Während Hacker früher in erster Linie an Firmenrechnern intersssiert waren, richtet sich nun ihr Interesse immer mehr auf die PCs von Privatanwendern. Sie stehlen Passwörter oder benutzen den fremden Rechner für weitere Angriffe.
Viele Sicherheitslücken bei Privat-PCs
Viele Heimrechner sind inzwischen fast so leistungsfähig wie Firmenrechner und eigenen sich deshalb gut, um von ihnen aus Angriffe im Internet zu starten. Zudem sind Privat-PCs meist sicherheitstechnisch nicht auf dem letzten Stand.
Auch die Tatsache, dass viele Nutzer ihren PC rund um die Uhr online lassen, macht ihn für Angriffe sehr verwundbar.
Viren immer gefährlicher
Häufig werden die Rechner von Privatanwendern benutzt, um Viren und Würmer zu verbreiten. Code Red, Nimda, SirCam und Anna Kournikova sind nur einige dieser Programme, die sich in Windeseile per E-Mails um die ganze Welt verbreiten konnten.
Und die Viren werden immer gefährlicher. Vor einigen Jahren löschten sie meist die Daten auf der Festplatte, was schon ärgerlich genug war. Inzwischen aber wird der Computernutzer ausspioniert, damit Daten wie die von Kreditkarten missbraucht werden können.
Vorsicht mit Funknetzen
Auch Funknetze bergen neue Gefahren. Die Geräte, die eine drahtlose Kommunikation und Datenübertragung zwischen Computer und anderen technischen Geräten erlauben, werden vor allem für Notebooks genutzt und sind sehr verwundbar. "Der Standard an sich ist unsicher", sagt Amit Yoran von der Sicherheitsfirma Riptech. Bei einer Untersuchung von Funknetzen konnten die Riptech-Leute kein einziges finden, in das sie nicht eindringen konnten.
Computer ABC
Im Zusammenhang mit Hacker-Angriffen, tauchen immer wieder die selben Begriffe auf. Nachfolgend einige kurze Erläuterungen:
Virus: ein Programm, das sich in einem Computernetz oder sogar im Internet verbreitet. Der Inhalt kann destruktiv sein, indem zum Beispiel Daten gelöscht werden, oder er kann die Überlastung und den Absturz des Systems zum Ziel haben, indem sich das Programm einfach immer wieder kopiert.
Wurm: ein Virus, der sich ohne menschliches Zutun verbreitet. Wenn das Opfer zum Beispiel einen E-Mail-Anhang öffnen muss, um sich zu infizieren, dann handelt es sich um einen Virus. Wenn das Programm selbstständig nach neuen Opfern sucht, ist es ein Wurm.
Trojaner: ein Programm, das sich nicht notwendigerweise weiter verbreitet. Aber wie das legendäre Holzpferd verbirgt es seine eigentliche Absicht, die oft darin besteht, Fremden den Zugang zum Rechner zu ermöglichen, indem es zum Beispiel Daten ausspäht und weitergibt.
Passwort Sniffer: ein Programm, das darauf spezialisiert ist, Passwörter auszuspähen, und sie dann an den Hacker sendet. Ein so genannter Keylogger erfasst jede Eingabe auf der Tastatur.
Exploit: ein Programm, das eine bekannte oder weniger bekannte Sicherheitslücke zum Beispiel eines Betriebssystems für einen Angriff ausnutzt.
Spyware: Programme, die die Handlungen eines Computernutzers beobachten. Die meisten sind wohl nicht unbedingt gefährlich, zum Beispiel, wenn Werbefirmen Daten über die besuchten Web-Seiten sammeln, die das Programm dann ohne Wissen des Nutzers an den Auftraggeber sendet. Da das aber nicht jeder will, gibt es inzwischen Programme, die die Sypware im Rechner aufspüren und löschen.
Gemischter Angriff: eine relativ neue Erscheinung, bei der in einem Programm die Eigenheiten von Viren, Würmern und Trojanern auftreten. Der jüngst aufgetretene Nimda-Wurm ist so ein Fall.
Virus-Signatur: das ist sozusagen der Fingerabdruck des Virus'. Antivirenprogramme nutzen dies, um Viren zu erkennen und zu isolieren. Computernutzer sollten ihr Antivirenprogramm immer auf dem neuesten Stand halten und sich die neuesten Signaturen vom Hersteller aus dem Internet besorgen.
Firewall: ein Programm, das die in einem Rechner ein- und ausgehenden Anfragen beobachtet und auf verdächtige Aktionen hin untersucht. Eine Firewall kann den Computernutzer zum Beispiel warnen, wenn Spyware oder Trojaner in den Rechner eindringen.
