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Letzte Meldung Quelle: FXdirekt Bank AG09.01.2006 16:59
RBC/IPSOS-Index zur US-Verbraucherstimmung
Der RBC/IPSOS-Index zum US-Verbrauchervertrauen ist im Januar auf einen Wert von 78,2 Punkten zurückgegangen, nachdem er im Vormonat noch bei 85,5 Zählern gelegen hatte.
Damit ist die Stimmung bei den US-Konsumenten so schlecht wie seit Oktober 2005 nicht mehr. Auch die Arbeitsmarktkomponente des Index enttäuschte und rutschte auf den tiefsten Stand seit Juli 2005.
Das Stimmungsbarometer basiert auf einer Umfrage unter 1.000 US-Verbrauchern, die zwischen dem 3. und dem 5. Januar durchgeführt wurde, also noch vor Bekanntgabe der schwachen US-Arbeitsmarktdaten. EUR/USD bewegt sich am Montagnachmittag zwischen 1,2070 und 1,2090 seitwärts und notiert gegen 16:55 Uhr CET bei 1,2079.
Auch die mittlerweile wieder aufgehobene Evakuierung des US-Justizministeriums konnte dem Greenback dabei keine Impulse liefern. (vz/FXdirekt) >
Facts
Charttechnische Analyse
Der Euro konnte sich gegenüber dem USD in den vergangenen Handelswochen deutlich stabilisieren. Nachdem im November 2005 noch neue lokale Lows bei 1.1638 USD markiert wurden, lag das High in der vergangenen Handelswoche schon wieder bei 1.2180 USD. Bedeutend ist dabei die Tatsache, dass die mittelfristige Abwärtstrendlinie seit März 2005 per Weekly-Close überschritten wurde und damit mehr als deutlich zur Disposition gestellt wird. Sollte es in der aktuellen Woche zu weitergehenden Anschlusskäufen kommen, so kann auch mittelfristig mit Entspannung gerechnet werden.
Diese Tatsache passt eigentlich nicht in das charttechnische Bild, welches noch vor wenigen Wochen so klar zu sein schien. Mit dem Unterschreiten seiner damaligen Lows zwischen 1.1782/1.1932 USD hatte der Euro eigentlich ein lupenreines mittelfristiges Short-Signal generiert, welches durchaus Kursziele von rund 1.08 USD mit sich brachte. Das Überschreiten der mittelfristigen Abwärtstrendlinie stellt dieses Szenario nun in Frage. Aus charttechnischer Sicht gilt es jetzt diese neue Situation einzuordnen.
Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass auf keinen Fall ein neuer mittelfristiger Aufwärtstrend ausgerufen werden kann. Der Euro hat mit seinen Alltime-Highs definitiv ein längerfristiges Top gebildet, welches auch in den kommenden Monaten nicht zur Disposition steht. Außerdem lässt sich noch eine weitere, flachere Abwärtstrendlinie einzeichnen, welche aktuell bei rund 1.2780 USD verläuft. Horizontale Widerstände befinden sich bei 1.2174 USD, 1.2589 USD, 1.2729 USD sowie zwischen 1.2868 und 1.2927 USD.
Es gibt zwei Tatsachen, die darauf hindeuten, dass der Eur o in naher Zukunft (!) seine Aufwärtsbewegung fortsetzen könnte. Zum einen wurde die wichtige Unterstützungszone (1.1782/1.1932 USD) nicht nachhaltig durchbrochen. Damit wurde ein so genanntes False Breakout vollzogen. False Breakouts haben die Eigenschaft, dass sich die Kurse dynamisch in die entgegengesetzte Richtung bewegen. Zum anderen wurde die aktuelle mittelfristige Abwärtstrendlinie mit Schwung durchbrochen und es ist dem Euro gelungen per Weekly-Close oberhalb dieser Linie zu schließen.
Alle oben genannten Beobachtungen lassen die Vermutung zu, dass sich der Euro in eine mittelfristige, womöglich auch breiter angelegte Konsolidierungsphase begibt. Aus strategischer Sicht gilt nämlich folgendes:
- Der Euro ist erneut extrem negativ einzustufen, falls neue Lows markiert werden, d.h. strategisch short unterhalb von 1.1638 USD. Erste Warnzeichen erfolgen, falls die aktuell durchbrochene Abwärtstrendlinie wieder unterschritten werden sollte.
- Die mittelfristige Sicht verbessert sich erst deutlich, wenn die flachere Abwärtstrendlinie (aktuell bei 1.2780 USD) neutralisiert wird.
Daraus folgt, dass eine potenzielle Konsolidierungszone durchaus zehn bis elf „Big Figures“ ausmachen kann.
EUR/USD Weekly-Chart – Charttechnische Situation stabilisiert sich
Markttechnische Analyse
Die markttechnischen Indikatoren signalisieren Entspannung. Der MACD hat ein neues Long-Signal generiert und auch der RSI befindet sich im Anstieg. Daneben hat der Oszillator seine Abwärtstrendlinie nachhaltig neutralisiert und auch die Mittellinie konnte überschritten werden.
Neben diesen Signalen fallen zusätzlich noch die positiven Divergenzen auf, welche die Indikatoren in den letzten Wochen und Monaten im Vergleich zum eigentlichen Kurs ausgebildet haben. Dies bestätigt die Tatsache, dass es sich bei! dem misslungen Ausbruch unter die alten Lows um ein False Breakout ha ndelt.
Alles in allem ist die Markttechnik positiv zu interpretieren.
EUR/USD Weekly-Chart – Markttechnik stimmt positiv
Fazit
Die europäische Gemeinschaftswährung konnte ihre Talfahrt in den vergangenen Handelswochen beenden. Zusätzlich stimmt der Bruch einer mittelfristigen Abwärtstrendlinie für die kommenden Wochen positiv. Insgesamt, d.h. aus strategischer Sicht, kann dem Euro derzeit allerdings nur eine neutrale Lage zugestanden werden. Zwischen den aktuellen Lows (1.1638) und der flacher verlaufenden Abwärtstrendlinie (1.2780) befindet sich der Euro in einer mittelfristigen Konsolidierung, welche von Range-Trading bzw. von kurzfristig angelegten Bewegungen geprägt werden dürfte. Neue prozyklische Signale werden beim Verlassen der Konsolidierungszone generiert.
Gruß Moya 
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