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Jahresende = Nebenwertrallye !

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Fundamental:

Jahresende = Nebenwertrallye !

17
13.10.06 08:37
Hallo zusammen,

da Dax und MDax dieses Jahr bereits deutlich zweistellig
im Plus stehen erwarte ich nun wieder der Zyklus für unter-
bewertete Nebenwerte gekommen.
Ich rechne daher mit einer starken Performance vieler Werte,
die in diesem Jahr trotz klarster fundamentaler Unterbewer-
tung mit den Blue-Chips nicht schritthalten konnten - völlig
zu unrecht !

Meine Tipps für die nächsten 4-6 Monate:

- Impreglon
- Tecon
- Silicon Sensor
- IBS
- Catalis
- Basler
- AT & S
- S & T
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biergott:

hi Fundi!

 
13.10.06 08:49
also bei Catalis krieg ich echt langsam Hummeln im Ar...! :)  Aber bis Ende Oktober wollen die die neue Ergebnisschätzung präsentieren. Endlich... Rechne mit schnellen 10-15%.

Bei IBS kann ich die momentane Entwicklung auch absolut net nachvollziehen...Aber auch hier wird sich spätestens zu den nächsten Q-Zahlen was ändern!!

PROST!
Antworten
Aktienwolf:

ohne U-Zahlen keine Rallye

 
13.10.06 10:56
ich bin wie Fundamental von einer Nebenwerte-Rallye zum Jahreswechsel überzeugt.

Wichtig dabei dürfte eine Bestätigung mit guten Quartals-Ergebnisse sein.

Hierzu gehören: Amitelo 29.11. (KGV 4)

               DEAG    10.11.  (KGV 5)

               L+S     Nov.     (KGV 4)

Sollten die EPS bestätigt werden wird die Börse reagieren.  
Antworten
charly2:

Nebenwerte sind alle im Keller

 
13.10.06 11:33
Hier hat man seit Anfang Mai keine Erholung gesehen. Eher im
Gegenteil. Nur Unternehmen mit extrem positiven News wie z.B.
AT&S sahen bereits einen Aufwärtstrend. Aber da gibt´s nur ganz
wenige. Meistens ist es die letzten Monate weiter Richtung Süden
gegangen.

Ich glaube, wenn der DAX die 6200 reißt, wird es spannend.
Die Phantasie bei den Blue Chips lässt nach, durch die erzielten Gewinne
wird die Risiko-Bereitschaft wieder steigen und zum Teil wird man  dann
eben in Nebenwerte umschichten. Und hier gibt es hunderte Werte
die in den nächsten 6 Monaten 50 bis  100%, oder vielleicht sogar noch mehr,
machen können.


 
Antworten
Anti Lemming:

Wenn große Fonds

 
13.10.06 11:39
die großen Indizes (DOW, SP-500) mit Buy-Programmen und Futurekäufen pushen, wirkt sich das auf die kleinen Nebenwerte zunächst nicht aus. Allenfalls könnte es einen verspäteten Nachzüglereffekt geben, der dann aber nicht vom großen Geld der Fonds unterlegt ist.
Antworten
biergott:

die "großen Fonds"

 
13.10.06 11:41
sind in Nebenwerten eh kaum vertreten. Glaub net das die Dickschiffe jemals Catalis kaufen würden...
Antworten
AndonioWunn.:

Der pusht ja immer noch denselben Schrott

 
13.10.06 11:49
wie letztes Jahr! Hiillffeeee!
Antworten
Fundamental:

@Biergott

 
13.10.06 11:54
Bei Catalis steht und fällt derzeit alles mit
der neuen Prognose. Das sehe ich genauso, daher
habe ich mich zuletzt sehr zurückgehalten.
Dass die Zahlen aufgrund der Akquisition besser
werden ist klar, entscheidend ist hingegen die
weitere operative Entwicklung.
Wenn hier (der von mir erwartete) nächste Schub
kommt, dann wird Catalis gen 2 € katapultiert.
Wenn nicht, dann ist Catalis áuf diesem Niveau
alleine durch das anorganische Wachstum und die
niedrige Bewertung nach unten hin abgesichert.
Aber ich erwarte selbst ohne organisches Wachs-
tum eine Neubewertung um die 1,50 €.

@all
D a s s  die Nebenwerte irgendwann wieder haussieren werden ist
klar, die einzige Frage, die sich mir stellt, ist nur  w a n n .
Wer will mir denn erklären, dass eine SAP mit einem Gewinnwachs-
tum von "nur" 20% ein KGV von 25 zugestanden wird während Werte
wie IBS oder Tecon mit deutlich höherem Gewinnwachstum seit Mona-
ten auf einem KGV von unter 10 herumdümpeln ?!
Ne ne, das ist für mich nur eine Frage der Zeit wann die Neben-
werte wieder anziehen. Habe übrigens eine aktuelle Jahresperfor-
mance der erfolgreichsten (Value-)Investoren unserer zeit gelesen,
die in der Summe im Mittel in diesem Jahr  k e i n  Kurswachstum
erzielen konnten und in den Vorjahren allesamt deutlich über der
marktentwicklung lagen. Es war (leider) eine Saure-Gurken-Zeit der
Fundamentalisten, aber die wird in den nächsten Monaten wieder um
so stärken korrigieren :-)

So long - invest on !
Antworten
biergott:

dein Wort in Gottes Ohr! :)

 
13.10.06 11:58
Bin davon aber auch überzeugt. Zumal sich die charttechnische Lage zusehens aufhellt bei den meisten Werten!  
Antworten
Fundamental:

@Andonio

 
13.10.06 12:02
Wenn jemand - so wie Du - nur im Talk-Forum
zugegen ist, kann er natürlich nicht zwischen
den Begriffen "Pushen" und "Analysieren" unter-
scheiden ... ist ja auch egal, Du hast deine
Kohle wahrscheinlich eh in De Beira oder ONA
verbrannt !

Aber tue uns hier einen Gefallen:
Geh` wieder dahin wo Du hingehörst und widme
Dich am besten Deinem glorreichen "35 Zentimeter
Thread" !
Antworten
AndonioWunn.:

Nö, ich hab ein paar Europafonds und Calls

 
13.10.06 12:11
auf Kontron, Qiagen und Aixtron! Die ersten beiden liegen schon länger! Und nen langfristigen Put auf den Euro!  
Antworten
ORAetLabora:

mit ein Paar guten Nebenwerten, kann man alle

 
13.10.06 12:24
Fonds zur jeder Zeit schlagen....
Antworten
charly2:

Suess Microtec

2
13.10.06 12:33
Für mich der heißeste Nebenwert. Gewinn in 6 Monaten € 0,58/Aktie.
Der Kurs steht derzeit bei 8,30. Mehr brauch man dazu nicht sagen!
Antworten
Fundamental:

@charly

 
13.10.06 12:37
Na das lobe ich mir - eine  k o n s t r u k t i v e
Empfehlung auf KGV-Basis. Weiter so !

Antworten
AndonioWunn.:

Kleine Hightechklitschen sind Schrott!

 
13.10.06 12:42
Moderne Technik von Heute ist Morgen schon der Schnee von Gestern!

Große Gefahr von Preisverfall und vom überholt werden von anderen Klitschen!

Sowas kauft man nicht!
Antworten
biergott:

dann kauf dir lieber

 
13.10.06 12:43
bissl Spielzeug und geh in dein Zimmer. Los, kusch!
Antworten
moya:

Mein Favorit ist VEM-Bank

2
13.10.06 12:45
total unterbewertet und jeden Tag fast eine neue Meldung zu einem Börsengang der durch VEM durch geführt wird.

Gruß Moya Jahresende = Nebenwertrallye ! 2846032

Antworten
biergott:

verbrenn dir aber

 
13.10.06 12:53
net die Finger, Moya... die momentane Hausse is natürlich super für die Börsengänge, keine Frage! Aber sowas kann auch schnell wieder vorbei sein...

Hatte glaub im Mai zu 24 gekauft, dann kam die Korrektur an der Börse, die eigentlich pille palle war. Nur VEM kraucht immer noch am Tief rum...

hatte sie dann zu 16 geschmissen vor 3 Monaten (neu:6,50). 3300 Euro nasse...
Die Erträge sind mir einfach zu wenig greifbar und leider überhaupt nicht in die Zukunft projizierbar.

Also wirklich vorsichtig sein!
Antworten
Fundamental:

@moya

 
13.10.06 12:56
Du hast ja so recht, aber wenn ich die Story auch
hier wieder runterbeten würde müsste man mich echt
so langsam als Pusher bezeichnen ... habe mir schon
schwer getan, meinen Favoriten für diesen Jahr Cata-
lis hier nochmal mit aufzuführen. Habe aber beide
noch immer in meinem realen Depot !

Aber natürlich:
Werte wie VEM, Catalis oder auch GCI haben meineser-
achtens allesamt eine mindestens 50% höhere Bewertung
verdient. Aber wahrscheinlich legen sie genau dann
ihre Unterbewertung ab, wenn niemand von uns mehr
damit rechnet ...

P.S.:
Zumindest was VEM angeht sind die letzten Tage echtes
Balsam auf unsere Anleger-Wunden  :-)
Antworten
Biomedi:

Ich denke Sixt steigt ordentlich an! o. T.

 
13.10.06 13:02
Antworten
moya:

GCI oder VEM steigen erst zum guten Schluß

 
13.10.06 13:04
wenn die anderen Werte müde sind.

Wenn die DAX, M-Dax oder S-Dax Werte auf grund der hohen Kurse uninteressant werden kommen diese Werte dran. Dann wird gepuscht von Fricke und Co das einem schwindelige wird.

Aber das ist Börse und man sollte schon mal nach diesen Werten Ausschau halten.

Gruß Moya
Antworten
datex:

Ich hab mir heute

 
13.10.06 13:35
CEAG AG 620110 zu € 13,50 und Plan Optik AG A0HGQS zu € 7,07 ins Depot gelegt
Antworten
Fundamental:

@datex

 
13.10.06 13:59
Kannst Du das auch begründen oder hat Dir das
Dein Anlageberater der Sparkasse empfohlen ?!
Antworten
biergott:

na Fundi,

 
13.10.06 14:02
nix gegen die Anlageberater der Sparkasse!!!!  :)
Antworten
Fundamental:

@Gott

 
13.10.06 14:30
Biste einer oder was ?!

Na ja, würde aber erklären, warum Du soviel Zeit
zum Posten hast  *smile

Antworten
Fundamental:

Wer die Geister rief ...

 
13.10.06 14:38
... aber derartige Sprünge gab`s ja immer
mal wieder in letzter Zeit ...
Jahresende = Nebenwertrallye ! 61859
Antworten
Katjuscha:

@Aktienwolf und moya

5
13.10.06 15:29
Aktienwolf, also Deag hat ganz sicher kein KGV von 5. Das dürfte selbst unter Berücksichtigung der positiven Sondererträge des 1.Halbjahres bei 15 liegen. Wenn man die Sondererträge weglässt, liegt es eher über 30.


@moya, na ja, GCI wurde ja nun wochenlang von allen Seiten gepusht. Hats was gebracht? Wieso sollte es beim nächsten Push (wie du sagst) anders sein?
Dazu würde ich gerne mal wissen, wie du die letzten News vei VEM betrachtest. Ich bin mir unsicher, wie ich das bewerten soll.
Bei beiden Werten kommt hinzu, dass eine Zukunftsprognose hier sehr schwer fällt, und man daher das KGV überhaupt nicht zu rande ziehen sollte.

Bei GCI solltet ihr euch zudem mal die Bilanz und die GUV des 1.halbjahres anschauen. neben der niedrigen EK-Quote von 27% (sehr hohe Verbindlichkeiten) frage ich mich vor allem, wie bei GCI der Umatz gebucht wird. Wenn ich das richtig verstehe, wurde im 1.Halbjahr schon die Wertsteigerung der Pfaff-Beteiligung als Umsatz gebucht. Da frag ich mich natürlich, wie es eine ähnliche Umsatzbuchung in 2007 geben soll, selbst wenn der Börsengang stattfindet. Auf alle Fälle wäre die Fortschreibung der Gewinne des 1.Halbjahres nicht mehr korrekt und damit die KGV-berechnungen der ganzen Analysten. Dazu kommen noch die unterscheidlichen Aussagen zum Stand der restrukturierung bei Pfaff.

Antworten
Fundamental:

@Katjuscha

5
13.10.06 16:12
"... wurde im 1.Halbjahr schon die Wertsteigerung der Pfaff-Beteiligung als Umsatz gebucht ..."

Das kann nicht sein, denn Du kannst keine Wertsteigerung (was ist
das, meinst Du den NAV ?) als Umsatz buchen. Der hohe Umsatz liegt
darin begründet, dass Pfaff konsolidiert wurde. Die letzten Zahlen
von Pfaff prognostizieren ja eine Umsatz von über 50 Mio. p.a., da
passt das mit den 25 Mio. aus dem 1. HJ schon recht gut.

Des weiteren war Pfaff im 1. HJ aufgrund der Restrukturierung noch
lange nicht bei einer EBIT-Marge von 10%, daher ist trotz der Umsatz-
steigerung von 300% (zum Vorjahr ohne Pfaff) der Überschuss nur um
5% angestiegen. Zudem gab`s im 1. HJ soweit ich weiss keine Veräusse-
rung von Anteilen, die ja im Vorjahr voll in den Ertrag durchgeschla-
gen sind (nur eben einmali im Gegensatz zu dem operativen Ertrag von
Pfaff und der anderen Beteiligungen im 1. HJ 2006).

"... Da frag ich mich natürlich, wie es eine ähnliche Umsatzbuchung in 2007 geben soll, selbst wenn der Börsengang stattfindet. ..."

Das ist es ja, denn mit dem Börsengang fallen dann (einmalige) Umsatz-
erlöse an, die (da ohne Wareneinsatz) voll in den Gewinn gehen. Nur
ist es bei Pfaff so, dass man nur eine Minderheit veräussert und zu-
sätzlich eine KE bei Börsengang anstrebt. Demnach fallen zum einmaligen
Veräusserungsgewinn zusätzlich weitere operative Umsätze und Erträge an,
wahrscheinlich dann nur noch für 50, 60 oder 70% Anteil an Pfaff.

Dennoch:
All das bedarf für uns Anlager schon ne Menge Recherche, daher gebe ich
Dir natürlich absolut Recht was die Skepsis betrifft. Ich betrachte im
Grunde auch nur den Hebel vom Kaufwert Pfaff auf den (wahrscheinlichen)
Marktwert beim Börsengang, der eben kurzfristig ne Menge Fantasie hat.
Ansonsten wäre ich schon - wie bei Allgeier - aufgrund der Intransparenz
ausgestiegen. Aber auch Carthago schafft`s ja immer wieder, mit nem
positiven Newsflow aufzuwarten ...  
Antworten
datex:

@fundamental

4
13.10.06 16:24
zu CEAG AG:
- CEAG ist weltweit größter Hersteller von Ladegeräten für Mobiltelefone, Kunden unter anderem Nokia und Motorola.
- Das Ergebnis pro Aktie im 1 HJ 06 hat sich auf € 0,83 mehr als verfünffacht. Hochgerechnet aufs Jahr - ohne weitere Gewinndynamik - ergibt sich ein KGV von 8
- Großaktionär mit nahezu 77 % ist die Delton AG (BWM-Erbe Stefan Quandt)
- Das einzige, was mir an diesem Unternehmen nicht so gut gefällt, sind die hohen Schulden

zu Plan Optik:
- grundsolider Laden, die könnten ihre kompletten Verbindlichkeiten aus der Portokasse begleichen, existiert schon seit 1962
- Internationaler Marktführer im Teilsegment der Mikrosystemtechnik und Mikrofluidik
- das Ergebnis im ersten HJ 06 hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht, bei dieser Wachstumsrate kann ich auch ein KGV von ca. 15 akzeptieren
Antworten
Aktienwolf:

@Katjuscha

 
13.10.06 16:36
vielen Dank für den Hinweis mit den Einmalerträgen der DEAG.
Genau so stelle ich es mir hier vor.

