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Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0


Thema
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Hypoport SE 83,70 € +1,27% Perf. seit Threadbeginn:   +885,87%
 
unbiassed:

Mach mir eher um Berlin sorgen

 
17.10.26 15:40
wobei ich es innerlich bereits abgeschrieben habe. Vielleicht wacht Deutschland jetzt auf, dann hätte sich das Opfer gelohnt
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unbiassed:

Rot-Grün-Rot in Berlin

 
17.10.26 16:46
einigt sich in Sondierungen auf Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne ab 10.000 Wohnungen. Zudem soll es das größte Wohnungsbauprogramm seit Wiedervereinigung geben: 100.000 neue Wohnungen bis 2031.
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chase:

im Wortlaut:

 
17.10.26 17:30
Vergesellschaftung
Die drei Parteien sind sich einig, dass die Anwendung von Artikel 15 Grundgesetz
ein Beitrag zum Ausbau des kommunalen Wohnungsbestands und zur
Überwindung der Krise auf dem Wohnungsmarkt ist.
Mitte 2028 wird auf Basis eines 2027 festgelegten Finanzierungskonzeptes ein
Gesetz zur Überführung von Wohnimmobilien in Gemeineigentum dem
Abgeordnetenhaus zur Verabschiedung vorgelegt. Das Gesetz tritt in Bezug auf
die Überführung der Bestände erst ein Jahr nach Verkündung in Kraft.
Wir werden bei der Umsetzung des Volksentscheids die Vorarbeiten einbeziehen.
Die Anwendung gilt bei privaten Unternehmen ab 10.000 Wohnungen. Es gilt ein
Selbstbehalt von 10.000 Wohnungen. Genossenschaften und
gemeinwohlorientierte Akteure werden ausgenommen. Wohnungen, die nach
dem 1.1.2021 errichtet worden sind oder errichtet werden, sind ebenfalls
ausgenommen. Eine Enteignung nach Artikel 14 GG wird ausgeschlossen.
Der Träger der Vergesellschaftung stellt die gemeinwirtschaftliche
Bewirtschaftung und umfassende Mitbestimmung der Mieterinnen und Mieter
sicher. Für den Aufbau der Organisation erhält der Träger eine
Eigenkapitalzuführung. Die Entschädigungssumme wird bei 16 Mrd. Euro unter
der Maßgabe gedeckelt, dass die fiskalische Tragfähigkeit gewährleistet wird.
Dies muss auch für den Fall der Verschlechterung der
Finanzierungsbedingungen im Zeitverlauf gewährleistet werden.
Die durchschnittliche Eingangsmiete für die überführten Mietwohnungen wird
nicht höher liegen als die durchschnittliche Miete in der bisherigen
Eigentümergesellschaft zum Zeitpunkt der Eigentumsübertragung. Die Mieten in
den Beständen richten sich grundsätzlich nach den Vorgaben der
Kooperationsvereinbarung des Landes Berlin mit seinen landeseigenen
Wohnungsunternehmen.
Im Rahmen der Gesetzesformulierung sind fiskalische Risiken für den Haushalt
des Landes Berlin sowie rechtliche Risiken zu minimieren bzw. auszuschließen.
Neben der Vergesellschaftung wollen wir weitere Instrumente ausloten, um
schnell und rechtssicher den kommunalen Wohnungsbestand zu erhöhen.
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Katjuscha:

Wieso übertreibt man bei dem Thema immer so?

 
17.10.26 20:14
Die Wohnungen wurden unter Sarazin vom Land Berlin an die Konzerne verkauft. Nun kauft man sie halt wieder zurück. Ganz normaler Vorgang.

Ich fände es als Steuerzahler eher blöd, Weil man mal wieder viel teurer zurückkauft als man verkauft hat. Aber gut, damals brauchte man halt erstens das Geld dringend und zweitens Expertise bei der Sanierung. Heute geht’s ja um ganz andere Fragen in Berlin. Damals gab’s noch Leerstand, heute zu wenig Sozialwohnungen.
the harder we fight the higher the wall
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unbiassed:

Ein zurück kaufen

4
18.10.26 07:52
würde bedeuten das mein Marktpreis bezahlt den man auch ablehnen kann. Alles andere, vor allem mit Zwang, ist Enteignung. Erst Recht wenn es von einem Bieter kommt der, der nicht mal das Geld dafür hat. Aber das dieses allein schon unglaubliche Vorhaben ein absolutes Randthema bei dieser Regierungsbildung ist, zeigt schon wie abgestumpft man in Deutschland ist. Von der Bewirtschaftung und Instandhaltung will ich gar nichts erst anfangen zu reden. Unglaublich alles.
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Katjuscha:

Man bezahlt ja den Marktpreis

3
18.10.26 12:41
Anders geht es gesetzlich gar nicht.

