Einen Teil der Nebenkosten wird man def. aktivieren, gehen also ins Vermögen. Notar, Grundbuchkosten, Grunderwerbssteuer.
Unter Umständen kann man sogar die Provision aktivieren.
Somit landen diese Sachen nicht in der GuV und belasten nicht das Ergebnis.
Ob das Objekt am Ende überwertet ist, entscheidet dann z. B. eine Ertragswertberechnung. Dann können Ertragswertabschreibungen vorgenommen werden.
Renditen bei Gewerbeobjekten sind andere als bei Wohnimmobilien. Höhere Mieteinnahmen, weniger Instandhaltung (zahlt größtenteils der Mieter selber).
Und wieder mein Verweis: siehe Hamborner AG.
Und komme mir keiner damit, dass dies eine REIT ist und ganz anders betrachtet werden müsste. Bis zum Betriebsergebnis sind diese beiden AGs durchaus zu vergleichen.
Die WCM steht natürlich erst am Anfang.
Der letzte Crash ist von Amiland ausgegangen. Anders als in D haben die Banken dort kein Interesse an Sicherheiten gehabt (Beleihungswert).
Unsere Banker waren nur so gierig und doof und haben den Amis den katastrophalen Hypothekenramsch abgekauft.
Wenn man heutzutage fremdfinanziert, sollte bei den niedrigen Zinsen die Tilgung auch dementsprechend höher sein. Irgendwann kommen wieder höhere Zinsen, irgendwann kommt auch eine Prolongation. Und dann kann es richtig in die Binsen gehen, wenn man bis dahin so gut wie nichts getilgt hat.
Wenn man also gute-sehr gute Objekte zu fairen Preisen kauft und solide finanziert kann man mit GO Immos sehr wohl einen guten Schein machen.