Rühl muss mit dem Herumeiern aufhören, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Vor allem muss er aufhören, den traditionellen Stahlhandel als veraltet und unprofitabel zu bezeichnen, denn das schreckt die Investoren ab. Warum soll ich als Investor in ein Unternehmen investieren, das sein Geschäftsmodell für obsolet hält und dessen Zukunft in der Digitalisierung ungewiss ist?! Wie kann ein Vorstandsvorsitzender für 2011 eine EBITDA Marge von 6% ausgeben , was er im Jahr 2017 noch nicht erreicht hat und auch in absehbarer Zeit nicht erreichen wird, da Rühl neuerdings bis 2022 ein EBITDA Margenziel von etwa 5% anpeilt? Meine Hoffnung ruht auf Loh, ich hoffe, dass er den Rühl an der kurzen Leine hält,
denn er hat eine Menge Schaden angerichtet. (Quelle:www.kloeckner.com/de/2011-11-09.html)
Entscheidend für einen nachhaltigen Kursanstieg ist es
a.) von fundamentaler Seite notwendig, dass entweder der Absatz signifikant wächst und/oder die Margen sich verbessern. Eine EBITDA Marge von 3,5% bei rückläufigem bzw. stagnierendem Absatz ist jetzt nicht so der Renner und sicherlich kein Pro für ein Investment in KCO.
b) beim Thema Digitalisierung wichtig, ob
-Rühl es schafft, das Portal XOM dieses Quartal zu launchen? So wie es aussieht, schafft er es nicht, denn viel Zeit bliebt nicht mehr bis Neujahr,
- ob Rühl Investoren findet,
-deutlicher Absatzplus über digitale Kanäle im 4. Quartal erzielt worden ist? 1% reicht mit Sicherheit nicht!