Es gibt die Restriktion der Leiterleistungsfähigkeit. Beim Lexlink wird gezeigt, wie schnell geladen wird. Ob das über die "dünnen" Leitungen lief, sieht man nicht. Trotzdem ist es schön zu sehen, dass inzwischen zumindest theoretisch das Schnelladen noch schneller gehen kann. Bei den e-Autos war das jahrzehnte Forschung. Schnelladen ging früher schon :-) Nur konnte der Akku explodieren oder der Akku hielt nur wenige Zyklen durch. Das Laden muss auch bei in der Sonne gelegenem Händy gefahrlos funktionieren. Nicht nur stark runtergekühlt.
Was interessant werden wird, ob die Gerätehersteller zulassen, dass ein Ladegerät für mehrere Schnelladetechniken erlaubt wird. Es ist doch doof, wenn ein Samsung Netzteil nur Samsungs schnell läd, Apples aber nur langsam und andersherum. Ich kann mir vorstellen, dass iWatt das schon in der Schublade hat. Der Chip kann die Lieferung von 3,5V bis zu 25V steuern, wenn das Endgerät das anfordert. Ein Ausschluss der Schnelladefähigkeit anderer Geräte bringt doch keinen Wettbewerbsvorteil. Vielleicht findet ein Umdenken statt. Es geht ja nicht nur um Telefone sondern auch um e-book-reader, mp3-player, Geocashing/Wandernavis, Kameras oder einfach Akkulader.
Es könnte auch die Vorbereitung sein, dass man überall laden kann und man gar kein Netzteil mehr braucht, in Hotels, Restaurants oder an der Tankstelle. Immer die blöde Suche nach einem kompatiblen Netzteil, wenn man es nicht dabei hat.
Es gibt noch viel Sinnvolles zu normen. In 10 Jahren lachen die Kids darüber, dass es mal anders war. :-)