Ich werde mir den Laden noch einmal näher ansehen und spätestens mit den Quartalszahlen Ende November eine Entscheidung treffen.

Gruß

Aktienwolf
Antworten
Fundamental:

@Wolf

 
13.10.06 16:40
War auch auf die vollmundigen Prognosen des
Herrn Schwenkow (VV) "reingefallen". Hätte
er`s auch nur annähernd erreicht, wäre die
DEAG in der Tat ein absolutes Schnäppchen ...

Da hatte Katjuscha schon immer größte Zweifel
weil er den Hund kennt - mir hat`s auch sehr
geholfen !
Antworten
Katjuscha:

@ Fundamental und Aktienwolf

 
13.10.06 16:44
@Fundamental, hast natürlich recht.

Wäre ja auch affig, wenn die Umsätze so gebucht würden, wie von mir beschrieben. Nur hatte ich das bei den Erklärungen im Halbjahresbericht so verstanden. Aber es wird schon so sein, dass natürlich die Konsolidierung der Pfaff-Umsätze letztlich den Großteil der GUV ausmachte.

Okay, ich lass dein Posting ansonsten so stehen. Kann ich 100%ig so unterschreiben.



@Aktienwolf, ja guck dir mal die GUV bei deag nochmal genau an! Ohne einen Sonderertrag hätte es dort keine Gewinne im 1.Halbjahr gegeben, sondern nur ein ausgeglichenes Ergebnis, und das obwohl Herr Schwenkow mit dem guten 2.Quartal durch die WM haussieren gegangen ist.
Ich will dich aber nicht von einem Investment völlig abhalten. Da bei Deag die Wandelanleihe ausläuft, dürfte dem Vorstand an hohen Kursen gelegen sein. Ist die Frage, ob die kursstützenden Maßnahmen stärker sein werden als die Verkäufe aus fundamentalen Gründen. Unter Umständen kannst du dich da aber an den Zug ranhängen. Genaueres solltest du bei WO in deren Thread erfragen. Da gibts Experten wie Hiberna oder Triakel, die dir das Thema genauer als ich beschrieben können.


Grüße
Antworten
Katjuscha:

@Fundamental, bezüglich Basler

2
13.10.06 18:23
Ich wollte da kürzlich auch einsteigen, weil mir das voraussichtliche Wachstum eingeleuchtet hat und ich so von einem KGV07 von knapp 9 ausgehe.

Aber dann hab ich mal einen Blick auf die Art der Bilanzierung und die Kapitalflussrechnung geworfen. Du solltest dir das auch mal anschaun! Findest du den Unterschied von Cashflow zu Gewinn nicht auch merkwürdig, und dann schau dir mal an woran das liegt!

Also ich würde persönlich von Basler abraten. Bei anderer Bilanzierung wäre das KGV gar nicht vorhanden, weil es nur ein ausgeglichenes Ergebnis gäbe.
Antworten
J.B.:

@Fundi + all

2
13.10.06 22:56
@Fundi: Da ist Dir wiedermal ein sehr guter Wurf gelungen, super Thread!!
@all: Super Diskussion auf einem guten Niveau, Congrets!! Da könnten sich Einige hier eine ganz dicke Scheibe Abschneiden!!

mfg J.B.
Antworten
nightfly:

gibt schon vereinzelt Anzüge

2
13.10.06 23:33
z.b.bei Fortune Management oder Nexus,und bei Catalis heute die
30k,war doch auch kein Privatanleger.Viele Perlen liegen brach,
aber die letzten Jahre zeigen,daß die wirklichen Kursanstiege
erst Mitte Dezember starten,oder dann im Januar.
Aragon und Heliad werden auch noch völlig unterschätzt,
und die Unterbewertung bei L&S ist offensichtlich.
Gut,Solar-und Biodieselwerte sind ein anderes Thema.
mfg nf
Antworten
Fundamental:

@Katjuscha

 
14.10.06 23:17
Basler bewegt sich in einem stark wachsenden Markt der visuellen Oberflächeninspektion, was in der Zukunft in einer Vielzahl aller industriellen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sein wird. Man setzt daher einen hohen Focus auf die F&E und erzielt heute über 50% des Umsatzes mit Produkten die jünger als 2 Jahre sind. Diese Strategie sichert  Wettbewerbsvorteile und somit Margen und Profitabilität.

Mein Einstiegsgrund:
Auftragseingang wächst im Q2 auf 17,6 (nach 12,5 Mio. in Q1)

Erfolgsrezept:
1. Innovator
2. wachsender Markt der optischen Inspektionen
3. Schritt in die Flachbildinspektion ist erstmal gelungen

Produkte haben höhere Margen und gleichzeitig werden Kosten gesenkt

EPS Q2: 0,32 (nach Q1: 0,11)

Der Cash Flow war im 1. HJ mit -1,8 Mio. negativ, was aber auf die wachstumsbedingte Erhöhung des Umlaufvermögens (Aufbau von Beständen) von alleine 2,2 Mio. sowie Investition in F&E (was aber gerade der Schlüssel zum Erfolg ist !) zurückzuführen ist

Prognoseanhebung vom Management:
Umsatz:       53 Mio.
Überschuss:   4,0 Mio.
EPS:             1,08
KGV 06:       12,5

Zum Thema der Bilanzierung:
Basler aktiviert seine Entwicklungskosten. Aber da diese auch wieder abgewertet werden, neutralisiert sich das in etwa auf Dauer. Grundsätzlich ist eine Aktivierung erlaubt, wenn es sich um auftragsbezogene Vorlaufkosten oder gekaufte Patente o.ä. handelt. Das scheint zum Geschäftsmodell zu gehören, da man dies auch im Vorjahr so praktiziert hat. Das heisst, wenn der Markt sie mit einem Abschlag versehen sollte, wäre dies bereits eingepreist und keine Überraschung mehr.

Ergo:
Auch ohne die Aktivierung F&E-Kosten gelingt es Basler, einen überproportionalen Hebel vom Umsatz auf den Ertrag zu generieren. Das Management ist äußerst zuversichtlich, dass das Wachstum für die nächsten Jahre anhält. Bei einem Auftragsniveau auf Rekordhoch und zweifelsohne  weiterem sehr positiven Marktumfeld sollte Basler in 2006 ein EPS von 1,20 und für 2007 von 1,50-1,80 erzielen.
Antworten
Katjuscha:

Die Kaufgründe hätte ich genauso aufgezählt, aber

 
15.10.06 23:56
ich finde es merkwürdig die Entwicklungskosten zu aktivieren. Klar ist das nach IFRS erlaubt, dennoch wären alle kaufgründe hinfällig, wenn man nach HGB bilanzieren würde. da kann Basler noch so gut aufgestellt sein, die Gewinne wären sehr spärlich und die Bewertung hoch.

So ist Basler mit KGV06 von 12 und KGV07 von etwa 9,5 bewertet. Mag sich günstig anhören, aber da es ähnlich bewertete Aktien gibt, wo ich keine Probleme mit der Art der Bilanzierung habe, werde ich in Basler nicht investieren, auch wenn mir da was entgehen sollte.

Letztlich kann ich nun mal nur 10-12 Depotwerte haben, und da sortiere ich eben alles aus, was mich nicht vollends überzeugt.
Antworten
Fundamental:

Muss Dir zustimmen

 
16.10.06 10:30
Allerdings bleibt Tatsache, dass Basler aufgrund des
enorm hohen (und vor allem gesicherten !) Auftrags-
bestandes in den nächsten Quartalen deutlich outper-
formen wird.
Die Prognosenanhebung des Managements ist aufgrund
dessen (deutlich !) zu konservativ, denn alleine im
Q2 hat man ein EPS von 0,32 € erzielen können - und
das "nur" bei einem Umsatz von 12,9 Mio. . Alleine
im Q2 hat man allerdings einen Auftragseingang von
17,6 Mio. verzeichnet.
Da der Vorstand den Ertragshebel bestätigt (Gründe
sind neue Produkte mit höheren Margen und zusätzlich
Produktivitätssteigerungen), sollte damit im 2. HJ
ein EPS von mindestens 0,70 - 0,80 € erzielt werden,
was alleine für 2006 bereits knapp 1,20 € entspricht.

Wie gesagt, der einzige negative Aspekt ist die F&E-
Aktivierung und der Cash Flow, wobei ich den negativen
CF ja schon begründet habe. Das KBV liegt bei etwa 1
und die EK-Quote bei etwa 50% - da ist alles paletti.

Da bei mir das Geschäftsmodell, der Auftragsbestand
und die Zukunftsperspektiven der Branche bei Basler
deutlich überwiegen, ist der Wert mit einem KGV 07e
von 8 für mich ein klarer Kauf.
Antworten
Fundamental:

Basler: Rückmeldung von der IR an einem Tag !

 
17.10.06 07:44

Sehr geehrter Herr Xxxxxxx, 

danke für Ihre Anfrage. Zur Aktivierung unserer Entwicklungsleistungen sind wir im Rahmen der Bilanzierungsrichtlinien gemäß IFRS gezwungen. Leider haben wir hierbei keine Wahlmöglichkeit. Wir versuchen diese Aktivierung aber so konservativ wie möglich zu behandeln, d. h. die Entwicklungskosten in dem kürzestmöglichen Zeitraum (3 Jahre) abzuschreiben, um das Risiko einer Abschreibung möglichst begrenzt zu halten. Wettbewerber von uns wählen z.T. eine Abschreibungsdauer von 6-7 Jahren. Dieser Effekt wird sich ab 2007 auf ein gleichbleibendes Maß einpendeln und liegt in etwa bei 4-5 Mio. F&E Kosten per Saldo. 

Sie haben recht, unser Free Cash Flow ist derzeit negativ. Dies werden wir in diesem Jahr auch nicht mehr ändern. Für das kommende Jahr haben wir uns aber zum Ziel gesetzt, wieder einen positiven Cash Flow zu erzielen. Gleichwohl ist die Finanzierung unseres geplanten Wachstums gesichert. Wir nutzen derzeit bei weitem nicht die uns zur Verfügung stehenden Kreditlinien aus. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Freundlichen Gruß Christian Höck 


Von: Xxxxxx Xxxxxxx
Gesendet: Montag, 16. Oktober 2006 14:38
An: Hoeck, C.
Betreff: Dringende Anfrage

Sehr geehrter Herr Höck, 

als Aktionär der Basler AG freue ich mich sehr über die aktuelle Unternehmensentwicklung. Um die Bilanzierung jedoch noch besser verstehen zu können, möchte ich Sie um einige wichtige Information bitten. Aus Ihren Geschäftsberichten geht nicht hervor, warum bzw. wie genau Sie die Aktivierung Ihrer Entwicklungskosten vornehmen. Da sich daraus eine Erhöhung für das ausgewiesene Ergebnis ergibt wäre es wichtig zu wissen, ob dieser Effekt auch in den kommenden Jahren zu erwarten ist. Verstehe ich es richtig, dass hier quasi Gewinne entstehen die "nicht-operativ" sind ? 

Des weiteren ist (u. a. aufgrund der Aktivierung Ihrer F&E-Kosten) ein negativer Cash Flow zu verzeichnen. Hier wäre es sehr wichtig zu wissen, wie Sie dies bewerten und mit welcher Entwicklung Sie für die Zukunft rechnen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir hierüber Ihre schnellstmöglichen Erläuterungen zukommen lassen würden. Vielen Dank im voraus für Ihre Unterstützung ! 

Mit freundlichen Grüßen,

Xxxxxx Xxxxxxx

Antworten
Aktienwolf:

Super Infos, lieber Fundamental

 
17.10.06 10:04
vielen Dank für Deine wertvolle Hilfe.
Ich bemerke eine Weiterentwicklung Deiner Anlagestrategie, weg von KGV-Schnäppchen, hin zu zukünftigen günstig bewerteten Unternehmen.
Obwohl ich diese Strategieänderung positiv beurteile glaube ich, dass der Markt den Wert von Basler & Co. erst entdeckt, wenn die Gewinne auch bestätigt auf dem Tisch liegen.
Ich habe noch einige "aktuelle" KGV-Schnäppchen im Depot und warte auf die Quartals- und Jahresergebnisse. Wenn nicht alle Börsenregeln versagen, dann werden die aktien dieser Unternehmen in den nächsten 6 Monaten stark steigen müssen.

Welche Titel hast Du sonst noch im Depot ?

Meine sind:USG, Impera, Süß, Amitelo, Catalis, I-D Media, GCI, Allgeier, BMP, Arques, Easy Software, Klöckner & Co., Bavaria, Euwax Foris, Alexanderwerk, L+S, VEM und seit gestern Samsung.

Antworten
Aktienwolf:

@Katjuscha

 
17.10.06 10:09
vielen Dank noch einmal für den Hinweis "Einmalertrag bei DEAG".

Es wäre Klasse, wenn Du Deine 10 - 12 Depotwerte mitteilen könntest.

Den Inhalt meiner Schatzkiste habe ich gerade "Fundamental" gezeigt (40).

Im Voraus schon vielen Dank.

Aktienwolf
Antworten
biergott:

Aktienwolf

 
17.10.06 10:09
verliert man da net den Überblick? Hatte mal 12 Werte, packte ich zeitlich neben der Arbeit gar net, hab auf 6 reduziert. Wünsch trotzdem gute Erfolge!
Antworten
Aktienwolf:

Depot offen legen

3
17.10.06 11:02
Wenn wir bereit sind unser Depot offen zu legen gibt es zwar die Möglichkeit negative Meinungen einzufangen, auf der anderen Seite erhalten wir aber auch die Hinweise auf Risiken die wir übersehen haben.

Also ich bin so weit, auch meine Fehlinvestitionen anzuerkennen und bitte um Meinungen zu KGV Einschätzungen 2007 von Euch.

Unternehmen         KGV 2007 geschätzt

USG                 5
Impera              4
Süß                 7
Amitelo             4
Catalis             7
i-d media           7
GCI                 4
Allgeier            6
BMP                 8
Arques              6
Easy Software       7
Klöckner & Co.      6
Bavaria             5
Euwax               6
Foris               7
Alexanderwerk       4
Lang + Schwarz      4
VEM                 6
Samsung             9

Durchschnitt    KGV 6    Ziel KGV = 10  = Kurspotential über 50%

Euer Aktienwolf  

Antworten
biergott:

denke

 
17.10.06 11:28
du solltest net alles am KGV festmachen. Manche Aktien haben das KGV auch zurecht. Beispiel Arques: man kann einfach absolut net abbschätzen, wie nächstes Jahr die Gewinne liegen. Halt nix, was aufs Vorjahr aufbaut. Deshalb sehr schwer greifbar und somit auch das niedrige KGV.  
Antworten
Aktienwolf:

@biergott

 
17.10.06 11:46
Das das KGV für 2006 z.B. 5 ist, weil die Erträge im nächsten Jahr sich voraussichtlich halbieren und dann ohne Kursveränderung ein KGV von 10 zustande kommt ist klar.

Deswegen macht es schon Sinn auf die zukünftigen Gewinne zu achten. Allerdings sind mir die Gewinne z.B. in 5 Jahren viel zu weit weg.

Das Jahr 2007 für die Gewinnschätzung heranzuziehen halte ich für gut, 2008 Gewinne sind schon noch schwieriger einzuschätzen, so dass die anderen Marktteilnehmer diese noch nicht glauben können und somit auch keine Kurssteigerungen drin sind. Viele glauben, wie bei Amitelo oder L+S noch nicht einmal an die Zahlen von diesem Jahr, obwohl die Halbjahresergebnisse super waren und schon im nächsten Monat der Jahrestrend zumindest weitgehend bestätigt werden dürfte.

