Innensenator untersagt Umzug am 14. Juli
Naturschützer waren schneller
Das Jahr 13 hat der Love Parade Unglück gebracht. Die Berliner Polizei will die weltgrößte Techno-Parade auf ihrer traditionellen Strecke am 14. Juli durch den Tiergarten verbieten. Die erwarteten rund eine Million Raver der 13. Love Parade müssen nun knapp hundert Naturschützern weichen. Die Bürgerinitiative "Rettet den Tiergarten" war den Love Parade-Machern mit der Anmeldung für eine Gegen-Demonstration für den selben Tag und die selbe Strecke zuvorgekommen.
Gerichtliche Schritte werden geprüft
"Die erste Anmeldung hat Vorrang", sagte Innensenator Eckart Werthebach. "Wir sind ziemlich überrascht von dieser Entscheidung", sagte Love Parade-Sprecher Enric Nitzsche. Eventuelle gerichtliche Schritte wolle man prüfen, wenn das Verbot schriftlich vorliegt. Dabei meinte die Planetcom, Veranstalter der Love Parade, bereits Kompromissbereitschaft gezeigt zu haben. Doch die von ihnen vorgeschlagene Alternativroute ist nach Ansicht von Werthebach keine Lösung.
Innensenator gegen Doppelversantaltung
Nach Vorstellung der Parade-Macher könnte der Zug zeitgleich an zwei Plätzen im Westteil der Stadt starten: am Ernst-Reuter-Platz und an der Urania, beides bebaute Gebiete. Der Weg würde dann wie gewohnt zur Siegessäule führen. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule soll dann die Bürgerinitiative demonstrieren. Werthebach weist diesen Vorschlag zurück: "Das wäre eine Kollision, die polizeitaktisch nicht zu beherrschen wäre." Zentrale Anlaufstelle für beide Demonstrationen bliebe die Siegessäule.
Naturschützer waren schneller
Das Jahr 13 hat der Love Parade Unglück gebracht. Die Berliner Polizei will die weltgrößte Techno-Parade auf ihrer traditionellen Strecke am 14. Juli durch den Tiergarten verbieten. Die erwarteten rund eine Million Raver der 13. Love Parade müssen nun knapp hundert Naturschützern weichen. Die Bürgerinitiative "Rettet den Tiergarten" war den Love Parade-Machern mit der Anmeldung für eine Gegen-Demonstration für den selben Tag und die selbe Strecke zuvorgekommen.
Gerichtliche Schritte werden geprüft
"Die erste Anmeldung hat Vorrang", sagte Innensenator Eckart Werthebach. "Wir sind ziemlich überrascht von dieser Entscheidung", sagte Love Parade-Sprecher Enric Nitzsche. Eventuelle gerichtliche Schritte wolle man prüfen, wenn das Verbot schriftlich vorliegt. Dabei meinte die Planetcom, Veranstalter der Love Parade, bereits Kompromissbereitschaft gezeigt zu haben. Doch die von ihnen vorgeschlagene Alternativroute ist nach Ansicht von Werthebach keine Lösung.
Innensenator gegen Doppelversantaltung
Nach Vorstellung der Parade-Macher könnte der Zug zeitgleich an zwei Plätzen im Westteil der Stadt starten: am Ernst-Reuter-Platz und an der Urania, beides bebaute Gebiete. Der Weg würde dann wie gewohnt zur Siegessäule führen. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule soll dann die Bürgerinitiative demonstrieren. Werthebach weist diesen Vorschlag zurück: "Das wäre eine Kollision, die polizeitaktisch nicht zu beherrschen wäre." Zentrale Anlaufstelle für beide Demonstrationen bliebe die Siegessäule.