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Nun, FIT "darf" immerhin mit Sensitivität 73.8% und einer Range von 62.3‐83.3% rechnen. Siehe auch die Tabelle 2 aus der MS. Sprich, wenn FIT ein ähnliches stochastisches Mittel wie EPI anwenden würde, dann wäre FIT mit einem 1-2-3 Jahrestestintervall besser als EPI.
Aber das ändert letztendlich überhaupt genau gar nichts. Da denke, sind wir uns einig. Selbst wenn der FIT eine Sensitivität von 85% hätte, dann bleibt es ein Stuhltest. Und der Mensch hat keinen Bock darauf Scheisse in die Hand zu nehmen. Vielleicht erleichtert uns sogar Corona das Spiel, weil die Leute aktuell viel mehr auf Hygiene achten.
FAKT bleibt aber :
Um die 2018 vom NCCRT geforderten 80% Screeningrate in US zu erreichen , braucht es einen innovativen Test, der eben nicht invasiv ist bzw. auf Stuhltests beruht.
CMS bleibt gar nichts anderes übrig, als unseren Test bzgl. Erstattung zu genehmigen.
Auch wenn die Societies, so wie Du befürchtest, uns vielleicht nicht unterstützen, naja, sagen wir mal nicht zeitnah. Die Labore werden es tun. Polymedico, ARUP und noch ein paar Kleinere haben uns richtig gut bei der CMS kommentiert.
Commenter: Cervasio, Drew
Title: President
Organization:Polymedco Cancer Diagnostics
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Commenter: Pucci, Tara
Title: Director of Operations
Organization: Polymedco Cancer Diagnostics
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Commenter: Bullough, Brandon
Title: Product Manger
Organization: ARUP Laboratories
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Commenter: Collison, Kim
Title: Lab Director
Organization: Spectrum Health
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Commenter: Hubbard, Roger
Title: President and Chief Executive Officer
Organization: Molecular Pathology Laboratory Network, Inc.
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Commenter: Keary, Joseph
Title: Retired Laboratory Manager
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Commenter: Montalvan, Ibsen
Title: Molecular Chief Technologist
Organization: University Hospital
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Commenter: Morris-Stephens PharmD, CCP, Kelly
Title: Clinical Consultant Pharmacist
Organization: PharmaCare
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Commenter: Patel, Anami
Title: V.P Genomics Operations & Development
Organization: Poplar Healthcare
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Commenter: Almas, James
Title: VP and National Medical Director
Organization: LabCorp
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Commenter: Abel, Gyorgy
Title: Medical Director, Molecular Diagnostics
Organization: Lahey Hoepital & Medical Center, Beth Israel Lahey Health
www.cms.gov/medicare-coverage-database/...&ReportType=nca
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Die Labore wollen uns. Klar, die machen auch Geld mit uns. Aber die haben doch schon längst erkannt, dass die 80% Screeningrate nur mit einem innovativem Bluttest erreicht werden kann.
Und hier machen Sie Ihren Schnitt. Nicht mit Cologuard, die selbst auswerten und auch nur ein maximal mittelmäßiger und überteuerter Stuhltest sind.
die 81% haben wir eben in den US nicht. Wir haben nur 68% die uns anerkannt werden.
Hier mein Mailverkehr mit EPI US :
Meine Frage :
"When reviewing the microsimulation, we noticed that the sensitivity and specificity of Sept9 are listed with 68% and 80% in Table 2.
Were the values of procolon 1.0 used here ? Perhaps you could give me more details."
Antwort von David Bull :
"The values are for the US version of the test that has a different results interpretation. The stated results are from the Potter (2014) paper that was used for the FDA submission. clinchem.aaccjnls.org/content/60/9/1183 "
Ich habe dann explizit nochmal nachgefragt :
"some more questions if allowed.
The results were taken from the Potter paper, so I think it is procolon 1.0.
Procolon 2.0 has better results. Why was 2.0 not used for the microsimulation ?
Do I take this the wrong way?"
Antwort von Bull :
"The difference between 1.0 and 2.0 are improvements in the reagents, magnetic beads, and process.
The main difference between the CE/EU product and US is the interpretation. Epi proColon is performed on real time PCR in triplicate. In CE/EU product, a positive patient test is when 2 of the 3 are positive. In US product, a positive patient test is when 1 of the 3 are positive.
The microsimulation was requested from the American Cancer Society – thus, we used the performance from the US version of the test for the model. This data will be used to influence US Medicare and guidelines/societies."
Und jetzt kommt runter. Es geht hier um die Verweigerer und um sonst gar nix. Cologuard hat auf dem US Markt gerade mal 1% von den 65% der Getestenden.
Von 65% auf 80% sind 15% der amerikanischen Bevölkerung.