Der Rückkauf steht in der Gesetzgebung, inklusive Verfassung, egal ob das bei Immobilien ist oder bei Grundstücken, um beispielsweise Autobahnen bauen zu können. Da regt sich komischerweise kaum jemand auf. Aber wenn es um Sozialwohnungen geht (genau wie bei den ach so bösen Bürgergeldempfängern), macht man ein großes Fass auf.

Ich finde es daher eher unglaublich dass wir immer die Ärmsten und deren Belange schimpfen, statt mal die wirklichen Probleme in diesem Land zu adressieren. Steuerschlupflöcher für Reiche, extrem ungleiche Vermögensverteilung und Bildung, das sind die Dinge, die man angehen müsste, um zukunftsfähig zu sein. Das sind Dinge, die in Skandinavien und vielen anderen Regionen ganz normal sind. Bei uns tut man so als würde der Sozialismus ausbrechen, wenn mal jemand die oberen 2% addressiert. Wir kamen übrigens vor 30 Jahren sehr gut mit einem Immobilienkonzern in den oberen DAX Indizes aus. Wieviel sind es heute nach der Privatisierungswelle, die viele schon vergessen zu haben scheinen.
the harder we fight the higher the wall
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Katjuscha:

Früher in den 80/90er Jahren gab es übrigens auch

 
18.10.26 12:45
In SPD und Union genügend Politiker, die vor der Privatisierungswelle warnten, insbesondere was Grund und Boden betrifft. Leute wie Vogel, Geißler etc. waren sicherlich keine Sozialisten. Für die waren trotzdem „Enteignungen“ ein ganz normales verfassungsgemäßes Mittel.
the harder we fight the higher the wall
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unbiassed:

Man bezahlt einen

 
18.10.26 14:27
Verkehrswert, aber der Marktpreis kann nur dort entstehen wo ein Markt ist. Einfach einen Inhaberwechsel der Wohnung wird kein ausreichender gesetzlicher Grund sein. Das wird durch Gerichte teuer zum scheitern kommen. Wenn man alle Bauvorschriften der letzten 5 Jahren streicht, die Gewst für den ersten Eigengebrauch streicht hat man einen brodelnden Wohnungsbaumarkt aber es gibt dann leider weniger Beamte in irgendwelchen Bauministerien die von ihren Parteien rundum versorgt werden  
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#32059

Highländer49:

Hypoport

 
19.10.26 10:20
Die Hypoport-Aktie meldet sich mit einem kräftigen Lebenszeichen zurück. Nach dem jüngsten Mehrjahrestief sprang der Kurs innerhalb einer Woche um +15,31% auf 77,95 €. Bullische Divergenzen im RSI und MACD sowie ein frisches RSI-Crossover stützen die Erholung. Der übergeordnete Abwärtstrend und das bärische MACD-Signal mahnen jedoch weiterhin zur Vorsicht.
www.finanznachrichten.de/...t-die-trendwende-gelungen-486.htm
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unbiassed:

Es geht los Realitäts

 
20.10.26 16:55
schockwellen:

Ines Schwerdtner kündigt Mieterhöhungen & Sanierungstopp für die enteigneten Wohnungen in #Berlin an!

Man braucht 16 Mrd. und hat –4 Mrd. Haushalt. Es läuft also über Zinskredite, aber da die Zinsen so hoch sind, müssen die Mieten "moderat erhöht" werden.

Wie man Rücklagen für Sanierungen bilden will, während man die Miete für die Schuldrückzahlungen nutzen möchte, konnte nicht erläutert werden. Es wird obendrauf also einen Renovierungs- und Sanierungsstopp geben.

So gewählt, so bekommen..
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Trash:

Das Thema wird völlig

2
20.10.26 17:02
überbewertet. Es handelt sich hier um nicht mehr als eine realitätsferne Schnapsidee, um künstlich politische "Relevanz" zu erzeugen , ausgehend von einer extremen Partei, die mE nicht weniger irrelevant ist als eine AFD. Weder die Immobilienbranche, noch der Bund werden tatenlos zusehen, wie der Zukunftsstandort Berlin uninvestierbar wird und der ohnehin klamme Haushalt völlig ruiniert wird ohne jedweden Mehrwert.  
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unbiassed:

Die Freiheit stirbt Zentimeterweise

3
20.10.26 17:38
und wir stumpfen ab:

