftsbereich mit einer anderen Kultur hinzuzufügen, ist ein ganz neues Spiel." Ex-IBM-Vize Stephen Ward macht jetzt das Tagesgeschäft aus den USA heraus, während der neue Vorsitzende Yang Yuanqing von Peking aus regiert.

In China hat Lenovo zunehmend mit heimischer und ausländischer Konkurrenz zu kämpfen und wollte deswegen in obere Marktsegmente vorstoßen, wo die Gewinne größer sind. "Eine weltbekannte Marke wie IBM ist die Eintrittskarte, um dieses Ziel zu erreichen", meinte Niki Chu von der Wertpapierfirma Sun Hung Kai. Mit dem Deal hat Lenovo, was es wollte: Eine weltweite Präsenz, ein Vertriebsnetz, Technologie und einen Markennamen, der vielen Kunden etwas bedeutet. IBM wiederum ist sein wenig profitables PC-Geschäft los. Ohnehin ließ IBM seine Hardware längst in China fertigen. Doch rückläufige Wachstumsraten und geringere Gewinnspannen machen allen Herstellern das Leben schwer -- jetzt und in Zukunft noch mehr, wie Marktbeobachter erwarten. Da werde es Lenovo schwer haben, seine Computer in China billiger herzustellen als etwa Hauptkonkurrent Dell.

IBM-Boss Palmisano setzt mit PC-Ausstieg auf höhere Gewinne

IBM-Konzernchef Sam Palmisano setzt mit dem Verkauf der Personal-Computer-Sparte an den Lenovo auf die wachstumsträchtigeren und viel lukrativeren IBM-Sparten. Er will mit der Betonung des Dienstleistungsgeschäfts sowie mit Servern und Großrechner sowie das Software und Chips mehr Geld verdienen als mit dem gewinnschwachen PCs. Das ist sein Hauptziel und war lange von der Wall Street gefordert worden. Er sieht in den PCs ein Massengeschäft, das sich mehr und mehr an Einzelkäufer richtet und damit zunehmend den Charakter der Verbraucherelektronik erhält. Dort haben nach seiner Ansicht nur noch Großproduzenten mit entsprechend kostengünstiger Fertigung eine Chance. Das mit PCs auch noch viel Geld zu verdienen ist, das hat der PC-Branchenführer Dell der Nummer zwei Hewlett-Packard und dem drittgrößten PC-Anbieter IBM allerdings seit Jahren vorexerziert.

Als IBM 1981 seinen ersten PC einführte machte der Computer-Branchenführer den Kardinalfehler, der winzigen Firma Microsoft und dem mittelgroßen Chip-Hersteller Intel die Betriebssoftware beziehungsweise die PC-Chips zu überlassen. Microsoft und Intel wurden dadurch zu Riesenunternehmen mit Milliardengewinnen -- IBM dagegen konnte sich mit Versuchen, im PC-Bereich eigene Techniken wie den Microchannel oder Systeme wie OS/2 zu etablieren, letztendlich nicht durchsetzen. "In den vergangenen Jahren haben wir IBM aggressiv neu positioniert und zum global führenden Anbieter von innovativen Lösungen für Unternehmen und Institutionen jeder Größe und aller Branchen gemacht", begründete Palmisano den Ausstieg aus dem PC-Geschäft. IBM hatte sich bereits vorher aus dem PC-Einzelhandelsverkauf und der Desktop-Fertigung zurückgezogen.

IBM hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 89,1 Milliarden Dollar, verdiente 7,6 Milliarden Dollar und beschäftigte weltweit 319.000 Menschen. Die PC-Sparte brachte rund zehn Prozent des Konzernumsatzes. Das von Palmisano forcierte Dienstleistungsgeschäft mit Gesamtlösungen für die Informationstechnologie-Bedürfnisse von Unternehmen und Organisationen in aller Welt bringt inzwischen mehr als die Hälfte des Umsatzes. Das Server- und Großrechnergeschäft läuft ebenso wie die Softwaresparte auf vollen Touren. Bei hochwertigen Chips hat IBM ebenfalls eine starke Position.

IBM sah sich angesichts des Siegeszuges der PCs und mittelgroßer Rechner während der achtziger und frühen neunziger Jahre mit den dinosaurierartigen IBM-Großcomputern in die Enge gedrängt und verbuchte 1993 einen Rekordverlust von acht Milliarden Dollar. Damals dachte das Unternehmen ernsthaft an eine völlige Aufspaltung. Der im April 1993 an die IBM-Spitze gerufene Louis V. Gerstner brachte den Konzern wieder auf Vordermann und leitete die verstärkte Neuausrichtung auf das Dienstleistungsgeschäft ein. Jetzt ist mit dem Ausstieg aus dem PC-Geschäft wieder ein grundsätzlicher Einschnitt bei IBM erfolgt.

IBM hatte jahrzehntelang unter der Führung der Watson-Dynasty gestanden. Thomas H. Watson hatte IBM 42 Jahre lang geführt. Er hatte IBM mit Hollerit- und anderen mechanischen Rechenmaschinen bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1956 zu einem Unternehmen mit einem Umsatz von 892 Millionen Dollar und 72.500 Mitarbeitern gemacht. Sein Sohn Thomas J. Watson Jr. verwandelte IBM mit Hilfe der Großrechner bis 1971 zu einem Mammutkonzern mit 8,3 Milliarden Dollar Umsatz und 270.000 Beschäftigten. Die Gesellschaft verbucht heute das elffache des damaligen Umsatzes. IBM hat allerdings auch nach Abgabe der PC-Sparte bei den IT-Konzernen weiterhin die Führung vor Hewlett-Packard. Der zweitgrößte Computerkonzern hatte 2003 rund 73 Milliarden Dollar umgesetzt. (Andreas Landwehr, Peter Bauer, dpa) (jk/c't)  
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bammie:

Lenovo erstmals im Handel, Anleger hin und her ger

 
09.12.04 07:21
IBM Lenovo erstmals im Handel, Anleger hin und her gerissen

Hongkong 09.12.04 (www.emfis.com)

Heute ging die Aktie der Lenovo Group wieder in den Handel, nachdem sie am Montag bei 2,675 HK-$ wegen der IBM-Gespräche ausgesetzt wurde.

Die Kursschwankung im Vormittagshandel reicht vom Hoch 2,875 HK-$ bis zum Tief 2,475 HK-$.

Im Augenblick steht das Minus bei 4,67 % und 2,55 HK-$. Gehandelt wurden bis zur Mittagspause 96,44 Millionen Shares.



Nach einer anfänglichen Euphorie sei die Nüchternheit eingezogen, so Eric Yuen von Dao Heng Securities. Er geht davon aus, das die PC-Sparte von IBM erst in den nächsten zwei bis drei Jahren zu Synergien führen wird.

Viele Investoren hätten jetzt verkauft, da für sie die Wachstums- und Gewinnaussichten unsicher geworden seien.

Auch bei Lenovo Group ging unsere Einschätzung voll auf! Im Analysebereich von EMFIS wiesen wir auf die langfristigen Chancen dieser Übernahme hin, warnten jedoch vor kurzfristiger Euphorie. Selbst eine dreitägige Handelsaussetzung konnte die Gemüter der Anleger offenbar nicht abkühlen. Doch was sonst eine Woche gedauert hätte, wurde heute an einem Tag erreicht.
(Andreas Lambrou)
Antworten
falke65:

aktie erholt sich langsam...

