Dollar-Gewinnmitnahmen verringerten Euro-Kursverlust
Seit fünf Tagen in Folge hat sich der Dollar stärker als der Euro gezeigt. Aber im Gegensatz zu den vorherigen Handelssitzungen, könnte die Richtungsänderung, die auf der Intraday-Grundlage zu beobachten war, darauf hinweisen, daß eine kurzfristige Bodenbildung beim Euro bevorsteht. Die einzigen Wirtschaftsdaten, die gestern veröffentlicht wurden, waren die Umsätze und der Warenbestand im Großhandel. Der Umsatz stieg im September um 2,4%, und die Warenbestände sind um 0,6% gestiegen, wobei beide Zahlen die Erwartungen des Marktes übertrafen. Heute wird der Bericht zur Handelsbilanz für September erwartet, und dies war wahrscheinlich auch der Grund, warum gestern so viele Gewinnmitnahmen stattfanden. Es wird erwartet, daß das Handelsbilanzdefizit von 59,0 im August auf ein Rekordhoch von 61,5 im September gestiegen ist. Die Mineralölpreise sind im gleichen Monat um 7,3% gestiegen, während die Exportaufträge für Flugzeuge aufgrund des Boeing-Streiks gelitten haben. Darüber hinaus weisen die Hafenberichte der Westküste darauf hin, daß die Importe aus Asien weiterhin erheblich zunehmen. Doch auch wenn das Handelsbilanzdefizit während der letzten Monate aufgrund umfangreicher ausländischer Investitionen wesentlich abgenommen hat, könnte ein besonders negatives Ergebnis die Dollar-Bullen dazu veranlassen, sich vorläufig nicht mehr so stark zu engagieren. Wenn aber das Handelsbilanzdefizit keine besonderen Überraschungen bietet, sollte damit gerechnet werden, daß die Handelssitzung am Freitag noch langweiliger werden wird, als es bereits während der gesamten Woche der Fall war. Eine Rallye im Währungspaar EUR/USD wird im Kursbereich von 1,1900 auf heftigen Widerstand stoßen, der die Nackenlinie der ehemaligen Kopf-Schulter-Formation darstellt. Der Kursrückgang des Euro war in erster Linie auf die höheren US-Zinsen zurückzuführen. Die Einschätzungen für die Zinsen haben sich nicht verändert, und das Handelsbilanzdefizit wird kaum zur Anhebung der Leitzinsen führen.
füx
Seit fünf Tagen in Folge hat sich der Dollar stärker als der Euro gezeigt. Aber im Gegensatz zu den vorherigen Handelssitzungen, könnte die Richtungsänderung, die auf der Intraday-Grundlage zu beobachten war, darauf hinweisen, daß eine kurzfristige Bodenbildung beim Euro bevorsteht. Die einzigen Wirtschaftsdaten, die gestern veröffentlicht wurden, waren die Umsätze und der Warenbestand im Großhandel. Der Umsatz stieg im September um 2,4%, und die Warenbestände sind um 0,6% gestiegen, wobei beide Zahlen die Erwartungen des Marktes übertrafen. Heute wird der Bericht zur Handelsbilanz für September erwartet, und dies war wahrscheinlich auch der Grund, warum gestern so viele Gewinnmitnahmen stattfanden. Es wird erwartet, daß das Handelsbilanzdefizit von 59,0 im August auf ein Rekordhoch von 61,5 im September gestiegen ist. Die Mineralölpreise sind im gleichen Monat um 7,3% gestiegen, während die Exportaufträge für Flugzeuge aufgrund des Boeing-Streiks gelitten haben. Darüber hinaus weisen die Hafenberichte der Westküste darauf hin, daß die Importe aus Asien weiterhin erheblich zunehmen. Doch auch wenn das Handelsbilanzdefizit während der letzten Monate aufgrund umfangreicher ausländischer Investitionen wesentlich abgenommen hat, könnte ein besonders negatives Ergebnis die Dollar-Bullen dazu veranlassen, sich vorläufig nicht mehr so stark zu engagieren. Wenn aber das Handelsbilanzdefizit keine besonderen Überraschungen bietet, sollte damit gerechnet werden, daß die Handelssitzung am Freitag noch langweiliger werden wird, als es bereits während der gesamten Woche der Fall war. Eine Rallye im Währungspaar EUR/USD wird im Kursbereich von 1,1900 auf heftigen Widerstand stoßen, der die Nackenlinie der ehemaligen Kopf-Schulter-Formation darstellt. Der Kursrückgang des Euro war in erster Linie auf die höheren US-Zinsen zurückzuführen. Die Einschätzungen für die Zinsen haben sich nicht verändert, und das Handelsbilanzdefizit wird kaum zur Anhebung der Leitzinsen führen.
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