Anzeige
Meldung des Tages: Breaking News: TeaRx™ erobert Großbritannien im Sturm?!

frage an die alkohol-experten

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Tesla Inc

Strategie Hebel
Steigender Tesla Inc-Kurs 4,97 9,85 14,17
Fallender Tesla Inc-Kurs 4,87 10,40 15,75
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH4MSW8 , DE000VH3KCJ5 , DE000VH3KB57 , DE000VJ1YP12 , DE000VJ55883 , DE000VJ52HJ9 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 45
Zugriffe: 2.690 / Heute: 4
Technology All S. 3.585,33 +0,89% Perf. seit Threadbeginn:   +196,14%
 
Teufel:

frage an die alkohol-experten

 
08.08.01 16:22
das ist jetzt kein witz-thread, sondern ich hab da mal ne ernsthafte frage:

kann es sein, dass der genuss von alkohol (auch sehr geringer mengen, bei größeren ist das eh klar:-)) das gedächtnis verschlechtert? seit einiger zeit konsumiere ich null alkohol und kann mir dinge weitaus besser einprägen als noch vorher. mit vorher meine ich definitiv keine vollräusche, sondern die oft übliche 3-4 bier am wochenende, mal nen glas wein zum abendessen usw.

weiß da jemand mehr? ich frage wirklich ernsthaft!

ps: mir ist klar dass jetzt einige witzantworten kommen - sofern die gut sind ist zumindest ein schmunzeln garantiert...



Antworten
19 Beiträge ausgeblendet.
Seite: Übersicht Alle 1 2


vega2000:

@F2001So was wie `n toter Otto ? o.T.

 
08.08.01 17:31
Antworten
Falcon2001:

????????????????????????????????????????????

 
08.08.01 17:38
Ich nix versteeeehhhn. Bin Süddeutscher. Ist das ein Bier mit Schuss oder so?  
Antworten
major:

alohol macht birne hohl ..

 
08.08.01 17:39
.. birne hohl, viel platz fuer alohol

3-4 bier entspricht etwa 1,1x promille, diese menge ist bereits mehr, als was man noch ein normales trinkverhalten bezeichnen darf.

waehrend du anfänglich noch eine euphorisierende wirkung spuerst (bier 1-2), bist du beim vierten bereits im rausch .. ab hier ist absolute vorsicht geboten.

denn gerade ab dieser menge (2+x) setzt beim (spaeteren) alkoholiker der sogenannte kontrolverlust ein.
das heisst, der kranke kann hab hier nicht mehr bewusst steuern, wann er die alk-aufnahme beendet .. sprich er endet im vollrausch

(betonung auf bewusst .. denn darueber wird die krankheit definiert)

hast du dir erst einmal diesen "schalter" kaputt gesoffen gibt es kein zurück mehr, wobei jedoch nicht jeder davon betroffen sein muss. (veranlagung)

wieoft werden es 4+x ? ( ich will keine antwort )

gruss
tom

Antworten
elgreco:

@teufel

 
08.08.01 17:40
Schade, dass Deine ernste Frage fast keiner ernst nimmt...

Wie alt bist Du? Das ist wichtig.

Das Gehirn braucht Training - viel Training. Der Alkohol vernichtet angeblich graue Zellen. Wenn Du so wenig getrunken hast ist das sicher nicht vom Alkohol, der an Deiner merklichen Konzentrationsschwaeche oder Merkschwaeche schuld ist - es kann auch daran liegen, dass Du einfach zu wenig Fluessigkeit aufnimmst. Wenn sich der Durst bemerkbar macht ist es schon zu spaet.

Schreibe mal Beispiele, die Dir komisch vorkommen. Es werden viele lesen. Doch viele schaemen sich, ueber sowas zu reden.

Gruss

elgreco
Antworten
Falcon2001:

Ich gebs auf, ich werde es wohl nie erfahren.

 
08.08.01 17:42
Heul - Schnüff - Kreisch
Antworten
BizzBabe:

Hallo teufel,

 
08.08.01 17:48
neueste Studien weisen in die Richtung, dass Alkoholgenuss zwar Hirnzellen abtötet - allerdings nur die selten gebrauchten (kein Witz!!!). Gelegentliche Vollräusche könnten also eher dafür sorgen, dass du dein gehirn in Form bringst, dass es effizienter und schneller arbeitet.

