Deutschlands mächtigste Blockierer


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mikelandau:

Deutschlands mächtigste Blockierer

 
22.01.03 16:24
Deutschlands mächtigste Blockierer

Die notwendigen Reformen werden durch die Interessen einzelner Gruppen immer wieder blockiert. impulse ermittelte per Repräsentativ-Umfrage, wer Deutschlands mächtigste Blockierer sind: Aus Sicht der Bundestagsabgeordneten und aus Sicht der Unternehmer. Bei den Sozialsystemen insgesamt. Und getrennt nach Arbeitsmarkt- und Gesundheitssystem.

Überraschendes Ergebnis der Forsa-Umfrage: Für die 174 befragten Bundestagsabgeordneten sind die Gewerkschaften mit großem Abstand Top-Blockierer von Reformen in den Sozialsystemen insgesamt. Das sagen 32 Prozent der Parlamentarier, die nach der Stärke der Fraktionen ausgewählt wurden. Die Mitglieder von SPD- und Grünen-Fraktion bildeten also die Mehrheit der Befragten. Die Verbände insgesamt als zweitstärkste Reformbremser aus Sicht der befragten MdB´s folgen erst mit 16 Prozent. Die Arbeitgeber sind für 11 Prozent die Schuldigen.

Ähnlich das Bild bei den 508 repräsentativ befragten Unternehmern: Für 54 Prozent ist die SPD Reformverhinderer Nr.1, mit 53 Prozent fast gleichauf folgen die Gewerkschaften. Auf Platz drei (38 Prozent) sind die Beamtenverbände.

Bitter für die Gewerkschaften: Sie sind aus Sicht der Abgeordneten auch die größten Verhinderer von Reformen am Arbeitsmarkt (69 Prozent). Die Arbeitgeber auf Platz zwei kommen auf nur 22 Prozent. Gleiches Bild bei den Unternehmern: Für 75 Prozent sind es die Gewerkschaften, für 53 Prozent die Arbeitgeber. Ebenfalls überraschend: Selbst für die Mehrheit der SPD-Abgeordneten sind die Gewerkschaften Top-Blockierer (45 Prozent), erst dann folgen die Arbeitgeber (42 Prozent).

Geht es um die Schuldigen für fehlende Reformen des Gesundheits-wesens, sind sich Unternehmer wie Abgeordnete einig: Der mächtigste Blockierer ist die Pharma-Industrie ­ für 71 Prozent der Firmenchefs und 37 Prozent der Abgeordneten. Auf den Plätzen folgen Gesetzliche Krankenkassen (61 Prozent) und Kassenärztliche Vereinigung (59 Prozent) bzw. Ärzteverbände (35 Prozent) und Apothekerverband (29 Prozent).
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Glasnost:

Meine Rede!

 
22.01.03 16:32
Die Gewerkschaften haben kein tasächliches Interesse an neuen Arbeitsplätzen. Nicht das sie etwas dagegen hätten, der Wunsch ist schon da, immerhin rekrutiert sich aus den Arbeitern und Angestellten ihre Basis. Aber mit den letzten Lohnforderungen an die zumeist stark verschuldete öffentliche Hand so wie ihrer sturen Einstellung zum Küdigungsschutz und Landenöffnungszeiten hört man von denen derzeit eigentlich nur Forderungen, konkrete Angebote habe ich in letzter Zeit nicht gehört.

Die Hauptursache für die aktuelle Reformmisere sind die anstehenden Wahlen. Vorgestern bei Christiansen habe die meisten (soger die Opposition) ganz offen zugegeben: Auch sie würden sich wünschen, dass es mal 2 Jahre keinen Grund für Wahlkampf gibt, damit sich die Regierenden (wer auch immer) endlich trauen, mal richtig zuzuschlagen.

Schaumer also mal, was nach den Wahlen passiert.

Glasnost
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BRAD PIT:

Tja liebe SPD und lieber

 
22.01.03 16:37
Gerd:  Wer mit dem Teufel tanzt, der darf sich nicht wundern, wenn morgens auch neben diesem aufwacht.

Gruß
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lehna:

Es wird mit den Gewerkschaften kein Sozialabbau ..

 
22.01.03 19:41
geben,so DGB-Chef Sommer.Das heisst die schaffenden Menschen bei uns werden zur Finanzierung des aufgeblähten Sozialstaates weiter geschröpft und in die Schwarzarbeit getrieben.
Eine Schweinerei,daß bei uns erst bei über 5 Mill.Arbeitslosen Reformen machbar sind.
Gerd wach endlich auf.
 
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