wie du siehst, sind es Wenige, die an den Dollar glauben. Vor allem nicht, nachdem die FED den Geldhahn wiedermal aufgedreht hat.
Aber eine ähnliche Situation hatten wir ja um 1,50 damals gehabt, da waren viele Anleger auch skeptisch, was den Dollar anbetrifft (ich Anfangs eingeschlossen), doch dann hattest du mir die Augen geöffnet und ich sehe die Lage nun etwas differenzierter.
Man hatte dich damals teilweise auch sehr belächelt mit deiner Dollarmanie, doch dann kam der Hieb und der Dollar wurde plötzlich deutlich stärker als der EURO und es passierte dass, was vorher nahezu niemand für möglich hielt, dass der EUR/USD auf unter 1,30 fallen würde.
Nun stehen wir wieder vor einer ähnlichen Situation, dem Dollar traut man plötzlich nichts mehr zu und es wird eher wieder über die 2,0 als über die 1,0 diskutiert.
Für mich ist die Situation relativ klar, der Dollar wird gegenüber dem EURO wieder deutlich stärker werden und wieder in Richtung 1,30 fallen, auf längere Sicht betrachtet wird es dann auch unter die 1,20 laufen.
U.a. möchte ich dies auch begründen:
- In Europa wird eine ähnliche Krise wie mit Griechenland erneut ausbrechen, Favourit hierfür ist Irland, dessen Staatsanleihen crashen
- die Investitionen die die USA in die Konjunktur pumpt, wird im nächsten Jahr das Wachstum auf deutlich über 3% bringen und wird damit höher als in der EU liegen
- ein schwacher Dollar ist nicht der Weg, den die USA wirklich gehen wollen, auch wenn es immer wieder angedichtet wird. Sozusagen die Schulden "weginflationieren" ist völlig unrealistisch, denn dies würde die Krise sowie das Außenhandelsdefizit vergrößern und den Schuldenberg am Ende schneller als die Inflation anwachsen lassen.
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