 
09.12.04 10:26
aktuell 0,27,,,mit über 3%++++
Antworten
bammie:

hier brauchst du viel Geduld, falke

 
09.12.04 10:38
das ist nicht mal eben "ex und hopp"  :)
Antworten
falke65:

news news news

 
09.12.04 10:39
Lenovo übernimmt das PC-Geschäft von IBM  


Chinas größter PC-Hersteller, die Lenovo Group, hat für 1,25 Milliarden US-Dollar das globale PC-Geschäft von IBM (International Business Machines Corporation) übernommen. Lenovo zahlt laut Vereinbarung 650 Millionen US-Dollar in bar und 600 Millionen US-Dollar in Aktien. IBM wird nach der Transaktion einen Anteil von 18,9% an Lenovo besitzen.

Am Vormittag des 8. Dezember unterzeichneten der Lenovo-Chef, Liu Chuanzhi, und der Vizepräsident von IBM, John Joyce, den offiziellen Vertrag. Nach der Übernahme wird der ehemalige Hauptgeschäftsführer von Lenovo, Yang Yuanqing, neuer Chef der Firma. An seine Stelle treten wird Stephen M. Ward, Jr., stellvertretender Geschäftsführer für IBMs PC-Geschäfte. Liu Chuanzhi geht bald in den Ruhestand.

Die Lenovo Group wurde im Jahre 1984 gegründet. Ihr Eigenkapital betrug damals nur 20.000 RMB. Heute besitzt sie 30% Anteile am PC-Markt in China und ist damit Marktführer. Das Ziel von Lenovo ist, sich zur einem multinationalen Unternehmen zu entwickeln. In den letzten Jahren versuchte Lenovo, den internationalen Markt zu erschließen. Als IBM auf Grund einer Umstrukturierung des Konzerns seine PC-Sparte veräußern wollte, ergriff Lenovo die Chance, eine berühmte internationale Marke anzukaufen. Lenovo erwarb auch das Recht, den Namen IBM für 5 weitere Jahre für die in dem Unternehmen produzierten Computer zu verwenden.

Gegenwärtig hat Lenovo nur einen internationalen Marktanteil von 2,2%. IBM ist mit einem Marktanteil von 5,6% weltweit der drittgrößte Anbieter. Durch den Kauf wird Lenovo nach Dell mit 16,8% und Hewlett-Packard mit 15% zum drittgrößten PC-Produzenten der Welt.

(China.org.cn, 9. Dezember 2004)

Antworten
falke65:

aktie sehr starke nachollbedarf

 
09.12.04 11:08
von den letzten tagen...
Heute wird sehr gut eingekauft..
Antworten
falke65:

Heute sehen wir noch 0,30cent..

 
09.12.04 11:34
und bis ende 2004 0,50...
2005  sogar über 1,0€€€€€  
Antworten
bammie:

erwarte nicht zu viel falke :)

 
09.12.04 12:26
steiger dich nicht so rein :) , in Asien drüben kam auch schnell die Ernüchterung.

meine Meinung, die werden eh erstmal Anlaufschwierigkeiten haben, in dieser Zeit kann sich Dell und HP besser positionieren. Wenn dann alle in Stellung gegangen sind, kann das Duell der Giganten beginnen.


Antworten
falke65:

news

 
09.12.04 12:27
Lenovo will europäischen Verbrauchermarkt erobern
Zeitpunkt für die Expansion aber noch unklar

Stuttgart (pte, 09. Dez 2004 11:26) - Nach der Übernahme der PC-Sparte von IBM www.ibm.com will der chinesische Konzern Lenovo www.lenovogrp.com den europäischen Verbrauchermarkt erobern. "Der Zusammenschluss mit Lenovo gibt uns die Möglichkeit, unsere Wettbewerber von allen möglichen Seiten her anzugreifen. Da gibt es Potenzial bis in den Consumer-Sektor hinein", sagte der Leiter der von Lenovo übernommenen PC-Sparte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Marc Fischer, gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD). "Es ist jetzt möglich, die Karten im globalen PC-Geschäft noch einmal neu zu mischen und zu verteilen", so Fischer.

Lenovo macht den überwiegenden Teil seines Geschäfts mit Privatkunden und kleinen Betrieben, ist aber in Europa bisher nur sporadisch unter dem eigenen Namen aufgetreten. Auf dem Heimmarkt China verkauft der chinesische PC-Riese neben Computern auch Handys und MP3-Player. Zu einem Zeitrahmen der Expansion wollte sich Fischer aber nicht äußern. "Wir werden dort mittelfristig agieren", so Fischer. Die Geschäftspläne für das Jahr 2005 würden unverändert fortgesetzt.

Der Kauf der PC-Sparte durch den chinesischen Rivalen ist laut Fischer von seinen Mitarbeitern mit gemischten Gefühlen aufgenommen worden. Wie viele IBM-Mitarbeiter aus seinem Verantwortungsbereich zu Lenovo wechseln, konnte Fischer laut FTD nicht sagen. Weltweit werden 10.000 Mitarbeiter zu Lenovo wechseln. Erst in der Nacht auf gestern, Mittwoch, war die Übernahme von IBMs PC-Sparte durch Lenovo bekannt gegeben worden (pte berichtete: www.pte.at/pte.mc?pte=041208008 ). In den Tagen zuvor hatten US-Medien über eine solche Transaktion spekuliert. (Ende)



Antworten
DaxMix:

@bammie

 
09.12.04 12:34
Dell braucht sich nicht in Stellung bringen, die sind schon lange da, wo andere
gerne hinwollen. Dell ist jederzeit in der Lage die Preise mal eben 20% zu senken
(wie kürzlich geschehen) um anderen Playern das Wasser abzugraben.

Mit Sicht auf die nächsten 2 - 3 Jahre wird es für mich nichts besseres an Computerhersteller als Dell geben.

... sprach es ... bei aktuellem Kurs USD 41,86 am 09.12.2004. Schau mer moi, dann seh mehr scho...

Antworten
bammie:

yep DaxMix, da gibts keine Widerworte :)

 
09.12.04 12:48
Dell is bisher sehr gut gefahren, m.M. sogar besser als HP, und wird auch in Zukunft auf dem richtigen Weg sein.
Das durch den Deal entstehende Vacuum, was nun produziert wurde, wird Dell sogar noch einen größeren Vorsprung bekommen. HP wird aber von diesem Stück Kuchen auch was haben wollen.

Das wird eine sehr interessante Zeit werden.  
Antworten
bammie:

IBM/Lenovo will verunsicherte Kunden beruhigen

 
09.12.04 21:28
Der Verkauf von IBMs PC-Abteilung an den chinesischen Konzern Lenovo für umgerechnet 1,3 Milliarden Euro verschiebt nicht nur die Kräfteverhältnisse zwischen den weltgrößten PC-Herstellern, sondern verunsichert auch die Kunden.

In einem Gespräch mit heise online erklärte IBMs Firmensprecher Stefan Pieper einige Details. So bleibt etwa das Geschäft mit Druckern und Kassensystemen komplett bei IBM, betroffen sind hingegen die Geschäftsbereiche Desktop-PCs, Notebooks, Monitore und Projektoren. Lenovo übernimmt weltweit sämtliches Personal inklusive der Entwicklungszentren in den USA, China und Japan -- Entlassungen seien keine geplant.

Anfangs bekommen die Kunden nicht viel von dem Deal mit: Die für die längerfristige Planung der Unternehmenskunden wichtigen Produkt-Roadmaps bleiben laut Pieper für mindestens 18 Monate unverändert. Zudem habe Lenovo Rechte an den Markennamen bekommen und dürfe bis zu fünf Jahre lang weiter Notebooks als "IBM Thinkpad" und PCs als "ThinkCentre" verkaufen. Die Garantieabwicklung und der Service verblieben sogar fünf Jahre lang komplett bei IBM, nicht nur für schon verkaufte Geräte, sondern auch für die zukünftigen Lenovo-Modelle.

