Oh lieber Sahnekefir da bin ich aber ganz anderer Meinung, nur durch den gezielten Volumenhandel mit Aktien die entsprechende Kursschwankungen haben, kann man kurzfristig bei geringen Orderkosten Geld verdienen.
Ich habe mit dieser Verfahrensweise insb. mit Titeln am SDAX teilweise Nettorenditen von 3-6 % innerhalb von einigen Stunden realisiert.
Nur mit Kaufen und Verkaufen zum möglichst günstigen Zeitpunkt kann man Traumrenditen erzielen und das ist ganz legal.
Ich habe einige Titel wie z.B. K+S oder Balda im Depot die allein durch die teilweise extremen Ausschläge und das Handelsvolumen einige Möglichkeiten bieten.
Halloren sehe ich da natürlich anders, hier gehe ich absolut Long und kaufe u.a. mit den Gewinnen anderer Werte neue Aktien dazu, da ich von einer großen Zukunft bei Halloren überzeugt bin.
Sahnekefir schreibt "Zur Meldepflicht: Ich denke gemäß WpHG müsste man auch bei Halloren melden. Börse ist ja ein organisierter Markt. Das ist in jedem Fall jedoch erst ab 5% erforderlich vgl. 25 WpHG. Mir ist aber trotzdem nicht ganz klar, warum hier nicht schon bei 3% gemeldet wurde. Hast du da eine Idee? Woher hast du denn die Info zum neuen Großaktionär?"
Ja, ich habe da eine Idee, aber es gab bisher wohl definitiv keine Pressemitteilung oder Ad hoc Mitteilung von Halloren über die Beteiligung des Herrn Meffert über 4,2%, wobei wesentlich geringe Beteiligungen von 1-1,5 % seit Jahren veröffentlicht sind.
Sahnekefir schreibt weiter "Kurz noch zu den Transaktionskosten: Mal angenommen ich gehe mit deinen 150.000 EUR an den Start um den Kurs zu drücken mit einem Flatrate-Depot. 1. Problem wäre ja, dass ich noch gar keine Aktien von Halloren habe, ich müsste also Short gehen und mir die Aktien von jemand anderem gegen Gebühr leihen. Ich leihe mir die Aktien und verkaufe die geliehenen Aktien sofort. Das Angebot an Aktien steigt, der Kurs fällt und ich streiche einen noch nicht realisierten Gewinn ein (d.h. im Depot ist ein dickes Plus angezeigt). Jetzt muss ich aber die geliehenen Aktien wieder zurück geben, welche ich ja leider gerade verkauft habe. Ich kaufe also wieder Halloren Aktien in großem Umfang, der Kurs steigt wieder, weil gar nicht so viel Angebot zum günstigeren Kurs vorliegt. Schlussendlich ist alles wieder beim Alten, außer das ich die Gebühren und ggf. Orderkosten los bin. Soweit legales handeln, weil ja nur reales Angebot auf reale Nachfrage trifft. Illegal wird es wenn ich jetzt den Kurs über ein 2. Depot bei einer anderen Bank (wieder Gebühren) oder über eine 3. Person in Absprache beeinflusse. Man könnte den Kurs durch viele Scheinorders beeinflussen und so ein "künstliches Preisniveau" herbeiführen. Viele Orders, hohe Volumina, mehrere Depots das finde ich spricht auch alles für viel Gebühren. Eine dieser Börsenweisheiten heißt ja auch: "hin und her, taschen leer"
Warum sollte ich mir gegen Gebühr Aktien leihen, wenn ich z.B. 150.000,- € cash habe?
Nein, ich kaufe natürlich zum Start in kleineren Portionen möglichst billig und verkaufe wieder und dann beginnt sich das Rad zu drehen.
Verluste nehme ich dabei natürlich kurzfristig gern in kauf, denn die Verluste kann ich später gegen Gewinne steuerlich gegenrechnen.
Diese Aktion wäre nach meiner Überzeugung absolut legal, denn ich habe in diesem Land Gott sei Dank Vertragsfreiheit und kann kaufen und verkaufen wie und wann ich will.
Bei sinkenden Kursen könnte ich trotz eventueller Verluste die Anzahl meiner Aktie am Unternehmen erhöhen und irgendwann kommt die frohe Botschaft aus dem Unternehmen und der Kurs geht ab.
Ach ja und nochmal zu den Gebühren, wenn ich in einem entsprechenden Volumen von mind. fünfstellig in € je Order agiere sind die Kosten und Gebühren Peanuts.
Man beachte einfach mal die Kurschwankungen bei Halloren innerhalb der letzten drei Monate 7,17-8,50 %, das sind fast 20 %.
Heute in einem Monat bekommen wir Nachricht aus dem Hause Halloren zum Geschäftsjahr 2013 und dann sind wir alle schlauer!!!