Können wir uns diese Bullshit-Meldungen zu den weltweit größten Derivatehändlern nicht endlich mal sparen?
Goldman, JP Morgan, Morgan Stanley und Bank of America versorgen US Shortseller Hedgefonds wie blöde mit Leihaktien und Putoptionen...
Für jedes neue Derivat und jede Leihaktie publizieren Goldman und Co. Stimmrechtsmitteilungen.
Identische Stimmrechtsmitteilungen haut Goldman aktuell beinahe täglich bei allen beliebten Shortselleropfern des dt. Mittelstands raus. U.a. auch bei Teamviewer... Der von einigen Foristen wiederholt vermittelte Eindruck, es handele sich hier um ein kursrelevantes Statement eines langfristig orientierten Investors ist grottenfalsch!
Das glatte Gegenteil ist der Fall. Die von Derivaten und Leihgeschäften dominierten Stimmrechtsmitteilungen der großen Derivatehändler zeugen davon, dass US Hedgefonds aktuell all in SHORT auf dt. Mittelstandsaktien querbeet gehen, weil der dt. Michel so dämlich ist, den Kapitalmarkt nicht gegen massive Marktmanipulation ausländischer Hedgefonds abzusichern, deren Kalkül maßgeblich durch ihre Marktmacht gegenüber extrem illiquiden dt. Mittelstandsaktien abzielen.
Da der Derivatemarkt zigfach größer als der Aktienmarkt ist, dient die Manipulation des Underlyings vielfach vor allem der Erzielung massiver Optionsgewinne. Die Kursmanipulation ist mithin häufig nur Mittel zum Zweck... und wenn Eindeckungskäufe die Aktie wieder hochtreiben, sind die Optionsgewinne längst eingetütet...
Unternehmen wie GFT, wo außerhalb der Berichtstermine faktisch Null Kapitalmarktkommunikation stattfindet und jeder Quartalsbericht zum High Noon Event ausartet, sind ein Traum für die mit Informationsasymmetrien einhergehende Unsicherheit gezielt triggernden US Hedgefonds, zumal sie bei selbsternannt bodenständig und termintreu agierenden Vorständen dt. Mittelständler kaum befürchten müssen, dass ihre perfekt auf Berichtstermine abgestimmte Shortstrategie durch vorgezogene Publikation vorläufiger Zahlen durchkreuzt wird. Die Haltung vieler Vorstände, zwischen den Berichtsterminen keinerlei Kurspflege und vertrauensbildende Aktionen durchzuführen, um Verlässlichkeit und Ruhe in schwierigen Börsenphasen auszustrahlen, geht hier zulasten langfristig orientierter Kleinaktionäre voll nach hinten los.
Dt. Mittelstandsaktien sind aktuell eine der beliebtesten Spielwiesen milliardenschwerer US Hedgefonds, die sich am dt. Kapitalmarkt nahezu frei und ungestört von lästiger Regilierung bewegen können, während die USA ihren eigenen Aktienmarkt via ADRs und knallharten Investitionsbeschränkungen für US Privatanleger und US Pensionsfonds etc. gegenüber der Außenwelt deutlich abgeschottet haben.
Es wäre absolut undenkbar, dass ausländische Hedgefonds am US Markt die Kurse eines Großteils der KMU Aktien ungeniert manipulieren dürfen. In Dtl. dürfen Goldman und Co. bzw. deren Hedgefondskunden Aktienkurse nach Belieben manipulieren... eine Gelddruckmaschine... auf Kosten der Kleinaktionäre, die mit schöner Regelmäßigkeit abgezockt werden...
Die Charts dt. Topunternehmen wie GFT, Jenoptik oder Aixtron werden zu Sinnbildern absoluten Grauens, verursacht durch algorithmisches Charttrading in brutalstmöglicher Form...
Für Langfristanleger eine Farce, da etwa das über ein Jahrzehnt relativ stetige Umsatz- und Gewinnwachstum einer GFT im Chart überhaupt nicht reflektiert wird... man könnte meinen, GFT habe in den letzten zwei Jahren Umsatz und Gewinn nachhaltig gedrittelt... die Wahrheit könnte kaum weiter entfernt sein...