Laut Pieper ist die größte Herausforderung für Lenovo, die Kunden von einer gleichbleibenden Produktqualität zu überzeugen und davon, dass sich außer dem Firmennamen wenig ändere. Tatsächlich fertigt IBM schon länger keine Notebooks oder PCs selbst, sondern bestenfalls in Joint Ventures wie das vor einigen Monaten aufgekündigte mit dem südkoreanischen LG Electronics. Derzeit stammen die Notebooks hauptsächlich von den taiwanischen Produzenten Quanta und Wistron, die PCs von Foxconn/Hon Hai und von einigen chinesischen Firmen. Für die resultierende Qualität dieser OEM-Produktion zeigt sich IBM selbst verantwortlich.

Lenovo allerdings unterhält bisher keine eigene Designabteilung, sondern verkauft (in Asien, nicht in Europa) Notebooks von ODM-Herstellern wie Mitac und Compal, die fertige Produktpaletten anbieten. Damit hat Lenovo die Chance, eine zweigeteilte Strategie zu fahren und neben einer professionellen Produktlinie aus den bisherigen IBM-Notebooks eine preisgünstige Einstiegsserie zu offerieren. Mit einer ähnlichen Strategie arbeitet Fujitsu-Siemens nicht nur in Deutschland sehr erfolgreich: Aus eigenem Design stammen deren Lifebook-Geräte, während die Amilo-Serie aus Geräten von ODMs (Original Design Manufacturer) wie Uniwill, Mitac und ähnlichen besteht. Allerdings besteht die Gefahr, gegenüber der Konkurrenz Eigenständigkeit zu verlieren: So fragen sich viele Kunden zu recht, was einige der in den Elektronikketten nebeneinander stehenden Notebooks von Fujitsu-Siemens und Gericom unterscheidet, stammen doch beide vom gleichen Produzenten. Gerade das als sehr eigenständig geltende IBM-Design könnte Lenovo durch die Hinzunahme der ODM-Paletten verwässern.

So sehen einige taiwanische Board- und Notebook-Hersteller laut dem asiatischen Newsdienst DigiTimes einen weiteren Profiteur des IBM-Lenovo-Deals: Acer. Seit Monaten fährt Acer (mit recht eigenständigen Designs) ein Rekordergebnis nach dem anderen ein und steht in Deutschland bei Notebooks unangefochten an erster Stelle. Beim weltweiten PC-Verkauf steht Acer laut Gartner mit einem Marktanteil von drei Prozent an fünfter Stelle und könnte möglicherweise bald den derzeitigen vierten Fujitsu (3,7 %) überholen. Davor steht IBM mit fünf Prozent, was zusammen mit den 1,7 Prozent von Lenovo (Platz 9) nicht reicht, um an die Marktführer Dell und HP mit jeweils etwa 14 Prozent vom weltweiten PC-Markt heranzureichen. Gute Chancen rechnet sich Acer vor allem durch Reibungsverluste bei Lenovo und IBM aus, ähnlich wie auch der Marktanteil von HP nach dem Kauf von Compaq anfangs sank.

Hierzulande trat Lenovo erstmals Anfang 2003 in Erscheinung als neuer Name des Mainboard-Herstellers Legend QDI. Im Sommer 2004 hat Lenovo allerdings einige Niederlassungen, darunter auch die deutsche, geschlossen -- vielleicht schon mit Blick auf die Übernahme des IBM-Personals. Während Legend-Boards in Europa einen eher geringen Marktanteil hatten, gehörten sie insbesondere in China zu den beliebteren. (jow/c't)  
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bammie:

Kolumne: Der lachende Dritte

 
12.12.04 11:48
von Georg Thilenius

IBM verkauft seine PC-Sparte an den chinesischen Lenovo-Konzern. Damit trennt sich IBM von einem ungeliebten Standbein, das nur geringe Margen abwirft. Der Verkauf hat deshalb nur wenig Einfluss auf den Konzerngewinn. Doch der eigentliche Profiteur des Deals ist nicht IBM sondern Konkurrent und Marktführer Dell.

Der chinesische Computerkonzern Lenovo kauft die PC Sparte von IBM . Der Preis beträgt 1,25 Milliarden Dollar. Hinzu kommen 500 Millionen Dollar Verpflichtungen, die Lenovo von IBM übernimmt. Lenovo ist in Hongkong an der Börse notiert, hat aber seinen Hauptsitz in Peking. Das Unternehmen wurde vor 20 Jahren mit wesentlicher Starthilfe der chinesischen Regierung gegründet.

Am Geschäft mit Personal Computern hatte IBM schon lange nur noch wenig Freude. Es gilt als eine Art Commodity-Geschäft, das seit Jahren auf der Vision von IBM lastete. IBM wollte zunehmend in den Dienstleistungsbereich diversifizieren, wo sich wesentlich besser verdienen lässt als im margenschwachen PC-Geschäft.

Immerhin war IBM der drittgrößte Computerhersteller der Welt, mit einem Umsatzanteil von etwa 9 Prozent am Gesamtumsatz von 95 Milliarden Dollar. Die Margen in diesem Geschäft lagen jedoch nur bei etwa 1 Prozent vom Umsatz - und damit weit unter den Zielen von IBM. Mit dem Verkauf der PC-Sparte gibt IBM also hauptsächlich viel Umsatz und wenig Gewinn auf. Der Gewinn pro Aktie sinkt durch den Verkauf im Jahr 2005 gerade einmal um 5 Cent auf 5,50 Dollar.

IBM geht damit den umgekehrten Weg von Hewlett-Packard . HP übernahm vor drei Jahren den Computerhersteller Compaq, um dadurch zum zweitgrößten Computerhersteller der Welt aufzusteigen. HP erzielte dadurch große Kostensenkungen und konnte sein Geschäft stabilisieren. Seitdem jedoch sind PCs immer mehr zu Commodity-Produkten geworden. Die Margen in diesem Geschäft schrumpfen beständig. Und so könnte HP im Laufe der Zeit durchaus dem Beispiel von IBM folgen - und das PC-Geschäft aufgeben.

Lachender Dritter in diesem Geschäft könnte Dell sein. Dell hat seit der Gründung vor 20 Jahren nichts anders als PCs hergestellt, sowie in jüngster Zeit auch ein wenig Konsumelektronik und Drucker. Im Gegensatz zu den anderen Unternehmen verdient Dell in diesem Geschäft seit Jahren sehr ordentlich. Das Geheimnis: Dell baut die Computer auf Bestellung und versendet sie direkt. Damit ist Dell zum Kostenführer in der Branche aufgestiegen. Lenovo dürfte es ebenso wenig wie IBM oder HP gelingen, das Geschäftsmodell von Dell anzugreifen und das Unternehmen unter Druck zu setzen.

Investoren fahren mit Dell am besten

Wer als Investor vom Verkauf des IBM-PC-Geschäfts profitieren will, dürfte mit Dell daher am besten fahren. Der Gewinn pro Aktie ist im Schnitt der vergangenen fünf Jahre, also unter Einschluss des Rezessionsjahres 2001, durchschnittlich um 8 Prozent gestiegen. In den Jahren nach 2002, seit das Geschäft wieder wächst, betrug die Steigerungsrate sogar etwa 20 Prozent.

