Denke jedoch nicht, dass es so schlimm mit der Deutschen Bank kommen wird. ;-)
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Hallo, Ihr bringt hier etwas durcheinander !! Die 29 MRD betreffen zugesagte Übernahmefinanzierungen, Abschreibungsbedarf hier um die 5 % !! Das hat nichts mit dem Subprimeschrott zu tun, also keine Abschreibungsraten von 70 oder 80 %.Die Deutsche Bank hat die Subprimerisiken rechtzeitig erkannt und sich entsprechend abgesichert, was übrigens auch wieder zu Kritik in der Presse geführt hat, " DBK verdient an den Verlusten anderer", genannt wurde hier die "arme" IKB.
Auch z. Bsp. Goldman Sachs hat die Risiken gut abgesichert.
Trotzdem werden alle Institute mittelfristig unter der Krise leiden, Kreditportfolien werden schlechter, Umsätze gehen zurück, die Vola wird die Geschäfte schwieriger machen.
Bin auch negativ eingestellt, die DBK ist im Moment aber sicher nicht die richtige Adresse für falsche Negativpostings.
ich hatte einen abschreibungsbedarf von ca. 5% genannt. hierzu gab es auch schätzungen von analysten, zwischen 600 mio und 1,5 mrd euro, ist aber schon ein paar tage her.
soweit ich heute gesehen habe, hat die dbk heute hierfür 700 mio abgeschrieben.
ich vermute, dass damit dieses risiko ausreichend bereinigt ist, denn die unternehmensbilanzen sehen aktuell gut aus, die investoren wollen lediglich einen höheren abschlag für eventuell in zukunft auftretende risiken (spread/risikoaufschlag).
glaube also auch nicht an abschreibungen von 50%, ich glaube da geht den permabären die fantasie durch.
ich sehe die kommende konjunkturelle abkühlung, ausgelöst durch den beginnenden kreditcrunch, als auslöser für grosse probleme bei fast allen unternehmen, vor allem auch bei den banken (turbozykliker).
Unternehmensanleihen
Rückstau löst sich langsam auf
Von Steffen Uttich
01. Oktober 2007
Der sommerliche Rückstau auf dem Markt für Euro-Unternehmensanleihen beginnt sich allmählich aufzulösen. Nachdem das Neuemissionsgeschäft ab Mitte Juli vor dem Hintergrund einer ausgewachsenen Kreditkrise nahezu komplett zum Erliegen gekommen war, ist es in den vergangenen anderthalb Wochen wieder spürbar angesprungen. Seither kamen neue Unternehmensanleihen im Volumen von 12,8 Milliarden Euro auf den Markt. Damit bewegt sich das Volumen sogar fast wieder auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Hinzu kommen noch einmal 35,8 Milliarden Euro, die Banken im September über den Kapitalmarkt aufnahmen. „Das ist ein Riesensprung“, kommentiert Kreditanalyst Marc Herres von der WGZ-Bank das Geschehen.
Auslöser des Stimmungswandels war die Entscheidung der amerikanischen Notenbank (Fed) vor zwei Wochen, ihren Leitzins deutlich um 50 Basispunkte zu senken. „Die Fed hat eine gewisse Entspannung eingeleitet“, sagt Rolf Schäffer, Spezialist für Unternehmensanleihen bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Seither habe sich gezeigt, dass sich Unternehmen mit einer guten Bonitätsbewertung weiterhin über den Kapitalmarkt refinanzieren können. Kurz hintereinander sammelten die deutschen Konzerne BASF und Eon, die beiden amerikanischen Unternehmen General Electric und Schering-Plough sowie der französische Einzelhändler Carrefour über eine Milliarde Euro ein.
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