Anzeige
Meldung des Tages: Lithium ist zurück — und diesmal führen Institutionen den Markt an

Der Hauptgrund für die hohe Arbeitslosigkeit ist..


Beiträge: 57
Zugriffe: 11.581 / Heute: 2
Spacy-Tracy:

Der Hauptgrund für die hohe Arbeitslosigkeit ist..

 
18.04.02 15:02
Zur Abstimmung springen.

Diese Nachricht wurde automatisch erzeugt. Der Thread wird nach jeder 3. vergebenen Stimme im Board nach oben geholt.

Antworten
hjw2:

hickenhacken o.T.

 
18.04.02 15:33
Antworten
Grinch:

ähem... *hüstel* Was ist "hickenhacken"???

 
18.04.02 15:34
Sowas wie "korintenkacken"???
Antworten
mod:

Unfähigkeit der Regierenden (auch vorher Kohl),

 
18.04.02 15:37
für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen zu sorgen.

Das fehlt.

Wir haben:

Überregulierung,
Bürokratisierung,
wirtschaftsfeindliches Klima,
mangelnde Anreize für Leistung,
z.B. Arbeitslosengeld, einfacher Sozialmissbrauch

usw.
Antworten
Thomastrada.:

...Überbevölkerung o.T.

 
18.04.02 15:43
Antworten
kroesuss:

der Hauptgrund für die hohe Arbeitslosigkeit ist

 
18.04.02 15:52
Diese Fragestellung ist nicht umfassend und beschreibt kaum das Problem der Arbeitslosikeit und fürt zu einem falschen Meinungsbild.
die Fragen könnten aus dem Arbeitgeberlager kommen.
Vielleicht sollte auch nach der Alterstruktur der Arbeitslosen gefragt werden.
Ich sehe nur das im Umfeld, Mitmenschen über 50 kaum eine Chance bekommen obwohl alles ( Örtliche Bindung aufgeben, Gehaltshöhe - abstriche machen, Weiterbildung selbst finanzieren etc. ) getan wird um eine neue Anstellung zu finden.
Andererseits ist doch vor Jahren als die arbeitslosigkeit hochschnellte
das Heilmittel in der Dienstleistung gesucht worden, statt die Ursachen zu ergründen warum die Industrien Welche Investitiongüter herstellen und vertreiben ins ausland abwandern.
Das Dienstleistungsgewerbe kostet Geld und es wird keine Wertschöpfung betrieben
wie bei einer Produktherstellung.
der 2. Irrweg sind die Steigenden steuerbelastungen der Haushalte wo der Geldfluss ja im Kurzschluss Läuft und Keine nutzbare Arbeit verichtet wird.
Um Arbeit zu schaffen muss Geld Fliessen. Dazu müssen Haushalte über Mittel verfügen und nicht über Steuerbescheinigungen,Pflegeversicherungsnachweise, Arbeitlosenversicherungnachweise,  Krankenkassenbeitragsbescheinigungen.
Bescheinigungen taugen nicht zur Zahlung evtl. Handwerkerrechnungen.
Auch das Lamentieren der Politiker und Arbeitgeber über eine zu frühe Verrentung der Arbeitnehmer sollte von diesen Verantwortlichen selbst überdacht werden, denn diese beiden Gruppen waren doch froh über die gefüllten Sozialkassen wo sie Ihre Altlasten ( im Bekanntenkreis z.B. 50-Jähriger bei IBM
vor 5Jahren Freigestellt bei 2/3 der letzten  Bruttobezüge mit hilfe des Arbeitsamtes ?????) entsorgt haben. Anzumerken sind hier auch Bundesbahn, Post, Telekomm, Bundesgrenzschutz, Bundeswehr und andere bereiche auch noch.

Dieses nur ein kleiner Auszug aus den Gedanken die aufkommen wenn solche nicht ganz durchdachten Fragen über die Arbeitslosigkeit gestellt werden.

So verblödet kann ja keiner sein, dass er schon die officielle Meinung der Parteien sich zu eigen macht.
an sonsten viele Grüsse an die Blinden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Antworten
Spacy-Tracy:

@Kroesus: Welche Frage hätten's denn gern? o.T.

 
18.04.02 15:57
Antworten
estrich:

Diese Umfrage ist mal wieder....

 
18.04.02 15:58
populistisch und suggestiv und außerdem überflüssig, weil das resultat nicht zu gebrauchen ist.

Warum fragst Du nicht gleich diesem Börsenboard, was wir vom Sozialismus halten, oder im Vatikan, was man dort von Jesus hält?

Arbeiten lohnt sich nicht. Arbeitslosengeld ist hoch genug
Wer hat hier geantwortet, Arbeitende oder Arbeitslose?? Ich glaube ich weiß die Antwort.

Die Möglichkeit Zu viele ausländische Arbeitnehmer kann ich auch nicht nachvollziehen. Im Ausland gibt es doch auch Arbeitslose und: Deutsche arbeiten auch mal im Ausland, zB Holland sehr viele deutsche Gastarbeiter im Grenzgebiet!

Esrt jetzt lese ich den Beitrag von Kroesuss, Zustimmung meinerseits!
Antworten
Spacy-Tracy:

Dann frag ich Kroesus und estrich mal neutral:

 
18.04.02 16:01
Warum ist die Arbeitslosigkeit in Holland, Frankreich, Dänemark oder irgendwo anders viel, viel niederiger als bei uns?