Hast Du eine Meinung zu den Gewinnen 2007 ?

Wie sind Deine 6 Werte?

Aktienwolf
Antworten
biergott:

Aktienwolf

 
17.10.06 11:56
Klar ist es auch schwer machbar weit in die Zukunft zu schauen. Aber bei manchen Geschäften kann man schon relativ gut in die Zukunft projizieren. Ist für mich ne wichtige Sicherheitskomponente zu wissen, das das nächste Geschäftsjahr einigermaßen kalkulierbar ist. Dafür verzichte ich auch gerne auf mögliche absolute Highflyer. Jeder hat halt im Detail nen eigenen Stil!  :)Ansonsten steck ich in deinen Werten kaum drin. Catalis weißte ja, Arques und VEM hatte ich auch mal, mag ich aber net mehr. Arques raus (auch wegen den vollmundigen Vorstandsreden) zu pari und VEM 3300 Euronen nasse... Bin trotzdem froh raus zu sein, is mir einfach net kalkulierbar.Mein Depot:Sixt, Catalis (aber Wackelkandidat wenn sich spätestens bei den Zahlen nix ändert), Analytik Jena, UMS, Drillisch und IBS. Details dazu in den jeweiligen Threads.PROST!
Antworten
Männe:

@Biergott, hattest Du nicht auch update software? o. T.

 
17.10.06 12:13
Antworten
biergott:

Männe: hatte ich zugunsten

 
17.10.06 12:21
UMS vor 2 Monaten bei 3,80 geschmissen, Hab bei Update net ganz so viel (kurzfristiges) Potential gesehen Potential, hat ja auch funktioniert. Trotzdem is Update weiterhin interessant!
Antworten
Katjuscha:

@Aktienwolf

3
17.10.06 17:11
also mein Depot sieht derzeit so aus.

Reihenfolge nach Höhe der Gewichtung. Dahinter der durchschnittliche Kaufkurs.


UMS - 4,15 €
Analytik Jena - 4,85 €
Broadnet - 3,10 €
IBS - 2,97 €
Pulsion - 4,85 €
Biotest - 22,50 €
Catalis - 1,16 €
Leoni - 26,70 €
QSC - 4,00 €
Progeo - 1,65 €


Dazu hab ich noch etwa 20-25 Werte auf meiner Watchlist, die ich in einer Statistiktabelle (Excel) geordnet habe, und je nach Charttechnik ab und zu für einen kurzfristigen Trade nutze.


Grüße


Antworten
nightfly:

wohin Nebenwerte steigen können...

 
18.10.06 02:50
in dem Fall aber erst Anfang Januar.
mfg nf
Jahresende = Nebenwertrallye ! 62460
Antworten
nightfly:

fast jedes Jahr

 
18.10.06 03:00
die größten Anstiege im Januar.Will damit nur ausdrücken,daß es "den"
Startschuß für eine Nebenwerterallye nicht gibt,sondern jede Aktie anders
reagiert und es somit nicht einfach ist,den richtigen Einstiegszeitpunkt
zu finden.Aber eins ist Fakt,viele Nebenwerte SIND unterbewertet,
aber die Q3-Zahlen noch abzuwarten,dürfte auch nicht falsch sein.
mfg nf
Jahresende = Nebenwertrallye ! 62461
Antworten
Fundamental:

Das eine oder andere Nebenwerte-Pflänzchen

 
18.10.06 09:25
beginnt sich so langsam zu entwickeln ...

(Verkleinert auf 99%) vergrößern
Jahresende = Nebenwertrallye ! 62476
Antworten
FredoTorpedo:

Der Aktionär empfiehlt in seiner Ausgabe 43/2006

 
18.10.06 09:26
vom 18.10. unter der Überschrift "Die günstigsten Aktien der Welt" als Top-Empfehlung aus Deutschland:

GCI Management erw. KGV 2007: 5, Kursziel 18,00€
Leoni          erw. KGV 2007: 9, Kursziel 36,00€
RGM            erw. KGV 2007: 5, Kursziel  3,50€
United Labels  erw. KGV 2007: 7, Kursziel  9,00€

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
Aktienwolf:

@Biergott

 
18.10.06 10:11
Wie ich sehe hast Du völlig andere Lieblinge (außer Catalis) als ich.

Die Zukunft wird zeigen, wer dass geschicktere Händchen hat.

Sixt hat meines Erachtens stark durch die WM profitiert und durch den Haldenabbau der Fahrzeughersteller. Die Gewinnsteigerungen in der Zukunft dürften also weit schwächer ausfallen.

Bei Catalis rechne ich selbst auch mit guten Quartalszahlen, glaube aber dass das Geschäftsmodell nicht jahrelang ohne Mitbewerberdruck so gut funktioniert und werde die Aktie vermutlich nächstes Jahr selbst auch verkaufen.

Analytik Jena hatte zwar ein Gewinnplus aber einen Umsatzrückgang, na ja.

UMS will es außerhalb Europas versuchen, wünsche guten Erfolg.

Drillisch hat mit einem stagnierenden Markt zu tun mit nachgebenden Preisen, da gefällt mir Amitelo besser.

Trotz allem, ist es gut möglich, dass Deine Werte prima entwickeln.


Würde mich auch über eine Beurteilung meines Depot durch Dich freuen.

Viel Erfolg an der Börse

Aktienwolf
Antworten
biergott:

Aktienwolf

 
18.10.06 10:44
siehe #46. Ansonsten kann ich gar keine Einschätzung abgeben, weil ich viele deiner Werte "nur mal so nebenbei" mitgekriegt hab und kaum kenne. Somit will ich mich da net aus´m Fenster lehnen, sorry. Aber wenns die Zeit hergibt werd ich mir mal paar zu Gemüte führen!  :)
Antworten
Fundamental:

@Wolf

 
18.10.06 10:53
bin bei Amitelo äusserst skeptisch.
Der Kurs hat um rund 2/3 nachgegeben, obwohl
die Ergebnisse (aufgrund von Akquisitionen)
explodieren.
Habe mehrfach sehr kritische Stimmen an der
Glaubwürdigkeit von Amitelo gelesen. Geht mir
ein bissl in die Richtung von Arques oder
Allgeier ...

Kannst Du das genauer erklären ?
Antworten
FredoTorpedo:

ein Nebenwert in meinem Depot, über den wenig

 
18.10.06 10:59
gesprochen wird, ist Schweizer Electronic 515623.

Nach einem Brandschaden in 2005, der zum Neuwert incl. Umsatzausfälle versichert war, wurden dort ganze Fabrikanlagen aus der Versciherungserstattung neu und natürlich moderner als vorher aufgebaut.
Man hat dadurch nach meiner Einschätzung für die nächsten Jahre Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe durch Versicherungserstattungen getätigt und braucht keinen eigenen Mittel oder Finanzierungen dafür zu verwenden.

Es müßte sich dadurch zum einen der Unternehmenswert /-substanz deutlich erhöht haben zum anderen auch die Handlunsgmöglcihkeiten für die nächsten Jahre (durch andere Verwendung der eingesparten Investitionen.

Wenn es der Geschäftsführung gelingt, darauf ein schlüssiges, ertragsstarkes Geschäftsmodell zu setzen, sehe ich für die Zukunft extrem gute Kursentwicklungschancen.

Ich selbst bim im Juni dieses Jahres bei 5,60 € eingestiegen und überlege z.Z. (Kurs 7,40€)ob ich nochmal nachlege, ehe hier der Zug abfährt.

Würde aber gern des einen oder anderen Spezailisten von euch dazu hören, da meine Beurteilung sicher noch recht oberflächlich ist.

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
Aktienwolf:

@Fundamental

 
18.10.06 11:13
Ich bin ebenfall hin- und hergerissen von der Kursentwicklung bei Amitelo.

Einerseits sieht es nach einem Schnäppchenpreis aus, auf der anderen Seite wissen unter Umständen andere etwas von Leichen im Keller.

Bei der Allianz hab ich die Börsianer bedauert, die bei 130, 120 und sogar bei 110 die Reissleine gezogen haben und mich selbst extrem gewundert als ich die Aktie kurzzeitig auf unter 110 sah. Gelernt habe ich dadurch, dass es anscheinend an der Börse mehr Deppen gibt als coule Typen. könnte bei Amitelo ebenso sein.

Was mich bei Amitelo bestärkt, ist die Tatsache, dass die Beteiligungsgesellschaft Navigator mit 1,55 kürzlich eingekauft haben (denke, dass die noch bessere Infos haben wie ich).

Selbst bin ich bei Amitelo normal gewichtet also mit unter 5 % .

Gruß

Aktienwolf
Antworten
Fundamental:

@Fredo

 
18.10.06 11:19
interessanter Hinweis.

Nur basiert Deine Kaufentscheidung ausschliesslich auf Annahmen.
Das stört mich grundsätzlich immer sehr. Ich bin immer an einem
Höchstmass an fundamentaler Sicherheit interessiert, d.h. Umsatz-
und Ertrags-Entwicklung und möglichst auch der Auftragseingang
sollten eine klare positive Tendenz aufzeigen.

"... Wenn es der Geschäftsführung gelingt, darauf ein schlüssiges, ertragsstarkes Geschäftsmodell zu setzen, sehe ich für die Zukunft extrem gute Kursentwicklungschancen. ..."

Gerade diese Art der Spekulation ist mir viel zu groß. "Mal eben"
ein Geschäftsmodell aufzusetzen geht gar nicht. 80% aller neuen
Geschäftsmodelle / Entwicklungen sind nicht nachhaltig erfolgreich.
Und selbst wenn ich von einem Geschäftsmodell zu 100% überzeugt
bin kann kein Mensch der Welt einschätzen, ab wann oder ob über-
haupt es jemals nachhaltige Ertragssteigerungen einfährt (GoYellow,
Cargolifter, TeleAtlas usw.). Da spielen zu viele unvorhersehbare
Faktoren eine Rolle, die die Euphorie ganz schnell einholen kann.

Aber vielleicht kannst Du die aktuellen Zahlen von Schweizer Elec-
tronic ja mal näher beleuchten, zumindest was den (neuen) Buchwert
betrifft.

Gruß,
- Fundamental -
 
Antworten
Aktienwolf:

@Katjuscha

 
18.10.06 11:38
ich muß meinen Hut vor Dir ziehen. Du bist mit den meisten Werten deutlich im Plus.


Wenn sich in den nächsten 6 Monaten nichts besonderes tut, muss ich meine bisherige Strategie in den Gulli kicken.

Außer Catalis wäre zur Zeit nur Leoni in meinem Visier. Bei denen habe ich allerdings die Sorge, dass KFZ-Zulieferer zukünftig noch mehr geknechtet werden.

Lass Dich nicht beirren, der Erfolg gibt Dir Recht.

Gruß

Aktienwolf
Antworten
Fundamental:

IBS zu 2,97 € ?! o. T.

 
18.10.06 11:55
Antworten
biergott:

das is gar net so lang her, Fundi...! :)

 
18.10.06 11:58
wird außerdem ein Durchschnittskurs sein.
Antworten
Aktienwolf:

Ein sehendes Huhn pickt auch mal daneben

 
18.10.06 12:01
lieber Fundamental.

Ich wäre froh wenn ich mit nur einer Investition im Minus wäre.

Antworten
Kritiker:

@ Katjuscha - Gratulation

 
18.10.06 12:03
zu Deinem Depot.
Anscheinend bist Du aber in einigen Werten schon ziemlich lange investiert.

Im Vergleich zu Dir erwische ich selten den günstigen Einstieg.
Den einzigen gemeinsamen Wert Leoni halte ich mit E 29,4, da ich im Mai (!) über 31,- nachgekauft habe.

Übrigens: Was hältst Du von Lang&Schwarz - Aktie?
MfG - Kritiker.
Antworten
FredoTorpedo:

Fundamental, die aktuellen Zahlen von Schweizer

 
18.10.06 12:11
noch schwer zu bewerten, da sowohl in 2005 als auch in 2006 noch Brandausfälle in erheblichem Ausmaß zu berücksichtigen sind. Diese sind aber alle über Versicherungsleistungen gedeckt. Bin leider in der Aktienanalyse nicht so bewandert wie du, Katjuscha und einige andere hier, deshalb erhoffe ich mir ab und zu Unterstützung.

Aber manches ergibt sich meines Erachtens auch nach der Milchmädchen-Rechnung, die ich einigermaßen beherrsche:

Chancen
- Schweizer produzierte vor dem Brand in den schwarzen Zahlen
- Der Umsatzausfall ist komplett durch Versicherungsleistungen abgedeckt
- Bei dem Brand wurden Fabrikanlagen komplett zerstört, die zum Neuwert versichert waren
- Schweizer wechselt nicht das Betätigungsfeld sondern kann mit dem Know How und Erfahrungen der Vergangenheit eine finanziell zunächst abgesicherte Neuausrichtung im bestehenden Gebiet planen, dass minimiert Risiken
- Beim Neuaufbau wird diese Ausrichtung der neuen Fabriken dahingehend geändert, dass man ertragsstärkere Bauteile und Komponenten als vorher produziert und aus Versicherungsgeldern eine der modernsten Fertigungsanlagen Europas erstellt, dass verspricht höher Erträge und neue Kunden
- Die Erträge der neuen Anlagen werden nicht durch Finazierungskosten belastet, es könnte deshalb bei der Preisgestaltung agressiv kalkuliert werden und so weitere Kunden gewonnen werden

Risiken
- Durch die extrem reduzierte Produktion nach dem Brand mußten sich Kunden andere Lieferanten suchen. Es besteht die Gefahr, dass ein Teil davon nicht zurück kommen

Bei dieser Betrachtungmethode, die sicher nur teilweise analytisch ist, sehe ich grosse Chancen bei Schweizer Electronic.

Man kann natürlich mit einem Einstieg warten, bis sich die Annahmen und Erwartungen bestätigen oder in Luft auflösen.

Ich habe aber schon häufig gute Erfahrungen damit gemacht, bereits in der frühen Phase in Werte einzusteigen, die meines Erachtens substanzmäßig im Vergleich zu Wettbewerbern stark unterbewertet waren (Beispiel Volkswagen, Buchwert 2005 deutlich unter Kurs und KBV deutlich besser als bei Konkurenten) oder die eine starken Substanzzuwachs erfuhren (Beispiel H+R Wasag durch Übernahme von Spezialraffenerieaktivitäten von BP zum Schnäppchenpreis oder Salzgitter durch Übernahme der Mannesmann Röhrenwerke incl. Verlustvortrag wenn ich mich richtig erinnere 1€ von Vodafon). Wenn man immer wartet, bis sich der Erfolg eines Geschäftsmodelles bestätigt hat, hat man oft schon einen Teil der Kurschancen verschenkt.

Bei Firmen mit hohem Substanzwert heißt es manchmal Geduld haben (bei H*W WASAG habe ich wohl 2 bis 3 Jahre warten müssen, ehe der Durchbruch kam). Und wenn einmal kein gutes Geschäftsmodell entwickelt wird, ist durch die Substanz immer noch eine hohe Absicherung nach unten gegeben, ggf. greift dann ein Konkurent zu und kauft sich unter Buchwert ein.

Bei Schweizer Electronic sehe ich eine solchem massiven Substanzwertzuwachs Ich weiß allerdings nicht, wie der sich später im Buchwert abbilden wird bzw. wie die neuen durch Versciherung bezahlten Anlagen sich buchwertmäßig dartsellen werden.