Für das Jahr 2005 ist mit einer Gewinnsteigerung um 27 Prozent auf 1,28 Dollar je Aktie zu rechnen. Bemerkenswerterweise hat der Kurs der Dell-Aktie mit einem kräftigen Sprung reagiert, als IBM den Verkauf des PC-Geschäftes ankündigte. Die Kurse von IBM und HP änderten sich hingegen wenig.
Beim derzeitigen Kurs der Dell-Akte um 41 Dollar beträgt das Kursgewinnverhältnis auf Basis des für 2005 erwarteten Gewinns ungefähr 32. In einer Zeit langsam wachsender Technologieumsätze ist das ein stolzer Wert. Für ein kurzfristiges Engagement ist die Aktie damit zu teuer. Ein langfristig und strategisch denkender Investor sieht jedoch den Ausleseprozess im PC-Geschäft mit anderen Augen und kann auch auf der jetzigen Basis bei einem Unternehmen einsteigen, das unangreifbarer denn je Marktführer sein wird.

Immerhin wächst der Umsatz von Dell seit Jahren um 15 Prozent pro Jahr - und dürfte in dieser Geschwindigkeit auch auf absehbare Zeit zunehmen. Damit sind weitere Ertragssteigerungen vorprogrammiert. Falls es Lenovo nicht gelingt, die hohen Standards und die Innovationskraft von IBM beizubehalten, könnten sich viele Kunden abwenden. Von dieser Bewegung dürfte Dell am stärksten profitieren. Es geht immerhin um 9,5 Millionen PCs und Laptops im Jahr.
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bammie:

Dao Heng Sec. "sell" zu Lenovo Group

 
12.12.04 12:49
Das Research Haus Dao Heng Securities stuft die Aktie der Lenovo Group mit "sell" ein und einem Kurs von 2,30 HK-$.

Es wird festgestellt, dass die Übernahme der PC-Abteilung von IBM grundsätzlich für Lenovo vorteilhaft sei, aber eine Synergie sich erst mittel- bis langfristig einstellen wird. Für die Übernahme spricht, dass Lenovo in das vorhandene globale Verteilungsnetz von IBM sofort einsteigen kann und von der starken IBM-Marke profitiert.



Kurzfristig wird sich die Übernahme negativ auswirken so Dao Heng. Um diese zu finanzieren wird Lenovo 1.74 Mrd. neue Anteile für IBM herausgeben welche damit 18,9 % an Lenovo halten. Dadurch wird aber das Aktienpotential verdünnt. Dazu kommt, das IBMs PC-Sparte ein Verlustbringer war und diese sich negativ auf die Zahlen von Lenovo auswirken werden.

Schon die Halbjahreszahlen waren recht ernüchternd gewesen. Die da ausgewiesene Gewinnsteigerung von 16 % hatte Dao Heng ganz nüchtern als zu gering betrachtet und betont, dass die Situation durchaus zur Besorgnis Anlass gibt, denn der Gewinn wurde in der Steigerung tatsächlich nur durch den Verkauf von Anteilen im 2. Quartal erwirtschaftet. Zieht man den entsprechenden Betrag von 110,3 Millionen HK-$ ab, würde der tatsächliche Nettogewinn im ersten Halbjahr bei 521 Millionen HK-$ liegen und damit um 3,4 % unter dem Vorjahreszeitraum.

Spezifisch auf das zweite Quartal eingehend stellt Dao Heng im November fest, das ein Einbruch im Nettogewinn von 14 % zu verzeichnen war und der Umsatz um 3,8 % zurück ging. Wie Dao Heng weiter ausführte, würde bei der Herausrechnung von aussergewöhnlichen Gewinnen ein Gewinneinbruch von 45,2 % zu Buche stehen.

Das Brokerhaus gab bereits da eine Verkaufsempfehlung "sell" heraus mit Richtpreis von 2,30 HK-$.  
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bammie:

IBM gründet auch Joint Venture mit Lenovo-Konkurre

 
14.12.04 19:06
IBM gründet auch Joint Venture mit Lenovo-Konkurrenten

Nach dem Verkauf der PC-Sparte an den chinesischen Lenovo-Konzern hat IBM nun auch die Gründung eines weiteren Joint-Ventures mit dem Lenovo-Konkurrenten Great Wall Computer Group bekannt gegeben. An dem neuen Gemeinschaftsunternehmen -- International Systems Technology Company (ISTC) -- zur Server-Herstellung beteilige sich IBM zu 80 Prozent, der Produktionsstart sei für das zweite Quartal 2005 vorgesehen, teilten die beiden Unternehmen im chinesischen Shenzen mit.

Dem neuen Joint Venture geht die Auflösung des bisherigen gemeinschaftlichen Engagements von Big Blue und Great Wall voraus. Vor zehn Jahren hatten die beiden Konzerne die Firma International Information Products (IIP) gegründet. IIP produziert neben Servern auch ThinkPads. Im Rahmen des Joint Ventures mit Lenovo geht IBMs Anteil an IIP aber an den Great-Wall-Konkurrenten Lenovo. Die ISTC-Gründung dürfte somit als ein diplomatischer Zug in IBMs Joint-Venture-Politik gesehen werden. (tol/c't)




Was ist denn das für'n Gemauschel ? Das PC Geschäft einfach verkaufen und mit einem Konkurrenten wieder was neues anfangen ?

Wenn ich das richtig verstanden habe, war IIP gemeinsam von IBM und Great Wall.
IBM hat seinen Anteil an Lenovo verkauft, ist somit Lenovo nicht automatisch Teilhaber bzw der andere Teilhaber (Great Wall) sein direkter Konkurrent wiederum ?

Ist das ein Anfang eines Geflechts oder so etwas ?  
Antworten
bammie:

IBM: PC-Sparte erwirtschaftete Millionenverluste

 
02.01.05 12:47
Der US-Computerkonzern IBM hat durch seine jüngst verkaufte PC-Sparte in den vergangenen Jahren einen Verlust von fast 1 Mrd. $ angehäuft. Auch in den Vorjahren war die Sparte defizitär.


Wie IBM am Donnerstag in einer Pflichtveröffentlichung zum Verkauf der Sparte an die chinesische Firma Lenovo bekannt gab, lag der kumulierte Verlust bis zum 30. Juni 2004 bei 973 Mio. $. Allein 2003 sei in diesem Bereich ein Nettoverlust von 258 Mio. $ verbucht worden.

IBM hatte Anfang Dezember die PC-Sparte für 1,25 Mrd. $ verkauft. Mit dem Abschluss der Transaktion wird Lenovo IBM als Nummer Drei auf dem PC-Weltmarkt ablösen. Lenovo hat in China einen Marktanteil von mehr als 25 Prozent.  
Antworten
rapido:

Lenovo:Meinungen?

 
12.01.05 01:41
Mehr Chance oder eher Risiko?
Fällt Lenovo unter 0,20€?
Könnte aber auf längere Sicht ein 100%er sein.
rapido
Antworten
rapido:

?? schon auf 0,210 runter o. T.

 
14.01.05 00:50
Antworten
bammie:

meine Meinung steht weiter oben :)

 
14.01.05 07:43
Das war auch nicht anderes zu erwarten. Ich denke die werden noch unter die 20 fallen.
Antworten
falke65:

die suchen jetzt Geld-credit geber

 
20.01.05 10:10
ich glaube mit Kauf ibm haben die doch Fehler gemacht..
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bammie:

wenn du eine verkommene Villa kaufst,

 
20.01.05 10:44
musst du dann auch erstmal Kohle nachschießen um es zu sanieren. Ist doch nicht schlimm.

Und die PC Sparte war doch so marode. Hinterher blitzt und glänzt alles :)
Antworten
bammie:

IBM Lenovo Veto

 
24.01.05 11:43
Washington 24.01.2005 (www.Emfis.com) Die US Regulierung legte ihr Veto, gegen die Übernahme von IBM durch Lenovo, aufgrund möglicher militärischer Nutzen des IT Systems ein.

