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@jack, was ist dass denn für eine seltsame Rechnung.
Um ehrlich zu sein kann ich die Angaben auch nicht richtig einordnen. Hier ist die Rede von 136 400 $ über einen Zeitraum von 4 Jahren (nix Millionen und nicht Quartalen). Ich mein ich weiß wo ich den Q2 Report finde, aber nur als kleiner Hinweis @dlg., dein link funktioniert nicht.
wie kommst du bitte von 136 400 $ zu 136,4 Mio in einem Quartal? ich habe schon alles versucht über die 136400 in 4 Jahren auf 300 Mio zu kommen, abe bisher hat nichts gefunzt.
@dlg. was du gepostet hast ist doch nur wie sich die Lizenzzahlung insgesamt zusammen setzt,
Hierzu @jack steht auf Seite 9 im Abschnitt "recent corporate transaction" des Q2 reports:
It is intended that the 300 million $ prepayment will be recouped by Apple against amount payable to Dialog for the purchase of certain of our products over the three-year period ending on 31 march 2022.
Settlement of the prepayment is scheduld to take place in quartely instalments, in arrears such that 200 million $ is settled in the first year and 50 million $ is seattled in the second and third year.
During each Quarter Apple will settle our invoices on its normal payment terms.
If there are insufficient invoices outstanding on a recoupment date, Apple may require us to settle the shortfall against the sheduled recoupment in cash.
We account for the prepayment as a financial liability measured.
At the end of Q2, the carrying amount of the liability was US$ 290,3 million $.
Für mich bedeutet dies übersetzt:
Es ist vorgesehen, dass Apple die Vorauszahlung in Höhe von 300 Millionen US-Dollar für den Kauf bestimmter unserer Produkte an Dialog ausgleicht, und den Betrag in dem am 31. März 2022 endenden Dreijahreszeitraum zu zahlen hat. Aus diesem Zitat ergibt sich für mich folgende Schlußfolgerung: Die 300 Mio $ sind kein festgeschriebener Betrag sondern war ein Schätzwert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass DLG bei geringeren Produktionsmengen Geld an Apple zurück zahlen muß, ist die Produktion aber höher, nicht mehr Geld bekommt. So dämlich kann JB unmöglich sein. Daher hat der letzte Satz für mich eine besondere Bedeutung. Das ganze war für einen 3 Jahresazeitraum vorgesehen. Beginn war der 1. April 2019, und im ersten Jahr sollte 200 Mio ausgezahlt werden, aufgeteilt auf 4 Quartale, also 50 Mio pro Quartal. Demnach müssten eigentlich die Verbindlichkeiten in der Bilanz ende Q2 um 50 mio $ gesunken sein, stehen aber immer noch mit 290,3 Mio in der Bilanz. Daraus schlußfolgere ich, dass viel mehr Bauteile die unter die Lizenzgebühren fallen verbaut wurden als geplant, und DLG vorraussichtlich doch mehr Erträge bekommt als damals angegeben. Am Ende von Q2 hätten noch 250 Mio als Verbindlichkeiten in der Bilanz stehen müssen, daraus folgere ich, dass 40 Mio mehr Umsatz gemacht wurde, wenn noch 290,3 Mio in als Verbindlichkeiten in der Bilanz geführt werden. Hierbei möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass schon bei Q2 alle überrascht waren wie gut die Zahlen waren, aber alle glaubten es waren "nur" hohe Lizenzzahlungen dafür verantwortlich. Nun zu deiner Aussage @jack: Q3 2018 war : 384 mio$ .... da hatte man noch full-PMICs in allen alten Iphones und Full-PMICs in 2 von 3 Iphones der neuen Generation, plus Sub-PMICs in allen 3 neuen Iphones. Jetzt (Q3/19) hat man nur noch Sub-PMICs in allen 3 neuen Iphones. Unter Umständen keine full-PMIcs mehr in den direkten Vorgängern XR,XS,XSmax (bestenfalls 2 von 3 aus den direkten Vorgängern) und macht mehr Umsatz in Q3/19 (409 mio) und einen höheren Gewinn. Die Umsätze von Apple waren bekanntermaßen besser als erwartet, was sich auch auf DLG auswirkte, und ich glaube aufgrund der Anpassungsklausel die im Q2 Bericht steht, dass DLG mehr als die 300 Mio bekommt weil die Produktionszahlen höher sind als zu Zeiten der Vereinbahrung gedacht. Diese fiel m.E. in Q2 um 40 Mio höher aus als ursprünglich geplant. Auf Q3 übertragen wären also 90 Mio (50 Mio rate und 40 Mio Mehrproduktion)von 409 Mio für Lizenzahlungen. Da Q3 erfahrungsgemäß bei Apple stärker ist als Q2 können es auch 100 oder 110 Mio. sein. Das war meine erste Einschätzung, zur Diskussion freigegeben.
Die Abrechnung der Vorauszahlung soll in vierteljährlichen Raten nachträglich erfolgen, so dass im ersten Jahr 200 Mio. USD abgerechnet werden und im zweiten und dritten Jahr 50 Mio. USD abgerechnet werden.