Wenn du dich oder jemand anders jetzt näher für Schweizer interessieren sollte, schaut doch mal dort unter den News (ich möchte nicht durch Kopieren hier alles vollmüllen), oder äußert euch dort im Thread. Für kritische Hinweise bin ich stets dankbar (bei der "Milchmädchen-Rechnung" übersieht man doch manchmal das einen oder andere wichtige Fakt).

Gruß
FredoTorpedo


Antworten
FredoTorpedo:

da ihr Zahlen zu Schweizer sehen wollte,

 
18.10.06 12:16
mülle ich hier doch mal das letzte Adhoc vom August rein, ich hoffe ihr verzeiht mir das:

DGAP-News: Schweizer Electronic AG  

12:00 31.08.06  

Schweizer Electronic AG: Das Jahr 2006 steht im Zeichen des Wiederaufbaus

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

SCHWEIZER ELECTRONIC AG, Schramberg

Nach dem Brandereignis vom 01.06.2005 steht das Jahr 2006 bei der SCHWEIZER
ELECTRONIC AG (SEAG) ganz im Zeichen des Wiederaufbaus und
Fertigungshochlaufes, der bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein
wird.

Die Produktionskapazität des Unternehmens liegt aktuell bereits wieder bei
etwa 60% des vor dem Brandereignis geplanten Ausstoßes; zum 30.06.2006
wurde ein Umsatz von 29,9 Mio. € (VJ 40,4 Mio. €) erzielt. Beim Vergleich
mit dem Vorjahreswert ist zu beachten, dass das Jahr 2005 in den ersten
fünf Monaten keine brandbedingten Ausfälle zu verzeichnen hatte.

Der Auftragsbestand am 30.06.2006 beläuft sich auf 42,2 Mio. € (VJ -
aufgrund brandbedingter Stornierungen: 25,7 Mio. €).

Das Periodenergebnis zum 30.06.2006 beträgt vor Zinsen und Ertragssteuern
(EBIT) 0,6 Mio. € nach 0,7 Mio. € im Vorjahr; das Ergebnis vor Zinsen,
Ertragssteuern und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich auf 14,8 Mio. €,
ohne Berücksichtigung brandbedingter außerplanmäßiger Abschreibungen aus
Rücklagenübertragung auf 4,2 Mio. € (VJ 4,1 Mio. €).

Im Vergleich zur Vorjahresperiode verringerte sich die Zahl der
Beschäftigten um 7% auf 738 Mitarbeiter. In dieser Zahl enthalten sind die

35 Auszubildenden und Praktikanten des Unternehmens.

Die Ausrichtung der SEAG auf innovative Produkte und kundenspezifische
Problemlösungen, insbesondere im Bereich komplexer Leiterplatten, wurde
auch im ersten Halbjahr 2006 konsequent fortgesetzt. Die aktuelle
Marktentwicklung stimmt zuversichtlich, dass die vorhandenen Kapazitäten
für den Rest des Jahres ausgelastet werden können und eine Leistung auf dem
Niveau des Vorjahres erreicht wird. Nach kompletter Wiederherstellung der
Produktionskapazitäten im kommenden Jahr wird die SCHWEIZER ELECTRONIC AG
ihre Kunden wieder mit voller Leistungsfähigkeit aus einem der modernsten
europäischen Produktionswerke für hochkomplexe Leiterplatten beliefern.

Antworten
Katjuscha:

@Fundamental und Aktienwolf

 
18.10.06 13:01
Hab jetzt gerade wenig Zeit, weshalb ich nur kurz auf 2 Kleinigkeiten eingehen will. Der Rest folgt später.


Fundamental, was ist an den 2,97 € ungewöhnlich? Bin vor knapp 10 Monaten erstmals rein (ich glaub zu 3,05), dann hab ich in der Abwärtsbewegung einmal ein tiefes Kauflimit bei 3,30 erwischt (damals dachte ich es wäre tief) und den Rest hab ich bei 2,6 gekauft. Den Durchschnittskurs errechnet immer mein Computer. Da kann ich schwer danebenliegen. Derzeit also gerade mal 10% im plus, was für diesen Wert ziemlich dürftig ist. Aber das Investment ist ja auch als steuerfreier Verkauf oberhalb von 5 € geplant.

@Aktienwolf, danke für die Blumen. Ja, außer Catalis, Leoni und Biotest läufts eigentlich sehr gut. Analytik Jena könnte auch besser laufen, und dazu wollte ich dir nur kurz noch sagen, dass deine Aussage zum Umsatzrückgang ja für mich eben gerade der Grund ist, wieso ich investiert bin. AJA hat den Gewinn ja deshalb gesteigert, weil man im margenstarken Instrumentengeschäft wächst. Da das Projektgeschäft aber enorm schwakt, brach der Umsatz ein. Das wird sich aber bald wieder positiv entwickeln, aber auch nicht so stark auf den Gewinn durchschlagen, weil dort die Maregn sehr gering sind. Dabei belass ichs jetzt mal. Den Rest kannst du im AJA-Thread lesen!


Grüße
Antworten
Fundamental:

@Kat

 
18.10.06 13:17
Kann / will natürlich nicht jede Deiner Transaktionen
nachvollziehen. Hatte nur im Gefühl, dass Du (und ich)
damals klar über 3 € eingestiegen waren und Du Dich
dann nochmal extrem gefreut hattest, als Du bei 3,30 €
zum Zuge kamst.

However, die Order zu 2,60 € hattest Du nie erwähnt,
daher war ich darüber schon sehr überrascht ...

 
Antworten
Katjuscha:

Na sorry Fundamental, aber ich kann ja auch nicht

 
18.10.06 13:46
jeden Kauf-und Verkaufskurs posten. Ich mach das vermutlich schon deutlich öfter als die meisten User, aber bei wohl etwa 100 Trades pro Jahr wäre das nun echt zu viel Arbeit. Da gehe ich lieber das Risiko ein, das mir mal jemand nicht glaubt. Wie gesagt, meinen Durchschnittskurs errechnet eh mein Computer, da ich das für die Steuerabrechnung brauche, zumindest wenn ich die Teilkäufe in einem Depot vornehme, und nicht auf 2 Depots verteile.
Antworten
Fundamental:

Habe mal ne Frage zu Primion

 
20.10.06 09:28
Hat jemand zu dem Titel ein paar Daten & Fakten
und vor allem nen realistischen Ausblick bzgl.
EPS und KGV posten - ist jemand tiefer im Thema ?

Danke,
- Fundamental -  
Antworten
Fundamental:

Catalis & SiS

 
23.10.06 09:40
sind beide nach den Zahlen derzeit die Top-Performer
Jahresende = Nebenwertrallye ! 63267
Antworten
Fundamental:

und auch bei (fast) allen anderen Werten

 
23.10.06 11:01
der "Jahresend-Perlen" ziehen die Kurse an.
Beispiel: S&T


Antworten
Fundamental:

Auch IBS dürfte kurz vor

 
23.10.06 11:17
einem weiteren starken Kursschub stehen. Fundamental
zuletzt vor allem aufgrund der hervorragenden Auftrags-
entwicklung bei einem lächerlichen KGV ohnehin ein
glasklarer Kauf


 
Jahresende = Nebenwertrallye ! 63292
Antworten
biergott:

bei IBS

 
23.10.06 11:35
kommen auch diese oder nächste Woche vorläufige Q3-Zahlen. Genauer wurde sich leider net festgelegt.
Antworten
nightfly:

die Flaute ist noch nicht vorbei

 
27.10.06 22:58
wenn ich mir Z.B. Tecon oder GCI anschaue oder auch Cancom,
die wohl alle glänzende Aussichten haben und fast auf Tief
rumgurken,u.s.w.
Das ist kein Jahr für Nebenwerte,weil das große Geld in die -DAX-Werte strömt,
warum auch immer.Ne,im Gegenteil,man kann immernoch beobachten,
wie große Summen aus kleinen Werten abgezogen werden.
mfg nf
Antworten
Katjuscha:

Cancom? Hast du die etwa?

 
27.10.06 23:35
Also glänzende Aussichten sehe ich da nicht. KGV von 15 für so ziemlich das langweiligste Geschäftsmodell, das es gibt. Und dazu hat cancom seit Jahren trotz guter Konjunkturlage keinen positiven cashflow. Upps sorry, die haben ja 2-3 Kapitalerhöhungen durchgeführt. 'grins'

Nee ehrlich, lass dich nicht von dem Vorstand verarschen! Die treiben immer kurz vor kapitalerhöhungen mit gekauften Analystenempfehlungen den Kurs über 3 €, und ziehen dann die KE durch. Danach ist ihnen der Kurs genauso egal wie eine vernünftige geschäftsentwicklung.

Man muss sich das mal überlgene. Seit 2001 beobachte ich Cancom, und seitdem haben sie jedes jahr das gleiche Ziel gehabt. Es aber ständig nach hinten verschoben, weshalb der Kurs genau wie vor 4 Jahren noch da steht wo er damals war.
Antworten
nightfly:

ne,aber

 
28.10.06 00:06
ich hatte mit dem Gedanken gespielt...
gut,daß Du mich warnst,aber angeblich ist IT momentan der Hit.
War auch nur ein Beispiel.So viele Aktien auf Tief,und scheinbar
immernoch zu teuer,das würde nur mein Posting bestätigen...
Aber solange eine Neosino noch bei 90€ steht,scheint noch nicht
alles verloren...
mfg nf
Antworten
Fundamental:

Jahresende = Nebenwertrallye !

 
31.10.06 13:58
Grundsätzlich schon - nur was ist mit den Beteiligungs-
gesellschaften los ?

- GCI
- KST
- Arques
etc.

Nach den Solarwerten scheint mit den BGs die nächste
Branche "an der Reihe" zu sein ... *kopfschüttel.

Fundamentale Gründe kann ich da nicht erkennen, ausser
der "normalen" Skepsis an der Nachhaltigkeit des Wachs-
tums. Nimmt aber so langsam obskure Formen an ...
Antworten
Aktienwolf:

@Fundamental

 
31.10.06 14:14
bin aus den 3 Beteiligungsgesellschaften  GCI, Arques und KST raus (wahrscheinlich steigen dann bald die Kurse). Ich denke das der Markt nur noch bereit ist den NAV zu bezahlen und dieser ist schon fraglich, denn was ist z.B. eine Pfaff wert, die Verluste poduziert?
Kann Pfaff überhaupt 2007 profitabel werden?

Da hab ich doch lieber in eine MAX Holding und König & Bauer investiert  da sind die   Gewinne beständiger und somit die Kurszuwächse sicherer.
Antworten
Fundamental:

TECON

 
06.11.06 14:04
vor den morgigen Zahlen kommt Bewegung in TECON
Jahresende = Nebenwertrallye ! 65627
Antworten
Fundamental:

auch bei SiS

 
06.11.06 14:31
läuft`s heute sehr erfreulich weiter  
Jahresende = Nebenwertrallye ! 65636
Antworten
nightfly:

Cancom

 
06.11.06 23:57
also ganz so schlecht scheint ja Cancom momentan
nicht daherzukommen.Bin mal gespannt,ob das KZ 4,50 erreicht wird.
mfg nf
Antworten
datex:

Habe CEAG AG wieder verkauft

 
24.11.06 18:08
CEAG AG 620110 Kauf 13.10. zu € 13,50 Verkauf heute zu € 17,80 = 30 % in 6 Wochen
Antworten
datex:

Plan Optik auch wieder raus

 
11.12.06 14:12
Plan Optik AG A0HGQS Kauf 13.10. zu € 7,07 Verkauf heute zu 8,51 = 20 % in 8 Wochen
Antworten
datex:

und bei CEAG wieder rein

 
14.12.06 17:40
Kauf CEAG AG 620110 zu € 15,50  
Antworten
Fundamental:

Oder auch erst zum Jahresanfang ?

 
17.12.06 17:56
Einige Nebenwerte haben sich durchaus positiv entwickelt,
aber die BlueChips haben in diesem Jahr - trotz deutlich
höherer Bewertung - in vielen Fällen besser performt. In
der aktuellen Ausgabe der Schutzgemeinschaft der Kapital-
anleger e.V. auch ein interessanter Ansatz zu dem Thema.


           
Jahresende = Nebenwertrallye ! 72244
Antworten
Fundamental:

Auch wenn ich nicht viel vom Spekulanten halte ... o. T.

2
17.12.06 18:41
Jahresende = Nebenwertrallye ! 72252
Antworten
Fundamental:

interssanter Bericht zum Thema Nebenwerte

3
07.01.07 18:05
in der heutigen Euro am Sonntag.

Wovon ich nicht einmal wusste war die desaströse Entwicklung
vom gesamten Entry Standard in Relation zu allen anderen In-
dizes ... -10% !
Dachte immer, dass die gute Performance des SDax auf sämtliche
Nebenwerte übertragbar war - aber weit gefehlt. Das erklärt
natürlich die negativen Posts hier und bei W:O der User, die
nur in Small- und Micro-Caps investiert hatten. Ist ja fast
zum Verzweifeln, wenn man mit -10% au so`nem Jahr geht, in dem
die großen Indizes zwischen 20-30% gemacht haben.

Aber lest selbst: Das Blatt könnte sich nur ganz schnell drehen


 
(Verkleinert auf 54%) vergrößern
Jahresende = Nebenwertrallye ! 75667
Antworten
Katjuscha:

Upps, minus 7%. Nur Charttechnik?

 
10.01.07 16:22
Könnet sein. Es scheintbsch ein Rounding Top gebildet zu haben, das den kurzfristiegn (sowieso viel zu steilen) Aufwärtstrend brechen lässt.

Jetzt muss die Marke von 12,7 halten, sonst gehts vielleicht sogar nochmal unter 12 €. Dort würde ich aber fett nachkaufen.
Antworten
Katjuscha:

Das ging aber sehr schnell wieder rauf und

 
10.01.07 17:36
vor allem umsatzstark. Sollten da etwa nur SLs ausgelöst werden?
Antworten
Katjuscha:

@Fundamental, mich würde mal deine Meinung

 
13.01.07 14:39
zu den Bilanzkennzahle, besonders der Aktiva interessieren. Hast du dazu ne Meinung?

Grundsätzlich überzeugt Wachstum, Auftragsbestand etc. ja wirklich. Kleinere Mängel sehe ich aber durch die schwer zu beurteilenden Aktiva-Größen Goodwill, immaterielles Vermögen und Sachanlagen. Kannst du einschätzen, ob diese Posten in dieser Höhe werthaltig sind? Nicht das ich da irgendwann mal ne böse Überraschung erlebe. Will nämlich SIS auch ins Depot von 1-2 Freunden aufnehmen, und da sichere ich mich dann lieber doppelt und dreifach ab.

Grüße
Antworten
Fundamental:

@Katjuscha

 
13.01.07 23:32
"... Kannst du einschätzen, ob diese Posten in dieser Höhe werthaltig sind? ..."

Wir sind damit einmal mehr bei unser Grundsatzdikussion angelangt.
Ich kümmere mich bei einem "nachhaltig erfolgreichen Geschäfts-
modell" nicht um die Bilanzkennzahlen. Was nützt es mir zu wissen,
dass ich die Immobilien, das Grundstück oder die Produktionsmaschinen
"meiner" Firmen für viel Geld verkaufen kann, wenn der Laden nicht
gewinnseitig wächst ?
Ich bin dabei vielmehr der Growth-Fraktion zugeordnet denn irgend-
welchen Bilanzkennzalken. Habe vollstes Verständnis dafür, dass Du Dich
bei Deinen Investments über die Bilanzkennzahlen absicherst - ich tue
das nicht, weil ich meine Werte solange halte, solange das Geschäfts-
modell (= Innerer Wert) funktioniert.

