Der Analyst Rick Sherlund von Goldman Sachs vertritt die Auffassung, dass der Unternehmenssoftwaresektor im verbleibenden Jahr 2002 eine schwache Zeit durchleben wird. Das Wirtschaftswachstum, welches erst im Jahre 2003 zum Tragen kommen werde, wird daher nicht davon abhalten können, dass die Umsatz- und Gewinnschätzungen im breiten Softwaremarkt reduziert werden müssen. Durch die anhaltend schwache IT-Ausgabenlage müssten selbst die langfristigen Wachstumsaussichten nach unten geschraubt werden. Als zentrales Ereignis für diesen Bereich sehe man die Quartalszahlen von Oracle an. Diese würden richtungweisend sein und die nähere Zukunft des Gesamtsektors mitbestimmen.