Man muss sich nichts vormachen. Die USA manipuliert die Märkte doch nicht erst seit dem Lehmann-Crash oder kurz vorher.
Das ist doch alles nichts neues.
Die USA hat ein riesiges Schuldenungetüm aufgebaut, welches auch noch immer weiter wächst. Aber so lange die Gläubiger frisches Geld nachliefern, kann das System aufrecht erhalten werden.
Da der Dollar seit Ewigkeiten die Leitwährung ist, kann man das System auch nicht so einfach umgehen und den USA kein Geld mehr leihen. Das ist so einfach nicht möglich.
Irgendwann wird es für alle Schuldensysteme eine Lösung geben müssen. Aber das wurde auch schon vor 30-40 Jahren gesagt, ist also nichts neues.
Den Schulden der Staaten stehen ja auch Vermögen der Bürger entgegen.
Vom reinen Währungssystem her (ohne Immobilien, Aktien und sonstige Sachwerte) muss doch jedem Euro Guthaben auch ein Schuldner gegenüberstehen.
Man bekommt doch nur ein Guthaben auf dem Girokonto, wenn man eine Leistung (Arbeit) vollbracht hat, man aber noch keine Gegenleistungen in Anspruch genommen hat.
Was will ich eigentlich damit sagen?
Keiner kann voraussagen, ob das System in 1, 2 oder erst in 100 Jahren in sich zusammenbricht. Eine echte Lösung haben nämlich auch die meisten Volkswirte nicht.
Für den Aktionär bedeutet es aus meiner Sicht, dass man sich mit dieser Thematik nicht zu sehr auseinandersetzen sollte.
Schon Kostolany hatte immer gesagt, dass Volkswirte schlechte Aktionäre sind.
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