Jetzt werden auch keine Vorgaben gemacht.
Antworten
estrich:

Viele Gründe:

 
18.04.02 16:08
Die Antwort sprengt leider meinen Tagesplan, aber mal spontan geantwortet.
-D hat immer noch die Verschmelzung zweier Staaten zu verarbeiten.
-In den genannten Ländern sieht es auch nicht kontrastig aus.
Selbst in Japan explodieren die Arbeitslosenzahlen, die waren noch nie so hoch.

...
Antworten
Happy End:

Arbeitslose machen Arbeit

 
18.04.02 16:11
aus: Wolfgang Ebert: Was steht uns noch ins Haus?, Lübbe, '85

Wird in Bonn wirklich etwas gegen die Arbeitslosigkeit getan oder tut man dort nur so? Als ich das neugeschaffene Referat Arbeitsbeschaffung aufsuchte, um mir ein Bild von der Lage zu machen, lief der Betrieb auf Hochtouren. Als ich den zuständigen Hauptreferenten an mir vorbeisausen sah, packte ich ihn am Schlafittchen, er aber rief mir schweißtriefend zu "Keine Zeit, keine Zeit, habe schrecklich viel zu tun", hatte dann aber doch ein paar Minuten für mich übrig.
"Woran arbeiten Sie gerade?" erkundigte ich mich und bemühte mich, mit ihm Schritt zu halten.
"Ich koordiniere die verschiedenen Referate, die das Arbeitslosenproblem bearbeiten." Vor der nächsten Tür blieb er stehen. "Die I C. Wir nennen sie scherzhaft 'Apotheke', weil hier täglich im Schnitt 172 Rezepte gegen die Arbeitslosigkeit analysiert werden. Aber trotz vieler Überstunden schaffen sie ihr Pensum nicht." Wir hasteten weiter. "Hier wird gearbeitet. Bitte nicht stören", las ich an einer Tür.
"Das ist unsere II B oder auch der 'Stall'", sagte er, "denn hier zerbricht man sich den Kopf darüber, warum die Pferde nicht saufen wollen. Also warum nicht mehr investiert und konsumiert wird." Lautes Zanken drang durch die Tür zum nächsten Büro. "Die IV D oder die 'Streithammel'", wurde mir erläutert, "sicher spielen sie gerade das 'Millionenspiel'. Dabei geht es um den zu erwartenden anderthalbmillionsten frischgebackenen Arbeitslosen, der vermutlich nicht mal ahnt, daß er demnächst gefeuert werden wird. Manche unter uns schlagen vor, ihn vielleicht durch eine kleine Feierstunde zu ehren, während andere meinen, ihm sei vielleicht mehr gedient, wenn wir dem Jubilar einen Arbeitsplatz verschaffen."

"Und wo soll er den kriegen?" wollten wir wissen.
"Bei uns natürlich. Wir brauchen Arbeitskräfte noch und noch." Er zog mich mit sich fort. Hinter der nächsten Tür ertönte Gelächter. "Die VI B, unsere 'Kosmetiker'." Ich sah ihn irritiert an. Er gab mir Bescheid: "Nun, immer wenn Franke in der 'Tagesschau' ungünstige Beschäftigungszahlen nennen muß, werden sie bei uns kosmetisch behandelt, damit sie etwas lieblicher aussehen. Unsere 'Friseure' frisieren auch häßliche Worte wie arbeitslos in unterbeschäftigt um; auch verdanken wir ihnen Wortkreationen wie konjunktureller Aufschwung und Verschlankung."
Wir kamen an einer Tür vorbei, hinter der einer laut schnarchte. "Die VII G, unsere 'Sandmänner'. Sind wohl vor Übermüdung selber eingeschlafen. Ist ja auch ein harter Job, der Öffentlichkeit immer Sand in die Augen zu streuen, damit niemand merkt, daß Investitionsspritzen nur dazu verwendet werden, Arbeitsplätze zu vernichten, und nicht etwa zu schaffen.
"Und woran wird hier gearbeitet?" fragte ich vor einer schildlosen Tür.
"Hier wird überhaupt nicht gearbeitet. Das ist der Simulationsraum, wo sich unsere Mitarbeiter bemühen, sich in die Lage ihrer Kunden, wenn ich sie mal so nennen darf, zu versetzen."
An der nächsten Tür las ich warnend: 'Geheim!'. "Unsere Propagandaabteilung. Ihre Mitarbeiter werden auch scherzhaft 'Erpresser' genannt, sie verbreiten nämlich, daß wir die Arbeitslosigkeit nur beseitigen können, wenn wir mehr Kernkraftwerke haben und mehr Waffen exportieren."
Wir standen vor der letzten Tür "Das ist unsere IX A, unsere 'Wetterfrösche'. Ihnen verdanken wir die optimistischen Krisenprognosen bis 1986. Nein, bitte nicht anklopfen. Diese Kollegen wollen anonym bleiben, damit sie später keiner zur Rechenschaft zieht."
"Und was ist denn nun Ihr spezielles Arbeitsproblem?" fragten wir ihn, bevor er sich endgültig davonmachen konnte.
"Ich halte Sprechstunden für Arbeitslose, sozusagen als 'Seelenmasseur'. Ich erkläre meinen Besuchern, warum ihr Opfer für unsere Stabilitätspolitik notwendig ist, und daß sie trotz allem nicht den Glauben in die soziale Marktwirtschaft verlieren mögen. Am Schluß stelle ich sie dann vor die Kernfrage: arbeitslos oder Sozialismus? Da spürt man direkt, wie es in ihnen arbeitet..."

