Den Punkt mit der Offenlegungspflicht für die Analysten halte ich für Murks. Diese Analysen sind nicht für uns geschrieben und wir bezahlen nicht dafür. Auf welcher Basis soll es dann eine Pflicht zur Veröffentlichung geben?
Und vor allem was soll das inhaltlich bringen? Intron sieht ein Kursziel von 2 Euro und die RBC eines von 10 Euro, Faktor 5. Die einen nehmen einen EV-Multiplier, die anderen ein DCF, der dritte vllt ein KGV (ok, bei EVT eher nicht). Jeder nimmt vllt nen anderen Zinssatz beim DCF, manche einen "visibility discount“, etc. Das ist nun mal Börse, dass Du völlig unterschiedliche Meinungen und Erwartungen zu einer Aktie hast.
Wer sich von Einzelanalysen aus der Ruhe bringen lässt, sollte sich vllt grundsätzlich überlegen, ob stock picking in hochriskante Einzelwerte der richtige Investmentansatz für einen ist.
Und letzter Punkt: ich glaube nicht, dass die Kleinanleger die Analysen ernst nehmen. Und wenn dann werden nur die bullishen Analysten ernst genommen und alle anderen zum Teufel gejagt. Schau Dir mal an, was in den Foren ab April 2024 zum DB Analysten geschrieben wurde, weil der es gewagt hatte, erst auf „Hold“ und dann auf „Sell“ zugehen. Inhaltlich lag der sehr gut, aber fast alle im Forum wollten ihm den Außenspiegel abtreten, haben dem Zusammenarbeit mit HFs unterstellt, dass der geschmiert wurde, keine Ahnung hat, etc.
Aber gleichzeitig wurden die notorisch daneben liegenden RBC Analysten seit Jahren gefeiert und jede erneute Kaufempfehlung als Gütesiegel für die Aktie genommen.
Dass jemand aufgrund einer bearishen Analyse seine Aktien verkauft, habe ich in den allerseltensten Fällen gesehen.
Und vor allem was soll das inhaltlich bringen? Intron sieht ein Kursziel von 2 Euro und die RBC eines von 10 Euro, Faktor 5. Die einen nehmen einen EV-Multiplier, die anderen ein DCF, der dritte vllt ein KGV (ok, bei EVT eher nicht). Jeder nimmt vllt nen anderen Zinssatz beim DCF, manche einen "visibility discount“, etc. Das ist nun mal Börse, dass Du völlig unterschiedliche Meinungen und Erwartungen zu einer Aktie hast.
Wer sich von Einzelanalysen aus der Ruhe bringen lässt, sollte sich vllt grundsätzlich überlegen, ob stock picking in hochriskante Einzelwerte der richtige Investmentansatz für einen ist.
Und letzter Punkt: ich glaube nicht, dass die Kleinanleger die Analysen ernst nehmen. Und wenn dann werden nur die bullishen Analysten ernst genommen und alle anderen zum Teufel gejagt. Schau Dir mal an, was in den Foren ab April 2024 zum DB Analysten geschrieben wurde, weil der es gewagt hatte, erst auf „Hold“ und dann auf „Sell“ zugehen. Inhaltlich lag der sehr gut, aber fast alle im Forum wollten ihm den Außenspiegel abtreten, haben dem Zusammenarbeit mit HFs unterstellt, dass der geschmiert wurde, keine Ahnung hat, etc.
Aber gleichzeitig wurden die notorisch daneben liegenden RBC Analysten seit Jahren gefeiert und jede erneute Kaufempfehlung als Gütesiegel für die Aktie genommen.
Dass jemand aufgrund einer bearishen Analyse seine Aktien verkauft, habe ich in den allerseltensten Fällen gesehen.
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