Danke, war doch nicht so schwierig mit der Begründung....und wenn man dann noch deutlich macht, dass es sich um eine eigene Theorie/Ansicht handelt, ist das auch für alle hier im Forum besser verständlich und weniger irreführend.
Inhaltlich ist diese Vermutung m.E. Quatsch:
- Durchschnittliches Handelsvolumen auf XETRA liegt bei wieviel, 600-700T pro Tag? Dann stand neulich mal im Handelsblatt dass evtl. nur noch 40% des Umsatzes deutscher Aktien über XETRA erfolgt, der Rest über außerbörsliche Trades, Block sales, andere Plattformen; also kann man vielleicht insgesamt von über 1,5 Mio gehandelten Dialog-Aktien pro Tag ausgehen
- Über Tradegate wurden sowohl gestern als auch heute im vorbörslichen Handel 340 bzw. 345 Aktien gehandelt
- Dass sich irgendein Insti bei seinen Großorders von einem "Kindergartenspielplatz" von Kleinanlegern (Zitat hzengers, was ich sehr gut fand), auf dem die Umsätze in homöopathischen Dosen erfolgen, in seiner Einschätzung beeinflussen lässt, erscheint mir extrem weit hergeholt
- Außerdem unterstellt Deine Vermutung, dass entweder Kleinanleger für die Instis manipulieren oder dass sich die Instis selber auf Tradegate tummeln. Also dass ein Insti, der vielleicht hohe 6-stellige Zahlen an Dialog Aktien hält bzw. bewegen will, sich zwischen 8 und 9 Uhr die Zeit nimmt, Mini-Orders auf einer Privatanlegerplattform zu platzieren, in der Hoffnung, dass dort ein Privatanleger mit einer Mini-Order im Kauf liegt und die Order dann ausgeführt wird. So ein Insti hat ja auch zwischen 8 und 9 Uhr nichts anderes zu tun und muss sich nur um eine Aktie kümmern....zudem unterstellt es, dass das die anderen Spieler am Markt das nicht mitbekommen und sich für dumm verkaufen lassen.
Dass es sicherlich passiert, dass große Spieler bei Indizes/liquiden Aktien bei bestimmten Chartmarken und/oder runden Marken gezielt versuchen mit einzelnen Großorders den Kurs in eine bestimmte Richtung zu bewegen, daran zweifeln wohl wenige. Aber dass das vorbörslich auf einer Kleinanlegerplattform erfolgt, sehe ich als sehr sehr unrealistisch an.
Inhaltlich ist diese Vermutung m.E. Quatsch:
- Durchschnittliches Handelsvolumen auf XETRA liegt bei wieviel, 600-700T pro Tag? Dann stand neulich mal im Handelsblatt dass evtl. nur noch 40% des Umsatzes deutscher Aktien über XETRA erfolgt, der Rest über außerbörsliche Trades, Block sales, andere Plattformen; also kann man vielleicht insgesamt von über 1,5 Mio gehandelten Dialog-Aktien pro Tag ausgehen
- Über Tradegate wurden sowohl gestern als auch heute im vorbörslichen Handel 340 bzw. 345 Aktien gehandelt
- Dass sich irgendein Insti bei seinen Großorders von einem "Kindergartenspielplatz" von Kleinanlegern (Zitat hzengers, was ich sehr gut fand), auf dem die Umsätze in homöopathischen Dosen erfolgen, in seiner Einschätzung beeinflussen lässt, erscheint mir extrem weit hergeholt
- Außerdem unterstellt Deine Vermutung, dass entweder Kleinanleger für die Instis manipulieren oder dass sich die Instis selber auf Tradegate tummeln. Also dass ein Insti, der vielleicht hohe 6-stellige Zahlen an Dialog Aktien hält bzw. bewegen will, sich zwischen 8 und 9 Uhr die Zeit nimmt, Mini-Orders auf einer Privatanlegerplattform zu platzieren, in der Hoffnung, dass dort ein Privatanleger mit einer Mini-Order im Kauf liegt und die Order dann ausgeführt wird. So ein Insti hat ja auch zwischen 8 und 9 Uhr nichts anderes zu tun und muss sich nur um eine Aktie kümmern....zudem unterstellt es, dass das die anderen Spieler am Markt das nicht mitbekommen und sich für dumm verkaufen lassen.
Dass es sicherlich passiert, dass große Spieler bei Indizes/liquiden Aktien bei bestimmten Chartmarken und/oder runden Marken gezielt versuchen mit einzelnen Großorders den Kurs in eine bestimmte Richtung zu bewegen, daran zweifeln wohl wenige. Aber dass das vorbörslich auf einer Kleinanlegerplattform erfolgt, sehe ich als sehr sehr unrealistisch an.