InternetWorld 2002 in Berlin eröffnet


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Peet:

InternetWorld 2002 in Berlin eröffnet

 
04.06.02 11:53
InternetWorld 2002 in Berlin eröffnet


In Berlin wurde heute zum sechsten Mal die Fachmesse InternetWorld eröffnet. Auf 20.000 Quadratmetern präsentieren sich rund 550 Aussteller aus der Branche. Damit hat sich die Ausstellungsfläche gegenüber dem Vorjahr halbiert. Die Zahl der auf der InternetWorld und der parallel stattfindenden Messen StreamingMedia Germany 2002, ISPCON, Mobile World und Call Center Trends vertretenen Unternehmen ging in Folge der Krise im Sektor ebenfalls um fast 50 Prozent zurück.

Besonders stark ist die StreamingMedia-Ausstellung von der Entwicklung betroffen. Von 120 Ausstellern im vorigen Jahr sind gerade noch 20 übriggeblieben. "Unternehmen mit 15 bis 20 Mitarbeitern, die meinten, sich auf 80 bis 100 Quadratmetern präsentieren zu müssen, sind vom Markt verschwunden", kommentierte Manfred Salat vom Veranstalter ComMunic die Entwicklung.

Zu den wichtigsten Schwerpunkten der Messe gehören IT-Sicherheit, Web-Services und das Content Management. Auf dem parallel stattfindenden Branchen-Kongress informieren sich 1.000 Besucher auf Vorträgen von 250 Referenten.

Zum ersten Mal wird auf der InternetWorld Eintritt verlangt. Die Veranstalter erhoffen sich dadurch höhere Einnahmen und eine stärkere Ausrichtung der Messe auf den Business-Bereich. Durch den kostenpflichtigen Zutritt und die wirtschaftliche Entwicklung des Internet-Sektors werden mit 20.000 deutlich weniger Besucher erwartet als noch im Vorjahr. (ck)  
 
[ Dienstag, 04.06.2002, 11:47 ]


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InternetWorld 2002: "Wir sind die, die Überleben"

 
04.06.02 22:58
InternetWorld 2002: "Wir sind die, die Überleben"


Auf der Fachmesse InternetWorld in Berlin machen sich die gesunkenen Besucherzahlen deutlich bemerkbar. Volle Hallen wie bei Publikumsmessen wie der CeBIT gibt es nicht. Das B2B-Konzept scheint am ersten Tag aufzugehen, Gespräche zwischen Ausstellern und potenziellen Kunden sind häufig zu beobachten. Ob die geringeren Besucherzahlen der Stimmung zuträglich sind - darüber ließe sich wahrscheinlich streiten.

Der Absturz der Branche im vergangenen Jahr wirkte sich indes nicht nur quantitativ aus. Die schrillen Stände aus den koffeinierten Jahren des Start-up-Booms sind fast völlig verschwunden. Solider Stand - solides Businessmodell, so die Mitteilung. "Wir sind die, die Überleben."

Besuchte man im letzten Jahr die parallel laufende StreamingMedia Germany und wiederholt seinen Rundgang heute, kann man aber auch etwas die Beklemmung spüren. Von dem großen Multimediaspektakel ist gerade einmal jedes sechste Unternehmen übriggeblieben.

Der Trend der CeBIT setzt sich jedoch insgesamt fort: die Branche beginnt wieder optimistisch in die Zukunft zu blicken. Etwas ruhiger, realistisch, weniger abgehoben visionär und mit etwas mehr Vorsicht - aber immer noch online. Es ist schön dabei zu sein. (ck/as)
 
[ Dienstag, 04.06.2002, 17:58 ]  

 

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Happy End:

Internetwirtschaft erreicht den Tiefpunkt

 
05.06.02 06:12
Zahl der Aussteller auf der Internet World eingebrochen / Bundesregierung: Mittelstand muss aufholen

Berlin (msh). Die Berliner IT-Fachmesse Internet World bekommt die Krise der Branche deutlich zu spüren. Die Zahl der Aussteller sank von fast 1000 Firmen im vergangenen Jahr auf nur noch 550. Nach Angaben der Veranstalter sind rund 40 Prozent der Unternehmen, die noch im vergangenen Jahr einen Stand auf der Messe gebucht hatten, inzwischen Pleite. Damit, so die Hoffnung, habe die Branche ihren Tiefpunkt erreicht. „Die diesjährigen Aussteller haben die Krise gut überstanden“, sagte Michaela Voltenauer, Organisatorin der Internet World. Viele Unternehmen machten inzwischen Gewinne. Hoffnung macht der Branche die steigende Zahl der Internetnutzer, die im Web einkaufen. Mit einem Anziehen der Konjunktur könnten die Unternehmen auch wieder mehr ins E-Business investieren.

Das neue Medium Internet hatte Ende der neunziger Jahre zu einem wahren Gründerboom geführt. Tausende Firmen entstanden, die ihre Produkte über das Internet verkauften oder Services anboten, um Geschäftsabläufe mit Hilfe des Internet effizienter zu gestalten. Die Vorstellung, die jungen Unternehmen würden die traditionelle Wirtschaft sehr schnell revolutionieren, brachte ihnen an den Börsen Fantasiebewertungen ein. Doch diese Hoffnung bewahrheitete sich nicht und die Blase platzte. Zahlreiche Internetfirmen mussten aufgeben. „Die Konsolidierung der Branche hat ihre Spuren hinterlassen“, sagte Maragarete Wolf, Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, bei der Eröffnung der Messe. Viele spekulative Erwartungen hätten sich nicht erfüllt.

