Jedenfalls beruhigt es, mit TD auf einer Linie zu sein. Die Jungs sind wirklich nicht schlecht.
Aus obigem Text: Die Helaba sieht das 2003/2004/2005-Szenario.
(Anm: "Traue keinem Analysten" gilt auch hier, also mit Vorsicht lesen)
Nach dem Einbruch der Weltwirtschaft in den Wintermonaten 2008/2009 wird der sich abzeich-nende Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte 2009 durch einen ausgeprägten Lagerzyklus ver-stärkt. Dies führt in den kommenden Quartalen zu positiven Wachstumsbeiträgen und erzeugt einen kräftigen temporären Schub. Was spricht darüber hinaus für einen nachhaltigen Aufschwung? Die globale Rezession 2008/2009 war in erster Linie keine umfassende Krise des Unternehmenssektors (außerhalb der Immobilien-branche). Bis auf wenige Fälle von Fehlentwicklungen und Spekulationen waren die Unternehmen per saldo gut aufgestellt: Es konnten keine Überschuldungen oder Überinvestitionen auf gesamt-wirtschaftlicher Ebene ausgemacht werden wie in der New Economy Blase. Im Gegenteil, gemes-sen an fundamentalen Größen wie Gewinnen oder Auftragslage dürften die US-Unternehmen sogar leicht unterinvestiert von der Krise erwischt worden sein. Demzufolge besteht mit Blick auf 2010 dort ein gewisser Nachholbedarf, mit entsprechend zu erwartenden positiven Impulsen für den Arbeitsmarkt und damit über steigende Einkommen den Konsum. Der US-Arbeitsmarkt wird unter diesen Voraussetzungen zum Ende dieses Jahres seinen Tiefpunkt ausloten. Auch für den deutschen Arbeitsmarkt besteht aufgrund der zyklischen Kräfte sowie der demographischen Ent-wicklung die Chance, dass er sich im Verlauf des nächsten Jahres stabilisiert. Zusätzliches zyklisches Momentum ergibt sich gleichsam als Reflex auf die Vertrauenskrise des vergangenen Jahres. So geht ein nicht unwesentlicher Teil des gesamtwirtschaftlichen Einbruchs zum Jahreswechsel 2008/2009 auf das Konto „Panikreaktion nach der Lehman-Pleite". Dieses Überschießen auf dem Weg nach unten wird nun korrigiert. Daher kann für das kommende Win-terhalbjahr auch mit der höchsten Wachstumsdynamik in diesem Zyklus gerechnet werden. Folglich wird die Weltwirtschaft sehr schwungvoll in das kommende Jahr starten, so dass sich der langsam entwickelnde Optimismus an den Kapitalmärkten noch steigern dürfte. Schließlich sind die meisten Marktakteure nach wie vor skeptisch, was die Nachhaltigkeit des Wirtschaftswachs-tums anbelangt. Im weiteren Jahresverlauf 2010 aber sollte die Euphorie einer gewissen Ernüchte-rung weichen. So wachsen die Konjunkturbäume nicht mehr in den Himmel, da sie durch struktu-relle Belastungen gehemmt werden. Von Seiten der Notenbanken dürfte die Liquidität verknappt werden, was im Ergebnis auf höhere Zinsen hinausläuft. Neben den Nachwehen der Bankenkrise wird die notwendige Rückführung der hohen Staatsverschuldung Bremsspuren hinterlassen. Zur Sanierung der Staatshaushalte sind höhere Steuern, Ausgabenkürzungen und/oder eine reale Ent-wertung der Schulden über Inflation denkbar. Dies wird insbesondere das Wachstum ab 2011 sichtbar bremsen. Mittelfristig zeichnet sich damit ein geringeres Potenzialwachstum für die In-dustrieländer ab. Die Kapitalmarktentwicklung wird 2010 entscheidend von den Exitstrategien determiniert. Aktien-, Renten- und Devisenmärkte dürften sich vergleichsweise eng an der Entwicklung der Frühindikatoren orientieren: Während in der ersten Jahreshälfte 2010 Aktien voraussichtlich noch die Nase vorn haben werden, dürften in der zweiten Jahreshälfte Renten von dann wieder zuneh-menden konjunkturellen Unsicherheiten profitieren. Da die Fed als erste unter den großen Noten-banken im ersten Halbjahr 2010 einen Richtungswechsel vornehmen wird, gewinnt spätestens zur Jahreswende der US-Dollar. Auf Jahressicht dürfte der Euro seine Verluste wieder etwas wettma-chen.
3 Konjunkturszenario mit Prognosetabelle
Die Tante Gerda hat mir geschrieben.
Er wird etwas entspannter und gefällt mir wieder besser. Vielleicht liegt es auch daran, dass er meine Shorts zu Hugo, die ich am Donnerstag gekauft habe als gute Idee sieht, weil er das auch empfiehlt?
Man ist ja schon ehrenkäsig.
Aber wie immer liefert er einige Stilblüten:
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