P.S.:
Schau Dir gerade einmal Leoni an: Niedriges KGV aber das Wachstum
ist gebremst (wie Du selber befürchtest). Daher interessiert kein Schwein
wie die Bilanzkennzahlen sind ...
Antworten
FredoTorpedo:

muß doch garnicht nur darum gehen, dass man die

 
14.01.07 07:43
Sachanlagen verkaufen könnte. Wenn auf eine Firma hohem Buchwert ein neues gutes Geschäftsmodell gesetzt wird, welches die vorhanden Werte (Sachanlagen, Mitarbeiter-Know-How, immaterielle Güter) optimal einbezieht, so kann der Erfolg dort schneller und abgesicherter eintreten. Es brauchen dann für das erste Wachtum weniger Investitionen getätigt werden und weniger neue Mitarbeiter aufgebaut.

Ähnliches gilt, wenn der Sachanlagenwert durch Zukauf von Fabrikationsanlagen anderer Firmen zu sehr niedrigen Einstiegskursen erhöht werden kann, weil z.B. die abgebende Firma nichts mehr damit anfangen kann, währed die aufnehmende Firma es optimal in ihr altes oder neues Geschäftsmodell integrieren kann.

Beispiel hierfür sind die Salzgitter AG, die einen sehr hohen Bestand an Sachanlagen hatte, diese aber lange Zeit nicht richtig einsetzen konnte. Nach der Sanierung und dem Zukauf der Mannesmann-Röhren (quasi zum Nulltarif und mit riesigem Verlustvortrag) konnte jeder sehen, was das für den Ertrag und die Kurse brachte.

Zweites Beispiel ist die H&R WASAG, die zunächst über drei bis vier Jahre auf Vordermann gebracht wurde und anschließend die Spezialraffenrieaktivitäten der BP ebenfalls weit unter dem "echten Sachanlagenpreis" erwerben konnte. Die BP wollte sie los werden, für WASAG sind sie wesentlicher Bestandteil der neuen Strategie.

Drittes Beispiel ist Volkswagen. Dort lag der Kurs lange unter Buchwert, weil die vorhandenen Sachanlagen schlecht ausgenutzt werden konnten. Nach der jetzt weit fortgeschrittenen Sanierung kann dort wieder ertragsstark produziert werden ohne sehr hohe zusätzlich Investitionen tätigen zu müssen.

Fazit: Gutes Geschäftsmodell ohne vorhandene Sachanlagen ist gut gutes Geschäftsmodell mit passenden Sachanlagen ist besser.

Gruß
FredoTorpedo

 
Antworten
FredoTorpedo:

Ergänzung

 
14.01.07 08:01
- auf dem Prinzip basieren ja auch die Geschäftsmodelle vieler Beteiligungsgesellschaften: Mardoe Firmen mit hohem Sachwert übernehmen - ein Geschäftsmodell konzipieren, was dies Sachwert wieder möglichst profitabel macht und anschließend zu höher Preis wieder verkaufen.

Auch der Porsche_Einstieg bei VW diente unter anderem dazu, sich zum günstigen Zeitpunkt den Zugriff auf Sachanlagen zur KFZ-Fertigung deutlich unter Wert zu sichern.   (Der tatsächlich Wert kann noch wesentlich höher sein, als der Buchwert, da viele Ressourcen weit über die Abschreibungszeit hinaaus genutzt werden können, in den Bücher aber mit wert 0 auftauchen)
Antworten
Fundamental:

@fredo

 
14.01.07 13:01
"... Wenn auf eine Firma hohem Buchwert ein neues gutes Geschäftsmodell gesetzt wird, welches die vorhanden Werte (Sachanlagen, Mitarbeiter-Know-How, immaterielle Güter) optimal einbezieht, so kann der Erfolg dort schneller und abgesicherter eintreten. Es brauchen dann für das erste Wachtum weniger Investitionen getätigt werden und weniger neue Mitarbeiter aufgebaut. ..."

Sorry fredo, aber damit kannst Du (in der Realität) überhaupt
nichts anfangen !

Der Erfolg eines Geschäftsmodells hängt nicht mit irgendwelchen
Buchwerten zusammen. Und genau das ist auch der Grund, warum
Unternehmen eine GuV (= operative Geschäft)  u n d  eine Bilanz
mit Aktiva und Passiva ausweisen müssen. Buchwerte sind einfach
nur Werte und drücken nichts anderes aus, als den Besitz eines
Unternehmen.
Die GuV zeigt, was ein Unternehmen aus diesem Besitz macht und
welche Gewinne man damit realisiert. Warren Buffet zum Beispiel
sagt, dass es ihm vollkommen egal ist, was eine Firma macht / pro-
duziert / herstellt. Hauptsache, sie erwirtschaftet aus meinem
angelegten Kapital eine (deutlich) höhere Rendite als bei einer
anderen Investition. Inwieweit dazu Buchwerte beitragen spielt
im Grunde keine Rolle. Teilweise sogar im Gegenteil, denn Buffett
sagt, dass eine Firma mit hohen Buchwerten für ihr Geschäfts-
modell die "Gefahr birgt", dass man diese (Maschinen etc.) auch
in Zukunft weiter anschaffen muss, damit das Geschäftsmodell
auch weiterhin läuft. Somit ist man zum einen auf eine fortlaufende
Investition (des Gewinns) angewiesen und anderen auch der
Inflationsgefahr erhöht ausgesetzt.

However, ich kann Deinen Ausführungen logisch nicht zustimmen.
Ich habe in der Vergangenheit in Firmen mit hohem "Besitz" (Buchwert)
gearbeitet, um konnte nie einen kausalen Zusammenhang zwischen Besitz
und opertaivem Erfolg feststellen. Ich persönlich bleibe daher dabei,
und messe der Bilanz (Unternehmens-Besitz) in Relation zu der operativen
Entwicklung (GuV) keine Bedeutung bei der Entscheidung meiner Investments
zu.

Das ist natürlich nur Fundis Meinung
Antworten
astrid isenberg:

fundi,

 
14.01.07 13:34
deine meinung ist in diesem fall auch meine meinung , die GuV,hat für mich auch keinen einfluss auf ein investment, wir wissen doch zu gut wie diese zustande kommen,deshalb die story insgesamt muss stimmen.....
Antworten
Katjuscha:

So ganz versteh ich dich nicht Fundamental

 
14.01.07 19:09
ich hab ja nun mittlerweile eingesehen, das dir Geschäftsmodelle und Wachstum amwichtisgten sind, aber ich hab das Gefühl, du hast die Zeit in den Jahren 2000-2002 nicht mitgemacht. Es gab damals einige Unternehmen, die heute gar nicht mehr existieren, die damals aber gut gewachsen sind, und ich an den Geschäftsmodellen nichts auszusetzen hatte. Als dann erst die Börse kippte und dann auch die Konjunktur kamen die Problemposten in der Bilanz richtig zum Vorschein. Niemand hatte sich vorher über zu hoch bilanzierte Buchwerte (vor allem Goodwill und immaterielles Vermögen) gekümmert, weil ja immer argumentiert wurde, dass das Wachstum schon diese Faktoren ausgleichen oder sogar übertreffen würde. Bei Konjunkturschwäche hat man dann gesehen, wie schnell solche Dinge zu stark sinkendem EK führen kann, was einen Kreislauf in Gang brachte. Banken gaben kaum Kredite, Kunden verabschiedeten sich teils aus eigenen Problemen teils wegen den Problemen des Partners, und so ging es rasant abwärts. Einge dieser Werte haben die Kurve 2003 wieder bekommen, manche nicht.

Ich bin ja sehr optimistisch zu SIS, weil der hohe Auftragsbestand für eine Akzeptanz der Produkte spricht, und das Wachstum sehr hoch ist. Dazu bestehen Skaleneffekte und das KGV07 ist mit etwa 11,5 auch eher gering.
Aber deswegen werde ich mir Bilanzen trotzdem immer anschauen. Das hat übrigens gar nichts mit der Buchwertdiskussion zu tun, die du dann wieder beginnst. Es geht mir im Gegenteil darum, das der Buchwert zu hoch ist. Das KBV ist daher überhaupt nicht aussagekräftig.

Ich will ja auch nur vernünftig darüber diskutieren und hier nichts unterstellen. Deshalb frage ich ja hier nach, um mich abzusichern. Und da du IS schon länger als ich beobachtest, hab ich dich gefragt. Aber wenn du Bilanzen nicht wichtig findest, ...


Na ja, wir werden sehen. Vielleicht klärt sich das ja auch bald von selbst.
Antworten
Fundamental:

Hallo Katjuscha

 
14.01.07 19:44
Du weisst ja genau, wie aufwändig die saubere Analyse von Investments ist (übrigens als einer der ganz wenigen hier). Mich ärgert es daher ungemein, dass ich aufgrund meiner beschränkten Zeit zuletzt so wenige Werte analysieren konnte. Dadurch habe ich sicherlich ne Menge Geld "verloren" ...

Ich muss mich daher auf die für mich wichtigsten Faktoren konzentrieren, und die haben wir hier ja hinlänglich diskutiert. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir dabei, dass die Bilanzen und Buchwerte nicht dazugehören. Auch das habe ich oben erläutert. Meine Strategie basiert auf dem Growth-Ansatz in Verbindung mit einer günstigen Bewertung.


"... Bei Konjunkturschwäche hat man dann gesehen, wie schnell solche Dinge zu stark sinkendem EK führen kann, was einen Kreislauf in Gang brachte. Banken gaben kaum Kredite, Kunden verabschiedeten sich teils aus eigenen Problemen teils wegen den Problemen des Partners, und so ging es rasant abwärts. ..."

Deinen Ansatz beschreibst Du hier sehr treffend und beschreibst damit auch zugleich sehr schön, warum mich dieses Problem eigentlich gar nicht betrifft: Ich steige sofort und konsequent aus Werten aus, sobald ich die leiseste Gefahr einer nachlassenden Wachstumsdynamik verspüre. Das ist für mich eine der wichtisten Erkenntnisse, die ich je gewinnen konnte und hat mich vor einer ganzen Menge Verluste bewahrt (Plasmaselect, DEAG, Cenit und zuletzt AT&S). Aber auch das haben wir häufig beprochen.

Ich bin also schon immer dann ausgestiegen, wenn es zu einer "Kunjunkturschwäche" kommt (zumindest zu einer, die sich auf das Wachstum meines Unternehmens unmittelbar auswirkt). Somit stellt sich mir faktisch überhaupt nicht die Frage, wie hoch der tatsächliche Substanzwert meiner Investitionen ist. Ich habe so z.B. im vergangenen Jahr an Werten wie VEM, GCI oder Catalis bis heute festgehalten, weil das Wachstum einfach intakt ist. Du hast die Substanz der Firmen ja als Grund für die Kursschwäche in ERwägung gezogen (zumindest bei VEM). Aber da muss ich dagegenhalten, dass die Kurse vorher ja auch deutlich höher gelegen haben - und da war der Buchwert z.B. auch nicht anders.

However, ich will damit nicht oberflächlich klingen und natürlich lerne auch ich immer weiter dazu. Ich habe sehr großen Respekt vor Deinen Analysen und der Arbeit, die Du Dir damit machst. Meine Empfehlung an Dich ist aber (und das kann ich sagen, weil ich aus der Praxis komme), dass Du Dich noch intensiver mit den Geschäftsmodellen Deiner Werte auseinandersetzen solltest und dafür die Analayse der Bilanzen in der Hintergrund stellst. Ich wiederhole es ungerne, aber das "nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodell" bestimmt letztenendes immer den Aktienkurs. Und das können wir klassisch an den Werte mit enormen Nachholpotenzial wie VEM, Catalis oder GCI in den kommenden Wochen und Monaten nachvollziehen.

Ich freue mich dennoch sehr darauf, dass sich unsere Anlagestrategien auch weiterhin hervorragend ergänzen und wir auch zukünftig sehr viel Geld mit dieser Synergie erzielen können  :-))

Viele Grüße,
- Fundamental -

P.S.:
Vielleicht noch als Beispiel zum Thema Buchwert. Es interessiert doch faktisch keinen Menschen, wer die Banknoten, die er im Portemonnaie hat, druckt bzw. herstellt - es interssiert ausschließlich,  d a s s  man welche in der Tasche hat. Soll heissen, mir ist es vollkommen egal, wie/womit meine Investments ihr Geld (= Gewinn) verdienen - Hauptsache, dass sie Gewinne ausspucken ausspucken !
Antworten
Katjuscha:

@Fundamental, nur mal theoretisch angenommen

 
14.01.07 20:06
das Vermögen ist zu hoch bilanziert (wie gesagt, reine Theorie). Und nur mal angenommen, in diesem Falle ist der Vorstand von SIS so verantwortungsvoll, und schreibt diese zu hoch bilanzierte Vermögen am Ende des Jahres 2007 ab.
Würdest du dann verkaufen, nur weil der Gewinnwachstumstrend abnimmt? So wie du dich immer drauf stürzt, wenn ein Unternehmen dich mal 1-2 Quartale enttäuscht, würde ich das fast annehmen. Und genau darin sehe ich die Gefahr. Wenn viele so denken wie du, kann es durchaus mal plötzlich zu einem Kurseinbruch kommen, obwohl vielleicht (vom Cashflow her) gar kein Grund dazu besteht. Trotzdem würden einige Leute aufgrund des Vertrauensverlustes verkaufen.

Deshalb will ich mich nur bereits vorher absichern und diese Dinge auch öffentlich ansprechen. Dann ist nämlich die Überraschung nicht so groß, und der Aktienkurs steigt vielleicht danach sogar, weil diese möglichen Probleme nun behoben wurde.

Daher will ich einfach wissen, ob jemand diese Posten einschätzen kann. Also mal ganz unabhängig davon, wie du oder ich diese Posten bewerten. Deine Argumentation hab ich nun verstanden. Ich werd zwar immer eine andere Meinung haben, aber ich akzeptier deine Meinung. Wir haben da halt einen anderen Ansatz, was auch wieder mit Timing zu tun hat. Ich sicher mich lieber vorher ab, anstatt Trends zu spielen und schnell zu verkaufen wenn das Wachstum nachlässt. Da kauf ich lieber Aktien, wo die Unternehmen am Abgrund liegen, aber sich der Turnaround inclusive Wachstum herauskristallisiert und die Bilanzen völlig sauber sind. So ein Beispiel war zum Beispiel UMS vor 6-9 Monaten.

Na ja, viel Glück, Da du ja ansonsten ein weitaus genauerer Analyst bist als 99% aller anderen User, wirst du mit deinem Gesamtkonzept schon Erfolg haben!


Grüße
Antworten
Fundamental:

Abschreibungen

 
14.01.07 21:01
"... und schreibt diese zu hoch bilanzierte Vermögen am Ende des Jahres 2007 ab.
Würdest du dann verkaufen, nur weil der Gewinnwachstumstrend abnimmt? ..."

Nein, selbstverständlich würde ich - und mir Sicherheit der Großteil
der Anleger ebenso wenig - dann nicht vekaufen. Abschreibungen spielen
in diesem Zusammenhang für mich ohnehin eine untergeordnete Rolle, da
ja nur eine Verechnungsgröße und nicht Cash-wirksam.
Sicherlich, der Buchwert sinkt. Aber auch in diesem Fall hätte es keiner-
lei Auswirkungen auf die operative Entwicklung des Unternehmens. Darüber
hinaus gehe ich davon aus, dass es dann ein Einmaleffekt wäre, der damit
ohnehin nicht fortlaufend ist - somit wäre die Bilanz auch sauber.

