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==>> 09.02.2015
EUR/USD unter 1,13: Hellas zu 100% im Erpressungs-Modus
Die Angst vor einem Grexit geht um, und so fällt der Euro unter 1,13 Dollar. Politik-Shootingstar Alexis Tsipras weigert sich die von den griechischen Vorgängerregierungen unterzeichneten Spar- und Reformverträge einzuhalten. Stattdessen fordert er von Deutschland Reparationszahlungen für den Zweiten Weltkrieg. In London laufen die Vorkehrungen für ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro auf Hochtouren.
Am Devisenmarkt sinkt der Eurokurs auf 1,1270 US-Dollar. So wenig war die Gemeinschaftswährung zuletzt vor zwei Wochen wert. Sollte das 11-Jahrestief vom 26. Januar 2015 bei 1,1097 reißen, ginge an einem Fall des Wechselkurses unter die psychologische Marke von EUR/USD 1,10 wohl kein Weg vorbei. Die sinkenden 50-Tage und 200-Tage-Linien deuten einen solchen Absturz bereits an.
"Der Euro ist instabil wie ein Kartenhaus. Wenn man die griechische Karte rauszieht, werden die anderen zusammenfallen", sagte Griechenlands Finanzminister Yannis Varoufakis in einem Interview dem italienischen Sender RAI.
Hellas macht mittlerweile keinen Hehl mehr daraus die Eurogruppe nach allen Regeln der Kunst zu erpressen. Tsipras und Yaroufakis wollen Geld von den anderen Euroländern zur Finanzierung ihrer Wahlversprechen. Obwohl Griechenland de facto pleite ist, soll es dort höhere Renten, höhere steuerfreie Existenzminimums und mehr Zusatzleistungen geben als in den baltischen Euroländern, Portugal und der Slowakei.
Deutschland will Tsipras mit der Schuld am Zweiten Weltkrieg weichkochen. Athen fordert von Berlin Wiedergutmachung für Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges sowie die Rückzahlung eines Zwangskredits, der Griechenland für die Besatzungskosten abgenötigt worden war.
Der britische Premier David Cameron lässt derweil Notfallpläne für einen Grexit ausarbeiten. Dies bestätigte ein Regierungssprecher. Finanzminister Osborne habe sich deswegen mit zwei Vertretern der Bank von England getroffen. Die Briten befürchten, dass ihre von den Entwicklungen an den Finanzmärkten besonders stark abhängige Wirtschaft bei einem Grexit in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.