...
Antworten
Alpet:

Welche Ansprüche ans Leben kann

 
18.04.02 16:52
man haben, wenn einem das Arbeitslosengeld genug ist ?

Sozialschwach aus Leidenschaft !?

alpet
Antworten
SchwarzerLor.:

Ich finde solche Abstimmungen immer gut.

 
18.04.02 16:57
Zwar dreht es sich nicht um Börse direkt, aber um das Wirtschaftsleben im allgemeinen und hat daher indirekt Auswirkungen auf Unternehmen. Das Gemosere an den Abstimmungen kann ich in keinster Weise nachvollziehen, bieten sie doch guten Anlaß für vielerlei Diskussionen. Keine davon hat auch nur im entferntesten den Anspruch, vollkommen Sachverhalte zu klären.
Antworten
mod:

aber alpet, kennst Du etwa keine

 
18.04.02 17:01
Arbeitslosen, die

- schwarz arbeiten,
- deren Frau/Mann ein gutes Einkommen hat,
- von Oma oder so jeden Monat Geld kriegen,
- an der Börse zocken,
- geerbt haben usw.?

Wo lebst Du? *g*
Antworten
Alpet:

@mod

 
18.04.02 17:05
ich kenne ehrlich gesagt wirklich keine Arbeitslosen !

Wenn du das Arbeitslosengeld nur als Zuschuß zum "sonstigen" Einkommen siehst, dann mag es wohl für manche genug sein.

alpet
Antworten
hjw2:

congrats kroesus, endlich ein qualifizierter

 
18.04.02 17:17
beitrag.
Antworten
flexo:

Durch 2 Berührungspunkte

 
18.04.02 17:37
so möchte ich es mal nennen (alles andere wäre zu persönlich/mich betriffts direkt nicht) darf ich mir inzwischen ein genaueres Urteil über die Bundesanstalt bis heute machen:

Die Bundesanstalt für Arbeit
- verheizt die Beiträge der Einzahler, von Versicherung kann keine Rede sein. Jede Versicherung die so mit dem Geld der Beitragszahler umgehen würde würde unter "grauer Kapitalmarkt" laufen.
- ist zur Marionette von Gewinnorientierten FORTBILDUNGSFIRMEN der Träger verkommen.
- fördert Arbeitslosigkeit indem sie sie künstlich verlängert, zum Beispiel durch Wartezeiten auf eine Berufsberatung (teilw. mehrere Monate!) oder Wartefristen bis zum Beginn (von oft nutzlosen) Fortbildungen.
- raubt Mitarbeitern der BA selbst jede Motivation.
- fördert zusammen mit Kommunen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, zum Beispiel in der "Werkstatt X" indem Waren und Dienstleistungen nicht den zu Fördernden (den Arbeitssuchenden) zugute kommen sondern plötzlich bei den Geschäftsführern auftauchen (Waren heißt hier nicht: Hämmer oder Reißzwecken sondern PKW, Kühlschränke, Kinokarten - man glaubt es nicht...).
- muß zerschlagen werden, da gibt es m. E. gar keine Diskussion.

Solange allerdings die Medien allgemein sich nur noch um Stefan Effenbergs Durchfall, Nina Ruge´s Kinofilmresteverwertung und Attentate in Tel Aviv kümmern hat der Kanzler (dieser und der nächste ebenso) gar keinen Handlungsbedarf.
Antworten
mod:

Wenn man Eure Ausführungen

 
18.04.02 17:47
abstrahiert, geht alles auf:

- Bürokratisierung und

- Überregulierung

hinaus.

Fazit:

Weniger Staat,
weniger Einflus von
unfähigen Politikern.
Vernünftige, d.h. wirtschaftsfördernde Rahmenbedingungen.
Antworten
Spacy-Tracy:

Bürokratisierung und Überregulierung:

 
18.04.02 18:02
Will man beides eindämmen, muß man bei den Beamten eingreifen. Das traut sich kein Kanzler und keine Partei. BESITZSTANDSWAHRUNG!!!
Antworten
mod:

spacy-tracy , wie wahr! Aber muss man das

 
18.04.02 18:25
verstärken durch immer neue Gesetze?
Antworten
ruhrpottzocker:

Das Übel muss an der Wurzel gepackt werden.

 
18.04.02 20:58
Schon mehrmals haben wir hier gemeinsam festgestellt, dass die technologie- und risiskofeindliche Grundeinstellung der Banken und Versicherungen den wirtchaftlichen Fortschritt aufhält, weil das Kapital nutzlos vergammelt, statt zu arbeiten.

Deshalb die Forderung:

Verstaatlichung der Banken und Versicherungen !!

Falsch wäre es aber dann, dort Beamte werkeln zu lassen. Hier wäre ein Betätigungsffeld für junge angehende Manager, eine Gelegenheit, sich die Sporen verdienen zu können.

Gleichberechtigte Geschäftsziele müssen sein: Gewinne einfahren und aktiv und gezielt den Mittelstand fördern.  
Antworten
Kritiker:

Was fehlt ist ...

