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EPI Übernahme - Wir halten zusammen


Thema
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Epigenomics AG 1,097 € +0,83% Perf. seit Threadbeginn:   -99,90%
 
HAL2016:

damit brauchen

 
29.03.21 14:13
wir uns nicht mehr zu beschäftigen. Für die Bewertung der Pipeline gilt für den strategischen Investor:

was ist da?
was hat wie lange Patentschutz?
was kann man draus machen?
wie lange dauert die weiterführende Entwicklung der Kandidaten zu marktfähigen Produkten?
was kostet das unter dem Gesichtspunkt "make or Buy"?
wie weit ist der Wettbewerb?
Gibt es im Falle von Buy wirklich einen Wettbewerbsvorteil?

Epi liegt zurück mit der Entwicklung. Nur jemand, der noch nicht im liquid biopsy Markt vertreten ist und aufholen muss mit viel Geld für:

Kaufpreis
Verlustvortrag
Entwicklungskosten
Marketing Kosten

kommt infrage.

Round about 500 Mio.?


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Roothom:

Insolvenz

 
29.03.21 14:18
ist auch aktuell kein Thema, da erstmal für ca. ein Jahr noch Geld da ist.

Allerdings reicht das nicht, um die neuen Tests marktreif zu machen.

Insofern ist Epi in der Zwickmühle und steht unter Druck. Und das ist inzwischen auch weithin bekannt und wird taktisch eingesetzt.
Antworten
dogweiler:

Verlustvorträge

 
29.03.21 14:26
Würde ich mit Null ansetzen.

Die Verlustvorträge bestehen auf Ebene der dt. AG und die steht aktuell nicht zum Verkauf, sondern das operative Geschäft. Die Verlustvorträge werden also nicht mitverkauft sondern bleiben in der AG.

Übernimmt man die AG, d.h. mit mehr als 50% fallen die Verlustvorträge nach neuem Recht automatisch entsprechend weg. Kauf einer 80%, sind 80% der Verlustvorträge perdü.
Antworten
HAL2016:

ok

 
29.03.21 15:08
aber die Schulden müssen mit übernommen werden, sowohl bei Asset oder Share deal, oder?
Antworten
Guru51:

roo

 
29.03.21 15:11
gibt es nur einen ( ensthaften ) interessenten,
haste sicher recht mit der zwickmühle.
bei mehreren ( ernsthaften ) verliert das
thema zwickmühle an gewicht.

und 2020 steht epi noch auf der bühne.
Antworten
Guru51:

hal

 
29.03.21 15:19
das thema:  verbindlichkeiten kannste vergessen.

aus der bilanz zum 31.12.20
längerfristige VB    496 t euro und
kurzfristige    VB  2.437 t euro.
Antworten
Roothom:

Schulden

 
29.03.21 15:20
Welche Schulden? Weder in der Bilanz der AG noch im Konzern gibt es nennenswerte Verbindlichkeiten (ausser L/L etc.).

Da gibt es also auch nicht viel zu übernehmen.

Beim reinen asset deal ist das ohnehin kein Thema.

Sofern darunter auch der Verkauf der Inc als Ganzes zu verstehen sein soll, würden deren Schulden mit verkauft. Aber die sind in der Konzernbilanz enthalten, also marginal.
Antworten
Mogli3:

Übernahme

 
29.03.21 15:47
Auf die Minimalen Schulden schaut sicher mal keiner. Bei einem reinen Produkteverkauf ( Neudeutsch: Asset Deal)  bleibt sowieso alles andere  in der AG und bei einer Komplettübernahme ( neudeutsch: Share Deal) a la Chinesen geht alles mit. Der Verlustvortrag spielt gemäss Dog eh keine Rolle mehr, es sind eh Amerikaner oder vielleicht doch wieder Chinesen. Die haben noch eine Rechnung offen. Auch würde sich das so mit dem leidigen Patentstreit in China lösen. Alles mit Septin9 ist dort blockiert.  
Antworten
HAL2016:

ok danke

 
29.03.21 15:48
hatte ich nicht so auf dem Schirm.

Generell gibt es auf der einen Seite einen Verkaufsdruck aber gleichzeitig auch Kaufdruck seitens der Interessenten. Denn es kann auch ein strategischer Nachteil sein, Epi Technologie einem Wettbewerber zu überlassen. Aber dazu muss sie tatsächlich ein Asset sein.

Insofern sollte es schon eine Reihe von Bietern geben und es wird das beste Angebot ausgewählt. Und das Andienungsproblem wie 2017 wird sich nicht wiederholen.

