Da zahlt man treu und brav jedes Quartal seine Rundfunkgebühren und kauft sich dafür die Hoffnung auf eine unabhängige Berichterstattung und dann muss man so etwas lesen !
boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_357550
In kurzer Abfolge schon der zweite miserabel recherchierte und einseitig gegen Gulfisde ausgerichtete Bericht dieser Frau Seidl.
Schauen wir uns den Bericht Stück für Stück an :
Schon die Einleitung lässt den Leser unschwer erkennen in welche Richtung der Bericht gehen wird
Denn außer dass sie gleich im zweiten Satz das Fazit zieht :Zitat „Eine Aktie die man besser nicht anrührt“, verspricht sie zusätzlich noch mit einer erkennbar sarkastischen Vorfreude auf das was sie gleich schreiben wird ,einen Zitat „Nachschlag“ auf ihren ersten sogenannten Artikel.
Sie beginnt den Satz bedeutungsschwanger mit den Worten Zitat „Gulfside bezeichnet sich selbst als Explorer“.
Später wird sie darauf hinweisen , dass Gulfside „plakativ“ beworben würde.
Nun mit plakativen Aussagen kennst sie sich ja scheinbar bestens aus . Denn sonst hätte sie ganz einfach feststellen können : Gulfside IST ein Explorer.
Die Aussage „bezeichnet sich selbst“ soll nichts anderes forsetzen, als das was sie bereits zu Beginn des Artikels angefangen hat. Eine suggestive Unterstellung einer Abzocke. Direkt kann sie es schließlich nicht schreiben, denn dann würde sich sich strafrechtlich wegen Verleumdung angreifbar machen.
Fahren wir fort den „Artikel „ zu lesen.
Nachdem sie richtiger weise erklärt hat , dass ein Explorer nach Rohstoffen sucht (welch unglaubliche Researchleistung das herauszufinden) , fällt sie direkt danach wieder in ihren suggestiven und nicht recherchierten Stil zurück. Sie beschreibt, dass Gulfside nach
Kohle, Gas, Uran, Öl, Diamanten, Gold und Molybdän sucht und zitiert einen anonymen „Insider“ der natürlich ausdrücklich vor solchen Explorern warnt gerade dann wenn sie gleichzeitig nach so vielen Rohstoffen suchen
Dabei entgeht ihr völlig, dass Gulfside nicht nur in der News vom 30.4.2009 bereits darauf hingewiesen hat, dass die anderen Projekte fallengelassen wurden, sondern auch auf der neuen HP ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass Gulfside sich auf Kohle fokussiert hat. (www.gulfsideminerals.com)
Im nächsten Absatz schafft sie es dann tatsächlich durchblicken zu lassen, dass ja die Unternehmensangaben tatsächlich wahr sein könnten und will nun suggerieren, dass selbst in diesem Fall keinerlei Gewinne zu erwarten wären.
Hier hat sie unglücklicherweise die letzten Jahrzehnte an den Börsen verschlafen oder nicht verstanden. Unternehmen wie Southgobi im Kohlebereich, aber auch Aurelian, Rio Tinto, Blue Pearl Mining und viele viele andere haben genau diesen von ihr bestrittenen Erfolg nachgewiesen.Aber hierzu fehlt natürlich jeglicher Hinweis seitens der Aurtorin. Sattdessen ein Link auf einen Bericht der suggeriert, dass alle Explorer scheitern müssen.
Glänzend weiter recherchiert hat sie, wenn sie dann tatsächlich merkt, dass Gulfside im Moment noch nichts fördert. Hut ab. Wie hat sie das bloß herausbekommen !!!
Das es in der Natur von Explorern liegt Rohstoffe erstmal zu entdecken und zu reporten, bevor man in den Produzentenstatus eintritt oder die Felder mit Gewinn weiter veräußert ist ihr dabei leider entgangen.
Aber immerhin schafft sie es dann doch den 43-101 Report zu erwähnen. Sie findet sogar die richtigen Zahlen in diesem Report. Die Bedeutung dieser Zahlen versteht sie nur leider nicht.
An diesem Punkt des Artikels scheint ihr Research nun endgültig geendet zu haben, denn was danach kommt ist eine mit Verlaub gesagt stümperhafte Vermischung von Zahlen und Fakten.
Sie bemerkt noch nicht einmal, dass Gulfside in der Zwischenzeit 2 wesentlich bessere Felder aquiriert hat.
Statt dessen verirrt sie sich in einen unbedeutenden Kleinkrieg mit einem privaten Börsenbrief und unterstellt diesem verantwortungsloses Pushen ohne Risikohinweise.
Immerhin hat es aber dieser auch von mir kritisierte Börsenbrief geschafft, den Unterschied zwischen dem Erdernetsogt Projekt und den neuen Projekten zu erkennen und herauszuarbeiten.
Wo bitte sind die Risikohinweise der ARD Böse, dass es sich bei der Autorin leider nicht um eine Person handelt, die sich auch nur ansatzweise mit Börse oder speziell Explorern auskennt und deren Research noch nicht einmal die einfachsten Grundvoraussetzungen dahingehend erfüllt, vorhandene Pressemitteilungen zu lesen und zu verstehen.
Man sollte denken jetzt ist es genug. Aber es kommt noch schlimmer.
Die gute Frau Seidl hat dem ganzen die Krone aufgesetzt, indem sie Bilanzzahlen verfälscht und in ihren Artikel verwendet.
Sie schreibt Zitat:
"Eine abenteuerliche Bewertung für ein Unternehmen, das 2008 mit einem Verlust von 12,9 Millionen Dollar abgeschlossen hat und das Jahr davor mit 10,8 Millionen Miesen. Das ergab jedenfalls die Recherche bei der kanadischen Aufsichtsbehörde BCSC. "
Hätte sie das Filing tatsächlich gelesen und auch verstanden, so wäre ihr aufgefallen, dass die 12,9 Millionen Dollar den kumulierten Gesamtverlust bezogen auf das Alktienkapital seit Bestehen des Unternehmens darstellen und die 10,8 Millionen den kumulierten Gesamtverlust bis zum Ende 2007. Der tatsächliche Verlust lag also bei 2,1 Millionen im Jahre 2008. Sie hat sich also gerade mal um schlappe 10,7 Millionen Dollar verrechnet.
Ein Umstand der erklärt warum wir alle so hohe Fernsehgebühren zahlen müssen. Sehen wir doch wie unbedeutend für Mitarbeiter der öffentlich rechtlichen Anstalten zweistellige „Millionenversehen“ sind.
Ein äußerst dürftiger Artikel . Sehr schlecht recherchiert. Dessen einziges Ziel zu sein scheint, Gulfside suggestiv in ein schlechtes Licht zu rücken, ohne selbst angreifbar zu sein.
Ziemlich billig und leicht durchschaubar...........
Der Jammer mit der Menschheit ist, dass die Narren so selbstsicher sind und die Gescheiten so voller Zweifel.