Zum Falle SiS: Nein, ich kann die Bilanzpositionen nicht beurteilen. Und
mal ganz ehrlich: Wer kann das überhaupt bei irgendeinem Wert ... Hinzu
kommt, dass ich die Gefahr von Bilanzkorrekturen z.B. bei Holding Gesell-
schaften deutlich höher sehe als bei Unternehmen wie SiS. Habe auch von
derartigen Fällen so gut wie noch nie gehört - warum sollte die Gefahr
jetzt ausgerechnet bei SiS bestehen ?
Die Betrachtung des CF messe dabei eine viel größere Bedeutung bei, aber
auch hier ist natürlich sehr sauber zu betrachten, welche liquiden Mittel
man im  o p e r a t i v e n  Geschäft generiert hat und welche "Belastungen"
durch Investitions- und Finanzierungstätigkeiten angefallen sind.
Antworten
Katjuscha:

Wenn die Anleger dann nicht verkaufen, wieso

 
14.01.07 21:15
ist dann UMS Anfang 2006 von 5,7 € auf unter 4 € gefallen, nachdem man einen Verlust für das Geschäftsjahr 2005 aufgrund von Abschreibungen gemeldet hat? Und wieso ist die Aktie noch weitere 3 Monate um 4 € seitwärts gegangen, obwohl jeder Anleger sich leicht ausrechnen konnte, das die Gewinne ab 2006 wieder stark steigen werden und die Aktie mit KGV von unter 7 bewertet war?

Du siehts, Anleger handeln nicht immer rational. Die meisten gucken (zumindest bei Nebenwerten) oft nur auf KGV und Wachstum. Wenn das nicht stimmt, selbst wenn es nur aufgrund von Abschreibungen so ist, verkaufen sie oder steigen nicht ein. Dämlich, aber sowas beobachte ich dermaßem oft, das es schon fast lustig ist, wenns nicht so triurig wäre. Na ja, man kann sowas gut ausnutzen.

Aber ob SIS nach Abschreibungen fallen wird, steht in den Sternen. Und deswegen will ich dafür sorgen, das diese Abschreibungen nicht zu sinkenden Kursen führen, in dem wir das vorher bereits ausdiskutieren. So kann der Vorstand entsprechend reagiere und kommunizieren. Wenn also eine mögliche Diskussion zum Thema Bilanzposten auf der Aktiva-Seite doch noch hier gelingt, werd ich darüber den Vorstand informieren, wenn es entsprechende Bedenken zur Werthaltikeit geben sollte. Das wäre für alle Aktionäre nur von Vorteil, weil Unsicherheit aus der Aktie genommen wird.
Antworten
Fundamental:

So langsam nimmt

3
15.01.07 17:08
die Renaissance der Nebenwerte Gestalt an. Was seit
Mai letzten Jahres deutlich zu den großen Indizes
underperformt hatte nimmt nun deutlich an Fahrt auf
und holt den Rückstand auf.

Katjuscha hat`s heute in einem Post mehr als treffend
ausgedrückt ("was in der letzten Zeit für ein Schrott
gestiegen").

Bin guter Dinge, dass sich nun langsam wieder Substanz
und Innere Werte durchsetzen - schliesslich war`s die
letzten 50 Jahre so, dass die ValueTitel  :-))  den
Markt deutlich oputperformt haben.

Es gibt schon Zeiten Mitte 2006, da habe ich an meinem
gesundes Menschenverstand gezweifelt. Wäre ich schlau(er)
gewesen, hätte diese brutalen Kursrücksetzer zum Ausstieg
genutzt und hätte heute eine doppelt so hohe Performance.
Ich will aber auch nicht wissen, wie viele "Charti`s" den
Rebound verpasst haben und von der Rallye der letzten
Monate durch Zögern den Wiedereinstieg verpasst haben und
so Ihre Performance haben liegen lassen.

However, eines scheint sich einmal mehr deutlich zu bestä-
tigen: Die Monate Oktober-Mai sind nun einmal mit Abstand
die besten des Jahres !
Antworten
Fundamental:

Seit Ende letzter Woche

 
22.01.07 11:22
zieht`s den Entry Standard wieder nach unten.
Die großen Indizes laufen, die Nebenwerte auch -
nur in die falsche Richtung ...

Was bleibt ist die Gewissheit, dass sich auch
dieses Szenario wieder umkehren wird ...

So long - wait on !
Antworten
Katjuscha:

Den Eindruck hab ich gar nicht

 
22.01.07 19:28

Sieht mir eher so aus, als würden die Nebenwerte derzeit outperformen. Zumindest aber lassen sie sich von Turbulenzen an Gesmtmärkten nicht beeindrucken. Da gehen einige Werte richtig schön aufwärts.
Antworten
Fundamental:

Entry Standard

3
28.01.07 10:05

Die Entwicklung seit 01.01.2006. Der Entry Standard noch immer deutlich hinterher. Natürlich sollte die Performance der Depots mit sauber analysierten Nebenwerten besser als der Entry Standard abgeschnitten haben. Dennoch war 2006 eindeutig ein Jahr der BlueChips.

 

DAX

TecDAX

Mdax

SDAX

Entry Stand.

01.01.2006

5.408

596

7.311

4.249

1.200

aktuell

6.696

804

9.643

5.833

1.102

 

23,8%

34,9%

31,9%

37,3%

-8,2%

Antworten
Fundamental:

Interessanter Beitrag zum Entry-Standard

2
18.02.07 11:24

Quelle:
Geldanlage Report vom 17. Februar 2007

 

Samstag, 17. Februar 2007

Entry Standard - Viel Licht, viel Schatten

 Jahresende = Nebenwertrallye ! 3100248
Armin Brack, Chefredakteur


Lieber Geldanleger,

ich war bei meinen Recherchen doch etwas erstaunt, dass der im September 2005 eingeführte Entry Standard in der Öffentlichkeit so gut wegkommt. Klar, immerhin 30 Unternehmen befinden sich inzwischen in dem im September 2005 gegründeten Marktsegment. Das kann sich sehen lassen.

Doch Qualität ist nur teilweise vorhanden und die Performance des Index insgesamt kann ebenfalls nicht überzeugen. Lesen Sie anschließend alles, was Sie über den Nachfolger des Neuen Marktes wissen sollten und welches die besten Titel sind.

Was ist der Entry Standard eigentlich genau? Grundsätzlich gibt es in Deutschland drei verschiedene Marktsegmente, die gesetzlich geregelt sind und unterschiedlich strenge Publikationsvorschriften an die Unternehmen stellen: Der Amtliche Markt, der Geregelte Markt und der Freiverkehr.

Letzterer ist insbesondere für Privatanleger mit Vorsicht zu genießen, denn die Einbeziehungsvoraussetzungen für Unternehmen sind minimal, genauso wie anschließend die Folgepflichten. Letztlich muss einfach ein schriftlicher Antrag gestellt und eine Verpflichtungserklärung abgegeben werden. Diese besagt lediglich, dass das betreffende Unternehmen die Deutsche Börse AG über wesentliche Umstände bezüglich der einbezogenen Wertpapiere bzw. des Emittenten unverzüglich und schriftlich informieren muss.

Das lässt den Unternehmen große Freiräume, die oft bis an die Grenzen des Vertretbaren ausgenutzt werden. Beispielsweise notieren Aktien von Firmen, die noch nicht einmal einen Wertpapierprospekt veröffentlicht haben und den Anleger über die finanzielle Lage völlig im Unklaren lassen.

Umgekehrt sind die Kosten, die mit einem Listing am Geregelten oder gar Amtlichen Markt verbunden sind, vor allem für kleinere Unternehmen schlicht zu hoch. Der Entry Standard stößt nun genau in diese Lücke.

Die Transparenzanforderungen sind höher als im Freiverkehr, aber nicht so streng wie am Geregelten Markt. Es muss ein testierter Konzern-Jahresabschluss samt Konzern-Lagebericht innerhalb von sechs Monaten nach Beendigung des Berichtszeitraums veröffentlicht werden. Zusätzlich muss ein Zwischenbericht spätestens innerhalb von drei Monaten nach Ende des 1. Halbjahres erscheinen.

*Mäßige Index-Performance

Die Performance des Index ist im Vergleich zu anderen Börsenbarometern wie dem DAX, dem MDAX oder dem TecDAX geradezu indiskutabel schlecht. Seit Gründung im September 2005 ist gerade einmal ein Zugewinn von 17 Prozent zu verzeichnen. In den letzten 52 Wochen musste sogar ein Rückgang von über 20 Prozent verkraftet werden. Zum Vergleich: Der Prime All Share, in dem alle Werte des Geregelten Marktes enthalten sind, schaffte im gleichen Zeitraum plus 20 Prozent, genauso wie der DAX. Der MDAX kam sogar auf plus 25 Prozent, der TecDax immerhin auf plus 19 Prozent.

Entry Standard Index
Jahresende = Nebenwertrallye ! 3100248 WKN /ISIN

A0G83N / DE000A0G83N6

GründungSeptember 2005
52 Wochen Hoch/Tief 1.651 / 1.060 Punkte
Enthaltene Werte 30
Letzter Stand 1.160,04 Punkte
 

Gleich drei der im Index notierten 30 Aktien erwiesen sich als absolute Rohrkrepierer und verloren seit Notierungsaufnahme über 90 Prozent! Dazu gehören Betonusa, Eutex und die Solar2 AG. Das ist eine Bilanz, die sich vor dem Hintergrund des andauernden Bullenmarktes erschreckend liest. Was passiert erst, wenn das konjunkturelle Umfeld sich mal eintrübt?

*Zwei Perlen

Trotzdem gibt es auch Gegenbeispiele. Insgesamt zwei Perlen habe ich für Sie ausfindig gemacht:

Bavaria Industriekapital
Jahresende = Nebenwertrallye ! 3100248 WKN /ISIN

260555 / DE0002605557

Börsenwert130 Mio. Euro
KGV 07e 6
Div.-Rend. 07e 1,2%
Aktueller Kurs 59,00 Euro
 

Die Bavaria Industriekapital ist eine industrielle Holding, die Beteiligungen an Unternehmen mit starker Marktstellung erwirbt, vor allem aus den Bereichen Anlagenbau und Automobilzulieferung.

*Die Neun-Monats-Zahlen überzeugten:

Der Konzernumsatz konnte von 83,3 Mio. auf 207,5 Mio. Euro, das Ebitda von 9,4 Mio. auf 30,4 Mio. Euro gesteigert werden.

Wurde 2005 im gesamten Jahr 3,96 Euro pro Aktie verdient, sind es jetzt nach
9 Monaten bereits 8,13 Euro. Der Gewinn betrug 17,9 Mio. Euro. Hierin sind allerdings Einmaleffekte auf der Ertragsseite von 8 Mio. Euro durch Kapitalkonsolidierungen, und auf der Aufwandsseite von rund einer Million Euro durch den Börsengang enthalten. Bereinigt man den Gewinn um diese Posten, so bleiben aussagekräftigere 11 Mio. Euro Gewinn oder 5 Euro pro Aktie übrig.

Rechnet man konservativ mit einem eher durchschnittlichen vierten Quartal, so kann von einem Jahresergebnis von etwa 9,30 Euro ausgegangen werden. Nebenbei schlummern 20 Euro Nettofinanzmittel pro Anteilsschein in der Kasse der Gesellschaft, Tendenz wachsend.

Es ist aber im traditionell stärkeren 4. Quartal mit einem deutlich höheren Ergebnis zu rechnen, denn mit dem im Juni erfolgten Zukauf der Kienle+Spiess GmbH ist die Bavaria Industriekapital in eine andere Liga aufgestiegen. Kienle+Spiess sind Marktführer bei der Herstellung von Stanz- und Druckgussteilen für Hersteller von Windkraftanlagen, Werkzeugmaschinen, Haushaltsgeräten und bei Automobilzulieferern. Im abgelaufenen Quartal wurde diese Beteiligung erstmals voll konsolidiert; an den Zahlen oben können Sie ermessen mit welchem Erfolg!

Schon bei der Übernahme im Juni sagte Bavaria Vorstand Reimar Scholz: „Dank der erfolgreich gestarteten Qualitätsoffensive auf Basis des Toyota Manufacturing Systems und des gesunden Umsatzwachstums sehen wir großes Potenzial für das Unternehmen.“

Dieses Potenzial wird der Gesellschaft zu 500 Mio. Euro Umsatz verhelfen. Wächst die Marge mit, sollte auch der Kurs noch einmal für eine Verdopplung gut sein.
Trotz dieser großen Beteiligung ist Bavaria mit seinen neun Beteiligungen breit diversifiziert, denn dazu zählt neben der Nummer 1 unter den Küchen-Direkt-Vertreibern, ein IT-Spezialist, ein Verpackungsmaschinenhersteller, zwei Automobilzulieferer und vier Anlagenbauer.

Zuletzt kam die Aktie ungerechtfertigter Weise unter Druck, weil die Anleger die geplante Übernahme der TK Aluminium mit starken Verkäufen quittierten. Zu Unrecht: Die Aktie bleibt auf Grund ihrer niedrigen Bewertung mit Kursziel 75 Euro weiter ein Kauf.

Franconofurt
Jahresende = Nebenwertrallye ! 3100248 WKN /ISIN

637262 / DE0006372626

Börsenwert100 Millionen Euro
KGV 07e 14
Div.-Rend. 07e 2,29%
Aktueller Kurs 15,09 Euro
 

Die Franconofurt (ehemals: FRIMAG) erwirbt Wohnungsportfolios, Beteiligungen an Immobiliengesellschaften sowie Wohn- und Geschäftshäuser, vorwiegend in der Main/Rhein-Region.

Das Unternehmen wächst aggressiv und hat bereits mehrere Kapitalerhöhungen durchgezogen.

Ausländische Private Equity-Investoren pumpen bereits seit letztem Jahr Milliarde um Milliarde in den deutschen Immobilien-Markt. Die Immobilienpreise in Deutschland sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in den letzten 15 Jahren deutlich zurückgeblieben. Während in den anderen aufgeführten Ländern Immobilien mindestens 50 Prozent und teilweise sogar über 150 Prozent zugelegt haben, hat sich in Deutschland in diesem Zeitraum bis letztes Jahr überhaupt nichts getan. Wie die viel zitierten Heuschrecken fallen die Investoren nun über Deutschland her.

Franconofurt ist einer der großen Profiteure dieser Entwicklung, weil es das Unternehmen nicht zuletzt durch eine exzellente regionale Marktkenntnis geschafft hat, ein vielversprechendes Portfolio aufzubauen. Und die Investoren beißen an. Im Dezember gelang ein großer Verkauf (im Fachterminus Exit genannt). Ein nordeuropäischer Investor hat Immobilien im Wert von 7,2 Millionen Euro vom Unternehmen erworben. "Ein Gewinn in Höhe eines einstelligen Millionenbetrages" bleibt nach eigenen Angaben unter dem Strich aus dieser Transaktion für Franconofurt übrig.

Auch künftig sollte das Unternehmen von der anhaltend starken Nachfrage nach deutschen Immobilien profitieren können.

 

MEIN FAZIT:

- Die Performance des Entry Standard in den ersten 18 Monaten ist enttäuschend

- Von 30 Unternehmen entwickelten sich gleich drei zu totalen Flops

- Es gibt nur wenige positive Ausnahmen

- Unter dem Strich sollten Anleger das Segment meiden

Antworten
Fundamental:

Ist mir schon lange vollkommen unklar,

 
23.03.07 13:52

warum die großen Indizes - und insbesondere der MDax -
derartig gegenüber den Nebenwerten outperformt ... ?!

 

23.03.2007 - 12:49 Uhr<

 

MDAX Bewertungssituation erneut verschlechtert

 

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Bewertung des MDAX im historischen Vergleich hat sich erneut verschlechtert, so die Analysten der DZ BANK.

Auf Basis der betrachteten Parameter KGV, KCF, Risikoprämie und Dividendenrendite sei der Mid-Cap-Index überbewertet. Beim KCF-Verhältnis (10,5) habe das Ausmaß der Überbewertung inzwischen den höchsten Wert innerhalb der vergangenen zehn Jahre erreicht.