Derweil: Die Konkurrenz schläft nicht: www.synabs.be/2021/03/19/...rategic-agreement-on-epigenetics/

Lange dauert es nicht mehr. Vielleicht haben wir schon im Mai ein Angebot.
Antworten
Mogli3:

Hal

 
29.03.21 15:54
Wie meinst du das mit „ Andienungsproblem“ wird es nicht mehr geben? Wie sollen denn die Aktien sonst zum Käufer kommen? Enteignet werden wir wohl sicher nicht.  
Antworten
Roothom:

@Mogli

 
29.03.21 15:57
"Wie sollen denn die Aktien sonst zum Käufer kommen?"

Na gar nicht. Wenn es ein asset deal wird, wovon offenbar ausgegangen wird.
Antworten
Mogli3:

Root

 
29.03.21 16:12
Da ist ja klar, siehe ein Beitrag weiter oben. Mir ging es da um eine Komplettübernahme wie bei den Chinesen.  
Antworten
Mogli3:

Hcc

 
29.03.21 16:14
Warum kommt  da keine Meldung?! Meinen  die dass das Forum ja schon alles weiss? Mich würde die Erklärung für die 68% Sensitivität interessieren!  
Antworten
Jayt91:

Asset Deal und Bestandsaktien

 
29.03.21 17:26
Angenommen es gibt einen Asset Deal, wie werden wir Aktionäre daran beteiligt bzw. mit unseren Bestandsaktien "entschädigt"? Nimmt die Epi AG die Kohle ein und reicht das an seine Aktionäre durch unter Aufkauf der Aktien?

Kann dazu mal jemand etwas verlieren? Danke!
Antworten
HAL2016:

mal durchlesen

 
29.03.21 17:29
www.biomedcentral.com/epdf/10.1186/...FJltcRCDS4rbpi0SLd-Y%3D

Der aktuelle Standard im Leberkrebsscreeniung ist: Alphafetoprotein Marker mit Ultraschall: Sensitivität: 63% und pooled Spezifität: 84%
Dieser Standardtest ist in den Guidelines so empfohlen.

Epi hatte

Results:The HCCBloodTest 76.7% sensitivities at 64.1% Specifity
The NGS panel exhibited  and 57%  sensitivities  and 97% specificity
In a post‑hoc analysis, a combination of the NGS panel with AFP (20 ng/mL) achieved 68% sensitivity at 97% specificity

Das untere ist eine Kombination aus Alphafetoprotein Marker (AFP) + NGS Panel

Also die Kombination mit einem bestehenden Marker würde die Performance erhöhen. NGS Panel oder HCCBloodtest allein hat nur ein besseres Ergebnis in die ein oder andere Richtung.

Conclusions: Methylation biomarkers in cell free plasma DNA provide a new alternative for HCC surveillance. Mul‑ tiomic panels comprising DNA methylation markers with other biological markers, such as AFP, provide an option to further increase the overall clinical performance of surveillance via minimally invasive blood samples.

Interessant war noch das hier mit Hinblick auf die Pipeline von Epi:

Panel training results From the 16 marker candidates assessed in the targeted multiplex PCR panel, seven markers could be identified based on AUC ≥ 0.7: mASCL2, mLDHB, mLGALS3, mLOXL3, mPLXND1, mOSR1, mRASSF2 originated from different sources: RASSF2 is a previously known marker, mOSR1 is from Epigenomics’ discovery, the other five candidates were from in-silico discovery. All trained parameters were stored for use in the testing.

Es ist von 7 weiteren Biomarkern die Rede, einer ist von Epi, die anderen in-silico Discovery (weiß nicht was das ist)

Alles im allem scheint HCC und auch das NGS Panel als stand-alone im jetzigen Stadium nicht so der breaker zu sein.
Antworten
Jayt91:

AFP mit NGS

 
29.03.21 17:36
NGS (entspricht doch Epi?) und AFP zusammen, dass ist genau das was die Konkurrenz jetzt auch sehen muss. Ein wichtiger strategischer Punkt. Der aktuelle Testkandidant AFP wäre doch sicherlich auch interessiert weiterhin am Markt zu sein, bevor Exact oder jemand anderes mit einem neuen besseren Test um die Ecke kommt?

Ergo selbst das Unternehmen des aktuellen Tests könnte doch Epi mal ein nettes Angebot unterbreiten?