Bisher war es durchaus gängige Praxis, dass China seine benötigten Computertechnologien aus Europa bezogen hat, die wiederum in den USA einkauften. Die Frage lautet deshalb auch wie wahrscheinlich die Blokade einer solchen Übernahme tatsächlich ist, wo doch die Produktionsanlagen von IBM ohnehin in China liegen und es in dieser Branche kaum noch technologisches Know How gibt, welches es zu schützen gilt.
Deshalb gehen die Experten von Emfis.com weiterhin davon aus, dass die Übernahme durchgeführt werden kann. Lediglich ein schneller Rückzug von Seiten Lenovo könnte diesen Umstand noch ändern, zumal die Aktionäre von Lenovo kurzfristig lieber keine Übernahme sehen wollen.

Lenovo sucht im Augenblick die richtigen Banken und Kapitalgeber, die eine Restrukturierung der PC-Sparte von IBM tragen und diese mit dem notwendigen Kapital unterlegen. Ein schwieriges Unterfangen. Allerdings besitzt Lenovo eine sehr flexible Struktur und gehört zu den billigsten PC-Produzenten der Welt.
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BudMan:

nachgelegt zu 0,202

 
26.01.05 16:13
denke unter 0,20 wird es nicht gehen.
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bammie:

IBM-Lenovo-Deal liegt vorerst auf Eis

 
01.02.05 06:35
IBM-Lenovo-Deal liegt wegen Sicherheitsbedenken vorerst auf Eis

Aus Sorge über mögliche Industriespionage verzögert sich der geplante Verkauf des Personal-Computer-Geschäfts von IBM an den chinesischen Hersteller Lenovo. Das berichteten US-Medien. Das Finanzministerium, unter dessen Dach solche Geschäfte im Ausschuss für Auslandsinvestitionen in den USA (CFIUS) geprüft werden, wollte sich dazu nicht äußern. Solche Prüfungen seien eine "interne Angelegenheit", über die es keine Auskunft gebe, sagte eine Sprecherin.

IBM und Lenovo hatten sich im Dezember auf den Verkauf der PC-Sparte für 1,75 Milliarden Dollar geeinigt. Damit würde Lenovo drittgrößter PC-Hersteller der Welt. IBM wollte das Geschäft im zweiten Quartal dieses Jahres abschließen. Drei Kongress-Abgeordnete forderten Finanzminister John Snow vergangene Woche aber auf, zu prüfen, ob das Geschäft die nationale Sicherheit der USA beeinträchtigen könnte, weil mit der PC-Sparte US-amerikanisches Technologie-Know-how abgegeben werde. Dies sei bedenklich, weil ein chinesisches Staatsunternehmen die Holdingfirma von Lenovo kontrolliere.

Der Ausschuss, in dem neben dem Finanzministerium auch die Ministerien für Justiz und Heimatschutz vertreten sind, prüft große Auslandsinvestitionen in den USA routinemäßig. Bei dem IBM-Lenovo-Geschäft hatte er bis Ende Januar Zeit, um Bedenken geltend zu machen. Eine Verlängerung der Einspruchsfrist um 45 Tage, wie sie nun erfolgt ist, ist ungewöhnlich. Der Ausschuss kann dem Präsidenten empfehlen, das Geschäft zu untersagen.

IBM sei von der Verlängerung der Einspruchsfrist überrascht worden, berichtete die New York Times. IBM-Chef Samuel Palmisano habe in Interviews kurz nach Bekanntgabe der Verkaufsabsichten durchblicken lassen, dass seine Signale aus der US-Regierung auf eine Routineprüfung ohne erwartete Hindernisse hindeuteten. IBM will dem Ausschuss alle Unterlagen zur Verfügung stellen. "Wir sind zuversichtlich, was den Prozess und das Ergebnis angeht", sagte ein Sprecher der Wirtschaftsagentur Bloomberg. (dpa) / (anw/c't)  
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bammie:

Lenovo reports small profit rise

 
05.02.05 22:01
2005/2/5
HONG KONG, AP


Lenovo Group Ltd., a Chinese tech giant that wants to buy IBM's personal computer division, reported Friday a slight rise in net profit in its fiscal third quarter, citing lower revenue despite strong sales of notebook computers.

China's largest maker of PCs said that in the October-December period, net profit rose 0.6 percent to 327 million Hong Kong dollars (US$41.9 million, euro32.3 million) from HK$325 million (US$41.6 million, euro32.1 million) a year earlier.

The company's fiscal year ends in March.

Lenovo, formerly called Legend Computer, said earnings were underpinned by a "significant" rise in notebook computer sales.

It said its third-quarter revenue declined to HK$6.31 billion (US$809 million; euro623 million) from HK$6.55 billion (US$839; euro647 million).

In a statement, Lenovo said it had a 28 percent share of the Chinese computer market at the end of December.

In December, Lenovo announced a US$1.25 billion (euro963 million) purchase of International Business Machines Corp.'s personal-computer division.

"The acquisition of IBM's global desktop computer and notebook computer business is progressing smoothly and on schedule," Lenovo Chief Executive Yang Yuanqing said.

Analysts expect the deal to be concluded in the second quarter of 2005.

Lenovo shareholders approved the deal last week, but it faces a hurdle in the United States, where Republican lawmakers are questioning whether it threatens national security.
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BudMan:

Quartalszahlen

 
08.02.05 20:13
Lenovo-Gewinn stagniert


Im Vergleich zum Vorjahresquartal verbesserte der chinesische Computerproduzent Lenovo seinen Nettoprofit nur geringfügig auf umgerechnet 44,7 Millionen Euro. Der Umsatz ging sogar um 3,7 Prozent auf 896,4 Millionen Euro zurück. Im Vergleichsquartal 2003/4 hatte Lenovo allerdings noch Beratungs- und Wartungsdienste übernommen. Im Detail konnte die Company ihren PC-Umsatz um vier Prozent steigern, während der Absatz sogar um 19 Prozent zulegte. Die Erlöse mit Mobilfunkgeräten schrumpften im Jahresvergleich um 21 Prozent.

Bei der Vorlange der Zahlen bemühte sich Lenovo-Chef Yang Yuanqing, die Vorbehalte der US-Behörden gegen eine Übernahme der PC-Sparte von Big Blue zu entkräften. Seiner Ansicht nach werde die Akquisition zahlreichen US-Unternehmen zugute kommen und die Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten stärken. Ungeachtet der Untersuchung durch das US-Komitee für ausländische Investitionen (CFIUS) werde der Deal wie geplant im ersten Geschäftsquartal 2005/6 (Ende: 30. Juni) abgeschlossen werden, betonte Yunaqing.
Quelle : tecCHANNEL (DE)


Da ist wohl Schlimmeres erwartet worden.

Wenn der IBM Deal zu stande kommt, wovon ich fest ausgehe, wäre es doch sinnvoll, sich von der defizitären Mobilfunksparte zu trennen.
Das würde Gelder in die Kasse spülen, und den Kurs sehr wahrscheinlich in die Höhe treiben.

Antworten
bammie:

USA genehmigen Lenovo Kauf von IBMs PC-Sparte

 
09.03.05 18:33
Der größte chinesische PC-Hersteller Lenovo hat aus Washington grünes Licht zur Übernahme der Personal-Computer-Sparte des Computerkonzerns IBM erhalten. Dies haben die beiden Unternehmen heute mitgeteilt. Der Ausschuss für ausländische Direktinvestitionen in den USA (CFIUS -- Committee on Foreign Investment in the U.S.) habe seine Überprüfung vor Ablauf der vorgeschriebenen Frist beendet. Mit der Übernahme wird Lenovo drittgrößter PC-Hersteller der Welt.