Gruß
Happy End
Viele Sicherheitslücken bei Privat-PCs
Viele Heimrechner sind inzwischen fast so leistungsfähig wie Firmenrechner und eigenen sich deshalb gut, um von ihnen aus Angriffe im Internet zu starten. Zudem sind Privat-PCs meist sicherheitstechnisch nicht auf dem letzten Stand.
Auch die Tatsache, dass viele Nutzer ihren PC rund um die Uhr online lassen, macht ihn für Angriffe sehr verwundbar.
Viren immer gefährlicher
Häufig werden die Rechner von Privatanwendern benutzt, um Viren und Würmer zu verbreiten. Code Red, Nimda, SirCam und Anna Kournikova sind nur einige dieser Programme, die sich in Windeseile per E-Mails um die ganze Welt verbreiten konnten.
Und die Viren werden immer gefährlicher. Vor einigen Jahren löschten sie meist die Daten auf der Festplatte, was schon ärgerlich genug war. Inzwischen aber wird der Computernutzer ausspioniert, damit Daten wie die von Kreditkarten missbraucht werden können.
Vorsicht mit Funknetzen
Auch Funknetze bergen neue Gefahren. Die Geräte, die eine drahtlose Kommunikation und Datenübertragung zwischen Computer und anderen technischen Geräten erlauben, werden vor allem für Notebooks genutzt und sind sehr verwundbar. "Der Standard an sich ist unsicher", sagt Amit Yoran von der Sicherheitsfirma Riptech. Bei einer Untersuchung von Funknetzen konnten die Riptech-Leute kein einziges finden, in das sie nicht eindringen konnten.
Computer ABC
Rund um Hacker-Angriffe
Im Zusammenhang mit Hacker-Angriffen, tauchen immer wieder die selben Begriffe auf. Nachfolgend einige kurze Erläuterungen:
Virus: ein Programm, das sich in einem Computernetz oder sogar im Internet verbreitet. Der Inhalt kann destruktiv sein, indem zum Beispiel Daten gelöscht werden, oder er kann die Überlastung und den Absturz des Systems zum Ziel haben, indem sich das Programm einfach immer wieder kopiert.
Wurm: ein Virus, der sich ohne menschliches Zutun verbreitet. Wenn das Opfer zum Beispiel einen E-Mail-Anhang öffnen muss, um sich zu infizieren, dann handelt es sich um einen Virus. Wenn das Programm selbstständig nach neuen Opfern sucht, ist es ein Wurm.
Trojaner: ein Programm, das sich nicht notwendigerweise weiter verbreitet. Aber wie das legendäre Holzpferd verbirgt es seine eigentliche Absicht, die oft darin besteht, Fremden den Zugang zum Rechner zu ermöglichen, indem es zum Beispiel Daten ausspäht und weitergibt.
Passwort Sniffer: ein Programm, das darauf spezialisiert ist, Passwörter auszuspähen, und sie dann an den Hacker sendet. Ein so genannter Keylogger erfasst jede Eingabe auf der Tastatur.
Exploit: ein Programm, das eine bekannte oder weniger bekannte Sicherheitslücke zum Beispiel eines Betriebssystems für einen Angriff ausnutzt.
Spyware: Programme, die die Handlungen eines Computernutzers beobachten. Die meisten sind wohl nicht unbedingt gefährlich, zum Beispiel, wenn Werbefirmen Daten über die besuchten Web-Seiten sammeln, die das Programm dann ohne Wissen des Nutzers an den Auftraggeber sendet. Da das aber nicht jeder will, gibt es inzwischen Programme, die die Sypware im Rechner aufspüren und löschen.
Gemischter Angriff: eine relativ neue Erscheinung, bei der in einem Programm die Eigenheiten von Viren, Würmern und Trojanern auftreten. Der jüngst aufgetretene Nimda-Wurm ist so ein Fall.
Virus-Signatur: das ist sozusagen der Fingerabdruck des Virus'. Antivirenprogramme nutzen dies, um Viren zu erkennen und zu isolieren. Computernutzer sollten ihr Antivirenprogramm immer auf dem neuesten Stand halten und sich die neuesten Signaturen vom Hersteller aus dem Internet besorgen.
Firewall: ein Programm, das die in einem Rechner ein- und ausgehenden Anfragen beobachtet und auf verdächtige Aktionen hin untersucht. Eine Firewall kann den Computernutzer zum Beispiel warnen, wenn Spyware oder Trojaner in den Rechner eindringen.
Gruß
Happy End