Ich bin zwar nicht Malboro aber mal paar Anmerkungen zu deinem Posting.
Hautnah an techn. Analyse zu kleben ist an sich nicht schlimm, tue ich und ander auch.
Andere kleben dafür an anderen Analysemethoden (Bauch,Fundamental,Horoskop oder deine Empathie was andere denken/tun könnten usw.) und auch das ist nicht tragisch Hauptsache es funktioniert für einen pesönlich.
Im übrigen kann man seine eigene Methode bestens dadurch überprüfen in dem man sie zur Diskussion stellt oder eben sich von anderen Methoden etwas abschaut/lernt.
Mehrere Kausalitäten an der Börse gibt es eigentlich gar nicht sondern nur eine und die heißt Angebot und Nachfrage.
Lediglich auf diese beiden Faktoren können Kausalitäten einwirken und selbst da kann die selbe Ursache gegensätzliche Wirkung hervorrufen also wieso erst Kausalitäten analysieren/suchen wenn es doch einzig auf Korrellation ankommt zum Börsenkurs.
Das Korrellationen zum Börsenkurs nicht definitiv sind sondern eben nur wahrscheinlich ist denke ich klar und nun gehts eben nur noch darum herauszufinden welche Korrelation für einen selber das beste CRV hat.
Sei es nun die Chartformation, das Sentiment, ein Konjunkturzyklus, die Sternenkonstellation usw. spielt eigentlich keine Rolle.
Und noch zu deinen Anmerkungen am Schluß:
"....kann es ohne weiteres im Anschluss up (Down) gehen....." Diese Möglichkeit trifft immer zu egal an welcher Analysemethode ich klebe und ist somit kein Alleinstellungsmerkmal für die technische Analyse.
".....die nicht in Deinem Chart abgebildet wird..."
Kann ja auch nicht da ja "nur" der gehandelte Kurs/Preis im Chart angezeigt wird und nicht der zukünftige aber der aktuelle Preis beinhaltet eben auch alle relevanten/bekannten Informationen und das ist schon mal mehr als alle anderen möglichen Analysemethoden können.mMn
Ob man nun im Chart den "Trend"-Strich verlängert oder nicht hängt eben von den eigenen benutzten Korrelationswahrscheinlichkeiten ab und Malboros-Chartformation ist dann eben erstmal eine solche und hat nichts mit "kleben" zu tun.
Im Gegensatz zu anderen Methoden sagt mir eben die Preisentwicklung ob meine Annahmen rrichtig/falsch sind und ein zurecht biegen der Analyse ist dann kaum noch möglich wenn der Kurs entgegengesetzt läuft im Gegensatz z.B. zu Fundamentalansichten die dann eben mal kurzerhand von Früh- auf Spätzyklik wechseln oder
solange ihren Standpunkt beibehalten bis der Konjunkturzyklus wieder passt.
Fazit: Der Chart lügt nie und das "kleben" an Chartanalysen wird hier schwieriger als bei anderen Methoden da man jede Minunte, Tag, Woche, Monat vorgehalten bekommt was die eigenen Aussagen wert sind.