 
18.04.02 21:02
nicht so sehr die Arbeit, und diejenigen, die sie verrichten wollen, sondern die bezahlbare Arbeit mit dem rentablen Arbeitsplatz hierzu.
Unsere Industrie fertigt immer mehr Güter mit immer weniger Menschen und wirft diese in Massen auf einen Markt, der diese Schundgüter meistens gar nicht braucht. Maschinen zahlen aber weder Arbeitslosen- noch Rentenbeiträge.
So gesehen ist der Vorschlag nach Einwanderung wegen der Rentenleistungen wieder ein totaler politischer Blödsinn.
Die Arbeitslosenzahlen belegen eher, daß wir in Deutschland ca. 2 Mio Einwohner zuviel haben. Die verbliebenen 2 Mio sind irgendwie nicht vermittelbar, damit müssen wir uns abfinden. Was es sonst noch dazu zu schreiben gäbe, könnte Bücher füllen und wir hören es demnächst bei den Wahlgeschreien oder auch nicht.
Gute Nacht Deutschland - Kritiker.
Antworten
maxperforma.:

also rz wirklich

 
18.04.02 21:05
eigentlich sind sich alle einig , dass
Bürokratismus und Überregulierung die Wurzel des übels
sind und dann kommst Du mit deinem Vorschlag
zur Verstaatlichung eines wesentlichen Teils
des marktwirtschaflichen Kreislaufs.
Wirklich ein revolutionärer Gedanke, den hatten Marx und Lenin
auch schon mal und was ist dabei herausgekommen.....

Gewinne machen Banken und Versicherungen im Gegensatz zu
allen staatlichen Organisationen (mal abgesehen vom Zoll) jetzt schon
denk mal darüber nach
Antworten
ruhrpottzocker:

und das war genau das thema, maxperformance

 
18.04.02 21:22
Bürokratismus und Überregulierung bei den Kapitalgebern, den Banken !!

Das sind die Ober-Beamten !! Gegen die sind staatliche Bürokraten geradezu Waisenknaben !

Hier muss einer der Hebel angesetzt werden, damit die Asche wieder flüssig wird und Nutzen bringt.

Lesen kannst du auch schlecht. Lies die Geschäftsziele noch mal, die ich geschrieben habe. Wo bleibt bei dir die Förderung des Mittelstandes ? Deine Ansicht ist absolut marktwirtschaftsfeindlich.

Die Banken sind selbstverständlich Teil des Kreislaufs. Zur Zeit wird an dieser Stelle aber nur gebremst.

Das ist eine Wurzel des Übels.

Es gibt noch viele andere bedeutende Wurzeln des Übels - diese ist die wichtigste.

Menschliche Schaffenskraft und Ideenreichtum sind gefragt - aber auch das Kapital.

An beiden Schrauben muss gedreht werden. Ansonsten fallen wir weiter zurück.

Antworten
maxperforma.:

lesen kann ich schon

 
18.04.02 21:30
einigermassen keine Angst

Hab heut keinen Nerv mehr auf Grundsatz-
debatten.

Hab nur ne andere Meinung als du

Kohle wieder flüssig machen?? No comment!
Banker sind Bürokraten o.k. aber sie liegen
uns im Gegensatz zu Beamten nicht auf der Tasche!

goodnight in den pott  
Antworten
cap blaubär:

Waaaas Banken liegen Uns nicht auffer Tasche

 
18.04.02 21:55
das dumme inkompetente inkontinente demente Pack das unserer Wirtschaft mehr schaden zufügt als der olle Opa Harris im ganzen Krieg,liegt uns nicht auffer Tascheeeeee ich kann nicht mehr
blaubärgrüsse    
Antworten
Wolkenstein:

Den Hauptgrund kann ich euch liefern

 
18.04.02 23:24
Der wahre Grund für die hohe Arbeitslosigkeit liegt doch auf der Hand: Jeder Arbeitnehmer steht bei seinem Arbeitgeber mit schlechten Karten in der Hand da, wenn er Gehaltserhöhungen oder andere Vergünstigungen fordert. Wir nähern uns mit grossen Schritten amerikanischen Verhältnissen, wo jeder Arbeitgeber jeden Arbeitnehmer einstellen und wieder entlassen kann wann er will. Die vier Millionen Arbeitslose dienen als psychologisches Druckmittel gegen die Arbeitnehmerschaft. Ganz einfach !
Antworten
ruhrpottzocker:

FDP und PDS müssen einen historischen

 
19.04.02 00:08
Kompromiss schliessen.

Das ist der Weg zu einer gesunden Marktwirtschaft, in der Leistung wieder zählt.

Das mag klingen wie eine Vision - aber sie wird kommen. Die großen Parteien schaffen es nicht.

Die ideale Koalition für Deutschland wäre:

PDS / FDP / GRÜNE

Die PDS mit Kompetenz fürs Soziale, vor allem Familienpolitik

Die FDP mit Kompetenz für Wirtschaft und Finanzen und Kirchenpolitik

Die GRÜNEN mit Kompetenz für Aussen- und Umweltpolitik.

Die beiden anderen gehören erst mal an die Luft gesetzt.
Antworten
ruhrpottzocker:

AKTIVKRÄFTE müssen sich um die Geschicke

 
19.04.02 00:10
unseres Landes kümmern.

Genau das sind die zur Zeit Kleinen.

Die Großen sind nur passiv !!
Antworten
Laserfuzzy:

endlich arbeitslos ! o.T.

