Handelsblatt – Sa., 6. Juni 2015 - 08:53 MESZ
Nachdem die jüngsten Gespräche zur Lösung der Finanzprobleme Griechenlands keinen Durchbruch gebracht haben und die Regierung in Athen inzwischen signalisiert hat, was sie von den Vorschlägen der Geldgeber hält - nämlich nichts - fordern hochrangige Politiker in Berlin harte Konsequenzen.
'Die europäischen Regierungen müssen sich ehrlich machen: Das Experiment mit den reformunwilligen Griechen im Euro-Raum ist gescheitert und muss beendet werden', sagte der Vorsitzende des Parlamentskreis Mittelstand der Unions-Bundestagsfraktion (PKM),Christian von Stetten (CDU), dem Handelsblatt. Ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro oder die Einführung einer Zweitwährung bärgen natürlich auch Risiken, 'aber es würde dem Euro und seinen Vertragsstaaten die Glaubwürdigkeit und Würde zurückgeben. Es würde deutlich machen, dass sich in Zukunft wieder alle Euro-Staaten an die vereinbarten Regeln halten müssen'.
Deutliche Worte auch vom Vize-Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hans Michelbach. 'Wenn die Regierung in Athen nicht bereit ist, den Pfad der Reformen und der Stabilität zu betreten, fehlt jede Grundlage für Gespräche und für einen Verbleib des Landes in der Euro-Zone'.....
Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß plädiert dafür, die Reißleine zu ziehen. 'Das ganze Gezerre ist unsäglich......
Angesichts der Hängepartie übte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz ungewöhnlich scharfe Kritik an der Athener Regierung und dem Linksbündnis Syriza von Premier Alexis Tsipras. Die griechische Regierung gehe 'bisweilen gewaltig auf die Nerven'.....
Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates, verwies auf eine repräsentative Umfrage unter den Mitgliedern des Unternehmerverbands. 76 Prozent der Befragten finden demnach den Verbleib Griechenlands nicht wichtig. 'Das ist richtig, weil Griechenland die Finanzmärkte nicht mehr infizieren kann',......"
Kpl. auf: de.finance.yahoo.com/nachrichten/...ss-beendet-125301584.html
Da werden doch nicht etwa die ersten Politiker die Rufe aus der breiten Bevöl-
kerung und vielen namhaften Ökonomen, ergo das Wörtchen "ERWACHET" endlich
gehört haben und sich jetzt doch GEGEN eine weitere Enteignung der Sparer und weiterer Belastung der Steuerzahler aussprechen ... und sie jetzt auch noch gegen Ihre Chefin votieren, verbunden mit dem Risiko in Sachen ihrer weiteren politischen Karriere ... ?