Wenn du allerdings bei leichtem Konsum schon gedächtnisprobleme hast, scheint mir das sehr merkwürdig - es sei denn, dass du leicht angesäuselt Dinge nicht mehr so intensiv aufnimmst und deshalb nur im Kurzzeitgedächtnis spiechest. Dann sind sie am nächsten tag natürlich weg . . .

:o) Babe
Antworten
I Know:

@falcoon2001

 
08.08.01 18:21
mach dir nigs draus..... ich weiß es leider auch nicht *wein*

Grüsse

I Know
Antworten
BizzBabe:

@alle: KÖPI ist das Kürzel für König Pilsener! o.T.

 
08.08.01 18:24
Antworten
BizzBabe:

heyyy - nichtmal ein dankeschön dafür??? o.T.

 
08.08.01 18:34
Antworten
comroadi:

Alkohol schadet der Gesundheit

 
08.08.01 18:57
ich bin nicht insinder; Klarstellung bitte
*wein*
Antworten
I Know:

Danke Bizzbabe

 
08.08.01 19:01
sorry habs erst jetzt gesehen... :-)))
Antworten
ernu:

Lieber vom Saufen einen Bauch,

 
08.08.01 19:04
als vom Arbeiten einen Buckel!!!

Gruß

ernu... wieder
Antworten
comroadi:

i know

 
08.08.01 19:13
greenie und insi; lasst uns freunde werden und ins Saarland ziehen

-  Kindergartengebühr im Saarland abgeschafft  rosch  08.08.01 17:51  
 
Antworten
Teufel:

@elgreco

 
08.08.01 19:16
zu deinem beitrag will ich auch noch etwas sagen: zunächst einmal stelle ich fest (dieser thread beweist es ja, ggg) dass gespräche über alkohol meist mit aussprüchen wie "ein laster braucht der mensch" oder "auf einem bein kann man nicht stehen" ausgestattet sind....klingt ja doch bedenklich, obwohl ich sicherlich auch häufig so´n text loslasse.
aber wie komme ich auf meine feststellung mit der konzentrationsschwäche? meist merke ich es am montag wenn ich dinge die am freitag beim job bespreche nicht mehr genau weiß bzw. mir die sachen sehr weit weg vorkommen. und das kann eben wirklich daran liegen, dass am we zuviel gesoffen wurde, man also einen mehr oder minder weiten verlust der realität hatte. zum anderen stelle ich das bei kollegen sehr deutlich fest- haben diese am we vielleicht freitag und sonnabend ordentlich gebechert sind sie montag morgen zunächst einmal vergesslich, blockiert oder etwas in der art. die gleichen kollegen, die vieleicht mal ein anderes mal am we nicht soviel gesoffen haben (weil zb schwiegermutter zu besuch war) sind an einem anderen montag ungleich besser. das ist zunächst mal nicht besonders selten, nur wenn ich mich mal ein wenig erinnere, welche kollegen in den letzten jahren eben immer viel oder immer wenig getrunken haben stelle ich auch in der woche echte abweichungen fest. und das stzimmt mich vor allem wenn es um meine person geht etwas bedenklich. ich beschließe daher für mich, die sache mit dem alkohol einzudämmen und nicht so zu sehen, dass ein fest oder ne party ohne alkohol nix sein kann.
(nebenbei bemerkt kommt man auch beim anderen geschlecht ungleivch besser an wenn man nicht an einem abend alle geschcihten dreimal der frau ins ohr lallt...)
so, das klingt nun etwas aok - mäßig, aber manchmal denkt man doch mal an die gewohnheiten des täglichen lebens (uzu denen für die meisten eben alkohol gehört) nach. und dieses nachdenken war eben auf ariva seiten.....

prost!
Antworten
spacecowboy:

Ich habe es immer gewusst...

 
19.08.01 09:55
hier meine Antwort:

Subject: Ich habe es immer gewusst...