 
19.04.02 01:22
Antworten
positiver:

wie bitteschön sollen sich in einem kapitalis-

 
19.04.02 01:25
tischen System genügend Arbeitsplätze entwickeln können.? Die Kapitaleigner wären doch beknackt, sich mit einem Unternehmen mit all seinem Ärger abzumühen um vielleicht 10 % Rendite zu erzielen. Da ist eine Kapitalanlage mit 7 % sicherer Rendite und keinerlei Anstrengung doch viel interessanter. Die Höhe der Lohnkosten ist in diesem Sysrem vollkommen ohne Bedeutung, weil selbst 325€
Jobs bereits zu teuer erscheinen und immer Renditefresser sind.  
Antworten
hjw2:

positiver, musst du denn immer so

 
19.04.02 01:42
direkt sein...:-))
Antworten
positiver:

@hjw, tut mir ja leid, aber habe keine Lust und

 
19.04.02 01:50
Zeit, mich  immer so ausführlich auszudrücken. Hoffe deshalb, dass meine Kurzsätze verständlich genug sind :-)
Antworten
ruhrpottzocker:

Du hasset überdeutlich gesacht, positiver !!

 
19.04.02 08:02
Kapitaleinkünfte dürfen sich nicht lohnen !
Antworten
Spacy-Tracy:

Dann müßte man also den Kapitaleigner raten

 
19.04.02 08:06
ihr Geld am Neuen Markt anzulegen - dort lohnen sich Kapitaleinkünfte ganz sicher nicht!
Antworten
ruhrpottzocker:

Klar spacy-tracy !! Du hasset erfasst !

 
19.04.02 08:12
Investieren soll ich so richtig lohnen !!
Antworten
cap blaubär:

Datt mit dem 7%für lau oder 10%fürn Betrieb iss

 
19.04.02 12:36
datt gleiche wie 700€vom Sozialamt oder 1000 für vonner Arbeit
blaubärgrüsse
Antworten
avantgarde:

Leute Leute, wenn Adenauer

 
19.04.02 13:28
Euch hören könnte, er würde sich im Grabe umdrehen...oder eher aus dem rotieren nicht mehr herauskommen.

Ich habe nur ein paar Fragen an unserer Revolutionäre hier an Board:

- Wie kann man die PDS für soziale Politk fachlich kompetent halten
- wie kann man die Grünen für die Außenpolitik vorschlagen

Was glaubt ihr denn passiert, wenn die "jetzt kleinen", wie RPZ sie so treffend beschrieben hat, "groß" werden. ....na?.....Genau. Sie fangen an und wirtschaften genau wie alle anderen zunächst in die eigene Tasche. Es ist schlechtweg falsch, daß Politiker aus heutiger Zeit noch Visionen verkörpern oder die Welt verbessern wollen.

Gründe für Arbeitslosigkeit:

1) Leider zeigt sich das auch an der Unternehmerlandschaft. Hatten wir früher noch Menschen, die ein Unternehmen und die Personen darin führen konnten, so sind heute die Söhne und Jungunternehmer nur auf den Hieb mit dem Ellenbogen aus und drehen ihre Ansichten je nach Wetterlage. Eine Folge. Die Insolvenzen die wir erleben. Viele davon natürlich Hausgemacht, einige aber auch, weil die Firmen, die Jahrelang richtig gut geld gescheffelt haben nun merken, daß nicht immer der große Geldsegen auf sie herniederprasselt. Dann reagieren die Besitzer panikartig, schmeißen Leute raus und setzen nach der Zuckerbrot und Peitsche Methode dinge um, die das Unternehmen noch tiefer in die roten Zahlen reitet.

2) Auch die Arbeitnehmer sind heutzutage aus einem anderen Holz geschnitzt. uns geht es in Deutschland so gut, daß die Arbeitnehmer nur fordern fordern fordern, aber dafür bitte noch weniger arbeiten möchten. Wer kneift denn noch den Arsch zusammen und arbeitet richtig? Kein Aliempfänger will mit weniger Geld in den Job als er im vorigen rausgeschmissen wurde. Das nennt man dann "schwer vermittelbar".

3) Dann wären da noch die gesetzlichen Lücken und unzulänglichkeiten, die das gut gemeinte Sozialsystem dauerhaft untergraben. Schwarzarbeit, Saisonbedginte Kündigungen (zur Erläuterung: z. B. Viele Köche sind in der Wintersaison arbeitslos gemeldet, und erhalten den fehlbetrag vom letzten Arbeitgeber dazu, so spart der Inhaber viele Kosten - im Sommer wird der Koch dann wieder eingestellt), usw..

Ihr müßt immer dran denken, daß ein System nur so gut sein kann, wie die Leute, die darin Leben.

Und der ganze Mist mit Sozial und Idealistisch und partnerschaftlich läßt mich schon wieder einen dicken Hals bekommen, denn was Lenin und Marx bei Ihrer These außer acht gelassen haben, war und ist der Mensch.

Avantgarde

Antworten
Spacy-Tracy:

Schon interessant,

 
19.04.02 14:37
nahezu jeder beschifft Effenberg für die unmögliche Aussage, Arbeitslose haben es zu gut (oder so ähnlich) und die häufigste Antwort hier ist: "Arbeiten lohnt sich nicht. Arbeitslosengeld ist hoch genug."

Das erinnert mich an Modern Talking. Jeder findet (oder fand) die Musik sowas von Scheiße und trotzdem waren die Platten auf Nummer 1.

Viele denken etwas, keiner sagt es. Typisches Phänomen unserer Gesellschaft.
Antworten
avantgarde:

Habe Effenberg nicht beschimpft

 
19.04.02 14:48
da er grundsätzlich nicht falsch liegt mit seiner Aussage. Problem ist nur, daß er nicht in er Position ist, so etwas sagen zu dürfen, denn er bekommt (nicht verdient) leider tatsächlich viel zu viel Geld.

