Kunden beenden Formatkrieg per Brieftasche
Es ist, als hätten die Verbraucher nur auf eine Entscheidung gewartet: Den Kampf um das DVD-Nachfolgeformat scheinen die Kunden derzeit an der Ladenkasse zu entscheiden. Der Verkauf von HD-DVD-Filmen und -Playern brach in der letzten Woche abrupt ein. Das Format wird zur Mini-Nische.
Wenn den Zahlen des US-Marktforschungsunternehmens NPD-Group zu glauben ist, dürfte der Kampf um das Nachfolgeformat für die DVD entschieden sein. Bereits eine Woche nach der Ankündigung des Medienkonzerns Warner, das Lager wechseln und künftig den Blu-ray-Standard mit Filmveröffentlichungen bedienen zu wollen, brachen die Verkaufszahlen für HD-DVD-Player angeblich dramatisch ein.
Die Statistiken könnte man mit "Vor und nach dem Abschuss" beschreiben: In der ersten Januarwoche waren noch über 48 Prozent aller in den USA verkauften Player HD-DVD-Geräte. In der zweiten Januarwoche - Warner hatte seinen Ausstieg Ende der ersten Woche des Jahres verkündet - entschieden sich nur noch 7,47 Prozent der Kunden für einen solchen Player - und 92,53 Prozent für einen Blu-ray-Player. Deutlicher geht es kaum.
Der Ruck in Richtung Blu-ray fiel so heftig aus, dass er sich auch sofort auf den gesamten Marktanteil auswirkte: Der sank von 39,81 Prozent auf 30,59 Prozent - innerhalb einer Woche. Das Schlaglicht auf die Verkäufe einer einzigen Woche wäre für das HD-DVD-Lager weniger bitter, wenn es nicht mit Zahlen korrelieren würde, die Nielsen VideoScan bereits letzte Woche veröffentlichte: Demnach waren 85 Prozent aller in den USA in der zweiten Januarwoche verkauften HD-Filme auf Blu-ray-Discs verewigt. In den Top 10 fand sich keine einzige HD-DVD mehr.
© SPIEGEL ONLINE
komplett hier: portal.gmx.net/...ieftasche,cc=000007148100052860461IA4H3.html
Es ist, als hätten die Verbraucher nur auf eine Entscheidung gewartet: Den Kampf um das DVD-Nachfolgeformat scheinen die Kunden derzeit an der Ladenkasse zu entscheiden. Der Verkauf von HD-DVD-Filmen und -Playern brach in der letzten Woche abrupt ein. Das Format wird zur Mini-Nische.
Wenn den Zahlen des US-Marktforschungsunternehmens NPD-Group zu glauben ist, dürfte der Kampf um das Nachfolgeformat für die DVD entschieden sein. Bereits eine Woche nach der Ankündigung des Medienkonzerns Warner, das Lager wechseln und künftig den Blu-ray-Standard mit Filmveröffentlichungen bedienen zu wollen, brachen die Verkaufszahlen für HD-DVD-Player angeblich dramatisch ein.
Die Statistiken könnte man mit "Vor und nach dem Abschuss" beschreiben: In der ersten Januarwoche waren noch über 48 Prozent aller in den USA verkauften Player HD-DVD-Geräte. In der zweiten Januarwoche - Warner hatte seinen Ausstieg Ende der ersten Woche des Jahres verkündet - entschieden sich nur noch 7,47 Prozent der Kunden für einen solchen Player - und 92,53 Prozent für einen Blu-ray-Player. Deutlicher geht es kaum.
Der Ruck in Richtung Blu-ray fiel so heftig aus, dass er sich auch sofort auf den gesamten Marktanteil auswirkte: Der sank von 39,81 Prozent auf 30,59 Prozent - innerhalb einer Woche. Das Schlaglicht auf die Verkäufe einer einzigen Woche wäre für das HD-DVD-Lager weniger bitter, wenn es nicht mit Zahlen korrelieren würde, die Nielsen VideoScan bereits letzte Woche veröffentlichte: Demnach waren 85 Prozent aller in den USA in der zweiten Januarwoche verkauften HD-Filme auf Blu-ray-Discs verewigt. In den Top 10 fand sich keine einzige HD-DVD mehr.
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