>
> > > Büffelherde
> > >
> > >
> > > Eine Büffelherde bewegt sich nur so schnell wie der langsamste Büffel.
> > >
> > > Wenn die Herde gejagt wird, sind es die langsamsten und schwächsten
> > > Tiere am Schluss, die zuerst getötet werden. Diese natürliche
> Selektion
> > > dient der Herde als Ganzes, weil die Schnelligkeit und Gesundheit der
> > > Einheit erhalten oder sogar verbessert wird durch die regelmäßige
> > > Auslese
> > > der schwächsten Mitglieder.
> > >
> > >
> > > Ganz ähnlich kann das menschliche Gehirn nur so schnell arbeiten,
> > > wie die langsamsten Zellen die elektrischen Signale passieren lassen.
> > >
> > > Neueste epidemiologische Studien haben gezeigt, dass durch
> > > übermäßigen Alkoholkonsum zwar Hirnzellen abgetötet werden,
> > > dabei aber die langsamsten und schwächsten Zellen zuerst angegriffen
> > > werden.
> > >
> > > Regelmäßiger Bierkonsum hilft also schwache Hirnzellen zu
> > > eliminieren und macht das Hirn so zu einer immer schnelleren und
> > > effizienteren Maschine.
> > >
> > > Die Resultate dieser umfangreichen Studie bestätigen und
> > > bekräftigen den ursächlichen Zusammenhang zwischen Wochenend
> > > langen Parties und beruflichen Leistungen. Es erklärt auch, warum
> > > Berufsleute
> > > wenige Jahre nach dem Verlassen der Uni und dem Heiraten mit der
> > > Leistung der
> > > Studenten nicht mehr mithalten können.
> > >
> > >
> > > Nur wer sich weiterhin dem "haltlosen Alkoholkonsum" hingibt, kann
> > > das intellektuelle Niveau halten, welches er während seiner
> > > Studienzeit erreicht hat.
> > >
> > >
> > > Also, dies ist ein Aufruf zu den Waffen. Wenn unser Land seinen
> > > technologischen Vorsprung verliert, dürfen wir den Kopf nicht in den
> > > Sand stecken! Lass uns zurück an die Bar gehen und wieder zechen.
> > >
> > >
> > > Unsere Arbeitgeber und unser Land brauchen unsere Höchstleistungen,
> und
> > > wir sollten uns unsere Karrierechancen nicht verbauen. Lass uns mit
> der
> > > Flasche leben und unser Möglichstes geben.
Antworten
spacecowboy:

Ein Philosophieprofessor......

 
19.08.01 10:00
Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen.  Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Mayonnaiseglas
> und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei.
> > Sie stimmten ihm zu.
Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen und schüttete  sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich  in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut,
ob das Glas jetzt voll sei.
> > Sie stimmten wieder zu und lachten.
Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und
schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus.
> >
> > "Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten," Ich möchte, dass  Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist!
> > Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder - Dinge, die - wenn alles andere  wegfiele und nur sie übrig blieben - ihr Leben immer noch erfüllen würden.  Die
> > Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Ihre  Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto.
> > Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben.
Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für  die Kieselsteine oder die großen Steine. So ist es auch in Ihrem Leben:  Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden,  haben Sie
> > für die großen keine mehr. Achten Sie daher auf die wichtigen  Dinge nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder oder Ihren Partner, achten sie auf  Ihre> Gesundheit.

> > Es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys usw.  Achten Sie zuerst auf die großen Steine - sie sind es, die wirklich zählen.  Der Rest ist nur Sand."
> >
> >
> > bis dahin sollte das jeder für sich überdenken - und damit keiner  in> Melancholie verfällt, geht die Geschichte noch weiter
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> > Nach dem Unterricht nahm einer der Studenten das Glas mit den großen Steinen, den Kieseln und dem Sand - bei dem mittlerweile sogar der Professor zustimmte, dass es voll war - und schüttete ein Glas Bier hinein.  Das Bier
> > füllte den noch verbliebenen Raum im Glas aus; dann war es wirklich  voll.
> >
> >
> > Die Moral von der Geschichte ........ egal wie erfüllt Ihr Leben ist, es ist immer noch Platz für ein Bier.
> >
> > Schönen Tag noch!
Antworten
DarkKnight:

Der Mensch vergißt nichts, er behält jede

 
19.08.01 10:19
Information, die er bewußt wahrnimmt. Jedoch ist die Abfrage der Information an die "Stimmung" im Zeitpunkt der Aufnahme gekoppelt, d. h.: nur bei Wiederherstellen dieser "Stimmung" kann die Info abrufbar gemacht werden.