Die Forderung nach radikalen Eingriffen in den Mietmarkt – wie Mietstopps und strikte Obergrenzen, die von Wirtschaftsverbänden, Parteien der Mitte und dem Eigentümerverband lange als „sozialistisch“, „verfassungswidrig“ und „völlig realitätsfern“ abgetan wurden – wurde über fast ein Jahrzehnt hinweg in der politischen Arena debattiert, bevor sie in Form des Berliner Mietendeckels tatsächlich Gesetz wurden.
Der zeitliche Verlauf lässt sich in drei Phasen unterteilen:
Die Entstehung der Forderung (ca. 2011–2013): Mit dem rasanten Anstieg der Mieten in Großstädten wie Berlin begannen linke Parteien (insbesondere Die Linke) sowie Mieterinitiativen, radikale Instrumente wie einen gesetzlichen Mietenstopp oder absolute Mietenobergrenzen zu fordern. Zu diesem Zeitpunkt galt die Forderung im politischen Diskurs und vonseiten der etablierten Parteien (CDU, FDP, aber auch große Teile der SPD) als wirtschaftsfeindlich, investitionszerstörend und rechtlich undurchsetzbar.
Die Phase der scharfen Entwaffnung (2015): Als Reaktion auf den massiven öffentlichen Druck und die anhaltenden linken Forderungen versuchte die große Koalition im Bund das Thema abzufedern, indem sie 2015 die bundesweite Mietpreisbremse einführte. Diese war jedoch voller Ausnahmeregelungen und greift bis heute nur bei Neuvermietungen, weshalb die radikaleren Forderungen nach einem echten „Deckel“ von links weiter aufrechtchterhalten wurden. 
Der Durchbruch und das jähe Ende (Juni 2019 bis Januar 2020): Rund 8 bis 9 Jahre nach den ersten laut werdenden Forderungen spitzte sich die Lage in Berlin (unter der R-R-G-Koalition aus SPD, Linken und Grünen) so zu, dass der Senat im Juni 2019 ankündigte, den radikalen Mietendeckel – inklusive Mietstopp und Mietensenkungen für den Bestand – trotz verfassungsrechtlicher Bedenken umzusetzen. Im Januar 2020 wurde er vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen. 
Von der ersten, als realitätsfremd verlachten Forderung der politischen Ränder bis zur gesetzlichen Umsetzung vergingen somit knapp 8 bis 10 Jahre
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larsuwe:

Hypoport knack tauch 82,-€Marke

 
21.10.26 13:14
Hypoport zeigt Aufbruchstimmung in den letzten Tagen.So scheint es auch wohl weiter zu gehen. Gutes Volumen  Kaufinterresse!.Das nächste Ziel wäre die 85,-€ und danach schon  sollte die Marke von 90,-€ ins Auge genommen werden!.Also bis Ende des Jahres wäre das vollkommen okay. Was ist eure Meinung  zur Zeit?.Gruß larsuwe  
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unbiassed:

In einer Woche oder so

 
21.10.26 14:39
werden die Vorabzahlen vermeldet bevor dann am 09.11. der nächste Call ansteht samt Quartalsbericht. Das Sentiment war analog zur Branche ausgebombt, was viel Upside und nur noch begrenzte Downside bietet denke ich. Ich hoffe das die Margen sich kontinuierlich nach oben entwickeln. Während in der Umschlagsphase die Profitabilität zeitweise gegen Null tendierte oder negativ war, zeigt die jüngste Entwicklung (mit EBIT-Margen am Rohertrag von 14 % bis 17% in den Quartaten des Jahres 2026), dass das plattformbasierte Geschäftsmodell wieder greift und Skaleneffekte voll wirken.
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unbiassed:

Immer gut wenn man nicht

 
21.10.26 17:51
mal die Wahrheit mitgeteilt bekommt über die man dann streiten soll

x.com/ronald_sl/status/2112917195131109532?s=61
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tommster:

Die

 
21.10.26 20:06
Margenentwicklung hängt 2027 halt wesentlichen vom Transaktionsvolumen bei Europace ab. Die Verluste bei Value sind jetzt weitgehend abgebaut, am Ende braucht es ab jetzt mehr Volumen für mehr Marge. Spannend wird jetzt ob und wie stark Europace von Zinsprolongationen profitiert.
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Scansoft:

Klar liegt

 
22.10.26 11:27
weiterhin bei Europace der größte Hebel, aber die anderen Geschäftsmodelle entwickeln sich ordentlich und sind dann ab 2027 kein Klotz mehr am Bein. Aber für eine richtige Trendwende, braucht's einen Baufimarkt der organisch mindestens um 5% wächst und mal einen nennenswerten Konjunkturaufschwung, bei der auch die Unternehmensfinanzierung mal anzieht.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
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Juliette:

immowelt als neuer Partner in LeadSmart

 
22.10.26 15:56
(Anmerkung von mir: LeadSmart gehört zu Hypoport)

"...Kooperation zwischen immowelt, Ampr und Europace: Mehr qualifizierte Finanzierungskunden für Vermittler

Mit Immowelt gewinnt Ampr einen neuen Lead-Zuträger und erweitert damit den Lead-Marktplatz um eine der bekanntesten Immobilienplattformen Deutschlands. Für Vermittler bedeutet das: Ab sofort können qualifizierte Finanzierungsanfragen von Immowelt über LeadSmart bezogen und direkt in BaufiSmart weiterverarbeitet werden.

Die Kooperation verbindet die Reichweite von Immowelt mit den digitalen Prozessen von Ampr. Finanzierungsanfragen werden automatisch, in Echtzeit und ohne Medienbruch nach BaufiSmart übertragen. ...":

Mehr dazu:
europace.de/immowelt-als-neuer-partner-in-leadsmart/
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