Die Fed erhöht die Zinsen nicht, weil man denkt, dass der Inflationsdruck zurückgegangen ist.
Dadurch wird der Dollar geschwächt. Wie man sieht, konnte der EUR gut zulegen. Teilweise wird ja sogar damit gerechnet, dass es bald zu Zinssenkungen kommt.
Je schwächer der Dollar, desto geringer die US-Kaufkraft auf dem Weltmarkt.
Nun ist aber gerade die USA ein Land, dass ein riesiges Handelsdefizit aufweit. D.h., es wird sehr viel importiert und wenig exportiert. Ein schwacher Dollar hat also zur Folge, dass die Amerikaner einen Großteil der Waren - weil importiert - wesentlich teurer bezahlen müssen.
Daher meine Frage: Wenn die Fed ihre Niedrig-Zinspolitik beibehält, hat das dann nicht zur Folge, dass der Inflation auf ZWEI WEGEN Vorschub geleistet wird?
1) Über die Geldmenge
2) Über die "steigenden" Importpreise
Jetzt sieht man in der Tendenz, dass das Handelsdefizit der USA in den letzten Jahrzehnten konsequent gestiegen ist. Dieser Trend wird sich vermutlich fortsetzen, ist er doch strukturell bedingt (Binnenmarktorientierung der Wirtschaft). Hinzu kommt, dass der Dollar in den nächsten Monaten vermutlich weiterhin schwach bleibt. Zumindest solange, bis sich der Housing Markt erholt hat und die Wirtschaft insgesamt anzieht, da die Fed erst dann die Zinsen erhöhen kann, ohne die Gefahr eines "Hard Landings" herauszubeschwören.
Nun......... erstaunlich finde ich, dass die Inflation trotz der zuvor beschriebenen Zusammenhänge so niedrig ist. Man sollte doch davon ausgehen, dass die Inflation mit dem Wertverlust des Dollar korreliert - bei einer Wirtschaft, die, wie die USA erheblich vom Import abhängig ist. Auch der Ölpreis ist - trotz des Rückganges auf 60 USD - noch immer doppelt so hoch wie 2003 (30 USD). Gleichzeitig ist die Geldmenge in den USA - u.a. durch Carry Trades - gestiegen. Auf die Rohstoffpreise will ich an dieser Stelle gar nicht eingehen.
Meine Frage: Wo ist die Inflation geblieben?
Dadurch wird der Dollar geschwächt. Wie man sieht, konnte der EUR gut zulegen. Teilweise wird ja sogar damit gerechnet, dass es bald zu Zinssenkungen kommt.
Je schwächer der Dollar, desto geringer die US-Kaufkraft auf dem Weltmarkt.
Nun ist aber gerade die USA ein Land, dass ein riesiges Handelsdefizit aufweit. D.h., es wird sehr viel importiert und wenig exportiert. Ein schwacher Dollar hat also zur Folge, dass die Amerikaner einen Großteil der Waren - weil importiert - wesentlich teurer bezahlen müssen.
Daher meine Frage: Wenn die Fed ihre Niedrig-Zinspolitik beibehält, hat das dann nicht zur Folge, dass der Inflation auf ZWEI WEGEN Vorschub geleistet wird?
1) Über die Geldmenge
2) Über die "steigenden" Importpreise
Jetzt sieht man in der Tendenz, dass das Handelsdefizit der USA in den letzten Jahrzehnten konsequent gestiegen ist. Dieser Trend wird sich vermutlich fortsetzen, ist er doch strukturell bedingt (Binnenmarktorientierung der Wirtschaft). Hinzu kommt, dass der Dollar in den nächsten Monaten vermutlich weiterhin schwach bleibt. Zumindest solange, bis sich der Housing Markt erholt hat und die Wirtschaft insgesamt anzieht, da die Fed erst dann die Zinsen erhöhen kann, ohne die Gefahr eines "Hard Landings" herauszubeschwören.
Nun......... erstaunlich finde ich, dass die Inflation trotz der zuvor beschriebenen Zusammenhänge so niedrig ist. Man sollte doch davon ausgehen, dass die Inflation mit dem Wertverlust des Dollar korreliert - bei einer Wirtschaft, die, wie die USA erheblich vom Import abhängig ist. Auch der Ölpreis ist - trotz des Rückganges auf 60 USD - noch immer doppelt so hoch wie 2003 (30 USD). Gleichzeitig ist die Geldmenge in den USA - u.a. durch Carry Trades - gestiegen. Auf die Rohstoffpreise will ich an dieser Stelle gar nicht eingehen.
Meine Frage: Wo ist die Inflation geblieben?