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Es ist erstaunlich, dass bei so guter positiver Nachrichtenlage einige Investoren offensichtlich abspringen. Natürlich sind Risiken vorhanden jedoch erkenne ich, dass diese professionell angegangen werden:
- Hinsichtlich der Klagen ist jemand vor Ort und offensichtlich tut sich was.
- Drohender Liquiditätsengpass wird lang im Voraus durch KE gedeckt.
- Finanzierungszusage wird weiterverfolgt.
Es werden immer Risiken geben und die gilt es anzugehen, das ist in Projekten nun mal so.
Problematisch sehe ich - wie wohl viele andere auch - die Informationspolitik.
- Dass Anwohner entschädigt werden müssen erschien logisch, aber warum erfahre ich erst jetzt davon, wo eine Klage vorliegt.
- Dass für die Liquiditätsbeschaffung ein Investor einspringt ist okay, aber bei dem niedrigen Preis hätte ich auch gerne nachgekauft. Für mich einer der Hauptgründe, wieso der Preis gefallen ist.
- Dass eine Finanzierungszusage von zeitlich unkalkulierbaren DD abhängig ist erschwert eine Projektplanung. Dennoch wünsche ich mir hier mehr Informationen und Transparenz.
Ich bin nach wie vor sehr positiv dem Investment eingestellt und auch mit einer für meine Verhältnisse gut nennenswerten Position beteiligt. Sehr dankbar bin ich für die vielen Beiträge in diesem Forum und bei HC.
@stksat: Vielen Dank für das Angebot, ich werde aktuell nicht teilnehmen und mir reichen die Informationen aus diesem Forum.
Noch eines: Das Umweltgutachten ist ... . Ach nein, ich erzähle es doch nicht. Jeder, der Geld investiert wider einer gründlichen vorherigen Informationsaufnahme ist per philosophischer Definition dumm. Und wie die fortwährende und destruktive Kommunikation im Internet bezeichnet wird ist auch schon genannt worden.
Kürzlich bin ich an die Finanzierungsstrategien der KFW erinnert worden. Hier finde ich "bekämpfen wir nicht nur die Armut und schützen das Klima"..., "Finanzierungen in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern fördert sie dort die Verbesserung der Lebensbedingungen, ..." etc. Angesichts dieser Maxime gehe ich davon aus, dass die KFW die ordentliche Entschädigung der jetzigen Landeigner als Voraussetzung für die Finanzierungszusage sieht. An der Stelle noch eine Frage: Woher kommen die 3 $ pro qm? Das ist teuerer als das landwirtschaftlich intensiv genutzte Ackerland in vielen Teilen Deutschlands und das kann fast nicht sein.
Dass die KFW als Finanzieriungspartner genommen wird statt komplett die NedBank liegt sicher auch an den Konditionen. Ich erinnere micht, dass das schon bei HC diskutiert wurde. Die Finanzeriung über eine Europäische Bank mit herausragender Bewertung stärkt bei neuen Abnehmern sicher auch das Vertrauen. Somit sehe ich auch diesbezüglich KNL langfristig strategisch auf gutem Weg mit einer KFW an ihrer Seite.
Wenn es sich herausfinden ließe, welche noch offenen Punkte für die Finanzierung ausstehen, wäre ich (meinetwegen auch ohne Nennung von Erledigungsterminen) durchaus beruhigter. Vielleicht hast Du, stksat, die Möglichkeit, eine solche Frage beim Gespräch zu platzieren.
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