Das wäre so als würde ein Politiker sagen, das andere zu viel verdienen oder bekommen, ist genauso fälschlich.

Eigentlich sollte keine Person des öffentlichen interesses so etwas äußern.

Avantgarde
Antworten
Spacy-Tracy:

Eben bei Christiansen: Originalzitat Stolpe:

 
21.04.02 23:22
"Es gibt einfach zu wenig Arbeitsplätze."
Die Stimme zählen wir großzügig mit.
Antworten
Spacy-Tracy:

Und Up geht's! o.T.

 
25.04.02 18:35
Antworten
mod:

Stolpe scheint, von einer funktionierenden

 
25.04.02 18:42
Wirtschaft noch nichts begriffen zu haben.
Antworten
Helli:

von allem etwas.... bericht aus einer großen firma

 
25.04.02 21:17
zu diesem thema muss ich mich auch mal zu wort melden.

nachdem ich nahezu alle postings gelesen habe, stelle ich fest, dass wohl (fast) alle irgendwie recht haben.

ich habe bei obiger abstimmung nicht mitgemacht, da ich mich nicht für einen punkt entscheiden konnte. ich denke alle punkte sind zu gleichen teilen schuld an der hohen arbeitslosigkeit. sofern ich mich für einen festlege, benachteilige ich alle anderen gründe....

gruß
helli
Antworten
Überzieher:

hier wurden noch nicht genug Buden

 
25.04.02 21:40
abgefackelt. Aber was nicht ist kann ja noch werden!


cu
Antworten
Spacy-Tracy:

Arbeitslosenzahl im April bei 4,006 Millionen

 
02.05.02 13:37
Experte: Arbeitslosenzahl im April bei 4,006 Millionen
 
Berlin (vwd) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland wird sich nach
Einschätzung eines Arbeitsmarktexperten der deutschen Wirtschaft im April
2002 gegenüber dem Vormonat März 2002 bundesweit um knapp 150.000 auf 4,006
Millionen verringern. In einem Gespräch mit vwd ging der Experte am
Donnerstag davon aus, dass sich die Zahl der Erwerbslosen im April 2002
gegenüber dem Vormonat im Westen um 92.000 auf 2,591 Millionen reduzieren
und im Osten um 58.000 auf 1,415 Millionen verringern wird. Gegenüber dem
Vorjahr ergibt sich bundesweit ein Anstieg der Arbeitslosenzahl um 138.000.

Im Westen hat sich die Arbeitslosenzahl im April 2002 gegenüber dem
Vorjahresmonat April 2001 um 117.000, im Osten um 21.000 erhöht. Die
Entwicklung der Arbeitslosenzahlen im Westen und Osten zeigt nach Auffassung
des Arbeitsmarktexperten die weiter bestehende "strukturelle Verfestigung"
der Arbeitslosigkeit im Osten, sodass sich dort nicht einmal erste
konjunkturelle Besserungen bemerkbar machten. Die Bundesanstalt für Arbeit
gibt die endgültigen Arbeitsmarktzahlen für April 2002 am Dienstag kommender
Woche in Nürnberg bekannt. +++ Beate Preuschoff
vwd/2.5.2002/bp/ptr


02.05.2002 - 13:10 Uhr
Antworten
Depothalbierer:

Multipliziere die Zahl mit 2 und Du hast die reale

 
02.05.02 13:44
Arbeitslosenzahl.
Antworten
sash2811:

@Depothalbierer

 
02.05.02 13:50
Richtig, denn bei den 4,006 Mio. sind die, die das Arbeitsamt in ABM und Umschulungsmassnahmen steckt nicht dabei.

Jeder kann arbeitslos werden, aber es kann nicht angehen, dass ein Arbeitsloser fast das selbe Einkommen hat, wie ein Arbeitnehmer, der 40 Stunden in der Woche schuftet.

Sash
Antworten
Spacy-Tracy:

Kein Scherz: ABM ausweiten!

 
11.06.02 09:20
Berlin - Der Chef der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, ist mit seinem Vorschlag zur Ausweitung der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Ostdeutschland beim Arbeitsministerium in Berlin auf Kritik gestoßen. "Es gibt keine Wahlkampf-ABM", erklärte gestern eine Sprecherin.
"Wir haben bestimmte Mittel vorgesehen, von denen wir auch erwarten, dass sie verwendet werden." Sie räumte ein, die Situation im Osten sei noch "nicht so, dass wir ABM reduzieren können". Allerdings seien die Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Höchststand im Wahljahr 1998 um rund 100 000 niedriger.

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Michael Rogowski, hat prinzipiell nichts gegen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland. Der Arbeitsmarkt der neuen Länder brauche noch immer diese spezielle Hilfe, sagte er gestern in Berlin. ABM dürften aber keinesfalls im Gießkannen-Prinzip über das Land verstreut werden.

Es mache keinen Sinn, Leuten ohne Job für eine bestimmte Zeit eine Tätigkeit zu geben, um sie nach Ablauf der Maßnahme wieder in die Arbeitslosigkeit zu entlassen, betonte Rogowski. Das sei auch frustrierend für die Menschen, bei denen Erwartungen geweckt würden. Eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme müsse eine "echte Qualifizierung" zur Folge haben und eine langfristige Chance für den ersten Arbeitsmarkt bringen.