Auch im relativen Vergleich der Bewertungsparameter sei der MDAX gegenüber dem DAX durchweg unattraktiv bewertet. Die vom Konsens erwarteten Gewinnzuwächse 2007 und 2008 (18,5%/ 18,9%) würden vor dem Hintergrund eines nachhaltigen Konjunkturaufschwungs in Deutschland - dem wichtigsten Absatzmarkt der Mid Caps - durchaus realistisch erscheinen.

Die Analysten der DZ BANK würden auf Jahressicht insgesamt eine leichte Underperformance des MDAX erwarten, weil der Index sowohl im historischen als auch im relativen Vergleich zu teuer sei und sich das Ausmaß der Überbewertung zuletzt sogar ausgeweitet habe. (23.03.2007/ac/a/m) Marktbericht-Datum: 23.03.2007


Quelle: Finanzen.net

Antworten
FredoTorpedo:

Fundamental, das ist für mich garnicht so

 
23.03.07 14:00
erstaunlich. Hatte das vor einigen Monaten in einem Posting schon mal als meine Erwartung angebdeutet: Wenn sich das wirtschaftliche Umfeld aufhellt und der Pessimismus dem Optimimus weicht, werden viele vorsichtige Anleger wieder risikofreudiger. Sie haben lange Zeit mitansehen müssen, wie andere gewaltige Kursgewinne einfuhren während sie selbst noch ihren Verlusten nach Platzen der Internetblase nachtrauerten.
Diese Anleger schätze ich so ein, dass auch bei ihrem Neueinstieg vorsichtig sein werden und auf die "sichereren" DAX-Wertem, wie Deutsche Bank, Allinaz, Daimler, ... setzten, bzw. in Fonds investieren, die so anlegen. Genau das passiert meines Erachtens zur Zeit.

Wenn die Lage positiv bleiben sollte, werden diese Anlager nach und nach mutiger werden und sich auch an die klienen Werte rantrauen.

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
Fundamental:

@fredo

 
23.03.07 14:07
aber gerade das ist ja nicht der Fall !

Kenne zwar nicht genau die Statistik,
aber in jedem Fall ist die Investition
der Privatanleger in den letzten Jahren
(deutlich) rückläufig.
Es wird immer wieder erklärt, dass ein
immer größer werdender Anteil an Privat-
leuten eben  n i c h t  an der derzeitigen
Hausse partizipiert.

Daran kann`s also nicht liegen / gelegen
haben ...
Antworten
Fundamental:

Die allgemeine Schwäche der Nebenwerte

5
16.06.07 13:17
hält unverändert an. Während die großen Indizes
in diesem Jahr schon wieder zwischen 16 und 25%
gemacht haben, liegt der Entry Standard bei -5%.

Anfang 2006 gab`s eine regelrechte "Nebenwerte-
Hysterie", die den Entry Standard innerhalb von
5 Monaten um 35% nach oben schoss. Seitdem hat
ein Verfall der Kurse eingesetzt, der zu einer
Differenz zum DAX von über 60% geführt hat.

Ich bin überzeugt, dass die Nebenwerte über kurz
oder lang wieder zu Ihrer Stärke zurückfinden.
Selbstverständlich gibt`s im Entry Standard teil-
weise erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen
den Werten. Dennoch gibt es zahlreiche Werte,
die erheblich sträker als die besten DAX- oder
TecDax-Werte wachsen und zudem noch (deutlich)
billiger zu haben sind. Daher kann ich nur jedem
empfehlen, diese Titel einzusammeln und abzu-
warten, bis sich der "Gross-Indizes-Zyklus" hin
zum Entry Standard wieder verschiebt.

So long - Rock on !

Jahresende = Nebenwertrallye ! 103754
Antworten
Aktienwolf:

@Fundamental

 
16.06.07 13:57
da hast Du den Nagel ja voll auf den Kopf getroffen.

Du beschreibst nicht nur meine Situation sondern auch meine Strategie.

Eigentlich musstest Du 10 Sterne von mir bekommen.

Auf jeden Fall schreib ich Dir noch einen gut, wenn Du uns Deine Favoriten mitteilst.

Rock weiter und halt vorallem selbst auch durch.

Gruß

Aktienwolf
Antworten
Fundamental:

@Wolf

4
16.06.07 15:08
Habe derzeit 15 Werte in meinem Depot. Im Grunde
die Titel, die ich in den Threads hier bespreche.

Übergewichtet habe ich derzeit Silicon Sensor, DATA
MODUL, A-Tec, Advanced Medien, Westag & Getalit
und Schoeller & Bleckmann. Sind somt auch meine
"Empehlungen" wenn Du möchtest. GFT könnte noch in
noch Kürze dazukommen.

Andere Werte sind Jetter, KSB, CANCOM, M.A.X., Kontron
oder auch Vivacon, Andritz und euromicron.

Wie immer bei mir: Allesamt wachtumsstarke Werte mit
niedigen KGVs (oftmals gerade aufgrund des Wachstums).
Starke Geschäftsmodelle, hohe Auftragsbestände und
intaktes Wachstum. Dazu überproportionale Hebel auf
die Gewinne.

Mein Depot kann mit den großen Indizes glücklicher-
weise mithalten. Nur ist mein Anspruch natürlich, die
Indizes  e i n d e u t i g  zu schlagen. Aber wie
gesagt, ich bin unverändert von der Entry Standard
Renaissance überzeugt  :-)
Antworten
Aktienwolf:

Danke Fundamental

 
16.06.07 17:12
machst einen guten Job hier

Aktienwolf
Antworten
FredoTorpedo:

#110 deckt sich voll mit meiner Einschätzung -

2
17.06.07 14:30
da ich von den DAX-Werten komme und erst seit ca. 2 bis 3 auch stärker auf Nebenwerte acht, bin ich traditionell immer noch relativ stark in DAX-Werten investiert.

Habe hier auch in verschiedenen Postings darauf hingewiesen, dass die Diskussion, weshalb der eine oder andere Nebenwert mit guten Basisdaten nicht läuft, zur Zeit müßig ist, da meines Erachtens die Ursachen häufig lediglich im Umschichten einiger (?vieler?) Großanleger von Nebenwerten in die großen ist.

Auch ich selbst (als Kleinanleger) bin diesen Trend teilweise mitgegangen, Habe meinen Nebenwerteanteil um ca. 40% reduziert und dabei Verluste realisiert und den Anteil bei den Großen teilweise über Zertifikate aufgestockt. Lief bisher recht gut.

Da ich nicht erwarte, dass die Trendwende bei den Nebenwerten durch die Bank ganz plötzlich erfolgen wird, werde ich sicher genug Zeit haben, zurück zu schwenken.

Finde es schade, dass viele von euch entweder nur die kleinen oder nur die großen Werte zu beachten scheinen.

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
Aktienwolf:

@Fundamental

 
19.06.07 10:16
habe mir Dein Depot einmal zur Brust genommen und mit meinem verglichen. Wenn ich mich recht entsinne hattest Du auch mal Unternehmen im Bestand wie GCI und commerceplanet, also mit angeblich billigen KGVs und daher vermeintlich hohem Kurspotential.

Nun ich bin in dieser Strategie konsequent verblieben und sitze in einem Loch. Das durchschnittliche KGV liegt bei meinen Investitionen ungefähr bei der Hälfte.

Zu Deinem Strategiewechsel, hin zu "Momentum", kann ich Dir nur gratulieren, ich habe den Zeitpunkt hierfür verpasst und glaube, dass ich wenigstens noch 3 Monate(bis nach der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen) meiner Linie treu bleiben muss.

Ein Fehler ist es stur an einer Strategie festzuhalten, ein doppelter Fehler, wenn man dann zum Tiefpunkt alles umwirft.

So halte ich an Unternehmen wie commerceplanet noch ein paar Wochen fest und behalte aber Deine Momentum-Strategie im Kopf.

Vielen Dank noch einmal für den guten Dialog.

Aktienwolf



Antworten
Fundamental:

@Aktienwolf

 
19.06.07 10:51
Das KGV bleibt auch für mich unverändert eines meiner
wichtigsten Entscheidendungskriterien. Von daher kann
ich Dich nur bestärken, auch weiterhin bei all Deinen
Investments das KGV sauber zu analysieren.

Leider musste ich feststellen, dass  n u r  auf das KGV
zu setzen, ein gewisses Restrisiko mit sich bringt. Zum
einen gibt es die Beteiligungsgesellschaften (Arques,
GCI usw.), die zwar einen hohen Gewinn ausweisen, aber
im Gegensatz zu "normalen" produzierenden Firmen häufig
einen viel niedrigeren CashFlow erzielen. Hintergrund
ist einfach das Geschäftsmodell, in dem über bilanzielle
Neubewertungen Gewinne ausgewiesen werden, die aber kein
Geld bringen. Von daher ist das KGV in diesen Fällen
einfach unangebracht. Schaue mir daher heute sehr genau
zu jeder GuV auch die CF-Berechnung an - da steckt aus
meiner Sicht die "Kontrolle der GuV" drin. Irgendwie
logisch und ich wundere mich über mich selber, warum ich
nicht schon viel früher drüber "gestolpert" bin: Wie soll
denn eine Firma bitteschön "werthaltig" sein, wenn Sie
unterm Strich kein  B a r geld erwirtschaftet ... ?!

Commerceplanet ist für mich schlicht und ergreifend ein
"Fundamental-Fake". Ein Unternehmen mit derartigem Wachs-
tum, das  t r o t z   a l l e m  von einem KGV von 6 um
70% auf eiun KGV von 2 fällt,  k a n n  einfach nur ein
Fake sein. Habe persönlich damit erstmals im OTC-Segment
gehandelt und mir gleich die Schnauze verbrannt. Dennoch:
Hierfür gibt es keine fundamentalen Gründe - ich vermute
Anlegerbetrug !

Bei Amitelo - hier bist/warst Du glaube ich auch inve-
stiert, sehe ich`s ganz ähnlich. Im Grunde also Betrug.

Meine Lehre aus GCI, CPNE und auch die Entwicklung von
Amitelo zeigen mir heute, dass ein  z u  niedriges KGV
auch gefährlich sein kann. Ich tendiere daher heute eher
dazu, echte produzierende Unternehmen (Jetter, M.A.X.,
Schoeller & Bleckmann usw.) in mein Depot zu nehmen und
für mich nicht wirklich durchschaubare Geschäftsmodelle
zu meiden. Andere Beispiele, bei denen man auf das sehr
günstige KGV "reinfallen" könnte sind Concord Effekten,
Foris, Capital Communications oder Carthago. Vielleicht
habe die Geschäftsmodelle, die durchaus Perspektive ha-
ben. Nur habe ich bei diesen Läden gerade in Zusammen-
hang mit derart niedrigen KGV`s mittlerweile echt Skrupel.

Was ich auf jeden Fall gelernt habe, ist  l o s z u l a s s e n.
Wenn der Kurs dieser schwer zu durchschauenden Firmen auch
noch grundlos ins Bodenlose fällt (wie zuletzt CPNE), dann
kann meines Erachtens irgendetwas nicht stimmen. Denn wer
verkauft schon solche Wachstumsperlen zu Schleuderpreisen ?
Können doch nur Instis / Insider sein, die mehr wissen.  

Wenn ich hier immer wieder dieselben "Spezialisten" sehe,
die Ihre Investments schönreden einfach keinen Absprung
finden, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Es gibt für
mich nach schwachen Zahlen / news einfach überhaupt keinen
r a t i o n a l e n  Grund, an einem Investment solnage
weiter festzuhalten, bis die erhofften positiven News ge-
kommen sind. Bin dann ja auch der erste, der sofort wieder
einsteigt - bis dahin "parke" ich mein Geld aber u.a. in
Investments, die aufgrund von  f u n d a m e n t a l e n  
Gründen ein positives Momentum haben.

Meine Meinung.

Viele Grüße,
- Fundamental -
Antworten
Fundamental:

Statement zu Nebenwerten

 
23.02.08 10:40
Jahresende = Nebenwertrallye ! 4022463
Jahresende = Nebenwertrallye ! 4022463Klein, aber oho - Warum Privatanleger bei kleinen Aktien Vorteile haben!
Jahresende = Nebenwertrallye ! 4022463Die drei günstigsten Mini-Aktien im Check
Jahresende = Nebenwertrallye ! 4022463Wo gibt es die höchsten Zinsen?

Samstag, 23. Februar 2008

Klein, aber oho - Warum Privatanleger bei kleinen Aktien Vorteile haben!

 Jahresende = Nebenwertrallye ! 4022463
Armin Brack, Chefredakteur


Lieber Geldanleger,

ich denke, es ist an der Zeit mal eine Lanze für kleine deutsche Nebenwerte zu brechen. Micro-Caps werden seit längerem bereits vom Markt sträflich vernachlässigt - völlig zu Unrecht.

Denn die Fundamentaldaten sind häufig erstklassig, die Bewertungen niedrig und manche schütten sogar jedes Jahr eine Dividende aus. Lesen Sie, welches aktuell die besten deutschen Mini-Aktien sind.

Manchmal kann man angesichts der - nur rudimentär vorhandenen - deutschen Aktienkultur schon ins Grübeln kommen. Schaut man sich in den Aktienforen um, dann werden meist zwei Arten von Papieren diskutiert: Große Blue-Chips und dubiose Aktien, die im kaum regulierten Freiverkehr gelistet sind. Das sind aber beides genau die Art von Papieren, mit denen Privatanleger an der Börse kaum überdurchschnittliche Renditen erzielen können.

Die Blue Chips sind meist von Analysten "zu Tode analysiert", soll heißen: Wenn bereits 20 verschiedene Experten einen Wert unter die Lupe genommen haben und die Fondsmanager und sonstigen Großinvestoren entsprechend beraten haben, können Sie sich als Privatanleger kaum mehr einen Wissens- oder Informationsvorsprung verschaffen.

Soll heißen: Wenn Daimler bei 55 Euro steht, können Sie davon ausgehen, dass die Aktie auch in etwa auf ihrem fairen Kurs notiert.

Was die "dubiosen Aktien aus dem Freiverkehr" betrifft: Diesbezüglich habe ich mich in früheren Reports schon ausführlich ausgelassen. Meist kennen diese Aktien nach kurzen Anstiegen nur einen Weg - den nach unten. Auch hier können Sie als Privatanleger also kaum Geld verdienen. Es sei denn, Sie finden einen Broker wie E*Trade, bei dem Sie die betreffenden Papiere shorten können.

Aber erstens sollten das nur sehr erfahrene Anleger tun und zweitens haben selbst diese momentan noch ein gewichtiges Problem beim Leerverkaufen. Nach spätestens fünf Tagen müssen nämlich die geliehenen Aktien zurückgegeben werden. Das heißt, Sie müssen Ihren "Short" dann schließen. Das soll jedoch heute nicht unser Thema sein. Vielmehr geht es um den großen potenziellen Vorteil, den Privatanleger einfach verschenken.

*Wo Kleinanleger Vorteile gegenüber den Großen haben

Die Möglichkeit seriöse kleine Aktiengesellschaften zu erwerben! Hier sind meist keine oder nur einzelne Analysten zugange. Institutionelle Anleger müssen solche Aktien zwangsläufig ignorieren, weil die im freien Handel insgesamt zu erwerbende Anzahl an Einzelaktien schlicht zu gering ist.

Die Folge ist klar: Es interessiert sich selbst bei erfolgreichen Unternehmen zunächst kaum jemand für die betreffenden Aktien. Dies führt wiederum dazu, dass die Papiere häufig extrem günstig bewertet sind und quasi auf ihre Entdeckung warten.