Die Einnahme von Alkohol hat somit grds. keine Auswirkung auf die Gedächntisleistung an sich, jedoch auf den Grad der bewußten Wahrnehmung, die (GottSeiDank) mehr oder minder schwer beeinträchtigt ist. Darüber hinaus ist das "Erinnern" ein bewußtes Prozess, der ein Leben lang geübt werden muß, ansonsten geht diese Fähigkeit verschütt' (nicht verloren), das ist wie Fahrrad fahren oder ein Instrument spielen.

Menschen, die eine bewußte Informationsaufnahme oder bewußtes Erinnern nicht gelernt haben, kennen dieses Problem nicht.

Ich weiß, daß sich dieses Exzerpt von Meinung strange anhört, aber für Interessierte empfehle ich: Carlos Castaneda, "Der Weg der Tolteken".

PS: habe mir soeben zwei Flaschen "Sangiovese Rubicone" gekauft, bin schon gespannt auf meine Postings heute abend, hehe
Antworten
Luki2:

Was ist gesund am Wein?

 
19.08.01 10:41
Was ist gesund am Wein? (passt doch dazu)

Weintrinken ist gesund – das liegt aber nicht am Wein allein, fand ein dänischer Forscher heraus. Wer Wein mag, sei intelligenter und gebildeter als alle anderen, meint der Wissenschaftler.

Ein oder zwei Gläschen Rotwein am Tag sollen die Gesundheit fördern, sagen viele Ärzte. Die offensichtlichen Vorzüge dieser "Medizin" liegen aber nicht im Wein selber, schreibt der Däne Dr. Erik L. Mortensen von der Universität Kopenhagen in einem Artikel in den Archives of Internal Medicine.

In einer Untersuchung mit jungen dänischen Erwachsenen fand er heraus, was das besondere ist an Menschen, die sich für Wein entscheiden: Sie sind generell schlauer, reicher und gebildeter. All diese Faktoren hängen nach Mortensen von vorne herein zusammen mit einer besseren Gesundheit. Dieser Meinung ist auch June Reinisch vom Kinsey-Institut an der Indiana-Universität in den USA: Menschen mit einem hohen Intelligenzquotienten die aus einer hohen sozio-ökonomischen Status kommen, und gebildet sind, haben einen besseren Zugang zu gesunder Ernährung, Fitness und Medizin.

Auf dieses Ergebnis brachte Mortensen die Befragung von 693 Männer und Frauen zwischen 29 und 34 Jahren. Dabei fand er heraus, dass zwischen Bier- und Weintrinkern ein beträchtlicher IQ-Unterschied liegt.: Der durchschnittliche Intelligenzquotient von Weinfreunden lag bei 113,2 – verglichen mit nur 95,2 bei Bierliebhabern. Außerdem zeigte die Studie, dass Weintrinker in der Regel ausgeglichener sind, Biertrinker dagegen eher neurotisch.

Mortensen stellte auch fest, dass Biertrinker eher Alkoholiker werden oder Drogen nehmen und stark rauchen. Die Getränke-Vorlieben stehen aber in keinem Zusammenhang mit dem Body Mass Index (BMI), dem Verhältnis zwischen Größe und Gewicht.

In seinem Artikel wird Mortensen noch deutlicher: "Unsere Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass Weintrinken in Zusammenhang steht mit einer optimalen sozialen, intellektuellen und persönlichen Struktur, Biertrinken dagegen mit suboptimalen Eigenschaften."

Dass Weintrinker gegenüber allen anderen gesundheitliche Vorteile haben, zeigten schon andere Studien. Auch, dass sie gesünder sind als Menschen, die gar keinen Alkohol trinken. Dass der Grund für die Gesundheit aber nicht allein im Weingeist liegen könnte, hat vor Mortensen niemand untersucht.

Na dann prost!  
14.08.2001, © MensHealth.de 2001

Quelle : www.menshealth.de/

Luki2
Antworten
preisfuchs:

zwei fl. Sangiovese Rubicone na bitte

 
19.08.01 10:42
Der Mensch wird notwendigerweise durch die Gedanken, die er an eine Sache heftet, zu dieser Sache geführt. Die Vorstellung eines Gartens führt ihn zu einem Garten, die Vorstellung eines Kaufladens zu einem Kaufladen.