Gerster hatte am Sonntag angekündigt, ABM im Osten für eine bestimmte Zeit stark auszuweiten. Er sei "in diesem Jahr, wo wir eben noch eine Durststrecke überwinden wollen und müssen - für ein Hochfahren von ABM". Auf lange Sicht sei dies aber keine Lösung.

Konkrete Zahlen über mögliche neue Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen nannte er nicht. Auf die Frage, ob das Umsteuern auf Druck der Regierung geschehe, sagte Gerster, die Bundesanstalt stehe "natürlich nicht im politikfreien Raum", sie sei aber nicht weisungsgebunden.  

(dpa)
(Volksstimme Magdeburg, 11.06.02)
Antworten
Bewe:

Eine Meinung aus dem Ausland

 
11.06.02 10:20
Vor einer Woche hatte ich einen Verwandten aus USA zu Besuch.

Banker, mittleres Management.
Ihr wißt gar nicht wie gut ihr es habt, sagt er.

Er ist 68 (!!!) und geht jetzt in Rente.
Sein Weg zur Arbeit beträgt 1:45h einfach.
Er geht um 7:00, kommt um 19:30 nach Hause.
20 (!!!) Tage Jahresurlaub.
So viel Urlaub bekommt man erst nach 10 Jahren in einer Firma.
Ständig Urlaubsreisen ???? - NEIN

...und die Firma/Bank:
18000 Angestellte.
Der Vorstand verdient soviel wie die 17995 restlichen.
(Was sind detsche Vorstände so arme Schlucker)
Gewekschaften ???
Betriebsrat ???

...und wollen wir noch über Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Krankenversicherung reden ??

Also zur Rentenversicherung:
Die ist so kalkuliert das statistisch etwa 2 Jahre Rente bis zum Tod bezahlt werden.
Also muß gearbeitet werden bis Exitus minus 2
Das ist momentan 68
In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts waren das 65
Man rechnet mit 70 (!!!) ab etwa 2004 !!!

...und die Leute arbeiten so lange.
Nix Vorruhestand mit getürkter Arbeitslosigkeit.
Die Firmen haben es aber auch einfacher beim "atmen" im Personalbereich.
Kündigungsfristen ??? Abfindungen ???

Wollen wir unser System umstellen ???

Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft (naja).
USA hat eine FREIE Marktwirtschaft.

Wer sind dort die Winner und Looser ?

mfg bewe
Antworten
Spacy-Tracy:

Das ist die Lösung: Wir werden alle...

 
24.06.02 12:56
Investmentfondskaufmann/-frau!!!

BVI rechnet mit 200 Ausbildungsplätzen jährlich

Frankfurt (vwd) - Auf bis zu 200 Ausbildungsplätze jährlich schätzt der
Investmentverband BVI das Angebot an Ausbildungsplätzen zum
Investmentfondskaufmann/-frau. Mit der Einrichtung des neuen Ausbildungswegs
ab August 2003 werde ein Beitrag zur Stärkung des Finanzplatzes Deutschland
geleistet, teilte der BVI am Montag mit. Die maximal dreijährige Lehre
vermittele Kenntnisse über den gesamten Investmentprozess. Neben Markt- und
Unternehmensanalysen stünden auch die Auflegung und Verwaltung von Fonds
sowie der Handel und die Abwicklung von Wertpapiergeschäften im Fokus, heißt
es weiter. +++ Ali Masarwah
vwd/24.6.2002/maa/hab  
Antworten
Oberst Jim:

Heute Thema bei Christiansen.

 
14.07.02 22:25
Müde Gäste, wenig Neues, keine Überraschungen.
Antworten
wetty:

Hohe Arbeitslosigkeit ?

 
14.07.02 22:37

Ich finde wir haben eine hohe "Arbeit-Haben" Quote, rund 90%.

9 von 10 haben Arbeit, Urlaub, Absicherung, alles was dazu gehoert.

Fleis zahlt sich aus.



mfg
Antworten
Spacy-Tracy:

November-Arbeitslosigkeit knapp unter 4 Mio

 
29.11.02 09:01
29.11.2002 - 08:36 Uhr
Presse: November-Arbeitslosigkeit knapp unter 4,0 Mio.-Grenze
Die Zahl der Arbeitslosen blieb im November nach einem Bericht der Tageszeitung 'Welt' nur knapp unter der 4,0 Mio.-Grenze. Insgesamt waren demnach 3,99 Mio. Menschen ohne Arbeit, das ist die höchste November-Arbeitslosigkeit seit fünf Jahren.


Dabei erhöhte sich die Zahl der Erwerbslosen augrund saisonaler Einflüsse um 60.000 gegenüber dem Vormonat. Im aussagekräftigeren Vorjahresvergleich kletterte die Erwerbslosenzahl um 200.000 Menschen. Ursache hierfür sei die anhaltende Wirtschaftsschwäche.


Für Dezember erwarte die Bundesanstalt für Arbeit (BA) eine Arbeitslosenzahl deutlich über der 4,0 Mio.-Marke. In diese Arbeitslosenstatistik wurden die Teilnehmer an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) und Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) nicht aufgenommen.

Quelle: Finanzen.net

Antworten
Spacy-Tracy:

Arbeitslosenzahl steigt kräftig an

 
09.01.03 11:41
09.01.2003 - 10:58 Uhr

Die Bundesanstalt für Arbeit ermittelte die Arbeitsmarktdaten für Dezember 2002. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 199.300 auf 4.225.100 Menschen. Saisonbereinigt erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 28.000 Personen. Im Vorjahresvergleich kletterte die Arbeitslosenzahl sogar um 261.600 Personen. Im Einzelnen nahm die Zahl in Westdeutschland um 129.600 auf 2.779.600 und in Ostdeutschland um 69.700 auf 1.445.500 Arbeitssuchende zu.


