Ich möchte in diesen Zielen darauf eingehen wo einige der neuen Arbeitsplätze in den USA in diesen Jahr herkommen werden, denn es waren vor allem deutsche Mittelstandunternehmen die sich in den Südosten der USA neue Standorte gesucht hatte, nachdem der Dollar im letzten Jahr das zweitemal in Folge stark abwertete. Diese Unternehmen mussten auf den globalisierten Markt ihre Kostenstruktur anpassen. Die USA werden, auch aufgrund der unbegrenzten Refinanzierungsmöglichkeiten von Freddy MAC und Fanny, eine Korrektur um 10%, nach meiner Einschätzung, der Immobilienpreise sehen.
Deutsche Konzerne flüchten aus der Heimat
Hohe Löhne treiben die meisten Unternehmen in die Ferne. Neben typischen Niedriglohnländern mutieren vor allem die USA zu einem immer preiswerteren Land für deutsche Firmen. Besonders die MDax-Unternehmen drängen ins Ausland. Ein Ende der Internationalisierung ist nicht in Sicht.
Im Gegenteil: "Viele komplexe Konstruktionstechniken und bisherige Kernkompetenzen werden erst noch ins Ausland abwandern", sagt Oliver-Wyman-Berater Thomas Kautzsch.
USA subventionieren Arbeitsplätze
Darüber hinaus gewinnen für deutsche Firmen die USA an Attraktivität. Der schwache Dollar lockt, weil er die Produkte gegenüber dem Nicht-Dollar-Raum verbilligt und wettbewerbsfähiger macht. Die hohe Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten erzeugt politischen Druck für Subventionen für ansiedlungswillige Betriebe. Der Bundesstaat Alabama und die Entwicklungsbehörde in Tuscaloosa stellen Mercedes-Benz für den Werksbau seiner C-Klasse 100 Mio. Dollar in Aussicht. Daraus errechnet sich pro neuem Arbeitsplatz ein Zuschuss von 100 000 Dollar. Da die Arbeisstunde in Tuscaloosa angesichts des schwachen Dollars nur mit 30 Euro zu Buche schlägt, spart Daimler 40 Prozent gegenüber den Löhnen in Sindelfingen.
Drei von vier Unternehmen benennen denn auch geringere Personalkosten als Hauptmotiv für das Verlagern ihrer Produktion.
Denn neben dem schwachen Dollar, der alle in den USA produzierten Waren wettbewerbsfähiger macht, profitieren die Stuttgarter von erwarteten Subventionen und niedrigen Löhnen. Eine Arbeitsstunde in Tuscaloosa schlägt mit 30 anstatt 54 Euro in Sindelfingen zu Buche.
Die USA haben in den letzten Jahren ihren Bildungsstandard auch verbessert. Auch ein Faktor der für die Arbeitsplatzverlagerung wichtig ist.
Globalisierte Weltkonzerne wie der Chemiehersteller BASF, der Mischkonzern Siemens und die Softwarefirma SAP beschäftigen dort ihre Mitarbeiter, wo die Umsätze anfallen.
Globalisierung rettet Firmen aus der Krise
Deutsche Konzerne erwirtschaften bereits zwei Drittel ihrer Umsätze im Ausland.
Deutschlands Konzerne forcieren ihre Globalisierung. Binnen eines Jahres steigerten die Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in den vier wichtigsten Börsenindizes Dax, MDax, TecDax und SDax den Anteil ihrer Auslandsumsätze auf den Rekordwert von 66,2 Prozent.
Vor allem bei den Beschäftigten wirkt sich dies aus. 57 Prozent der Angestellten arbeiten im Ausland. Vor zwei Jahren war es noch weniger als die Hälfte.
„Die Firmen in der zweiten Reihe umschiffen dank ihrer enormen Auslandsanteile die Krise am besten, weil in den Schwellenländern die Konjunktur längst wieder anspringt“, sagt CBP-Direktor Karlheinz Küting.
-----------Hauptgrund für den kommenden Boom in den USA ------------------------------------------
Nach Ansicht des Oliver-Wyman-Beraters Thomas Kautzsch wird sich die Internationalisierung künftig noch verstärken. Denn nun ständen die vielen kleineren und hochspezialisierten Zulieferer vor der Wahl, den großen Konzernen der ersten und zweiten Reihe zu folgen. Verweigern sie sich dem Trend, werden sie von Zulieferern vor Ort abgelöst und geraten so ins Hintertreffen.
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„Die Autobauer leiden unter massiven Marktaustrittsbarrieren und unter politischem Druck“, sagt Oliver-Wyman-Berater Kautzsch.
Und die Immobilienkrise in den USA bezieht sich vor allem auf exotische Hypotheken. Damit mit mein nur jene, welche die Immobilie erst mit Ratenzahlungen drei Jahren nach dem Erwerb tilgen mussten.
„Exotische Hypotheken“ und ein zu starkes Vertrauen in die Immobilienpreise hätten die schlimmste Rezession seit den 30er Jahren ausgelöst und nicht niedrige Leitzinsen, sagte Bernanke am Sonntag auf einer Wirtschaftskonferenz in Atlanta. Eine strengere Finanzregulierung wäre der beste Weg gewesen, um die Blase am Häusermarkt und den Konjunktureinbruch zu verhindern. Die Wirtschaft erhole sich nun von der Rezession.
Der Index für das Verbrauchervertrauen stieg auf 52,9 von 50,6 Punkten im November, wie das Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Die Verbraucher äußerten sich etwas weniger skeptisch über die Aussichten für den Arbeitsmarkt und waren deutlich optimistischer für die Zukunft.
Auch die Amerikaner haben aus der Globalisierung gelernt: GM steigert China-Absatz um zwei Drittel
Während der Autobauer in der Heimat nur mit Mühe wieder Fuß fasst, läuft es in Fernost prächtig für die Amerikaner. GM verkaufte in China mehr als doppelt so viele Autos wie ein Jahr zuvor. In den USA will der Konzern Ladenhüter verscherbeln.
Alles schaut auf die Zinsen
Wohin steuern Dollar und Euro? Darüber sind Experten nicht mehr ganz so uneins wie noch vor einem Jahr. Große Fragezeichen aber bleiben für 2010 beim Blick auf die Zinspolitik. Die USA werden ihren Zinssatz erst im ersten Quartal 2011 ändern und davor Liquidität über Programme der FED (Zinsvergütung) vom Markt nehmen.
Die US-Regierung gewährt den Hypothekenriesen unbeschränkten Kredit und setzt damit den Staatshaushalt aufs Spiel. Daher erwarte ich für 2010 eher eine Seitwärtsbewegung auf dem Devisenmarkt, weil Niemand sich sicher sein kann in wie weit wir den nun Auswirkungen spüren werden. Aber die Unternehmen werden auf Plannungssicherheit setzten müssen und daher eher in ein Land abwanderen, welches ein großer Absatzmarkt für diese ist und bei denen sie nicht mit Devisenschwankungen kalkulieren können. Wie auch unter solchen Bedingungen?
Für mehr Informationen Empfehle ich die folgenden Artikel nachzulesen:
www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/...heimat;2500662;3
www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...-krise;2500583;2
www.handelsblatt.com/politik/...mit-schneller-erholung;2507011
www.handelsblatt.com/politik/...langsam-aus-dem-keller;2505766
www.ftd.de/unternehmen/industrie/...zwei-drittel/50056077.html
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...ut-auf-die-zinsen/50055512.html
www.ftd.de/finanzen/immobilien/...ie-und-freddie/50054518.html
Gruß Marlboromann