Selbst wenn EPI nur 5% davon bekommt, dann ist das FETT
EPI ist mit dem 1.0, den wir verwenden dürfen nicht perfekt. Aber es ist trotzdem ein Test, der aufgrund der hohen Zahl der Verweigerer (Koloskopie/Scheisse) adäquat ist.
dieses mal auch im Namen von FCrC :
Commenter: Davis, Anjee
Title: President
Organization: Fight Colorectal Cancer
Sehr geehrte Frau Syrek Jensen,
Fight Colorectal Cancer ist eine führende Organisation zur Förderung der Patientenbefähigung für Darmkrebs mit Sitz in den Vereinigten Staaten. Wir kämpfen für die Heilung von Darmkrebs und sind unermüdliche Verfechter der Hoffnung für alle, die von dieser Krankheit betroffen sind, durch sachkundige Patientenunterstützung, wirkungsvolle politische Veränderungen und bahnbrechende Forschungsbemühungen.
Fight CRC glaubt an die vollständige Offenlegung aller potenziellen Interessenkonflikte. Als Organisation haben wir Sponsorengelder und/oder Bildungszuschüsse von Unternehmen erhalten, die ein Interesse an neuartigen Früherkennungsmethoden für Darmkrebs haben, darunter auch: Exakte Wissenschaften, Quest Diagnostics, Boston Scientific, Klinische Genomik, Epigenomics, Fuji Endoscopy und Medtronics. Weder diese Unternehmen noch unsere Unterstützer haben unsere Kommentare zu diesem Thema beeinflusst.
Die Verbesserung der Früherkennungsraten und die Erhöhung der Darmkrebs-Früherkennungsraten im ganzen Land haben für unsere Organisation und für unsere Gemeinschaft höchste Priorität. Die Früherkennung rettet nicht nur Leben, sondern senkt auch die Kosten im Gesundheitswesen. Unsere Organisation betont weiterhin die Notwendigkeit sicherer, empfindlicher, nicht invasiver Optionen, um eine stärkere Akzeptanz der Früherkennung in der Bevölkerung zu unterstützen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass diese Entscheidungen zwischen einem Patienten und seinem Anbieter getroffen werden, um sicherzustellen, dass der Patient den für seine Situation geeigneten Test erhält.
Commenter: deVos, Theo
Title: VP Clinical & Scientific Affairs
Organization: Epigenomics
Commenter: Eltoukhy, Helmy
Title: CEO
Organization: Guardant Health
bla bla bla ...
Während die FDA-Etikettierung von Epi proColon als letzte Alternative eingeschränkt ist, wenn alle anderen empfohlenen Screeningoptionen aufgrund ihrer Leistungseinschränkungen verweigert wurden, entwickelt Guardant Health einen blutbasierten CRC-Screeningtest, der so konzipiert ist, dass er eine überlegene Leistung im Hinblick auf den potenziellen behördlichen Zulassungsweg als Erstlinien-Blut-basierter Screeningtest für Personen mit durchschnittlichem Risiko bietet.
bla bla bla ...
ja, sehe ich genau so wie Du. Ist mir völlig unverständlich !
Noch ein schöner Post, der die Eigenwerbung von Clinical Genomics Inc. ein wenig anpackt
Er weist ihn darauf hin, dass die CMS keine anderen Bluttests ohne z.B. Mikrosimulation nicht zulassen kann/darf ^^ Er betont auch, dass andere Testmerkmale (Septin-9 bei EPI) eine eigene Zulassung brauchen !
Commenter: Cossman, M.D., Jeffrey
Title: Molecular Diagnostic Pathologist
Organization: The Cossman Group, LLC
(Anmerkung : Cossman is Board Director at Precipio, Inc. and Medical Advisor for Epigenomics, AG.)
Commenter: Grady, William
Title: Professor, Univ. of Washington; Member, FHCRC
Organization: Fred Hutchinson Cancer Research Center
Ich bin Gastroenterologe und Mitglied des vom NCI geförderten Forschungsnetzwerks für Früherkennung. Ich habe ein etabliertes Forschungsprogramm zur Entwicklung von Biomarkern für die Krebserkennung und -prognose.
Es ist bekannt, dass die Compliance ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Krebs-Früherkennungsprogrammen ist und dass sich die Compliance verbessert, wenn den Patienten eine Vielzahl von Früherkennungsmethoden zur Verfügung steht. Für die Darmkrebs-Früherkennung gibt es eine Reihe von etablierten Früherkennungstests, die bekanntermaßen empfindlich und spezifisch für die Früherkennung von Darmkrebs und fortgeschrittenen Polypen sind. Der EpiProcolon-Bluttest würde einen blutbasierten Test zu den bestehenden Möglichkeiten bieten und die Compliance bei der Darmkrebs-Früherkennung angesichts der hohen Akzeptanz blutbasierter Tests in der US-Patientenpopulation erhöhen. Die Sensitivität und Spezifität des EpiProcolon-Tests für Darmkrebs ist jedoch deutlich geringer als die der Tests der Stufe 1 und 2, und er hat eine geringe Empfindlichkeit für den Nachweis fortgeschrittener Polypen. Ich empfehle, ihn Patienten anzubieten, die andere Darmkrebs-Früherkennungstests ablehnen, nachdem sie über die relativen Vorzüge der einzelnen Tests beraten wurden. Ich habe Bedenken, dass dieser Test als gleichwertig zu den anderen verfügbaren Tests angesehen wird, was er nicht ist.
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