Während jedes Quartals wird Apple unsere Rechnungen zu den normalen Zahlungsbedingungen begleichen.
Wenn an einem Rückzahlungstermin nicht genügend Rechnungen ausstehen, kann Apple von uns verlangen, dass wir den Fehlbetrag mit der geplanten Rückzahlung in bar verrechnen.
Wir bilanzieren die Vorauszahlung als finanzielle Verbindlichkeit.
Zum Ende des zweiten Quartals betrug der Buchwert der Verbindlichkeit 290,3 Mio. USD.
Es sollen ja 300 Mio $ Einmalzahlung und 300 Mio $ fortlaufende Lizenzzahlungen, abhängig von den Produktionszahlen bezahlt werden.
Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass ja eigentlich nur 50 Mio $ laut Text pro Quartal ausbezahlt werden. In den Zahlen ist auf Seite 25 aber allein für Q2 145,75 Mio $ als fortlaufende Lizenzahlungen ausgewiesen. Das wären ja schon fast die Hälfte der vorgesehenen Summe ür den 3 Jahreszeitraum.
So wie ich den Text verstehe, werden DLG die Produktionszahlen mitgeteilt, und dann Apple in Rechnung gestellt. Damit wäre der Betrag im ersten Auszahlungsquartal fast dreimal so hoch wie anvisiert.
gerade nochmal den Q2 report, ist schon zulange her dass ich den gelesen hatte um mich an die genaue Aufteilung zu einnern.
(manchmal muß ich sogar schmunzeln, wenn ich auf Seite 28 ganz unten lese, dass die offenen Zahlungen von Apple als Kredit in der Bilanz von DLG geführt, und dafür 345 $ Bereitstellungsgebühr berechnet wurde)
Was mich an der an der Einmalzahlung von 145,75 Mio wundert, ist die Tatsache, dass zusätzlich eigentlich 50 Mio pro Quartal in 2019 für die kontinuierlichen Lizenzzahlungen erfolgen sollten. Davon ist hingegen nichts in dem Zahlenwerk zu finden. Es stand aber so wortwörtlich im Text auf Seite 6:
Settlement of the prepayment is scheduld to take place in quartely instalments, in arrears such that 200 million $ is settled in the first year and 50 million $ is seattled in the second and third year.
During each Quarter Apple will settle our invoices on its normal payment terms.
Der Dreijahreszeitum is 01.04.2019 bis 31.03.2022
schon was du sagen möchtest. Das prepayment befindet sich deiner Meinung nach im restlichen Umsatz.
Das würde aber alle Buchhaltungspraxis widersprechen, da das prepayment bei Dialog als Kredit geführt wird:
As a condition of the prepayment, we put in place a reducing letter of credit in favour of Apple for the outstandig principal amount
Die Einnahmen dürften dann aber nicht als Umsatz aufgeführt werden, oder müssten zumindest separat ausgewiesen sein.
Kreditrückzahlung ja kein Umsatz ist Sinne von Warenumsatz:
Einzahlungen durch die Darlehensaufnahme stellen keine Betriebseinnahmen dar. Auszahlungen durch die Tilgung stellen keine Betriebsausgaben dar.
Also die Frage an dich, wo sind die prepayment Einnahmen in der Bilanz verbucht?
(ich drucke nur fett um Zitate deutlich vom Text hervorzuheben, das ist alles)
@dlg. dann wird ein Schuh daraus. Allerdings bleibt dann ein anderer Sachverhalt zu klären.
Apple hat am 08.04.2019 die ersten 145,75 Mio von 300 Mio (um genau zu sein 311 Mio) Vorauszahlung geleistet, aber wie kann es dann sein, dass DLG den Buchwert der Verbindlichkeiten weiterhin mit 290,3 Mio US$ am Ende von Q2 in der Bilanz hat?
unverständlich, wie hier bilanziert. Deine Erklärung wäre von Dir ist eigentlich logisch.
Aber es gibt einiges was dem Widerspricht. Es sind nicht die Lizenzzahlungen die Als Kredit verbucht sind, sondern die prepayment (also die Vorauszahlungen).
Steht auf Seite 9
Wenn diese als Kredit geführt werden dann kannst du die nicht einfach als Umsatz verbuchen.
Desweiteren wird eine genaue Summe genannt, für 2019 sind es 50 Mio pro Quartal, die Apple zu bezahlen hat.
Nach Adam Riese und Eva Zwerg, müsste eigentlich genau diese Verbindlichkeiten also maximal 250 Mio als Verbindlichkeiten in den Büchern stehen.
Dann wären die 145,7 plus die 29 Mio für das design Centre buisness in Q2 bezahlt worde und die 136,4 Mio für IP Lizenzen in Q3.(Seite 27)
Wenn aber weiterhin 290,3 Mio als Verbindlichkeiten Apples gegenüber DLG in den Bilanzen steht, was für eine Erklärung hast du dafür?
Irgendwie ist der Schuh 2 Nummern zu klein
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