Im Jahr 2002 stieg die durchschnittliche Arbeitslosenzahl um 208.700 gegenüber 2001 auf 4.060.300 Personen. Damit ist die Arbeitslosigkeit ist erstmals seit 1997 jahresdurchschnittlich wieder gestiegen. Im Westen waren 2.648.800 und im Osten 1.411.500 Menschen arbeitslos.


Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, belief sich im Berichtsmonat auf 10,1 Prozent, nach 9,7 Prozent im November. Jahresdurchschnittlich stieg die Rate bundesweit auf 9,8 Prozent, nach 9,4 Prozent in 2001. Die EU-standardisierte Erwerbslosenquote betrug bundesweit jahresdurchschnittlich 8,2 Prozent, gegenüber 7,7 Prozent im Vorjahr.


Die vorläufige Zahl der Erwerbstätigen nahm im Oktober um 70.000 auf 38,93 Mio. Personen zu. Saisonbereinigt ging die Zahl um 26.000 Erwerbstätige gegenüber September zurück. Damit lag die Beschäftigung um 361.000 unter dem Vorjahresniveau.

Quelle: Finanzen.net
Antworten
Spacy-Tracy:

Arbeitslosenzahlen erneut stärker gestiegen als

 
06.03.03 13:58
erwartet!

Nürnberg (vwd) - Die deutschen Arbeitslosenzahlen haben im Februar zum zweiten Mal in Folge eine ungangenehme Überraschung geliefert und den Ruf nach einer Reform des Arbeitsmarktes lauter werden lassen. Wie die Bundesanstalt für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte, stieg die Zahl der Arbeitslosen im Februar saisonbereinigt um 67.000. Von vwd befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg von 35.000 gerechnet, nachdem sich die Arbeitslosenzahl bereits im Vormonat unerwartet deutlich erhöht hatte. Die Zahl der Gesamtarbeitslosen stieg auf 4.706.211 (Januar 4.623.084), entsprechend einer Arbeitslosenquote von 11,3 (11,1) Prozent.

Von Volkswirten hieß es, der deutsche Arbeitsmarkt rutsche "in die Eiszeit" ab. Angesichts einer neuerlichen kräftigen Zunahme der Arbeitslosenzahl bestehe die Notwendigkeit von Reformen ohne falsche Rücksichtnahme auf die Tarifparteien, hieß es. Peter Leonhardt von der DekaBank verwies darauf, dass es nach dem Scheitern des Bündnis für Arbeit nun umso wichtiger sei, dass sich für die notwendigen Reformen ein parteiübergreifender Konsens bilde, der die Akzeptanz in der gesamten Gesellschaft herbeiführen und Ressentiments abbauen könne. Regierung und Opposition müssten ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und dürften nicht vor unpopulären Maßnahmen Halt machen.

An eine Wende am Arbeitsmarkt glaube er vorerst nicht, da es hierzu neben der notwendigen Reformen eines kräftigen, lang anhaltenden Aufschwungs bedürfe. Dieser sei aber wegen der momentanen wirtschaftlichen Verwerfungen nicht abzusehen, sagte Leonhardt. Ralph Solveen, Volkswirt bei der Commerzbank, betonte ebenfalls die Dringlichkeit von Strukturreformen. Der Blick sei jetzt auf die Regierungserklärung von Bundeskanzler Gerhard Schröder am 14. März gerichtet.

Hoffnung auf eine baldige Besserung der Lage konnte die zuletzt heftig kritisierte BA nicht verbreiten. Solange die deutsche Wirtschaft stagniere sei nicht mit einer Erholung des Arbeitsmarktes zu rechnen. Allerdings versuchte Gerster die aktuellen Zahlen etwa mit dem Hinweis zu relativieren der Februar-Anstieg sei saisonal eher überzeichnet, da die entsprechenden Bereinigungsfaktoren die witterungsbedingten Besonderheiten des vergangenen Monats wohl nicht vollständig berücksichtigt hätten.

Zwar sei das Ausmaß der Überzeichnung nicht exakt zu beziffern, doch wäre die Zunahme bei realistischeren Saisonbereinigungsfaktoren wohl um 25 bis 30 Prozent geringer ausgefallen, sagte Gerster. Festzuhalten bleibe freilich auch, dass die konjunkturelle Lage spürbar zum Anstieg der Erwerbslosigkeit beigetragen habe.

Mit Blick auf das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts der BA im laufenden Jahr sagte der für die Finanzen der Bundesanstalt zuständige Frank Jürgen Weise, dass die Pflichtleistungen im Februar über Plan gelegen hätten, die Einnahmen jedoch darunter. Gerster betonte hingegen, dass es noch deutlich zu früh für Spekulationen über ein mögliches Budgetdefizit sei. Eine realistische Einschätzung der Lage sei wohl erst ab dem dritten Quartal möglich.
Antworten
Hiob:

Zwischenfazit: Hauptgrund sind die Arbeitslosen!

 
06.03.03 14:09
Wenn es die nicht gäbe, dann hätten wir auch keine Arbeitslosigkeit - und schon gar keine hohe. Dementsprechend bekämpfen die Regierungen ja auch nicht die Arbeitslosigkeit, sondern die Arbeitslosen. Oder hat das etwa noch keinen bemerkt?
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--