Einige US-amerikanischen Politiker hatten Sicherheitsbedenken gegen den Verkauf der PC-Sparte des weltgrößten Computerkonzerns an die chinesische Gesellschaft geäußert. Aber auch Unternehmenskunden haben bereits Kritik laut werden lassen. Lenovo hatte 1,75 Milliarden US-Dollar (1,3 Milliarden Euro) für die PC-Sparte von IBM geboten. Die Transaktion soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden. IBM und Lenovo arbeiten nach eigenen Angaben mit Nachdruck an der Integration. (anw/c't)  
Antworten
BudMan:

3-Monats-Hoch

 
11.03.05 18:50
Sieht charttechnisch sehr gut aus.
Ist sonst noch jemand dabei ?

Antworten
BudMan:

Lenovo tritt ab Mai in Deutschland an

 
14.03.05 21:02

          §Der chinesische PC-Hersteller Lenovo bereitet einen zügigen Markteintritt in Deutschland vor. Bis zum endgültigen Starttermin für das Deutschlandgeschäft müssen allerdings noch einige offene Fragen geklärt werden.


"Nach jetzigem Stand können wir zum 1. Mai starten. Deutschland würde damit weltweit zu den ersten Ländern gehören", sagte Marc Fischer, Chef der PC-Sparte von IBM in Deutschland, Österreich und der Schweiz. "Der Projektplan ist sehr ehrgeizig."

IBM hatte in der vergangenen Woche die letzte ausstehende Genehmigung der US-Behörden erhalten und darf nun seine unprofitable PC-Sparte für 1,75 Mrd. $ an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo verkaufen. Der Konzern, eine Ausgründung der chinesischen Akademie der Wissenschaften, betritt durch den Kauf der IBM-Sparte die Weltbühne. Mit 12 Mrd. $ Jahresumsatz wird Lenovo drittgrößter PC-Hersteller weltweit nach Dell und Hewlett-Packard . Das Hauptquartier soll in den US-Bundesstaat New York verlegt werden, ein Börsenlisting in den USA wird ebenfalls angestrebt.


Offene Fragen noch klären


Bis zum endgültigen Starttermin für das Deutschlandgeschäft müssen allerdings noch einige offene Fragen geklärt werden. "Wir arbeiten an 1000 Themen parallel, aber ein wichtiger Meilenstein ist geschafft: Wir haben die Beschäftigungsbedingungen mit dem Betriebsrat verhandelt, und alle unsere Mitarbeiter haben jetzt die neuen Arbeitsverträge vorliegen", sagte Fischer. Der Manager rechnet damit, dass die neue Organisation zwischen 95 und 125 Mitarbeiter umfasst - je nachdem, welche administrativen Funktionen IBM als Dienstleister weiter für Lenovo erledigt. Bei IBM arbeiten in Deutschland insgesamt rund 25.000 Menschen.

"Der ein oder andere sagt, ich fühle mich im IBM-Verbund wohler", sagte Fischer. "In einer kleinen Organisation gibt es mehr Transparenz, mehr Sichtbarkeit. Gute Leute werden darin eine Chance sehen."

Lenovo hatte die Mitarbeiter der PC-Sparte von IBM immer als ein wesentliches Argument für die Übernahme genannt. Das Vertriebs-Know-how, aber auch die Weiterentwicklung der PC-Technik machen für Lenovo den Schritt auf den Weltmarkt erst möglich. Der Hersteller ist Marktführer in China und verkauft seine Produkte - neben PC auch Mobiltelefone und Flachbildschirme - darüber hinaus bislang nur in einigen asiatischen Märkten.


Prozesse durchforsten, Ballast abwerfen


Fischer setzt darauf, als Teil des chinesischen Konzerns schlagkräftiger zu werden. "Wir können schneller und aggressiver am Markt agieren", sagte Fischer. Es gehe darum, bestimmte Prozesse zu durchforsten und Ballast abzuwerfen. Bei IBM hatte das PC-Geschäft trotz respektabler Marktanteilsgewinne mit Thinkpad-Notebooks nur eine Nebenrolle gespielt. Im PC-Geschäft ist vor allem die effiziente Organisation der Herstellung wichtig, die Lenovo sehr gut beherrscht. IBM hatte die Herstellung von Notebooks bereits komplett nach China verlagert, ohne die Sparte dadurch profitabel machen zu können.

Lenovo hat mit dem Kauf der IBM-Sparte das Recht auf die Marke Thinkpad und andere verwandte Marken erworben; den Schriftzug "IBM" dürfen die Geräte noch mindestens fünf Jahre tragen. Lenovo wird die kommenden 10 bis 19 Monate dazu nutzen, daneben auch seine eigene Marke global zu positionieren. Das Unternehmen ist Technologie-Sponsor der Olympischen Winterspiele in Turin 2006 und der Sommerspiele in Peking 2008.

Neben dem Geschäft mit Firmenkunden plant Lenovo auch in Deutschland, seine Produkte an Privatkunden zu vermarkten. "Wir werden sehr genau überlegen, wie wir uns da bewegen", sagte Fischer. Es sei derzeit noch zu früh, um über diese Pläne zu reden. Gerade in Deutschland sei das Konsumklima derzeit nicht gut. Die extrem preissensiblen Verbraucher sorgten hier dafür, dass PC nur mit sehr geringen Gewinnspannen verkauft werden können.

          §Quelle: Financial Times Deutschland
Antworten
falke65:

seit letzte Woche kein Handel

 
29.03.05 09:13
gibts hier neue wkn...
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BudMan:

IBM-Deal

 
30.03.05 12:52
Habe nichts gefunden, denke aber, das hat mit dem IBM-Deal zu tun.
Antworten
BudMan:

IBM-Deal

 
30.03.05 13:18
Lenovo shares, halted since Thursday, remain suspended; company spokesperson unavailable for comment. Suspension due to 'price sensitive information,' which likely related to Wall Street Journal report last week which quoted sources as saying 3 U.S. private-equity firms - Texas Pacific, General Atlantic and Newbridge - interested in taking stake in Lenovo; if deal materializes, would likely boost stock as would help Lenovo with integration of IBM PC ops. No word yet on when shares will resume.(RLI)  
Antworten
BudMan:

350 Mio. Dollar Finanzspritze für Lenovo

 
31.03.05 19:24
Lenovo hat mit drei der weltweit führenden Private-Equity-Firmen, Texas Pacific Group, General Atlantic LLC und Newbridge Capital LLC eine Vereinbarung über die Tätigung einer strategischen Investition in der Höhe von 350 Mio. Dollar getroffen. 150 Mio. Dollar dienen der Finanzierung der Akquisition für die PC-Sparte von IBM. Die verbleibenden 200 Mio. Dollar werden zum allgemeinen Betriebskapital Lenovos hinzugefügt und für allgemeine Unternehmenszwecke zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Lenovo insgesamt 2.730.000 nicht notierte, kumulative konvertierbare Vorzugsaktien der Serie A zu einem Emissionspreis von 1.000 Hongkong-Dollar je Aktie an TPG, GA und Newbridge ausgeben, sowie nicht notierte Optionsscheine für die Zeichnung von 237.417.474 Aktien. Die Optionsscheine haben eine Laufzeit von fünf Jahren. Für die Ausgabe der Vorzugsaktien und Optionsscheine ist die Zustimmung der Aktionäre Lenovos erforderlich.

Yuanqing Yang, zurzeit Präsident und Chief Executive Officer und bestimmter Vorsitzender von Lenovo, sagte zu dem Deal: "Wir freuen uns sehr, drei der weltweit führenden Private-Equity-Firmen als strategische Investoren des neuen Lenovo gewinnen zu können. TPG, GA und Newbridge verfügen über ein umfassendes Wissen über betriebliche Aktivitäten und sehr starke strategische Planungskompetenzen. Mit ihrer reichhaltigen Erfahrung, Unternehmen bei der Integration von Geschäftseinheiten zu unterstützen, wird ihre Teilnahme eine reibungslose Übergangsphase für das neue Unternehmen Lenovo und eine stabile zukünftige Entwicklung sichern. Diese Vereinbarung stellt einen starken Vertrauensbeweis in die Chancen Lenovos dar, sich zum weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologie zu entwickeln."

