Bei den Verhandlungen über die Zukunft der angeschlagenen KirchGruppe scheint sich eine Wende um 180 Grad anzubahnen. Jetzt sei auch eine Rücknahme des Insolvenzantrags für das Kerngeschäft im Gespräch, hieß es am Dienstag in Finanzkreisen. „Da ist aber noch nichts spruchreif.“ Die Option sei vorstellbar, falls die Investoren um Rupert Murdoch eine Eigenkapitalerhöhung von mehreren hundert Millionen Euro garantieren würden. Die Bayerische Landesbank betonte, sie befürchte als größter Gläubiger der KirchGruppe nach dem Insolvenzantrag der KirchMedia keine finanzielle Schieflage.
Die KirchMedia hatte vor gut einer Woche Insolvenzantrag gestellt. Ursprünglich wurde als Folge auch der rasche Insolvenzantrag der KirchPayTV mit dem defizitären Bezahlsender Premiere erwartet. Allerdings gilt in Kirch-Kreisen auch auf Grund des Sparkurses bei dem Sender mittlerweile ein Insolvenzantrag in dieser Woche als unwahrscheinlich. Noch immer rechnen viele Beteiligte mit einer Übernahme der KirchPayTV durch Rupert Murdoch. Allerdings wurde in Branchenkreisen auch betont, dass Murdoch weiterhin auch an der Kontrolle bei der KirchMedia mit ihrem TV-Konzern ProSiebenSAT.1 interessiert sei. Dabei sei auch eine Gesamtlösung einschließlich Premiere denkbar.
Nach Darstellung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wird bei einigen eine Rücknahme des Insolvenzantrags sogar noch an diesem Mittwoch für möglich gehalten. Bei einer Gläubigerbank wurde aber betont: „Die Verhandlungen sind nicht in einer heißen Phase.“ Rein rechtlich ist die Rücknahme des Insolvenzantrages nach Angaben des Amtsgerichts München bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens möglich. In Kirch-Kreisen hieß es, derzeit gebe es bezüglich KirchPayTV eine Art Verhandlungspause. Premiere sei im Moment in der Lage, seine Rechnungen zu bezahlen.
Die Gesamtverschuldung der KirchGruppe beläuft sich laut Bayerischer Landesbank auf 13 Milliarden Euro. Diese Summe setzt sich demnach aus sieben Milliarden Euro Bankschulden und sechs Milliarden Euro übrigen Forderungen zusammen.
Gruß
Happy End
Die KirchMedia hatte vor gut einer Woche Insolvenzantrag gestellt. Ursprünglich wurde als Folge auch der rasche Insolvenzantrag der KirchPayTV mit dem defizitären Bezahlsender Premiere erwartet. Allerdings gilt in Kirch-Kreisen auch auf Grund des Sparkurses bei dem Sender mittlerweile ein Insolvenzantrag in dieser Woche als unwahrscheinlich. Noch immer rechnen viele Beteiligte mit einer Übernahme der KirchPayTV durch Rupert Murdoch. Allerdings wurde in Branchenkreisen auch betont, dass Murdoch weiterhin auch an der Kontrolle bei der KirchMedia mit ihrem TV-Konzern ProSiebenSAT.1 interessiert sei. Dabei sei auch eine Gesamtlösung einschließlich Premiere denkbar.
Nach Darstellung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wird bei einigen eine Rücknahme des Insolvenzantrags sogar noch an diesem Mittwoch für möglich gehalten. Bei einer Gläubigerbank wurde aber betont: „Die Verhandlungen sind nicht in einer heißen Phase.“ Rein rechtlich ist die Rücknahme des Insolvenzantrages nach Angaben des Amtsgerichts München bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens möglich. In Kirch-Kreisen hieß es, derzeit gebe es bezüglich KirchPayTV eine Art Verhandlungspause. Premiere sei im Moment in der Lage, seine Rechnungen zu bezahlen.
Die Gesamtverschuldung der KirchGruppe beläuft sich laut Bayerischer Landesbank auf 13 Milliarden Euro. Diese Summe setzt sich demnach aus sieben Milliarden Euro Bankschulden und sechs Milliarden Euro übrigen Forderungen zusammen.
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