Ja, da stimme ich zu. 100000 AU$/Q ist wirklich sehr mager.
Bei 40 zahlenden Kunden würde jeder im Schnitt etwa 25 kg/Q, einen Durchschnittspreis von 100000 AUD/T angenommen, da CEM derzeit keine Rolle spielt, abnehmen.
Allerdings hat MB hier Nichts beschönigt!
Er sprach von derzeitigen Wachstumsraten im 2-stelligen %-Bereich. Das trifft die 21% Steigerung.
Er sprach von zukünftigen Wachstumsraten im 3-stelligen %-Bereich.
Entsprechend müsste , ein weiterer Zuwachs an Kunden mal aussen vor gelassen, jeder Kunde rund 250 kg/Q abnehmen.
Er machte auch die Aussage, das fgr derzeit kein Kapazitätsproblem hat, da die Anlage nur zu 2-5%, sprich 2-5 Tonnen/Jahr, ausgelastet ist.
Auch das passt zu den öffentlichen Aussagen.
Die 1,8 Mio Cash reichen mMn. für 3 weitere Quartale, da Q1 immer ein Sonderquartal, was den Mittelabfluss betrifft, darstellt.
Dieses Q1 war nochmals anders, da meherere Sonderposten, wie Roadshows, Übernahmen und Co eingerechnet wurden.
Trotzdem kommen sie mMn. nicht an einer kurzfristigen KE, in welcher Form auch immer, vorbei.
Auf der anderen Seite stehen in den nächsten Monaten ganz wesentliche Möglichkeiten an.
Da wäre CEM in UK. Denke, hier werden sichere Aufträge eintreffen.
Da wären die unzähligen kleinen Partner, die sehr gute Produkte mit PureGraph entwichkelt haben und derzeit auf den Markt bringen.
Sollte hier der ein oder andere grössere Player auf solch ein Produkt aufmerksam werden, ist der Hase UND der Igel über den Berg.
"...Sein Statement zum bestehenden Geschäftskonzept, Graphene nur zu produzieren für Kunden, die dann Anwendungen daraus machen..."
Was sollte FGR sonst machen?
Schuhe, Baustoffe, Flammschutz-, Verbund-, Carbonfaser- und PUR-Produkte selber entwickeln?
Nicht umsonst begnügen sich die allermeisten GraphenPlayer auf ein, max. zwei Produkte/Technologien.
China...klar sind die Arbeitskosten günstiger. Das spielt mMn. allerdings bei den wenigen Beschäftigten, insbesondere in der Produktion, kaum eine Rolle.
Wesentlicher sind hier die Energiekosten.
Das wurde allerdings erkannt und ist wohl der Hauptgrund, warum man zukünftig per JointVenture in Indien bzw. China produzieren will.
Auch die Transportkosten werden zukünftig eine enorme Rolle spielen.
Deshalb die Aussage:
-Produktion beim Kunden
-Henderson nur noch Entwicklung
Noch zu China:
Klar, ist man hier aus diversen Gründen stark im Vorteil.
Allerdings hatte sich 6th Element an fgr gewandt, weil sie mit ihrem Graphen in Beton keinen Erfolg erzielten.
Für solch eine Firma aus China, die mit Sicherheit derzeit (Baukrise/CO2-Problematik) im Rampenlicht steht, war das schon ein demütigender Kniefall!
Meine persönliche Meinung:
-Geld ist knapp.
Das bin ich allerdings seit Jahren von FGR gewohnt.
-Die kurz- und langfristigen Möglichkeiten waren niemals besser.
Denke auch, das Partner wie Breedon nach mehreren Jahren Zusammenarbeit mit aktueller Verlängerung, FGR nicht wegen einem in ihren Augen geringfügigen Kapitalbedarf fallen lassen und damit die langjährige Entwicklungsarbeit über Bord werfen.
Hier könnte ich mir auch einen Kredit, bzw. einen Vorschuss auf zukünftige Bestellungen vorstellen.
Gut, jeder nach seiner Facon.
Allen viel Glück, den Aussteigern als auch den Bleibenden.