Ende der Nervosität bei PSI - kein Verkaufsdruck durch Mitarbeiteraktien

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Ende der Nervosität bei PSI - kein Verkaufsdruck durch Mitarbeiteraktien physik

Ende der Nervosität bei PSI - kein Verkaufsdruck durch Mitarbeiteraktien

 
#1
Im Board wurde viel über die Kaufkurse der 400 Mitarbeiter spekuliert, die mit dem Ende der lockup-Periode ihre Aktien abstoßen könnten. Auffallend ist, daß in den letzten Tagen verhältnismäßig wenig Aktien im Markt auftauchten. Dafür gibt es wohl Gründe.
Teilweise wurden in Diskussionen zu Kaufkursen der Mitarbeiter sehr niedrige Zahlen genannt. Dies heizte Spekulationen über den potentiellen Verkaufswillen der Mitarbeiter an.
In der Tat ist es möglich, etwas genauere Abschätzungen zu bekommen. Und diese verleiteten mich zu der reißerischen Überschrift.

Herr Pierschke, Investor-Relations bei PSI, schreibt zu den Einstandskursen der Mitarbeiter:

"
Da die Mitarbeiter sich seit 1974 kontinuierlich am Unternehmen beteiligt
haben, liegen die Einstiegskurse in einer Range von ca. 3-4 Euro bis zu 28
Euro (die Kapitalerhöhung im Mai wurde von den meisten
Mitarbeiter-Aktionären gezeichnet).
"
Nun kann man natürlich spekulieren, wie die Mitarbeiter mit ihren Aktienpaketen
umgehen werden. Herr Pierschke gibt eine *Abschätzung* der Zahlen und schreibt,
daß naturgemäß die Mitarbeiter, die schon seit den 70er Jahren über GmbH-Anteile
an der PSI beteiligt waren, die günstigsten Einstiegskurse hatten. Diese, so erwähnt er,
haben sich jetzt mit ca. 1 Million Stückaktien zum Pool zusammengeschlossen.
Etwa eine weitere Million werde von den gleichenPersonen gehalten, so daß auch
diese in vergleichsweise sicheren Händen sei.
(wer 10.000 Aktien oder mehr bis zum 31.12.2001 in einen Pool einbringt wird
nicht gleichzeitig mit Verkäufen den Kurs unter Druck bringen).
Er schreibt weiter:
"
Die dritte Million der freigewordenen Aktien liegt bei Mitarbeitern, die
erst in den Jahren vor dem Börsengang bei PSI angefangen haben. Auch aus
diesem Kreis gab es trotz mehrerer Umplatzierungsangebote keine Neigung,
Aktien zu verkaufen.
Im Gegenteil: einige Mitarbeiter waren sogar interessiert, ggf. Aktien von
Kollegen zu übernehmen.

Bleibt eine vierte Million, die in den Händen ehemaliger Mitarbeiter oder
sonstiger Personen ist, die diese von ehemaligen Mitarbeitern erworben
haben. Falls es überhaupt Verkaufsdruck gibt, dann von dieser Seite, denn
diese Personen haben keinen Einblick in die Entwicklung der PSI.
...
"

Gute Argumente, wie ich finde, für ein Ende der Nervosität!


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