”@HomeopathDas Problem ist nur,
Geld und Wertpapiere werden in den nächsten Jahren gegenüber Gold abwerten,
wahrscheinlich mehr als sich das die meisten vorstellen können.
Nur meine Meinung, es kann natürlich auch sein, dass ich falsch damit liege.
Wir werden es dann in ein paar Jahren wissen.
Ich habe lieber ein paar Goldmünzen in der Hand oder im Haus als
wertloses Papier in der Hand, dass ich dann bestenfalls nur mehr zum Heizen verwenden kann.
Wenn du die Zukunft erkennen willst, musst du zuerst tief in die Vergangenheit blicken.
Und die Verhgangenheit bietet mehr als genug Beispiele von wertlos gewordenen Papiergeld.
Mit einer digitalen Währung wird das alles noch viel schlimmer werden, abgesehen davon,
dass man noch viel mehr der Kontrolle des Staates ausgesetzt ist.
Silberlöwe, 10.07.25 18:39
Was die laufende Abwertung des Geldes anbelangt, können wir schlecht streiten, da wir einer Meinung sind ;-)
Bei den "Papieren" würde ich zwischen Stocks (Unternehmensanteile) und Bonds (verzinsliche Schuldscheine) unterscheiden wollen.
Der Zins der Schuldscheine muß sich gegen die Geldentwertung stemmen, was nicht immer gelingt, und die Adresse kann ausfallen.
In der Theorie wenigstens wachsen gesunde Unternehmen aber und ihr Wert steigt und Gewinne werden ausgeschüttet (Dividende, die man dann reinvestieren oder verkonsumieren kann) oder thesauriert (sei es durch Investition im Unternehmen, Zukäufe oder Aktienrückkaufprogramme).
Manche Unternehmen gehen aber auch Pleite oder sehen schlechte Zeiten.
Gold dagegen bietet "Stabilität". Unbestritten!
Der Aufhänger zur Erwähnung des "Verwahrproblems" war aber vor ein paar Tagen in Stufe I eine Anmerkung zu "unproduktiven Rüstungsausgaben", und die Verwahrung des Goldes erfordert eben auch gewisse "Vorkehrungen" (Ausgaben für "unproduktive Dinge"), wenn es wirklich rundum sicher sein soll.
In Stufe II wurde dann der Staat, UNSER Staat als potentiell schlimmerer Aggressor in den Raum gestellt als ein Wolf oder ein tollwütiger Hund in nicht sooo ferner Nachbarschaft. Ja, der/unser Staat hat ein Problem mit der Ausgabendisziplin und das Geld wird nie zu 100% so ausgegeben, wie ich mir das wünsche (oder jede andere Person, die wir fragen könnten). Das nervt natürlich jeden Steuerzahler.
Es ist auch sicher sonst nicht nur das Wetter hier manchmal schlecht, und bei einer Demokratie hat man laufend mit Kompromissen und anderen Meinungen zu tun (das nervt auch). Ich halte es aber für nicht zielführend, diesen unseren Staat (mit all seinen Defiziten) zu verteufeln.
Wenn der Zugriff meines Staates auf mein Vermögen (und auf meine Meinungsfreiheit) meine große Angst wäre und ich physisches Gold als Lösung meines Problemes ansähe, dann würde ich wachrscheinlich lieber auswandern. Moskau, Pjöngjang, Beijing, Teheran, ... irgendwohin wo es schöner ist und die Freiheit nicht so in Gefahr ist wie bei uns.
Nix gegen Gold selbst (Erfahrungsgemäß wertbeständig seit ein paar tausend Jahren, glänzt als Schuck, wird in der Technik benötigt) als Wertspeicher! Aber im Dunstkreis des Goldes tummeln sich ein paar Leute, deren Gedanken zu unserem Staat und dem Rest der Weltpolitik ich "nur teilweise" nachvollziehen kann. Wer Gold hat, der muß es nicht so sehr vor unserem Staat schützen wie vor fremden Mächten (inkl. Wölfen, tollwütigen Hunden und vagabundierenden Altmetallsammlern).