Doch in dieser Vorstellung ist Täuschung verborgen: siehst du denn nicht, daß du an einen Ort gehst, und du bereust, dorthin gegangen zu sein, weil du glaubtest, daß er günstig sei und findest dann, daß er sich nicht mit deiner Vorstellung deckt?

Diese Vorstellungen gleichen einem Zelt, das etwas verbirgt.

Erst wenn die Vorstellungen schwinden und sich die Wahrheit ohne die Hüllen der Vorstellungen offenbart, ist es der Jüngste Tag.

Wo das geschieht, bleibt keine Reue übrig. Jede Wahrheit, die dich anzieht, wird nichts anderes als diese sein; sie wird einzig und allein jene Wahrheit sein, die dich angezogen hat.
Antworten
DarkKnight:

Amen. Damit entfällt heute der Gottesdienst. o.T.

 
19.08.01 11:16
Antworten
schmuggler:

Gottesdienst? Das erinnert mich an...

 
19.08.01 11:21
Teufel:

mit wahrer Freude stelle

 
19.08.01 11:46
ich fest, wohin sich dieser Thread entwickelt hat....es beweist einmal mehr, dass nicht nur ich über alkohol nachdenke, sondern auch andere unter euch.

das ein regelmäßiges training der merkfähigkeit unglaublich was bringt sagten schon einige, nur wie soll ich trainieren, wenn ich am we zwei tage hintereinander nen dicken schädel habe? also meine richtung für die zukunft ist klar: weniger trinken (dafür vielleicht besseres zeug?), exesse vermeiden und das gehirn nicht vernachlässigen. und ich muß sagen dass es mir ausgezeichnet bekommt....prost in dem sinne noch einmal!
Antworten
DarkKnight:

Akuteller Konsensstand der "Fakten":

 
19.08.01 13:58
Alkoholismus ist die am meisten verbreitete Suchtkrankheit unserer Zeit. 40 000 Menschen sterben jährlich in der Bundesrepublik an den Folgen von chronischem Alkoholmißbrauch. Damit steht Deutschland an oberster Stelle im Vergleich der westlichen Welt bezüglich des Konsums von Getränken mit hohem Suchtpotential. 143 Liter Bier, 2,2 Liter reiner Alkohol und 23 Liter Wein oder Champagner werden pro Jahr und Mensch verbraucht 1.
Auf der anderen Seite heißt es immer wieder, ein Gläschen könne nicht schaden, sei sogar gesund. Grund für diese Aussage: Es besteht ein Zusammenhang zwischen moderatem Alkoholkonsum und günstiger Gefäßprognose. Dabei scheint es von untergeordneter Rolle zu sein, ob der Alkohl nun als Wein, Bier oder in Form von Spirituosen aufgenommen wird 2. Ist völlige Abstinenz also out? Die biochemischen Hintergründe werden im folgenden erläutert.


Wirkung von Alkohol auf die "guten" Lipoproteine: HDL
Bei einer Alkoholbelastung über mehrere Wochen hinweg steigt die Aktivität der Lipoproteinlipase beim Stoffwechselgesunden ersichtlich an. Dieses Enzym ist an der Plasmamembran vieler Zellen lokalisiert. Es sorgt für die Spaltung der in Form von VLDL und Chylomikronen über Blutstrom angelieferten Triglyceride. Außerdem ermöglicht die Lipoproteinlipase ihre Aufnahme in die Zelle 3. Somit zeigen sich bei regelmäßigem Alkoholkonsum niedrigere VLDL- sowie postprandiale (lat.: nach der Mahlzeit) Chylomikronenspiegel als bei einmaligen Genuß.

Wichtig dabei: Die Steigerung der Aktivität der Lipoproteinlipase bewirkt letzten Endes einen hypermetabolischen Stoffwechselzustand, da sowohl die Triglyceridsynthese als auch der Triglyceridabbau (gesteigerter Abbau von Chylomikronen und VLDL und Aufnahme von Triglyceriden in die Zelle durch die Lipoproteinlipase) erhöht wird.

Eine hohe lipolytische Aktivität kann wiederum die HDL-Bildung fördern, welches dann für die Gefäße gefährliches Cholesterin aufnimmt. Unabhängig durchgeführte Studien bekräftigen diese These: Es konnte eine HDL erhöhende Wirkung des Alkohols nachgewiesen werden.


