1+2 vertragen sich sehr wohl sehr gut miteinander, hab ich ja schon geschrieben.
Der Wert es PutOS steigt mit fallendem EURO ;-)
steigende Volatilität steigert ebenfalls den Wert des OS.
Klar momentan läuft Gold mir davon, doch weiterhin erwarte ich eine Korrektur bis unter 1300$
Manche Dinge brauchen aber eben ihre Zeit und können auch mal etwas fehl schlagen, denn Gewinngarantien gibt es nirgendwo.
Jeder Chance steht auch immer einem entsprechendem Risiko entgegen und so besteht bei meinem GoldPut ein Totalverlustrisiko, jedoch fällt Gold auf unter 1300$, dann kann ich meinen Einsatz aber eben auch verdoppeln. Mit physischem Gold hingegen ist dies nunmal nicht möglich.
So hat jede Anlage seine Berechtigung und man kann über Moral, Sinn und Nutzen von Derivaten streiten, doch genauso kann man auch über Geldhortung und ungerechte Kapitalverteilung streiten, zu denen auch so manche Goldanleger zählen.
Moralisch handeln wir, was das System von uns verlangt, jedoch das System verbessern tut niemand von uns.
Selbst die Goldbullen, die sich permanent gegen die Politik und Machenschaften diverser Zentralbanken aufregen, die sich gegen Sparmaßnahmen aufregen, zählen aber letztendlich zu denjenigen Leuten, die eigentlich von dem System bzw. der Systemkrise profitieren indem z.B. der Goldkurs steigt.
Auch wenn man über eine gerechtere Vermögensverteilung spricht, z.B. die Erhebung einer Vermögenssteuer, so zählen doch vor allem die Goldbullen zu denen, die sich gegen jede "Enteignung" wehren und meckern.
Doch wenn niemand einen Beitrag leistet bzw. Opfer bringt, wie soll dann der Staat die Schulden senken? Allein durch Sparen von Ausgaben kann und wird man es nie erreichen, denn das Ergebnis kann nunmal nur negativ bleiben.
Naja und vor allem moniert man ja auch die Methoden der Banken und fordert, dass vor allem die Banken die Zeche zahlen sollen.
Sicherlich wäre mir auch lieb, wenn die Leute auch die Zeche zahlen würden, doch wie realistisch ist es, dass man exakt die Leute filtert?
Die Goldbullen spielen auch hier wieder auf Ablenkung, denn im Grunde weiß jeder Mensch, dass es völlig unrealistisch ist, einzelne Übeltäter aus dem System zu picken.
Im Grunde bleibt nur die Möglichkeit, dass man Vermögen allgemein besteuert und jeder prozentual den gleichen Beitrag leistet.
Den Goldbullen jedoch ist dies ein Dorn im Auge, denn würde soetwas passieren, so gäbe es keine Gründe mehr so massiv in Gold investiert sein zu müssen und davon leben nunmal die Goldbullen, von den steigenden Kursen.
Die Absicherung ihrer Geldvermögen ist meiner Meinung nach nur ein vorgeschobenes Argument bzw. sekundär, denn ein Mensch strebt nunmal nach einer Steigerung seines Vermögens.
Als Goldbulle hat man aber eben immer ein gutes Argument um seine vorhandene Geldgier als "Geldabsicherung" abzutun, andernfalls würde man nicht immer wieder betonen, dass Gold momentan die einzige Wertsicherung ist.
Menschen ohne Geldgier würden vielleicht 10% in Gold als Notreserve investieren, doch sich nicht ständig den Kopf zerbrechen, wie sie ihr Geld sichern können.
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