Skeptiker sagen zurecht, dass es Monate, ja manchmal Jahre dauern kann, bis es tatsächlich so weit ist. Aber irgendwann haben auch sehr kleine Unternehmen, die in der Lage sind auf Grund eines guten Geschäftsmodells und eines guten Managements Umsatz und Gewinn stetig zu steigern, eine kritische Größe erreicht. Steigen dann langsam aber sicher die ersten Fonds ein, haben die Aktien häufig schon die größten Kursanstiege hinter sich.

Sie sehen schon: Für Leute, die sehr schnell reich werden möchten, sind Micro-Caps, wie die ganz kleinen Aktien in der Fachsprache genannt werden, nichts. Diese Glücksritter sollten sich allerdings - mit Verlaub - sowieso von der Börse fernhalten. Denn geschenkt gibt es an den Märkten nichts und vor den Erfolg haben die Götter auch hier den (Angst)-Schweiß gesetzt. Sprich: Nur wer seine Hausaufgaben macht und sauber und intensiv recherchiert, findet tatsächlich die versteckten Perlen.

*Wissenschaftliche Beweise mit Einschränkungen

Auch Börsenstatistik-Guru James P. O`Shaughnessy, dessen Name treuen Lesern des Geldanlage-Reports ein Begriff sein dürfte, hat herausgefunden, dass ganz kleine Aktien langfristig besser performen als alle Aktien im Durchschnitt. Allerdings gibt es hier ein paar wichtige "Fußnoten", die zu beachten sind.

Kleine Aktien unterliegen teilweise extremen Kursschwankungen. Das liegt einerseits an der Markttechnik, soll heißen: Bereits wenige Orders reichen aus, um das betreffende Papier in die Höhe oder in die Tiefe zu katapultieren. Dies liegt wiederum daran, dass sich bei solchen Titeln häufig die meisten Aktien in festen Händen befinden. Geht jemand dann beim Kauf oder Verkauf nicht sehr behutsam vor, kann er unter Umständen den Kurs stark beeinflussen.

Andererseits ist es aber auch so, dass bei kleinen Unternehmen, Umsätze und Gewinne oft stärker schwanken, weil sie von einzelnen Großaufträgen bzw. Großkunden abhängig sind. Das Eintreffen bzw. Ausbleiben einzelner Aufträge kann dann große Auswirkungen auf das Gesamtergebnis haben. Diese Ausschläge beim operativen Geschäft wirken sich dann natürlich auch auf die Aktie selbst aus - nämlich in dem Moment, wo die Ergebnisse gegenüber dem Kapitalmarkt kommuniziert werden.

*Diversifikation ist wichtig

Wichtig ist daher, dass Sie gegebenenfalls nicht auf einzelne Mini-Aktien setzen sondern ihre Anlage diversifizieren.

Das kann so aussehen, dass Sie kleine Werte nur als Beimischung zu ihrem sonstigen Depot verwenden. Oder Sie stellen ein reines Micro-Cap-Depot zusammen, wo Sie dann aber durchaus in 20 bis 25 verschiedene Werte diversifizieren sollten.

Für ein reines Mini-Aktien-Depot spricht, dass Sie damit langfristig eine höhere Rendite erzielen können als mit einem "gemischten" Depot. O`Shaughnessy hat beispielsweise herausgefunden, dass kleine Aktien mit niedrigen Kurs-Umsatz-Verhältnissen und hoher relativer Stärke im zurückliegenden Jahr auch im kommenden Jahr besonders gut performen.

Gegen eine solche Strategie spricht allerdings, dass Sie selbst bei guter Diversifizierung mit einer immer noch hohen Volatilität rechnen müssen. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Anleger nicht die Nerven haben, extreme Schwankungen beim Depotwert durchzustehen, sondern irgendwann Angst bekommen und dann genau zum falschen Zeitpunkt - nämlich Nahe der Tiefstkurse - verkaufen.

Der weitere Vorteil bei einem gemischten Depot ist zudem, dass die Micro-Caps sich teilweise relativ unabhängig vom Gesamtmarkt entwickeln, während große Aktien eher mit dem Markt mitlaufen. Eine Kombination aus beiden kann so die Gesamtschwankung des Depots verringern und lässt Sie ruhiger schlafen.

Nachfolgend möchte ich Ihnen drei interessante kleine Werte kurz vorstellen. Zuvor aber eine ausdrückliche Warnung: Alle drei Werte haben im Normalfall sehr geringe Handelsumsätze. Wenn Sie einen oder mehrere dieser Werte als Depotbeimischung kaufen möchten, sollten Sie unbedingt mit Limit-Kauforders agieren. Sie laufen sonst Gefahr sehr schlechte Ausführungskurse zu bekommen.

Außerdem besteht - wie oben erwähnt - keine Eile. Sie können sich gegebenenfalls etwas Zeit lassen und versuchen an Tagen mit schwacher Kursentwicklung zum Zuge zu kommen.

Hier nun meine drei Vorschläge:

 

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__________________________________________

 

2.) Die drei günstigsten Mini-Aktien im Check!

 

Den Anfang macht Nucletron Electronics aus München. Das Unternehmen ist auf elektronische und elektromechanische Bauteile und Systeme spezialisiert. Teilweise vertreibt man diese als Großhändler, teilweise produziert Nucletron aber auch selbst. Das ist wichtig, denn die bereits in den 50er-Jahren gegründete Firma, kann bei den selbst hergestellten Produkten höhere Gewinnmargen erzielen.

Gegenüber der Konkurrenz vermag sich Nucletron zudem durch großes Know-how, das bei der Produktberatung für die Kunden eingesetzt wird, abzuheben. Das ist ein wichtiger Faktor, weil das Sortiment im Bereich Leistungselektronik und Schutztechnik durchaus erklärungsintensiv ist.

Der Vorstandsvorsitzende und Großaktionär Bernd Luft besitzt selbst rund 75 Prozent aller Aktien. Eine hohe Beteiligung der Unternehmensinsider ist immer ein gutes Zeichen bei mittelständischen Unternehmen, weil diese gegebenenfalls - wie die Kleinaktionäre - ein großes Interesse an einem nachhaltig steigenden Aktienkurs haben.

Entscheidend bleibt aber letztlich natürlich das operative Geschäft - und das lief 2007 so gut wie noch nie in der Geschichte von Nucletron. Bei einem Umsatz von 18,8 Millionen Euro erwirtschaftete man - nach vorläufigen Zahlen - einen Nettogewinn von über zwei Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von ca. 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Bei nur 2,6 Millionen ausstehenden Aktien entspricht dies einem Gewinn je Aktie von ca. 0,77 bis 0,80 Euro. Daraus errechnet sich ein KGV für 2007 von nur etwas über sechs. Das ist extrem günstig. Bei einer Marktkapitalisierung von 13 Millionen Euro liegt das KUV ebenfalls bei sehr attraktiven 0,7. Die Eigenkapitalquote kann sich mit über 50 Prozent sehen lassen. Noch besser ist aber die auf das Eigenkapital erwirtschaftete Rendite, die in 2007 bei über 40 Prozent gelegen haben dürfte.

Damit dürfte sich die Aktie bei den für Value-Investoren relevanten Kriterien eine absolute Spitzenposition am deutschen Markt sichern. Einige Kaufempfehlungen von Börsenbriefen und -zeitschriften dürften in den kommenden Tagen folgen.

*Hoher Auftragsbestand spricht für starkes 2008

Besonders wichtig: Nucletron verfügt über einen Rekordauftragsbestand von über 20 Millionen Euro und hat sich im vergangenen Jahr den größten Auftrag in der Geschichte des Unternehmens gesichert.

Zudem peilt der traditionell eher vorsichtig prognostizierende Luft bis 2009 einen Umsatzanstieg auf 24 Millionen Euro an. Das macht deutlich: Im Gegensatz zu den meisten anderen Unternehmen, die mit extrem günstigen fundamentalen Kennzahlen glänzen, stimmt bei Nucletron auch die Perspektive.

Charttechnisch kämpft sich die Aktie an ihre Mehrjahres-Hochs bei 5,50 Euro heran. Gelingt es, diese zu überwinden, könnte die Aktie schnell Richtung 7,00 Euro laufen, wo ich eine in etwa faire Bewertung sehen würde.

• Nucletron Electronic
Jahresende = Nebenwertrallye ! 4022463

• WKN /
US-Kürzel

678960 /
NUC

• Börsenwert

13 Mio. Euro

• KGV 08e

n.a.

• Div.-Rend. 08e

n.a.

• Akt. Kurs

5,00 Euro
 

Mit einer Marktkapitalisierung von nur sieben Millionen Euro ist Bob Mobile nochmals fast um die Hälfte kleiner als Nucletron. Das Unternehmen ist auf Logos, Klingeltöne, Handyspiele und Handysoftware spezialisiert. Das ist ein aktuell eher hart umkämpfter Markt und die Börsianer trauen dem Unternehmen bzw. der Aktie daher nicht viel zu und lassen das Papier momentan links liegen.

Das könnte aber ein Fehler sein. Denn was Viele nicht wissen: Bob Mobile hat innovative Kooperationen mit regionalen Fernsehsendern, wo man das Nachtprogramm, sprich: das Erotikprogramm, produziert. Das ganze läuft unter dem Bereich "pink sim" und könnte sich zu einem lukrativen Geschäft entwickeln.

Man erinnere sich nur an den Sportsender DSF, der jahrelang defizitär war und nicht zuletzt durch wenig anspruchsvolle und billig produzierte Erotikformate und das unsägliche "Mitmach-Fernsehen" (also Gewinnspiele etc.) den Sprung in die Gewinnzone geschafft hat.

Im November hat Bob Mobile seine Planung, wonach man ein EBIT von einer Million Euro und wegen des hohen Verlustvortrages ein nur geringfügig niedrigeres Nettoergebnis anstrebt, erneut bestätigt. Das würde nach Verlusten in 2005 und 2006 von 1,2 und 2,0 Millionen Euro einen beeindruckenden Turnaround darstellen. Bei nur 1,3 Millionen ausstehenden Aktien entspräche dies einem Gewinn je Aktie von ca. 0,77 Euro. Damit ergäbe sich beim aktuellen Kurs von 5,00 Euro ein ähnlich günstiges KGV wie bei Nucletron.

Zu berücksichtigen ist allerdings, dass es sich bei Bob Mobile - noch - um eine Schätzung handelt. Auf der Homepage hat das Unternehmen die vorläufige Bekanntgabe der 2007er-Zahlen noch für den Februar angekündigt. Ich rate dazu, diese vor einem Kauf noch abzuwarten, da die Düsseldorfer in der Vergangenheit ihre Prognosen nicht immer eingehalten haben und das Marktumfeld bei interaktiven Mehrwertdiensten derzeit eher schwierig ist.

Bob Mobile
Jahresende = Nebenwertrallye ! 4022463

• WKN /
US-Kürzel

A0HHJR /
B4B

• Börsenwert

7,14 Mio. Euro

• KGV 08e

5

• Div.-Rend. 08e

n.a.

• Akt. Kurs

5,11 Euro
 

Der "Krösus" unter den kleinen Unternehmen ist mit einer Marktkapitalisierung von 46 Millionen Euro die Hyrican AG aus dem thüringischen Kindelbrück. Kerngeschäft des Unternehmens ist die Herstellung von PCs und Servern, die unter dem eigenen Markennamen vertrieben werden.

Mir gefällt vor allem das exzellente Management des Unternehmens. Die Mannen um die Vorstände Michael Lehmann und Sven Lüttig schaffen es regelmäßig selbst in branchenzyklischen Abschwüngen ihr Unternehmen in der Gewinnzone zu halten. Gerade im PC-Segment ist dies alles andere als einfach.

Nur so hat man es geschafft über die Jahre einen stattlichen Cashbestand von zuletzt fast 16 Millionen Euro aufzubauen, langfristige Schulden findet man in der Bilanz überhaupt nicht. Kein Wunder, dass die Eigenkapitalquote im Bereich von 75 Prozent liegt.

*Zyklischer Aufschwung in der PC-Branche

Damit ist das Unternehmen kerngesund und die PC-Industrie befindet sich nicht zuletzt dank der Einführung des neuen Betriebssystems Windows Vista in einem zyklischen Aufschwung. Im dritten und vierten Quartal wurden in Deutschland gegenüber den Vorjahresperioden jeweils über 20 Prozent mehr PCs verkauft.

Der Einstiegszeitpunkt ist somit nicht ganz optimal, weil die zyklischen Höchstumsätze bzw. -gewinne bald erreicht sein könnten. Dafür gibt es das Papier aber auch zu einem sehr attraktiven Kurs. Ich rechne mit einem Jahresgewinn von über sechs Millionen Euro bei Umsätzen im Bereich von 82 bis 83 Millionen Euro. Bei einem Gewinn je Aktie von 1,60 Euro in 2007 ergäbe sich damit ein KGV von nur etwas mehr als sieben.

Zieht man den hohen Cashbestand von der Marktkapitalisierung ab kommt man sogar noch auf einen wesentlich niedrigeren Wert von circa fünf! Selbst bei einem um 20 bis 30 Prozent rückläufigen Gewinn (wofür im Moment aber noch nichts) spricht, wäre die Aktie damit nach dieser Berechnung noch mit einem einstelligen KGV bewertet. Außerdem lockt eine Dividendenrendite jenseits der fünf Prozent.

Hyrican
Jahresende = Nebenwertrallye ! 4022463

• WKN /
US-Kürzel

600450 /
HYI

• Börsenwert

46 Mio. Euro

• KGV 08e

7

• Div.-Rend. 08e

5,2 %

• Akt. Kurs

11,60 Euro
 

Abschließend noch ein wichtiger Hinweis: Bei Beteiligungsgesellschaften oder Immobilienaktien sollten Sie sich nicht von sehr niedrigen KGVs blenden lassen. Diese kommen häufig durch Einmaleffekte oder bilanzielle Aufschreibungen von Aktivas (beispielsweise durch eigenständig vorgenommene Höherbewertungen des Immobilienbestandes) zustande, sind also nicht wiederholbar. Damit sind letztlich auch die KGVs kaum aussagekräftig.


MEIN FAZIT:

- Sehr kleine Aktien werden von den Börsianern oft kaum beachtet. Daher ist die Wahrscheinlichkeit höher, in diesem Bereich unterbewertete Perlen zu finden.

- Diese Micro-Caps sind normalerweise höheren Kursschwankungen unterworfen, erwirtschaften langfristig aber auch höhere Renditen. Sie eignen sich daher gut als spekulative Depotbeimischung.

- Interessante Mini-Aktien sind derzeit beispielsweise Nucletron, Bob Mobile und Hyrican.

- Beteiligungs- und Immobiliengesellschaften sollten nicht auf Basis herkömmlicher Bewertungskennzahlen wie KGV oder KUV beurteilt werden.

 


__________________________________________

 

3.) Wo gibt es die höchsten Zinsen?

 

Die KKM Bausparkasse Mainz konnte Driver&Bengsch vom dritten Platz verdrängen. Ansonsten gibt es keine Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche.

Weiter gilt: Vorsicht vor Lockangeboten! Die Advanzia Bank wirbt mit einem Zinssatz von 5,8 Prozent, der aber nur für einen Monat gilt!


Institut Zinssatz / Zinsertrag pro Jahr
1822direkt4,39 % / 438 €
Norisbank4,25 % / 432 €
BKM Bausparkasse Mainz4,1 % / 410 €

 

__________________________________________


> Die nächste Ausgabe erscheint am 01. März



Viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage wünscht

Ihr
Armin Brack
Chefredakteur Geldanlage-Report
http://www.geldanlage-report.de

P.S. Unsere letzte Hauptausgabe finden Sie unter
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HRA Amberg 2702 - Gerichtsstand Amberg
Steuernummer: 201/178/51908
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Fundamental:

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02.04.08 21:23

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