Die Börse entwickelt sich oft so, wie die Wenigsten erwarten. Je mehr Leute eine zukünftige Entwicklung für "sicher", "logisch", "unvermeidlich", "völlig klar" halten, desto mehr Kapriolen schlägt der Markt, um möglichst Viele auf dem falschen Fuß zu erwischen.
Nehmen wir das mal als gegeben an, was wären dann die größten Überraschungen?
Hier ein paar Ideen:
1. Der September wird ein Bomben-Aktienmonat. In der letzten Monatswoche erreichen die US-Indizes trotz Rezessionsgefahr und weiterer Schwächen im Immobilienmarkt neue Allzeithochs.
2. Die sanfte Landung, die nur Ultra-Optimisten für möglich halten, scheint (numerisch) zu gelingen, weil US-Statistiker die "Zahlen" so bereinigen/schönrechnen, dass dümmliche Perma-Bullen, die die aktuellen Gefahren ignorieren, in ihrer Dummheit belohnt werden - zum Wohle Amerikas und zum Wohle Bushs bei den Novemberwahlen.
3. Der Dollar nimmt dementsprechend Kurs in Richtung EUR/USD = 1,20.
4. Im Winter fällt das Öl trotz kalter Witterung weiter, weil sich eine Blase entlädt und sich das Argument von der ständig wachsenden Nachfrage aus China/BRIC als irrelevant entpuppt - als pure Demagogie von Hedgefonds, die damit ihrer maßlosen Spekulation ein "argumentatives Rückgrat" verleihen wollten. (Der Markt braucht immer auch eine "passende Story".) Also letztlich: Zwecklüge.
5. Trotz weiter fallendes Öls steigen die Börsen nicht mehr in gleichem Maße mit. Sinkende Rohstoffpreise führen stattdessen zu weiteren Hedgefond-Pleiten, die an den Grundfesten des US-Bankensystems/der Derivate-Wirtschaft rütteln. Das Goldilock-Szenario, das (1) noch - numerisch - verhieß, wandelt sich in Doomsday. Die Fed ist machtlos, Ausländer ziehen ihr Geld ab. Die Börse und der Dollar crashen. Aber erst, nachdem der letzte Bär "bekehrt" und ins Bullenlager gewechselt ist.
Nehmen wir das mal als gegeben an, was wären dann die größten Überraschungen?
Hier ein paar Ideen:
1. Der September wird ein Bomben-Aktienmonat. In der letzten Monatswoche erreichen die US-Indizes trotz Rezessionsgefahr und weiterer Schwächen im Immobilienmarkt neue Allzeithochs.
2. Die sanfte Landung, die nur Ultra-Optimisten für möglich halten, scheint (numerisch) zu gelingen, weil US-Statistiker die "Zahlen" so bereinigen/schönrechnen, dass dümmliche Perma-Bullen, die die aktuellen Gefahren ignorieren, in ihrer Dummheit belohnt werden - zum Wohle Amerikas und zum Wohle Bushs bei den Novemberwahlen.
3. Der Dollar nimmt dementsprechend Kurs in Richtung EUR/USD = 1,20.
4. Im Winter fällt das Öl trotz kalter Witterung weiter, weil sich eine Blase entlädt und sich das Argument von der ständig wachsenden Nachfrage aus China/BRIC als irrelevant entpuppt - als pure Demagogie von Hedgefonds, die damit ihrer maßlosen Spekulation ein "argumentatives Rückgrat" verleihen wollten. (Der Markt braucht immer auch eine "passende Story".) Also letztlich: Zwecklüge.
5. Trotz weiter fallendes Öls steigen die Börsen nicht mehr in gleichem Maße mit. Sinkende Rohstoffpreise führen stattdessen zu weiteren Hedgefond-Pleiten, die an den Grundfesten des US-Bankensystems/der Derivate-Wirtschaft rütteln. Das Goldilock-Szenario, das (1) noch - numerisch - verhieß, wandelt sich in Doomsday. Die Fed ist machtlos, Ausländer ziehen ihr Geld ab. Die Börse und der Dollar crashen. Aber erst, nachdem der letzte Bär "bekehrt" und ins Bullenlager gewechselt ist.