Wirkung von Alkohol auf "schlechte" Lipoproteine: LDL  
Grundsätzlich sind die Effekte von moderatem Alkoholkonsum auf die LDL-Spiegel als gering anzusehen, sie werden kontrovers diskutiert. Dennoch wird bei chronisch hohem Alkoholkonsum ein äußerst niedrig liegender LDL-Cholesterinspiegel beobachtet 4. So konnte eine erhöhte Low-Density-Lipoprotein-Rezeptorsynthese unter längerfristigem Alkoholkonsum bei Ratten nachgewiesen werden, welches die erhöhte Abbaurate bei Patienten erklären könnte.
Außerdem zeigt der Alkoholmetabolit Acetaldehyd eine Wirkung auf die LDL-Abbaurate. Durch Acetaldehyd veränderte LDL-Metabolite unterliegen beim Menschen einem schnelleren Katabolismus 5.


Das Französische Paradoxon
Das Phänomen "Französisches Paradoxon" hat die Diskussion um den Stellenwert der Art des Alkohols angeregt. Eine besonders wichtige Rolle in Hinsicht auf eine gefäßschützende Wirkung wird dabei dem Rotwein zugeschrieben. Obwohl der Verzehr von gesättigten Fetten in Frankreich höher ist als zum Beispiel in Großbritannien, beträgt die Sterblichkeit an koronarer Herzerkrankung in Frankreich nur etwa ein Drittel der in Großbritannien beobachteten. Bei Männern in Japan, China und Frankreich ist der plötzliche Herztod besonders selten und hat in den letzten zehn Jahren gegenüber umliegenden Völkern um 26 Prozent abgenommen. Der entscheidende Unterschied hinsichtlich der Lebensweise: Franzosen trinken zehnmal mehr Wein als beispielsweise die Amerikaner und immerhin fünfmal mehr als Deutsche.
In späteren Untersuchungen konnte tatsächlich nachgewiesen werden, daß phenolische Substanzen aus Rotwein die LDL's vor Peroxidation schützen 6. Auch stieg die antioxidative Kapazität des Gesamtserums nach Genuß von 300 ml Rotwein erheblich stärker an als nach gleicher Menge Weißweins 7.

Zudem wird durch diese Forschungsergebnisse die Lehrmeinung von einer engen Beziehung zwischen dem Cholesteringehalt im Blut und koronaren Herzerkrankungen in Frage gestellt. Ein Rückblick zeigt die Hintergründe auf:

Daß ein hoher Blutcholesterinspiegel schneller zum Tod durch Herzinfarkt führen kann, wurde schon vor fast 50 Jahren durch die statistische Auswertung der Untersuchungen an Einwohnern von Framingham (Vorort von Boston) errechnet. Dies führte zu der allgemeinen Lehrmeinung, Patienten mit einem Cholesterinspiegel von 240 mg/dl eine streng fettarme Diät - und bei ungenügendem Effekt eine zusätzliche Einnahme von cholesterinsenkenden Präperaten - anzuraten.

Mit zunehmenden Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet zeigte sich jedoch, daß der Gesamtcholesteringehalt eine äußerst schlechte Meßgröße für die Ermittlung des Herzinfarktrisikos darstellt. Die Aufspaltung der Cholesterinfraktionen brachte hier entscheidende Fortschritte. HDL - Schutzfaktor gegen Herzinfarkt - sollte demnach den Wert von 40 mg/dl im Blut übersteigen, LDL dagegen unter 180 mg/dl liegen. Die Diätempfehlungen bei zu hohem LDL-Spiegel blieben dennoch die gleichen, nämlich eine massive Reduzierung von Milch, Butter und Eiern zugunsten von pflanzlichen Fetten 8.

Erstmalig erschüttert wurde diese herrschende Meinung bereits vor 15 Jahren durch eine WHO-Studie, nach der die Menschen, die mit Tabletten gegen Blutverfettung behandelt wurden, eine schlechtere Lebenserwartung hatten als Unbehandelte. Das Französische Paradoxon wird nun einen erheblichen Anteil dazu beitragen, äußerst strenge Diätpläne zu lockern und dem Alkohol - insbesondere Rotwein - ein wenig offener gegenüberzustehen. Doch die Aussprache von Empfehlungen stellt ein heikles Thema dar, zu viel Schaden kann mit einem überhöhten Konsum ausgelöst werden. Langzeitwirkungen mäßigen Alkoholkonsums sind zudem noch nicht ausreichend erforscht.