Ein bekannter Player, der sich deutlich verbessern würde, wäre doch sicherlich auch bei allen Beteiligten ein nettes Durchwinken?
Antworten
HAL2016:

HCC

 
29.03.21 17:48
die Studie liegt leider ziemlich unter den Werten, die mal in 2018 angekündigt wurden.:

www.epigenomics.com/...psy-test-for-liver-cancer-detection-2/
Antworten
Mogli3:

Hal

 
29.03.21 17:55
Genau ! Und das ist die Frage  warum die Werte von Frankreich nach Pasadena schlechter werden. Nur wegen der Ethnien? Oder auch wegen der falschen Auswahl der Probanden- siehe Kündigung von Mena! Das muss epi erklären.
Allerdings sind ja die beiden Werte mit dem entsprechenden Auswerteverfahren besser als der jetzige Wert in den Richtlinien! Und was ändert Septin9 3.0 an den Werten zukünftig??
Antworten
Roothom:

Jain.

 
29.03.21 19:27
"Angenommen es gibt einen Asset Deal, wie werden wir Aktionäre daran beteiligt bzw. mit unseren Bestandsaktien "entschädigt"? Nimmt die Epi AG die Kohle ein und reicht das an seine Aktionäre durch unter Aufkauf der Aktien?"

Ja und nein. Bzw. nur vielleicht.

Bei einem asset deal fliesst das Geld an den Verkäufer. Das ist hier die Epi AG.

Was dann damit passiert, ist eine separate Frage und völlig offen. Denkbar ist dann vieles, z.B. Sonderdividende oder Aktienrückkauf oder man behält das Geld und sucht sich ein neues Geschäftsmodell.

Ich hab auch schon selbst erlebt, dass das Geld einbehalten und Stück für Stück verfrühstückt wurde, bis nicht mehr viel da war. Allerdings gab es dort einen Mehrheitsaktionär.

Hier bei Epi wird man die Aktionäre - vor allem die grossen - in die Entscheidung wohl einbeziehen. Aber einen Automatismus gibt es nicht.
Antworten
Mogli3:

Root

 
29.03.21 19:41
Bei Biotechfirmen ist das immer klar. Der Rest der Pipeline wird mit den Einnahmen weiter entwickelt. Was denn sonst. Epi hat ein volles Labor und das braucht Geld. Als Beispiel: könnte man HCC verkaufen dann braucht man die Mittel für ProColon 3.0. oder umgekehrt.
In 3 Jahren braucht epi zur Weiterentwicklung 60-70 Mio. HvP sagte mal an einer HV dass Epi 40 Marker im
Labor habe. Man hat auch noch Lunge und Prostata. Aber leider bis jetzt kein Geld dazu, man hangelt sich von einem Engpass zum nächsten.  
Antworten
Roothom:

Ganz wichtig ist auch die Frage,

 
29.03.21 19:41
was mit dem Personal passiert.

Das ist ja, vor allem was Forschung und Entwicklung betrifft, in Berlin bei der AG angesiedelt. Lt. JA der AG gab es 28 MA.

Deren Arbeitsverträge enden nicht, wenn die assets verkauft wurden. Und weil dann viel cash fliesst, scheiden betriebsbedingte Kündigungen wohl aus. Stattdessen sollten Abfindungen uns Sozialpläne dann in die Rechnungen einbezogen werden.
Antworten
Roothom:

@Mogli

 
29.03.21 19:47
Dog und andere gehen aber wohl von einem Komplettverkauf des op. Geschäfts aus.

Wie genau das geschehen soll, ist unklar, aber wenn das so kommt, gibt es keine pipeline mehr. Dann kommen nur noch die von mir genannten Optionen in Betracht.
Antworten
Mogli3:

Root

 
29.03.21 20:21
Das ist offen. Aber in dem Fall erhalten die Aktionäre ein Angebot für ihre Aktien. Die Firma geht dann vollständig an den Käufer über. Der kann das auch in Berlin so lassen wie es ist. Die Verwaltung würde allerdings abgebaut, da Labor bliebe so. GH bekommt vielleicht einen Posten beim Käufer. Etwa anders ist der Verkauf von einzelnen Assets. Sofern  noch  genügend Substanz übrig ist wird das angepasst und weiter geführt.  Es kann auch ganz einfach laufen wie damals bei den Chinesen. Das Angebot  wird im Gegensatz zu damals einfach angenommen.  
Antworten
neutro:

Epi hat scheinbar keine Lust

 
29.03.21 20:26
eine News aufgrund der HCC Daten rauszubringen….das sie das ganz unkommentiert lassen verwundert dann doch ein wenig.  
Antworten
Roothom:

@Mogli

 
29.03.21 20:44
"Aber in dem Fall erhalten die Aktionäre ein Angebot für ihre Aktien."

Nur beim share deal.

Man kann auch einen Komplettverkauf des op. Geschäfts als asset deal gestalten. Dann gehen die assets raus aus der Bilanz der AG und cash kommt rein. Nennt sich Aktivtausch und ändert nichts am Kapital und dessen Verteilung auf die Aktionäre.  
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