Die Bundesregierung rechne aber wieder mit einem Anziehen der IT-Konjunktur. Dafür spreche, dass die Zahl der Internetnutzer in Deutschland weiter steige und jetzt bei 31 Millionen liegt. Großes Potenzial haben nach Ansicht der Staatssekretärin Internetanwendungen, die zu Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen in den Unternehmen führen können. „Die Internetwirtschaft hat weiter eine hohe Dynamik, die den Unternehmen gute Chancen bietet“, sagte Wolf. Die Umsätze in der Informations- und Telekommunikationsbranche sollen im laufenden Jahr um 4,2 Prozent steigen.

Den kleineren Unternehmen in Deutschland bescheinigte Wolf, die auch Mittelstandsbeauftragte der Regierung ist, noch Nachholbedarf in Sachen Internetnutzung: „Etwa zwei Drittel der deutschen Betriebe sind im Internet zwar mit einer Webseite präsent.“ Der überwiegende Teil beschränke sich allerdings nur auf Marketing und Werbung. Nur rund ein Viertel der Unternehmen nutzt das Internet auch, um Produkte und Leistungen zu kaufen oder zu verkaufen.

Zu den wichtigsten Themen der Messe gehören in diesem Jahr die Sicherheit in der Informationstechnologie, das Management redaktioneller Inhalte (siehe Lexikon) für Webseiten sowie Internetanwendungen für mobile Geräte. Einen weiteren Schwerpunkt setzen die Veranstalter mit dem Thema elektronisches Lernen. Wie in den vergangenen Jahren sind wieder viele Aussteller aus dem elektronischen Handel vertreten. Die Webshopbetreiber litten unter einem besonders harten Ausleseprozess, sehen jetzt aber wieder optimistischer in die Zukunft. Der Einzelhandelsverband rechnet im laufenden Jahr mit einem Anstieg der Online-Umsätze von fünf auf acht Milliarden Euro.

Im Rahmen der Messe vergab das Wirtschaftsministerium zum dritten Mal den Deutschen Internetpreis. Unter dem Motto „Mittelstand im Internet“ wurden drei Firmenauftritte im Netz als wegweisende Geschäftsmodelle für den Einsatz des neuen Mediums ausgezeichnet. Die prämierte Firma Komsa Kommunikation Sachsen bietet einen Beschaffungsservice für Fachhändler der IT und Telekommunikation. Union Technik wurde für ihre webbasierte Tankstellenwartung und Zooplus als Internethändler für Heimtierbedarf ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter:

www.internetworld-messe.de  
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Veranstalter ziehen positive Zwischenbilanz

 
05.06.02 10:45
InternetWorld 2002: Veranstalter ziehen positive Zwischenbilanz


Das Geschäftsklima auf der Internet World Germany soll positiv sein. Laut Veranstalter Communic hätten bereits mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen angegeben, nach dem ersten Messetag mit der Teilnahme "sehr zufrieden" zu sein. 20 zeigten sich nach den Angaben sogar "äußerst zufrieden". Mit mehr als 7.500 Fachbesuchern ging der erste Messetag aus Sicht des Veranstalters ComMunic deshalb erfolgreich zu Ende.

Das Marktforschungsinstitut Innofact sprach am ersten Messetag mit 102 repräsentativen Ausstellern. Bei der Frage zum Geschäftsklima auf der Messe stellen die Unternehmen danach eine noch positivere Bilanz auf: 73 Prozent geben eine "gute" Note. "Erfahrungsgemäß rechnen wir am zweiten Messetag mit einer Zunahme der Besucherzahlen von ca. 20 Prozent," sagt Michaela Voltenauer, Geschäftsführerin von ComMunic. (as)  
 
[ Mittwoch, 05.06.2002, 10:38 ]


InternetWorld 2002 in Berlin eröffnet 684403

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Internet World 2002 meldet ca. 32.500 Besucher

 
06.06.02 18:53
Internet World 2002 meldet ca. 32.500 Besucher


Die Internet World 2002 ist zu Ende. Rund 32.500 Besucher und 550 Aussteller melden die Veranstalter. Im vergangenen Jahr waren noch rund 74.000 Menschen und ca. 1.000 Aussteller in den Hallen unter dem Funkturm gesichtet worden. Ein starker Rückgang, der sich jedoch relativiert, wenn man bedenkt, dass in diesem Jahr der freie Eintritt für Vertreter der Branche weggefallen war.

"Wir konnten eine Reihe von interessanten Kontakten knüpfen," so Karin Dull, Marketing Manager bei AT & T, über die Messe-Teilnahme ihres Hauses. "Besonders die neuen Portale für Privatkunden und den Mittelstand stießen auf großes Interesse der Besucher," schätzt die Commerzbank ihren Messeauftritt ein. "Gerade für den Mittelstand ist die Internet World die B2B-Messe," so Christian Fiebig, Leiter Kommunikation der Medienentwicklung Baden-Württemberg. Streiflichter, die sich mit Erfahrungen aus Gesprächen dieser Redaktion mit Ausstellern deckten. "Lieber weniger, aber dafür besser", bemühte ein Unternehmenssprecher gar den russischen Revolutionär Lenin.

Eins ist sicher: Im nächsten Jahr findet die Internet World 2003 vom 24.-26. Juni wieder auf dem Berliner Messegelände statt. (as)  
 
[ Donnerstag, 06.06.2002, 17:50 ]  

 

InternetWorld 2002 in Berlin eröffnet 686328

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