Wieviel Alkohol ist denn jetzt gesund?
Übermäßiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für Leberzirrhose, Brustkrebs, Krebs der Speiseröhre, des Magens und der Leber. Frauen reagieren empfindlicher auf Alkohol als Männer. Alkohol in der Schwangerschaft ist einer der häufigsten Gründe für geistige Behinderung bei Neugeborenen. Von psychischen Belastungen in der Familie oder die vielen Tausenden Verkehrstoten im Jahr - ausgelöst durch Alkohol - gar nicht zu sprechen.
Dennoch: "Neuere Untersuchungen bestätigen alte Befunde, wonach geringe Mengen Alkohol (zwischen 10-40 g pro Tag) im Vergleich zu Alkoholabstinenz das Risiko für Krankheiten der Herzkranzgefäße verringern"so Prof. Günther Wolfram, Präsident der DGE 9.

Die DGE empfiehlt, nicht mehr als 20 g Alkohol am Tag zu trinken. Das entspricht etwa 0,5 l Bier oder 0,25 l Wein. Frauen sollten höchstens die Hälfte dieser Menge zu sich nehmen. Außerdem kann ein Schlückchen Traubensaft hier und da auch positive Wirkungen auf die Gefäße haben: Genauso wie im Rotwein sind auch hier antioxidativ wirksame Substanzen enthalten.

Antworten
preisfuchs:

die neuste studie vom 16.08.01

 
19.08.01 14:59
also ich kann mich nur als wein trinker bekennen. bei ca. 3 liter bier im jahr und ca. 1 flasche rotwein in der woche dürfte alkohol bei mir kein problem darstellen.

LONDON - Menschen, die Alkohol trinken, fühlen sich gesünder als Abstinenzler. Und zwar um so gesünder, je mehr sie trinken. Dies ist das Ergebnis einer spanischen Studie, für die bei 19.500 Spaniern Alter, Geschlecht, Beschäftigung, sportliche Aktivitäten, Rauchgewohnheiten und Sozialstatus erhoben wurden. Und natürlich wurde nach Alkoholkonsum und körperlichem Befinden gefragt. 57% gaben an, täglich Alkohol zu trinken, die Mehrzahl hiervon konsumierte nach eigenen Angaben einen bis vier Drinks pro Tag. Leute mit hohem Einkommen, Arbeiter, Raucher und stark körperlich arbeitende Menschen wiesen tendenziell einen höheren Alkoholkonsum auf als andere. Jeder dritte Studienteilnehmer war der Meinung, seine Gesundheit sei nicht so gut, wie sie sein sollte - aber unter jenen, die Alkohol konsumierten, waren es eindeutig weniger. Und wer Wein lieber als alle anderen Alkoholika trank, dem ging es subjektiv meist blendend. Kritiker gehen jedoch davon aus, dass Menschen, gerade wenn sie viel trinken, gerne tiefstapeln, um von der Alkoholproblematik abzulenken
Antworten
DarkKnight:

Seltsame Studie: demnach wären ja

 
19.08.01 15:16
Leute mit tendenziell geringerem Alkoholkonsum solche Leute mit:

geringem Einkommen, Angestellte, Nichtraucher, Bürohocker ... also: Sparkasse, öffentlicher Dienst, Arzthelfer und Apotheker, Engländer usw.

strange, very strange
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Tesla Inc

Strategie Hebel
Steigender Tesla Inc-Kurs 4,97 9,85 14,17
Fallender Tesla Inc-Kurs 4,87 10,40 15,75
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH4MSW8 , DE000VH3KCJ5 , DE000VH3KB57 , DE000VJ1YP12 , DE000VJ55883 , DE000VJ52HJ9 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem Technology All Share (Performance) Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
11 1.124 USU Software --- Cashwert fast auf ATL -- Lalapo MrTrillion3 15.07.25 14:19
11 530 Elmos Semiconductor Jorgos Highländer49 06.05.25 14:56
10 2.240 RENESOLA startet Lapismuc SoIsses01 16.01.25 13:57
  19 Bitte an Ariva Spitfire33 taos 28.09.24 11:26

--button_text--