Ich darf Euch zuerst einmal alles Gute und vor allem Gesundheit ( Hier möchte ich Hutzl hervorheben) für 2013 wünschen.
Wie vermutet hat sich ja seit dem Delisting am 15.12.2012 nicht viel getan.
Ein bisschen enttäuscht bin ich höchstens, dass der Kurs der Rösch Abwickl. Gesellschaft noch nicht höher ist, wie der von Injex AG. Aber was nicht ist kann ja ........
Ich glaube AR genießt das Delisting so richtig.
Man kann nun ( wie gewohnt) alle angekündigten News , wie z.B. Zahlen Q4/2012 zurückhalten, und dies mit einer „quiet Period“ zum WPP erklären.
Ist natürlich alles Quatsch, denn der WPP greift keinesfalls in gegenwärtiges und zukünftiges Geschäft ein, sondern stellt vielmehr eine Überprüfung und Bestandsaufnahme abgelaufener Geschäftspraktika dar. Man kann es fast wie mit einem Zeugnis vergleichen, das Aussage trifft, ob dem Schüler das Vorrücken in die nächste Klasse-/ Stufe gestattet wird.
Aber man hat natürlich ( und ich könnte wetten dies ist das erste was man angeht) jetzt ein wenig Zeit, die neue KE im Hintergrund vorzubereiten. Also immer einmal einen Blick auf die Acon Actienbank Homepage werfen.
By the way, die Jungs sind auch nicht mit Glück gesegnet. Gerade erst die Wandelanleihe mit Travel24 durchgezogen, schon rauscht die Staatsanwaltschaft bei letzteren ein und verhaftet fast das ganze Board of Directors.
Muss aber nichts heißen, bei der Deutschen Bank gehört das inzwischen ja auch zum Tagesgeschäft.
Für mich persönlich ist es inzwischen ( bzw. eigentlich schon länger) klar, dass Injex AG sich eben nicht auf das Wesentliche ( im Sinne der Aktionäre) konzentriert.
Anscheinend hat man in diesem Schlaflabor sogar vergessen, sich den Namen Injex sichern zu lassen.
Hierzu wieder einmal meine schon zigfach gestellte Frage; Hat Injex AG schon die neuen dringend ( nach eigener Aussage, ich glaube das nicht) benötigten neuen Produktionsanlagen bestellt?
Ich behaupte, Nein – hat man nicht.
Warum sollte man auch gerade jetzt? Hat man doch letztes Jahr im Februar schon angeblich gewusst, dass die Produktion nicht nachkommt und wollte den Erlös aus der KE dafür einsetzen. Hat man anscheinend nicht gemacht – wo ist das Geld?
Ist aber auch fast schon nebensächlich, denn selbst wenn man die neuen Anlagen schon bestellt hat, werden diese mit höchstanzunehmender Sicherheit nicht mehr in 2013 produzieren.
Der Maschinenbau in Deutschland ist so etwas von „overbooked“, da hat man auf einen Langschläfer wie AR gerade noch gewartet.
Hutzl hat das über die Feiertage hervorragend herausgearbeitet und mit dem Hintergrund seiner beruflich bedingten Vergangenheit und dem daraus resultierenden Fachwissen, schlüssig dargelegt.
Ich bin froh jemanden hier im Thread zu haben, der dieses interne medizinische Fachwissen hat, da es mir und bestimmt auch vielen anderen, gänzlich fehlt.
Ich weiss aber aus Erfahrung, dass es immer gut ist, neben dem Konstrukteur auch immer den Ingenieur mit am Tisch zu haben.
Ist wie mit den Eunuchen – die wissen alle wie es geht! können es aber nicht.
Beimbach hat die, auch von mir auch schon mehrfach getätigten zu klärenden Schlüsselaussagen noch mal in konzentrierter Form eingestellt.
Diese gilt es dringend zu klären um die Ehrlichkeit des Unternehmens zu unterstreichen.
Deswegen kann man sie gar nicht oft genug in den Focus des Threads rücken.
Zitat:
Bei IQ Investment hat man ja den Fehler gemacht, die Sachwertgutachten des Herrn Knoll zu veröffentlichen. Den mutmasslichen Betrug konnte man sehr schön ablesen.
Mittlerweile sind diese Sachgutachten, zumindestens bei der IQ und der SN, als Betrug enttarnt.
Die IQ gibt es nicht mehr, die SN musste ihre Bilanzsumme um 98% korrigieren (über 100 Mio Euro). Ob in dieser Sache gegen Knoll ermittelt wird, vermag ich nicht zu sagen.
Zumindestens haben 2 geschmierte Anleger 6 stellige Beträge verloren.
Time will tell.
http://www.ariva.de/forum/Loeschung-457634#jumppos12174Was mir noch einfällt:
Bisher keine Offenlegung der Bilanzen 2011 der MBB GmbH und der Injex GmbH.
Somit wohl ein Verstoß gegen den 325 HGB.
Könnte es hier ganz andere Probleme geben, als den Beamtenschlafmodus bei der BAFIN?
Ein Knollsches Sachwertgutachten zur Kapitalerhöhung vielleicht?
http://www.ariva.de/forum/Loeschung-457634#jumppos12175Ich habe mal gerade die Bilanzen der GmbHs angeschaut.
Zum 31.12.2010 hatte die Injex GmbH ca. 58 T€ an Vorräten.
Wo kommen die Millionenvorräte und -maschinen her, die z.B. auch der Knoll testiert hat?
Aufgrund dieses Nichts und Planzahlen die nicht eingehalten worden sind, wurde dieser Laden auf 11,4 Mio € bewertet.
Woanders hat der Knoll später gesagt, er wurde mit falschen Informationen gefüttert.
Wie falsch muss eine Aussage sein um zu einen Wert in 2stelliger Millionenhöhe zu kommen?
Bilanzsumme 273,7 T€, davon 271,7 T€ Schulden - wenig später 11,x Mio € wert.
Kein Prüfer bewertet anhand von Planzahlen. Man bewertet das IST, das was DA ist.
Am Beispiel Injex sieht man ja deutlich, wie man Planzahlen verfehlen kann. Sehr deutlich dazu.
http://www.ariva.de/forum/...marktfuehrer-451456?page=385#jumppos9631Zitat Ende:
In diesem Zusammenhang und aufgrund mehrerer Ungereimtheiten bezüglich der Rolle der MMB GmbH-/ Injex Pharma GmbH-/ resultierendem Wertgutachten im Zeitraum von Q4/2010 bis Q4/2011, habe ich am 30.Mai 2012 der BaFin meine Bedenken in Form eines eigenen Doziers zur Verfügung gestellt.
Dies sehe ich als meine moralische Bürgerpflicht an und würde dies auch bei jedem ähnlich gelagerten anderen Wert genau so tun. Die dazugehörige Bearbeitungsnummer hat ja, wie ich lesen konnte schon die Runde gemacht.
Sollte sich meine Meinung und Beweisführung diesbezüglich als überzogen bzw. Gesetzeskonform darstellen, so wird die Injex Pharma AG ( wie schreibt man immer so schön) gestärkt aus dieser Situation hervor gehen.