dass an wind- oder sonnenreichen Tagen mit hohen Einspeiseleistungen von Windkraft- aber auch Solaranlagen
in verschiedenen Regionen Deutschlands, aktuell besonders heftig in Nord- und Süddeutschland zu Netzengpässen führen.
Da in den Regionen eine partielle Netzüberlastung droht muss der Netzbetreiber über ein sogenanntes Einspeisemanagment (i.d.R. Fernwirkanlagen) die EE-Anlagen oder wenn möglich andere Erzeugungsanlagen stufenweise herunterregeln.
In Deutschland wurden aus ähnlichen Gründen in 2012 insgesamt 385 GWh, in 2013 sogar schon 555 GWh abgesteuert.
Die betroffenen Erzeugungs-Anlagen-Betreiber haben allerdings einen Anspruch auf die ihnen entgangenen Gewinne. Die entgangenen Einspeiseerlöse werden ihnen über ihre Netzbetreiber zurückerstattet.
Der Endkunde bezahlt über seine Stromkosten somit auch Energie die nie erzeugt wurde!! Schlimmer gehts nimmer!!
Zur Kostenentlastung der Endkunden braucht das Stromnetz also Verstärkung bzgl. Transport und Speicherfähigkeit.
Die Umwandlung von Strom in Gas, siehe meinen Beitrag
#1000, bietet sich da als volkswirtschaftlich- kostengünstigste und sinnvollste Lösung an.
Für Subventionierung- und sonstige kostenentlastende Steuerungsmodelle für PtG- Anlagen ist also schon 5nach12! Vielerorts könnte der bereits angelaufene äußerst kostenintensive Netzausbau zumindest reduziert werden.
Das vorhandene Erdgasnetz steht also bereit.
Zwecks ökologischer Nachhaltigkeit und erst recht wegen der Kosten-Entlastung der Endkunden
besteht für die EU- resp. der Bundesregierung somit mehr noch als dringlicher Handlungsbedarf!
Wie geschrieben: Volkswirtschaftlich betrachtet ist schon 5 "nach" 12!