Flucht aus der New Economy: 80 Prozent der Mitarbeiter wollen in die alte Wirtschaft
Der New Economy droht eine Flucht ihrer Mitarbeiter. Vier Fünftel der Angestellten und 51 Prozent der Geschäftsführer von Unternehmen der New Economy wollen ihren Arbeitgeber verlassen.
Gehaltsveränderungen durch den Wechsel ins Start- up Unternehmen
Von den Angestellten zieht es 88 Prozent in ein traditionelles Unternehmen. Auch von den wechselwilligen Chefs wollen 61 Prozent in die alte Wirtschaft wechseln. Dies ergab eine Studie der Universität Witten/Herdecke und der Personalberatung Heidrick & Struggles für die Financial Times Deutschland und das Wirtschaftsmagazin "Capital". Befragt wurden 450 Beschäftigte.
Auf die Frage "welche persönliche Perspektive können sie sich am ehesten vorstellen", antworteten nur 20 Prozent der Angestellten, sie wollten bei ihrem Unternehmen bleiben. Bei einem Wechsel würden nur 12 Prozent ein anderes Start-up bevorzugen. Als wichtigsten Grund für den Wechsel nannten 39 Prozent "mangelnde Perspektive". Die Steigerung oder Sicherung des Einkommens spielt dagegen nur für jeweils 22 Prozent die wichtigste Rolle.
Jahresgehalt inklusive erwarteter variabler Anteile differenziert nach Position
Von den Geschäftsführern zeigten sich 36 Prozent mit ihrer Aufgabe zufrieden. Von den Wechselwilligen zieht es nur 22 Prozent in ein anderes Start-up. "Mangelnde Perspektive" spielt auch hier mit 28 Prozent der Nennungen die wichtigste Rolle, die Sicherung oder Steigerung des Einkommens nannten jeweils 20 Prozent.
Keine "große Klappe" mehr
Ein Viertel der Geschäftsführer wäre auch mit einer rangniederen Position bei einem traditionellen Unternehmen zufrieden. "Die große Klappe von früher ist weg", sagt Carsten Seeliger, Senior Consultant bei Roland Berger. Schwierigkeiten könne es geben, wenn frühere Startup-Manager merken, dass "sie wieder fest in Hierarchien eingebunden sind".
Gründe für den Wechsel in das Start- up Unternehmen differenziert nach vorheriger Position
Vor allem "junge und exzellent ausgebildete Talente sind in die Start-ups gewechselt", sagt Bernd Wirtz, der die Studie geleitet hat. Sie nutzten vor zwei, drei Jahren die Gelegenheit, in leitende Positionen aufzusteigen und Verantwortung zu übernehmen. Als Gründe für das Scheitern nennen viele nun interne Probleme der Unternehmen. "Die unprofessionelle Vorgehensweisen und falsch besetzte Positionen" kritisiert anonym ein Teilnehmer der Studie an seinem Arbeitgegber. Ein anderer meint, "außer Chaos-Bewältigung" nichts dazu gelernt zu haben.
Der New Economy droht eine Flucht ihrer Mitarbeiter. Vier Fünftel der Angestellten und 51 Prozent der Geschäftsführer von Unternehmen der New Economy wollen ihren Arbeitgeber verlassen.
Gehaltsveränderungen durch den Wechsel ins Start- up Unternehmen
Von den Angestellten zieht es 88 Prozent in ein traditionelles Unternehmen. Auch von den wechselwilligen Chefs wollen 61 Prozent in die alte Wirtschaft wechseln. Dies ergab eine Studie der Universität Witten/Herdecke und der Personalberatung Heidrick & Struggles für die Financial Times Deutschland und das Wirtschaftsmagazin "Capital". Befragt wurden 450 Beschäftigte.
Auf die Frage "welche persönliche Perspektive können sie sich am ehesten vorstellen", antworteten nur 20 Prozent der Angestellten, sie wollten bei ihrem Unternehmen bleiben. Bei einem Wechsel würden nur 12 Prozent ein anderes Start-up bevorzugen. Als wichtigsten Grund für den Wechsel nannten 39 Prozent "mangelnde Perspektive". Die Steigerung oder Sicherung des Einkommens spielt dagegen nur für jeweils 22 Prozent die wichtigste Rolle.
Jahresgehalt inklusive erwarteter variabler Anteile differenziert nach Position
Von den Geschäftsführern zeigten sich 36 Prozent mit ihrer Aufgabe zufrieden. Von den Wechselwilligen zieht es nur 22 Prozent in ein anderes Start-up. "Mangelnde Perspektive" spielt auch hier mit 28 Prozent der Nennungen die wichtigste Rolle, die Sicherung oder Steigerung des Einkommens nannten jeweils 20 Prozent.
Keine "große Klappe" mehr
Ein Viertel der Geschäftsführer wäre auch mit einer rangniederen Position bei einem traditionellen Unternehmen zufrieden. "Die große Klappe von früher ist weg", sagt Carsten Seeliger, Senior Consultant bei Roland Berger. Schwierigkeiten könne es geben, wenn frühere Startup-Manager merken, dass "sie wieder fest in Hierarchien eingebunden sind".
Gründe für den Wechsel in das Start- up Unternehmen differenziert nach vorheriger Position
Vor allem "junge und exzellent ausgebildete Talente sind in die Start-ups gewechselt", sagt Bernd Wirtz, der die Studie geleitet hat. Sie nutzten vor zwei, drei Jahren die Gelegenheit, in leitende Positionen aufzusteigen und Verantwortung zu übernehmen. Als Gründe für das Scheitern nennen viele nun interne Probleme der Unternehmen. "Die unprofessionelle Vorgehensweisen und falsch besetzte Positionen" kritisiert anonym ein Teilnehmer der Studie an seinem Arbeitgegber. Ein anderer meint, "außer Chaos-Bewältigung" nichts dazu gelernt zu haben.