Der Regen Volkswirtschaftlich gesehen


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wetty:

Der Regen Volkswirtschaftlich gesehen

 
13.08.02 11:14

Wie sind denn die Auswirkungen des Regens in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage zu bewerten ?

Contra:
-Produktionsstaetten liegen ueber Tage/Wochen brach
-Human-Capital geht verloren, weil mit Aufraeumen beschaeftigt

Pro:
-Wiederaufbau erfordert hohe Investionen, d.h. Sparguthaben werden "aktiviert"
-Markt wird bereinigt, da marode Unternehen vollends pleite gehen
-Die Flut hinterlaesst ein Investionsfreundliches Brachland, Innovation kann sich besser durchsetzen



Hat da jemand Ahnung von, und kann mir Laien dazu etwas schreiben ?




danke,
mfg
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flexo:

Interessant!

 
13.08.02 11:19
Ich habe die Erfahrung gemacht, das besonders Regenschirme und Regenkleidung in längeren Regenphasen gut verkauft werden. Durch durchnässte Kleidung steigt auch die Krankheitsrate sprunghaft an. Ich habe außerdem festgestellt, das wenn Wasser mit 100 Grad erhitzt wird (zum Beispiel auf einem Herd, im Kochtopf) so ein Nebel entsteht. Wäre das nicht eine Idee? Den ganzen nassen, kalten Regen einfach erhitzen...
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wetty:

Fast vergessen:

 
13.08.02 11:21

Pro:
-Die dauernden Stuerme muessten sich positiv fuer die Windkraftanlagenhersteller auswirken






mfg
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steiermark:

Volkswirtschaftlich gesehen

 
13.08.02 11:24
ist mir das im Moment völlig scheißegal, wenn man sieht welche Tragödien sich momentan um uns herum abspielen, wo ganzen Familien nichts mehr bleibt als das Gewand das sie am Körper tragen, Todesopfer zu beklagen sind und sich 10000e freiwillige Helfer wenigsten noch darum kümmern den Schaden wo es noch geht wenigstens in Grenzen zu halten, damit nicht noch mehr Existenzen zerstört werden, und deren ganzes Hab und Gut nicht von den Fluten weggerissen wird.
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Thomastrada.:

volkswirtschaftlich findet (auch) hier eine

 
13.08.02 11:29
Umverteilung nach oben statt, da sicherlich nicht alles aus Sparguthaben abzudecken sein wird. Folge: Schulden, Zinsen und Mehraufwendungen zulasten der "Kleinen" bzw. zugunsten weniger "Großer".

Gruß,
T.
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DaSoundsear.:

@wetty:

 
13.08.02 11:37
Ich denke eher nicht,dass Humankapital "vergeudet" wird. Die meisten Hilfskräfte stellt doch die Armee oder Organisationen wie das THW,die sonst nicht viel zur gesamten Volkswirtschaft beitragen. Größere Prod.stätten sind meiner Meinung nach noch nicht überflutet worden,somit ist dieser Punkt auch eher irrelevant!
Bei den Pro-Argumenten ist das Sparargument nicht ganz eindeutig:
Einerseits ist es zwar richtig,dass in naher Zukunft Investitionen zur Erneuerung/Wiederaufbau geleistet werden müssen, andererseits könnte sich aber die gesamtwirtschaftliche Sparneigung erhöhen,da nunmehr viele Menschen in Zukunft mit ähnlichen Überflutungen rechnen und dafür etwas ansparen. Auf lange Sicht führt eine gestiegene Sparneigung aber zu höheren Investitionen und einem höheren BSP. Kurzfristig ist dies jedoch eher kontraproduktiv!
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wetty:

Das mit dem Human-Capital war so gedacht

 
13.08.02 12:16

Tendenziell haben eher Besserverdienende ein eigenes Haeuschen. Und genau die sind es welche im Mittelstand fuer Innovation sorgen, mithin das Wachstum tragen.

Wenn ich mal an mir selbst messe: Kleinunternehmer, und praktisch 24h damit beschaeftig irgendwas zu unternehmen. Wenn nun mein Haus ueberflutet waere, dann waere ich in den Folgewochen aehnlich wenig produktiv fuer die Volkswirtschaft wie vielleicht im Urlaub.



mfg
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