Nach Inkrafttreten der Übernahme des PC-Geschäfts von IBM durch Lenovo und dem Abschluss der Investition wird IBM circa 800 Mio. Dollar in Barmitteln erhalten, ebenso wie Stammaktien Lenovos im Wert von 450 Mio. Dollar, basierend auf dem Schlusskurs der Aktien am letzten Tag für der Bekanntgabe im Dezember 2004.

COMPUTERWELT.at

Hat doch langsam alles Hand und Fuß :)

Antworten
mike_nrw:

da tut ishc was

 
04.08.05 10:09
Seit Tagen klettert lenovo wieder aus dem tal. gibte es hier neuigkeiten, die das begründen könnten? Lohnt der Einstieg (noch) ?
Antworten
nightfly:

zieht! TH 0,41

 
21.09.05 02:36
schon 100% seit Tief und das ist erst der Anfang.
mfg nf
Antworten
ElKasimir:

Lenovo kicks

 
22.09.05 18:33
Ich bin hocherfreut, dass es mit dieser Aktie endlich bergauf geht.
Umsatz steigern, Gewinne steigern, Qualität steigern, ...
Wenn all dies zutreffen wird, geht´s hoffentlich weiter nach oben.
Antworten
nightfly:

gestern gabs Hj/Q-Zahlen

 
02.11.05 00:08
teilweise unter,teilweise über Erwartungen.Guckst Du selbst.
Und- Lenovo will eine Dividende von 1,4 cent ausgeben,
stand nur nicht da,ob HK,€ oder $-cent. ??
Ging runter auf 0,38 -gute Einstiegschance.
nf
Antworten
nightfly:

fällt in HK nach guten Q3-Zahlen auf 0,33€

 
27.01.06 08:47
und wieder gute(nach)kaufchance,allerdings das KGV liegt bei 82?
xxx:
Lenovo:

-- Umsatz von HK$ 31,1 Milliarden, Steigerung um 392% im 3. Quartal 2005/06 aufgrund der weiterhin starken Position in China und der Übernahme der PC-Sparte von IBM



-- EBITDA HK$ 949 Millionen, Steigerung um 156%



-- Gewinn vor Steuern HK$ 498 Millionen, Steigerung um 46%



-- Ausschüttbarer Gewinn HK$ 365 Millionen, Steigerung um 12%



-- Gewinn je Aktie 4,12 HK Cents gegenüber 4,37 HK Cents im 3. Quartal 2004/05



-- Nettorücklagen HK$ 9,6 Milliarden



Das Konzernergebnis von Lenovo für das 3. Quartal des Geschäftsjahrs 2005/06, das am 31. Dezember endete, stieg um 392 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf HK$ 31,1 Milliarden. Dies ist auf das besonders starke Ergebnis in China und auf die Übernahme der PC-Sparte von IBM im Mai 2005 zurückzuführen. Die PC-Verkäufe von Lenovo stiegen um 12 Prozent im Jahresvergleich.

Im selben Zeitraum wuchs der Gewinn vor Steuern um 46 Prozent auf HK$ 498 Millionen, während der ausschüttbare Gewinn um 12 Prozent auf

HK$ 365 Millionen anstieg. Der Gewinn je Aktie im dritten Quartal 2005/06 betrug 4,12 Hong Kong-Cents gegenüber 4,37 Hong Kong-Cents im 3. Quartal 2004/05. Der operative Cash-Flow war auch weiterhin stark und die Nettorücklagen betrugen zum 31. Dezember 2005 HK$ 9,6 Milliarden.

"Der von uns übernommene Geschäftsbereich ist nun drei Quartale in Folge rentabel gewesen, was den Erwartungen der Geschäftsführung entspricht, die regionalen Ergebnisse waren jedoch unterschiedlich", erklärte Yang Yunqing, Chairman von Lenovo. "Nun müssen wir noch höhere Erwartungen erfüllen. Wir glauben, dass unser bewährtes Geschäftsmodell, eine verbesserte Produktpalette und ein stärkerer Schwerpunkt auf die betriebliche Leistungsfähigkeit es uns ermöglichen wird, die Gesamtrentabilität weltweit zu optimieren. Wir werden diese Punkte schnell angehen und die starke Nachfrage nach unseren Produkten zu unserem Vorteil nutzen."

William Amelio, seit Dezember President und Chief Executive Officer von Lenevo, erklärte: "Auf der ganzen Welt stehen die Marken Lenovo und Think für die höchsten Standards bei Innovation, Leistung und Service. Bei der Erkennung des Potenzials dieses Unternehmens wurden hervorragende Fortschritte erzielt, doch unser Weg in die Zukunft ist sehr klar."

"Erstens müssen wir uns ganz scharf auf unsere Kosten- und Ausgabenstruktur konzentrieren, um die Gesamtrentabilität weiterhin zu steigern. Zweitens müssen wir die mit innovativen, hochwertigen Produkten zu angemessenen Preisen, die sich den wichtigsten Wachstumsmärkten zuwenden, noch wettbewerbsfähiger werden. Drittens müssen wir unseren Erfolg in China und den Erfolg unseres dualen Transaktions-/Beziehungsmodells zur Unterstützung unserer Produkte wirksam nutzen. Ich freue mich darauf, auf die starke Dynamik, die Lenovo bisher erzielt hat, aufzubauen.



GEOGRAPHISCHER ÜBERBLICK



-- In Großchina setzt Lenovo erfolgreich sein duales Transaktions-/Beziehungsmodell um, welches sowohl den Markt für große Unternehmen als auch wichtige Wachstumsmärkte wie Bildung, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie den Verbrauchermarkt umfasst. Das konsolidierte Ergebnis betrug HK$ 11,5 Millionen oder 37 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens, während der operative Gewinn HK$ 744 Millionen betrug. Die Lieferungen an das chinesische Festland stiegen um 39 Prozent, was über dem Marktwachstum lag, und führten zu einem Rekordanteil am PC-Kundenmarkt von ca. 37 Prozent. Die Kunden reagierten positiv auf die die starke Marke von Lenovo, die breite Produktpalette und den hervorragenden Kundenservice.



Ausgenommen von Großchina war das internationale Geschäft von Lenovo insgesamt rentabel, was eine Verbesserung gegenüber der jüngsten Vergangenheit darstellt. Insbesondere tun sich hier die soliden Ergebnisse in Nord- und Südamerika hervor. Das Unternehmen konzentriert sich darauf, weiteres gewinnbringendes Wachstum zu erzielen und seine Wettbewerbsposition in den globalen Märkten außerhalb Chinas zu verbessern. Dazu wendet es sich insbesondere den großen Wachstumschancen auf dem KMU-Markt und den neuen Märkten zu und passt zugleich seine Produktpalette an, um optimale Ergebnisse zu erzielen und seine Kostenstruktur zu verbessern.



-- Die PC-Verkäufe von Lenovo in Nord- und Südamerika blieben stabil. Das konsolidierte Ergebnis für Nord- und Südamerika betrug HK$ 9 Milliarden bzw. 29 Prozent des Gesamtumsatzes und das Segment erzielte einen operativen Gewinn von HK$ 196 Millionen.



-- In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) verbesserte sich die Rentabilität. Die Region EMEA erzielte ein konsolidiertes Ergebnis von HK$ 7,0 Milliarden bzw. 22 Prozent des Gesamtumsatzes und einen operativen Gewinn von HK$ 14 Millionen, womit die Verluste im letzten Quartal umgekehrt wurden.



-- Das Geschäftsvolumen im asiatisch-pazifischen Raum (ausgenommen



Großchina) stieg sequenziell. Das konsolidierte Ergebnis für den asiatisch-pazifischen Raum betrug HK$ 7 Milliarden bzw. 12 Prozent des Gesamtumsatzes, mit einem operativen Verlust von HK$ 140 Millionen.



PRODUKTÜBERBLICK



Das PC-Geschäft von Lenovo wuchs sehr stark in China, wo das Unternehmen mit Lenovo und Think die Nummer 1-Marken besitzt. Das ThinkPad von Lenovo wurde im zweiten Quartal in Folge von unabhängigen Quellen zur Nr. 1 bei der Kundenzufriedenheit erklärt, was auf höchstes Niveau bei Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit hinweist.

Um die Chancen in wichtigen Wachstumsbereichen ohne Druck auf die Gewinnspannen voll zu nutzen, weitet Lenovo seine Produktpalette aus, um in diesen wichtigen Wachstumsmärkten wettbewerbsfähig zu sein, und stärkt sein Transaktionsmodell und seine Lieferkette zur Unterstützung dieser Produkte. Im letzten Quartal führte das Unternehmen Produkte für verschiedene neue Segmente ein, darunter für den schnell wachsenden KMU-Markt und für die chinesischen Verbraucher und kleine Büros, wodurch es sich eine Verbesserung der langfristigen Rentabilität erwartet.



-- Die Notebook-Verkäufe von Lenovo im letzten Quartal stiegen um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichten Rekordniveau. Dies wurde gefördert durch die Marktführerschaft des Unternehmens in China und seine führende Position im Geschäftskundensegment und im High-End-Segment für ausgereifte PC-Märkte. Das konsolidierte Ergebnis für dieses Segment betrug HK$ 15,1 Milliarden bzw. 49 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens.



-- Der Desktop-Bereich von Lenovo erzielte ebenfalls die höchsten Verkäufe im letzten Quartal, mit einem Wachstum von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was dem allgemeinen Trend in der Branche entspricht. Vor allem in China, wo die Kunden sowohl von den Lenovo- als auch den Think-Produkten begeistert waren, und auch in Indien war die Nachfrage sehr groß. Das konsolidierte Ergebnis für das Desktop-Segment betrug HK$ 14,0 Milliarden bzw. 45 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens.



-- Der Geschäftsbereich Mobiltelefone von Lenovo (der hauptsächlich in China, dem größten Markt für Mobiltelefone betrieben wird) erzielte im letzten Quartal sogar noch größeres Wachstum. Die Verkäufe von Mobiltelefonen verdoppelten sich im Vergleich zum Vorjahr auf 1,9 Millionen, was den Umsatz in diesem Segment um 238 Prozent auf HK$ 1,4 Milliarden steigerte. Innovative, kundenorientierte Markteinführungen von Produkten und die Ausweitung der Vertriebswege trugen dazu bei, das die Mobiltelefonmarke von Lenovo nun an vierter Stelle auf dem Markt steht.



Über die Lenovo Group Ltd.



Lenovo (HKSE: 992) (ADR: LNVGY) hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweit innovativsten Personalcomputer zu bauen. Das Geschäftsmodell von Lenovo beruht sich auf Innovation, Leistungsfähigkeit und Kundenzufriedenheit und legt einen Schwerpunkt auf Investitionen in den neuen Märkten. Das heutige Unternehmen entstand durch die Übernahme des PC-Geschäftsbereichs von IBM durch Lenovo. Es entwickelt, produziert und vermarktet zuverlässige, hochwertige, sichere und einfach anzuwendende Technologieprodukte und -dienstleistungen weltweit.

Lenovo verfügt über große Forschungszentren in Yamato, Japan, Peking, Shanghai und Shenzhen in China sowie Raleigh,North Carolina. Weitere Informationen sind verfügbar unter www.lenovo.com.




26.01.2006  17:57:00 (BUSINESS WIRE)
Lenovo stellt Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahrs 2005/06 vor
26.01.2006  09:15:00 (BUSINESS WIRE)
Lenovo Reports Third Quarter FY2005/06 Results

:xxx
mfg nf

Antworten
waytomars:

Wer kennt Lenovo?

 
06.02.06 21:22
...bis jetzt keiner, aber ab dem 10.02. wird sich das ändern. Als weltweiter Olympiapartner, wird Lenovo über alle Bildschirme flimmern. Lenovo stellt das komplette PC Equipment für die Olympischen Winterspiele in Turin 2006. Also noch schnell in den Bob und dann hopp, hopp, hopp...
Antworten
nightfly:

wobei

 
06.02.06 23:47
"keiner" doch leicht untertrieben ist.Du und ich und falke und zig Millionen
Chinesen......
aber der Hinweis ist echt gut mit Olympia.
und immernoch für 0,34€ zu haben.
mfg nf
Antworten
waytomars:

Na, ja..

 
08.02.06 18:03
...mit "keiner" ist halt der Konsument gemeint. Wer kennt da schon Lenovo? Aber das war ja bei Samsung vor den Olympischen Spielen 1988 in Seoul das gleiche und schaut sie euch heute an! Denke das ist das "Comeout" für Lenovo.
Antworten
nightfly:

heute letzte Chance für 0,33€ zu kaufen

 
09.02.06 03:57
im ask Stuttgart tauchen bereits 0,44€ auf,wer jetzt noch unter
0,40 verkauft,hat es nicht besser verdient.
Lenovo hat mit IBM ein unschätzbares Pfund bekommen,
natürlich dauert die Integration etwas.
Werbung fast rund um die Uhr - wenn das nicht hilft...
mfg nf
Antworten
nightfly:

eher seitwärts

 
22.03.06 01:07
mal wieder bei 0,35€,und mit Olympia,das war ein Flop.
(Sehr)langfristig bleib ich optimistisch gestimmt.
Immerhin wird eisern strukturiert.
mfg nf
xxx:
16.03.2006 19:05:02 (dpa-AFX)


Lenovo streicht weltweit 1.000 Jobs - Konzernzentrale wird verlegt

PURCHASE (dpa-AFX) - Der chinesische Computerhersteller Lenovo plant den Abbau von weltweit 1.000 Stellen oder 5 Prozent seiner Belegschaft. Zudem will das Unternehmen seine Konzernzentrale verlegen. Durch die angekündigten Maßnahmen sollen jährlich etwa 250 Millionen US-Dollar eingespart werden, wie Lenovo am Donnerstag mitteilte. Für die Umstrukturierung verbucht das Unternehmen im vierten Quartal (Ende März) eine Sonderbelastung von 100 Millionen Dollar.

Die Stellenstreichungen treffen die Belegschaft sowohl in Amerika und der Asien-Pazific-Region, als auch in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten. Die derzeit noch in Purchase im US-Bundesstaat New York sitzende Firmenzentrale soll nach Raleigh in North Carolina umziehen. Die Umstrukturierung solle in den nächsten sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein, hieß es.


Lenovo hatte im vergangenen Jahr die PC-Sparte von IBM für 1,25 Milliarden Dollar gekauft und war dadurch zum weltweit drittgrößten Hersteller von Personalcomputern aufgestiegen./FX/tav/hi

xxx
Antworten
ProBus:

hmm was ist jetzt los?

 
31.03.06 12:20
Weiss jmd wieso die Aktie so derb eingesackt ist?
In 2 Tagen von 3.25 HKD auf 2.975 HKD
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